Mittwoch, 2. Mai 2012

Strategischer Vertrag zwischen USA und Afghanistan

Profit über Leben - die Marktgesetze
In Deutschland wird mehrheitlich über den des US-Präsidenten in Afghanistan im Zusammenhang mit dem Wahlkampf und dem Jahres des angeblichen Todes von Bin Laden berichtet. Doch der eigentliche Grund war ein "strategischer Vertrag". 

Barack Obama soll lediglich dazu gesagt haben, dass für beide Parteien der Krieg sehr teuer war und Afghanistan könne sie auch weiterhin auf die USA verlassen - auch nach dem Abzug der Truppen. Des Weiteren wird darüber spekuliert, ob Afghanistan den höchsten Status eines "Nicht NATO-Landes" erhalten soll.



Damit kommen wir dem "strategischen Vertrag" etwas näher. Offensichtlich sucht die USA wie nach jedem, auch nicht gewonnen Krieg, Stationierungsmöglichkeiten für seine Militär. Schließlich werden gerade Tarnkappenbomber des US-Militärs aus Deutschland an die Grenzen des Iran geflogen.

Die USA sind nach wie vor ein bedrohtes Land. Sie müssen anscheinend die ganz Welt von irgendetwas Bösem befreien, um sich sicher zu fühlen. Momentan fühlen sie sich außerordentlich bedroht vom Iran. Es gab noch nie eine Zeit, als alle amerikanischen Truppen auf heimischen Boden waren. Als der große Truppenabzug aus Deutschland begann, war plötzlich der Irakkrieg.

Zurzeit stationieren die USA weitere Truppen im pazifischen Ozean und in Australien. Diese Nation will der Welt keine Ruhe gönnen, obwohl es gerade für die amerikanische Bevölkerung mehr Sinn machen würde, wenn sich ihr Präsident um die inneren Angelegenheiten seines Landes kümmern würde.

Die USA brauchen kein internes Sozialsystem, die Welt ist ihre Stütze

Die offizielle Arbeitslosenzahlen sind immer noch zu hoch. Die Dunkelziffern unüberschaubar und zu viele Menschen leben von Essenmarken und haben keine ordentliche Gesundheitsversorgung. Der ausgeprägte Neoliberales tut den Amerikanern genauso wenig gut, wie dem übrigen Rest der Welt. Die Idee vom "freien Markt" unter der Kontrolle der USA und ihren vernetzten Satellitenstaaten mit Rohstoffvorkommen, können auf Dauer den Wohlstand der amerikanischen Bevölkerung nicht gewähren.

Die USA werden immer unbeliebter. Sie stehen als Kriegsnation des 20. und 21. Jahrhunderts da. Sie waren die einzige Nation die zwei Atombomben über Japan abwarf. Kein anderes Land erlaubte sich diese Bomben in einem Krieg zu benutzen. Die USA benutzen "schmutzige Bomben" in ihren im Nahen-Osten und schüren gleichzeitig die Angst im Westen davor, dass Terroristen "schmutzige Bomben" in Städten zünden.

Die USA halten dies gesamte Welt, die unter ihrem Einflussbereich steht an, die eigenen Bevölkerung massiv zu überwachen. Jede Nation muss unter dem politischen Druck der USA zu einem Überwachungsstaat werden. Die USA betreiben Geheimgefängnisse. Entführen unbescholten auf der ganzen Welt Menschen und foltern in Guantanamo.

Die USA bestimmen, wann welcher Krieg für seinen Wohlstand fällig ist

Die USA als Weltführer bestimmen, wer wann und wo ihren Nahrungs- und Rohstoff-Krieg zu führen hat. Sie benutzen die NATO und UN für geheime, strategische Verträge mit Polen, um Russland in Kriege zu verwickeln, falls die Ostblockländer am Kaspischen Meer nicht mit Diplomatie in den eigenen Einflussbereich gedrängt werden können. Daher ist zu vermuten, dass auch das politische Vorpreschen der deutschen Bundestagsmitglieder gegenüber der Ukraine ein politische Theater ist. Schließlich soll die Ukraine das russische Öl zu Weltmarktpreisen an seine Bevölkerung verkaufen und nicht über staatlich kontrollierte Firmen subventionieren. Timoschenko war in dieser Beziehung skrupelloser. Sie hielt sich an die US-EU-Vorgaben und verdiente sich mit eine goldene Nase. 

Doch die Demokratie in der Ukraine liess sich das nicht gefallen, deshalb ist sie heute aus us-amerikanischer und deutscher Sicht keine Demokratie. Wir haben mittlerweile sogar den Bezug zu Demokratie, Politik und Gleichheit der Menschen verloren. Gleich ist nur noch der, der den "Profit über das Leben stellt".

Nun sitzt Timoschenko im Gefängnis, weil sie sich an ihrem eigenen Volk in der Not gemäß den internationalen Vorschriften bereicherte.


Die Weltmonopole ersetzen in naher Zukunft die Demokratie

Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist mittlerweile so im Umgang mit den Marktwirtschaftsrechten vertraut, dass sie keinen Staat mehr brauchen, um sich gegenseitig, wegen Unrentablität aus dem Arbeitsmarkt zu drängen.  Wer braucht schon Kündigungsschutzgesetze, wenn diese für einen Arbeitslosen die Chance auf einen Job bringen.  Höhere Gehälter fordern ist wie Terrorismus und unsozial. Alle Waren verteuern sich. Leider kommt keiner auf die Idee, die Gewinnmargen der Unternehmen zu reduzieren. In dieser Hinsicht gibt es keine Loyalität von Oben nach Unten. Es heißt nur: "Bezahlt oder sterbt...".

Ist es tatsächlich gerecht, wenn die sich die Weltbevölkerung in Zukunft von Firmen erpressen lässt, die über den Zugriff auf Rohstoffe verfügen und auch noch den zukünftigen Militärs der jeweiligen Wirtschaftsprotektorate geschützt werden. Dann steht hungriges Volk gegen bezahlten Soldaten. Sohn gegen Vater und Schwester. In diesem Augenblicken macht der Überwachungsstaat sehr viel Sinn. Arme Bevölkerungen organisieren sich, um sich das nötigste zum Leben zu holen, wenn sie kein Geld mehr haben, um es sich von den Konzernen zu kaufen.

Selbst Brot ist mit einem satten Gewinnzins besteuert

Meist reden wir sehr dereferenziert von Konsum und Konsumzwang. In unseren Überlegungen haben wir einfach nicht einbezogen, dass bereits das tägliche Brot in unserer Welt mit Konszumzwang verbunden ist. Der arme, abhängige Mensch muss überall, mit jedem Einkauf einen Zins für den Unternehmer und den Rohstoffeigentümer entrichten.

Es sind nicht die Steuern, die alles immer teurer machen, sondern es ist das ungezügelte Recht auf Profit, der die Mehrheit der Weltbevölkerung immer mehr verarmt. Im ersten Augenblick mögen es die Steuern sein, die alles verteuern, so wie beim Geld der Zins. Doch der eigentliche Preistreiber ist der Eigentümerzins - der Gewinn, der überall unverhohlen als Mehrwert die Sahnehaube der Weltelite darstellt. Die Produktivität des einzelnen Arbeiters steigt - aber die Löhne sinken.

Wer heute die Steuereinnahmen eines Staates umverteilt und für humanitäre Zwecke einsetzen will, bestätigt indirekt dieses Ausbeutungssystem. Denn für die nächste Charge der Wohltätigkeit müssen genau diese Gutmenschen, die Bevölkerung zu noch mehr Konsum zwingen, um die gleiche Summe an Steuern wieder erwirtschaften zu können.

Wer innerhalb dieser Wirtschaftskreisläufe nach einer Lösung sucht, muss sich dem unmenschlichen Treiben, das wir Marktwirtschaft und Handel nennen, bedingungslos hingeben.  Schließlich hängt alle Wohlfahrt am Konsum, der die Gewinnsucht der Unternehmer- und Eigentümerschaft der Welt befrieden muss. Wer zu wenig bietet, bekommt eben nix.

Wann hört ein Mensch auf zu essen?

Wie weit können wir dieses Spiel noch treiben ohne in noch schwerere und vernichtendere Krieg verwickelt zu sein. Nein, die Menschheit ist in ihrem Gewinn- und Mehrwertdenken zu sehr verhaftet. Sie macht keinen Handschlag mehr ohne dafür entlohnt zu werden. Es ist ein Zwang. Ich plädiere nicht für das Ehrenamt, denn das ist genau das, was sie wollen.

Sie wollen freiwillige Null-Euro-Jobber, damit ihre Gewinne noch höher anwachsen. Doch trotz aller Kritik am heutigen System gelingt es den meisten Menschen nicht. sich die Welt ohne Profit vorzustellen. Er glaubt dabei verhungern zu müssen, weil jeder Mensch so schlecht in seinem Inneren ist wie er selber.

Das Leben ist so bequem, wenn man nur eine ausreichende Geldmenge zur Verfügung hat, mit der man andere, die nichts haben zu all den unangenehmen Arbeiten erpressen kann, vor denen es einen selber graut - egal wie unnütz auch die verlangte Leistung ist. Das steuert den heutigen dekadenten Wohlstandsmenschen nicht. Er heuchelt lediglich über den Konsumzwang, den er selber braucht, um in diesem Wirtschaftssystem zu bestehen.

Daher ersinnt er neue Möglichkeiten für mehr Konsum und mehr Null-Euro-Jobber, anstatt für die Gewinnrechte nachzudenken, die lediglich vom Zins im Geldsystem simuliert werden.

1 Kommentar:

  1. Barack Obama sind die Hände gebunden er sitzt zwischen dem Clinton Clan und den ultra Konservativen. In einer Krise macht man keine Kompromisse man zieht an einem Strang aber in Amerika scheint ja das ganze Jahr über Wahlkampf zu sein... . Das sie halt keine konstruktiven Ideen haben wie man das Land wieder wirtschaftlich auf die Beine stellt scheint am Geld zu liegen.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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