Samstag, 16. Juni 2012

Erklärt Merkel Deutschland als insolvent und nicht mehr kreditwürdig?

Am 14. Juni 2012, bestätigte die Bundeskanzlerin, Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung, ganz deutlich, dass auch Deutschland überfordert wird. Das war ein klares Signal für die Abstufung der deutschen Refinanzierungsmöglichkeiten der Staatsschulden. Diese wurden vor allem unter der Führung der CDU angehäuft wurden. Die deutschen Staatsschulden, waren und sind der Tribut des Habenichts an die Wirtschaft. Staaten wurden erfunden, um die Armen in Schach zu halten. Daher macht es wenig Sinn den Staat abzuschaffen, denn es ist nicht das was uns ausbeutet. Das was uns ausbeutet ist das, was das Geldsystem er möglich macht. Das Eigentum und das davon abgeleitete Recht auf Gewinn - nennt sich im positiven Sinn unserer Wortschöpfung ganz einfach Erfolg.

Selbst die USA als Weltführer springen dem kleinen Exportland Deutschland zur Seiten und bestätigen, das Deutschland nicht alle Schulden über seine Kreditwürdigkeit refinanzieren kann. Das Gespenst des Versailler Vertrag geht wieder um.


Im Klartext bedeutet dies, dass in Zukunft auch für die Deutschen das Schuldenmachen teurer wird. Nicht nur Spanien, Portugal, Italien und all die anderen Länder werden an die 6 bis 10 % Zinsen zahlen müssen, sondern auch Deutschland und es wird eher mehr als weniger. Die Reichen wollen schließlich nur einen Teil ihres Gewinnes abgeben - also das was sie tagtäglich stehlen und als Tagesgeschäft bezeichnen.

Das sollte ausreichen, um die Sozialsystem grundlegend in Europa zu reformieren - ein schönes Wort - für schlechtere Überlebensbedingungen zu schaffen. Was das eigentliche Ziel der jetzigen Führungskräfte und derer die Führungskräfte werden wollen, in dieser Welt.  Die Staaten müssen in Zukunft nur noch ihrer eigentlichen sozialen Pflicht nachkommen, die Gewinne privat zu halten und Verlust zu sozialisieren. Dafür zeigen sich die Reichen ein kleinwenig solidarisch.

Die Demokratie ist einfach zu blöd, Eigentum als Diebstahl anzusehen. Sie steckt zwar den Dieb ins Gefängnis, aber wer stiehlt wird wie ein Held gefeiert und als erfolgreich angesehen. Die Fuggermentalität greift um sich.

Der kleine Mensch muss rentabler werden, also weniger verdienen, damit die Gewinne wachen und die Reichen von ihrem anschwellenden Reichtum großzügig etwas abgeben können, um als Wohltäter, anstatt als Dieb dazu stehen. So macht sich der kleine Habenichts zum Krieger für den Reichtum.


Griechenland ist abgewickelt und muss zur Räson gebracht werden
Unmenschlichkeit wird als Vertragstreue angesehen - das ist Marktwirtschaft

Griechenland ist längst abgewickelt. Es befindet sich in der sogenannten Privatinsolvenz für Staaten ohne Aussicht auf Schuldenerlass nach sieben Jahren. Die oberste Behörde, in dem Fall Brüssel, bestimmt den Finanzplan. Wie der Schuldenverwalter des kleinen Mannes, wenn er getreu der Werbebotschaft konsumiert.

Das Einzige, was verlangt wird, ist Vertragstreue. Die Einhaltung von unmenschlichen Regeln, damit der Gewinn nicht zum Verlust des Verführers wird. Vertragstreue ist das A & O der heutigen Wertelehre. Mit dem der Regel aufstellt, kann man auch einen Vertrag schließen. Das wusste bereits Faust, als er Deal mit Mephisto einging.

Verträge legen fest, wer die Schuld also die Verluste für die Gewinne zu trage hat. Die Grundlage eines jeden Wettstreites - nur wer etwas zum Verlieren hat, ist im Spiel. Nun gibt es aber zu viele, die nichts mehr als Einsatz zu bieten haben. Man sucht also nach neuen Konzepten zur Rekapitalisierung der Habenichts, damit das Spiel weiter geht. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen. Wen bestiehlt man in dieser Situation? Eine Milchmädchenrechnung muss her.

In diesen Verträgen ist eindeutig definiert, dass die Sparprogramme die letzten Spar- und Eigentumsreserven aus der Bevölkerung herangezogen werden müssen. Dazu ist der absolute Wille zur Staatsgewalt notwendig, der durch die Vertragstreue erzielt wird. Damit erhalten die nationalen Führungen die Möglichkeit für technokratische, also die neue Form der Diktatur als Erlass in Händen.


In diesen Verträgen ist eindeutig definiert, dass die Sparprogramm die letzten Spar- und Eigentumsreserven aus der Bevölkerung herangezogen werden müssen. Dazu ist der absolute Wille zur Staatsgewalt notwendig, der durch die Vertragstreue erzielt wird. Damit erhalten die nationalen Führungen die Möglichkeit für technokratische, also die neue Form der Diktatur als Erlass in Händen.

Die Staatsräson wird so umdefiniert, dass die Freiheit der Wirtschaft Gewinne zu machen, über jedem solidarischen Gedanken steht, der jemals auf der Basis des Umverteilungswesen gedacht wurde. Dieser Wille ist bereits in den Bevölkerungen erwacht. Nun bedingt die tatsächliche Architektur - das freiwillige Politengeneering, das durch unser eigentumsgedecktes Denken in uns als angeblichen freien Willen erzeugt wird.

Griechenland gilt heute ganz besonders in Deutschland als verantwortlich für die über 2 000 Milliarden Staatsschulden. Die Volkserziehung hat also mehr als gefruchtet. Der Deutsche ist bereit andere Nationen in die Vertragstreue zu zwingen. Das kommt einer militärischen Mobilmachung gleich. Die Menschen haben sich in das neue Recht und die neue Richtigkeit selber hinein erzogen. Erzeugt durch das angeblich logische, eigentumsgedeckte Denken.

Die SAGA vom Geldsystem, das an allem Schuld ist

Für mich ist es immer wieder amüsant, wenn die Sage vom bösen Geldsystem die Runde macht. Den Menschen fällt einfach nicht auf, dass das Geldsystem nur ein Schleier über das vorherige Betrugssystem ist. Das Geldwesen ist nur eine Simulation des Feudalismus, der ebenfalls auf dem Eigentum und dem daraus resultierenden Profit- und Gewinnrecht ist. Sie glaubt fest daran, dass mit dem Geldwesen die entstandenen Auswirkungen durch Schulden reguliert werden können. 

Es gibt auch niemanden, der diesen falschen Glauben aus den Menschen hernimmt. Es gibt nur kleine, unbedeutende Stimmen, die auf den wahren Kern des Pudels hinweisen. Doch dann gilt die alte Binsenwahrheit der dumpfen Masse: Was nicht sein kann, darf nicht sein.

Sie halten am eigentumsgedeckten Denken fest, komme was da wolle. Denn an diesem Denken hängen all ihre Träume von Wohlstand und Reichtum. Sie wollen einfach nicht wahrhaben, dass jeder wohlständige Mensch, ein Heer von Armen als Konsequenz erzeugt. Nun erziehen sie sich aber noch weiter in dieses systemische Denken und hängen dem Glauben an, dass Armut nicht die Konsequenz des Reichtums ist, sondern der mangelnde Wille sich anzustreben. Sie stigmatisieren damit die Armut zu seiner Selbstverschuldung, die alles Folgen ohne die Solidarität der Gemeinschaft zu ertragen hat. Wir schaffen also willentlich und aus tiefster Überzeug, Abgehängte. Ich benutze absichtlich dieses Wort, weil vor Jahren noch ein Sturm der Entrüstung über uns hinweg fegte, als dieses Wort für Hartz4empfänger und Arbeitslose gebraucht wurde.
Der systemisch kluge Mensch löst also das sogenannte Problem der Überbevölkerung auf seine ganz eigene Weise. Die Überbevölkerung kommt nicht dadurch zustande, dass es nicht genug Nahrungsmittel auf dieser Welt gibt, sondern es gibt zu wenig Arbeitsplätze für die vielen Menschen auf dieser Erde. Der Mensch braucht eine neue angeblich soziale Ernährung, warum die Unterschicht der Menschheit von der Gesellschaft ausgegliedert wird, wie es die Superreichen bereits sind.

Eine neue Form der Umverteilungspolitik wird dadurch geboren - eine neue Moral wird dadurch in die Welt kommen. Sie schafft eine neue Akzeptanz von Armut in Europa, die dem Menschen nicht mehr erlaubt Mitleid mit den Abgehängten zu haben.

Noch bin ich mir nicht schlüssig, wie weit der Mensch in diesem Falle gehen wird, aber ich bin davon überzeugt, dass er neue psychische Erklärung für das Elend finden wird, das er in Zukunft zu sehen bekommt. Dieser Weltkrieg wird aus der heutigen Sicht unblutig vonstattengehen. D. h., es wird keine militärischen Schlachten und Bombenverheerungen geben. Durch die Kürzungen im Sozialwesen wird der Mensch eine aus seiner eigentumsgedeckten Sicht der Dinge, eine systemische, als angeblich natürliche Selektion betreiben. Dabei wird nicht nach Herkunft, Glaube und Äußerlichkeiten entschieden, nur noch ausschließlich über die Rentabilität für die Gewinngenerierung der Großkonzerne. Der Mensch wird also jetzt endgültig und moralisch zum Wegwerfartikel.
Das ist auch an der angestrebten Zuwanderungspolitik Europas zu erkennen. Gleichheit - also Bürgerrechte - erlangt der, der sich nachweislich durch Anstellung für die Wirtschaft nützlich erweist - alles andere ist nicht mehr Teil der Gesellschaft und benötigt kein solidarisches System mehr. Das kann ganz einfach durch Anhebung der Preise und Gebühren erzielt werden. Kein systemischer Mensch wird ich dagegen auflehnen, sondern es als natürlich annehmen.

Dieser neuen Moral kommt eine Entstaatlichung durch das Versprechen eines Grundeinkommens als Ersatz sehr entgegen. Mit dieser Form von Grundeinkommen kann dieser Mensch dann so weit diszipliniert werden, weil er im Lauf der Auszahlung dieses angeblichen Menschenexistenzrechts, dass es nur dann vorhanden ist, wenn er rentabel arbeitet. Er schafft sich also damit eine angebliche natürliche Selektion, indem diese neue Schicht der Abgehängte nach systemischer Denkart, natürlich entsteht und die Abgehängten diese ohne Gegenwehr akzeptieren.

Natürlich gilt diese Aussage für die Menschenfreunde, die diese Idee ersannen, als Irrsinn, aber auch die Kritiker von Diktator und Kriegsführer galten vor dem Ausgang der Geschichte als wirr und schwarzseherisch.
Entscheidungen werden immer und grundsätzlich von der Masse aus dem Hier und Jetzt - also aus der Summe, der von ihnen als akzeptabel angesehen Summe von Informationen und Einsichten getroffen und als richtig angesehen. Im Nachhinein betrachtet erscheinen diese Entscheidungen grundsätzlich als falsch, weil danach sämtliche Informationen, die zum Zeitpunkt der Entscheidung als irrelevant eingestuft werden, als die wichtigsten anzusehen sind. Weil erst durch die Einflechtung der angeblich unwichtigen Sichtweisen, das Scheitern der Illusion erklärt werden kann.

Bewirkte die Menschheit mit ihrem eigentumsgedeckten Denken tatsächlich Frieden und Gerechtigkeit?

Gab es jemals in der uns bekannten Menschheitsgeschichte Entscheidungen die grundlegend Negatives beseitigten?

NEIN!

Wer heute darauf stolz ist, dass Europa und die USA über 60 Jahre in Frieden leben ist, ein Selbstbetrüger. Wir haben unsere Streitigkeiten nur dorthin verlegt, wo die Roh- und Energiestoffe für unseren Wohlstand gefördert werden. Wir streiten uns immer noch sinnbildlich gesehen um die größte Keule, um andere zu beherrschen - also um das Recht ohne Leistung für die Gemeinschaft in Wohlstand leben können. Der Primitivismus ist also unser höchster gesellschaftlich akzeptierter Zins. Die Kunst dieser Praxis besteht darin, die bildlich Erschlagenen, die Abgehängten nicht als Opfer zu sehen, sondern als Schuldige. Mit dem Gewissen erdrückt sich also durch Einsicht und Schulung der notwendige Verlierer selbst in seiner Armut.

Wie wird das Szenario der Zukunft vermutlich aufsehen, in die wir freudig und mit dem Glauben an die radikale Menschlichkeit einziehen? Die Abgehängten werden sich freiwillig in den Lagern versammeln, dort erhalten sie Obdach und Essen. Sie werden unter den dort vorherrschenden hygienischen Bedingungen schnell ihr Leben lassen; mangelnde oder gar keine medizinische Versorgung wird sie dahin raffen wie die Fliegen, nur die Stärksten, eben die Rentablen, werden als Lohn in die nächsthöhere Gesellschaftsschicht aufgenommen können, wo die heute noch vorherrschende, aber nicht mehr finanzierbare Solidarität wieder zum Einsatz kommt.
Der Wohlstand fordert seinen Preis, den Preis einer ausgegliederten, abgehängten manifestierten Gesellschaftsschicht. Den einzigen Kampf, den alle hier fechten ist, lediglich der Erhalt des jetzigen sozialen Standes. Jede Entscheidung, die sich der Mensch heute abringt, ist getrieben von der Angst vor diesem sozialen Abstieg ohne Rückkehr.

Doch alleine diese Einsicht und die Angst davor, ist bereits die Akzeptanz dieser Zukunft. So schafft sie sich selbst. Man will sich anstrengen, um nicht abzusteigen - individuelle Bürgerrechte - aber eben nur für die, die es sich noch leisten können.

Der Kämpfer für die angebliche Gerechtigkeit ist daher gleichsam der unnachgiebige und unmenschliche Richter, getragen von dieser radikalen Menschlichkeit, die erlaubt das Elend unserer Wertegesellschaft ohne schlechtes Gewissen zu ertragen..



Kommentare:

  1. Doppelter Absatz: "In diesen Verträgen ist eindeutig..."

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  2. Den Menschen fällt einfach nicht auf, dass das Geldsystem nur ein Schleier über das vorherige Betrugssystem ist.

    Sie halten am eigentumsgedeckten Denken fest, komme was da wolle.

    Die Leute wachen langsam auf. Vielleicht werden sie ja so gar richtig wach.

    Die ganze Geldproblematik ist für viele von uns ziemlich neu. Geld holt man ja normalerweise genauso selbstverständlich vom Konto, wie der Strom aus der Steckdose kommt.
    Und jetzt soll das Geld an allem Schuld sein?
    Um die Hintergründe und Implikationen zu begreifen, dürfte noch eine gewisse Zeit ins Ländle gehen.
    Bis eine kritische Masse - die fünf Prozent - ein ganz neues Denken etablieren kann bei dem Gegenwind und dem Schweigen und der Ablenkung über Jahrhunderte, kann wahrscheinlich längere Zeit dauern.

    Wichtig ist, dass bis zum globalen Erwachen keine irreversiblen Schäden entstehen. "Zum Thema ESM herrscht in den Medien hierzulande weiterhin Grabesstille".

    Die Abgehängten werden sich freiwillig in den Lagern versammeln [..] vorherrschende, aber nicht mehr finanzierbare Solidarität wieder zum Einsatz kommt.
    Du verstehst es wirklich, Hoffnung zu wecken "bei den Menschen"...:/

    Schon wieder ein sehr guter und auch durchaus verständlicher Beitrag - von dem die Masse leider nie etwas erfahren wird oder wenn, dann trotzdem nicht verstehen wird, ablehnen wird.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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