Seine Pleite machte die Bayrische Landesbank zu einer gefühlt reichen Bank. Da standen also Linzenzrechte für ca. 2, 8 Mrd. in den Büchern und niemanden ist aufgefallen, dass dafür lediglich 800 Millionen vom britischen Investor CVC bezahlt wurden. Ginge es nach Ecclestone, wäre die Formel Eins längst an der Börse, wie Facebook. Dort kann viel heiße Medienluft für teures Geld verkauf werden. Dort stehen jeden Tag Massen von Dummen auf. Sie streuen Gerüchte, damit sie längst wertlose Papiere noch für viel Geld verkaufen können.
Solche Deals werden grundsätzlich von Fachkompetenzen gemanagte und entschieden. Sie stellen das Nadelöhr der Entscheidung dar, wie der Bundestag bei den Regierungsgeschäften. Entscheidungen können daher bequem durch einseitige Informationen beeinflusst werden.
Im Falle der Bayern-LB und den Formel1-Rechten kam es nur zu einem einzigen Angebot. Die Landesbank musst also wohl oder übel auf 2 Mrd. Dollar Warenwert verzichten. Das nennt sich dann Schlussverkaufsschnäppchen, wenn alle anderen vor verschlossenen Türen stehen und anscheinend der einzige Kunde der Welt die Verkaufsverhandlungen führt.
Das alle würde der tugendhafte Mensch noch nicht als Betrug ansehen, sondern erst die Tatsache, dass Gribkowksy ein Honorar von ca. 44 Millionen Dollar dafür kassierte, macht es zum Betrugsdelikt. Über den Mega-Deal mit der HGAA und der Thyssen-Erbin wollen wir uns erst gar nicht unterhalten. Da lief alles in korrekten Bahnen, da keine Bestechung nachzuweisen ist.
Das Geschäft mit der Insolvenzmasse
Mit vollstem Vertrauen auf ihre Entscheidungssicherheit für das Unternehmen werden diese Bankbosse eingestellt und sind trotz ihrer horrenden Gehälter noch kleine Jungs, die sich an den Schaufenstern des Reichtums, die Nasen platt drücken. Daher ist Tugend nur etwas für Menschen, die zu nix kommen wollen. Tugend muss anscheinend am Eingang des Wirtschaftsstudiums abgegeben werden. Sie ist nur eine Last, die jedes objektive Abschätzen der Situation verhindert.
Wer den Staat oder in diesem Falle eine Landesbank um ihre Einnahmen bringt, hat kein schlechtes Gewissen, schließlich waren die Lizenzrechte auch nur der Bank zugeflogen. Wirtschaftsdenken korrumpiert grundsätzlich. Es ist ein anscheinend natürliches Abwägen der Vorteile. Kommen in solchen Fällen noch persönliche Vorteile ins Spiel, hat der Vertrauenspartner den Schwarzen Peter auf der Hand.
Das beobachtet man auch immer wieder bei Ausschreibungen von öffentlichen Aufträgen. Herbei möchte ich an den gigantischen Bau von Stuttgart 21 erinnern und die unglaublich hohen Auftragswerte, die wiederum als MwSt. und Gewerbesteuer in kleinem Umfang in die Landes- und Kommunenkasse fließen. Das werden Politiker zu Samaritern, wenn sie Milliarden von Zahlungseinheiten ausgeben. Der Bürger wird reich, wenn er 1000 Euro investiert und 5 Euro dadurch einnimmt. Daher wäre den Bayern zu empfehlen gewesen, nicht nur in München über den Ausbau des Flughafens abstimmen zu lassen, sondern in ganz Bayern - wie bei Stuttgart 21 - dann wäre der Mehrheitsentscheid garantiert anders ausgefallen. Schließlich können 80 % der Bürger eine unternehmerische Rechnung gegen sich mit Erfolg und tiefster Überzeugung ausfertigen.
Hollywood hätte kein besseres Drehbuch schreiben können
Nun drohten dem bösen Halunken, Gribkowsky, 15 Jahre Haft - also lebenslänglich. Nur ein Deal mit der Staatsanwaltschaft und einem Geständnis ersparten ihm ca. 5 bis 6 Jahre Haft. Ecclestone und CVC sitzen dagegen erst gar nicht auf der Anklagebank. Den Betrug beging anscheinend der Bankvorstand aus eigenem Antrieb. Motivatoren zum Verbrechen zählen nicht. Sie stehen in solchen Fällen offensichtlich dem V-Männer-Schutzrecht.
Doch im Grunde war das Bestechungsgeld der Auslöser für eine konzertierte Aktion gegen die Staatskasse. Leider will das niemanden interessieren - Man macht lieber den Bock zum Gärtner. Gribkosksy ist das Bauernopfer für all die anderen LB-Deals, die an weit höheren Stellen abgeschlossen worden.
Upps, warum fällt mir jetzt plötzlich das hohe Privatvermögen von Franz-Josef Strauß ein und der Waffenhändler Schreiber sitzt in Haft ... oder die Schwarzgeldkassen der CDU in Lichtenstein und der Schweiz.
In jedem Fall freut sich der Bürger schelmisch, weil endlich ein Bankmanager hinter Gitter muss. Der Mensch ist so einfach zu berechnen und zu steuern. Er braucht nur ein Bauernopfer und schon hat er seine Wut bzw. seine Unmündigkeit in Tugend kompensiert und ist glücklich - er spricht sogar von Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit.


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AntwortenLöschenHerr, Schenke Ihr die Gelassenheit die Dinge zu Akzeptieren die Sie nicht ändern kann, gib Ihr den Mut die Dinge zu ändern die Sie ändern kann, gib Ihr das Wissen das eine vom anderen zu unterscheiden. Herr, lass Sie diese Sündige Welt so Annehmen wie sie ist und nicht so wie Sie sie gern hätte, lass Sie darauf Vertrauen dass das Richtige geschehen wird wenn Sie sich deinem Willen überlässt und Sie Glücklich sein möge mit dir, und zu Tiefst Glücklich Jetzt und bis in alle Ewigkeit, Amen.
AntwortenLöschenDanke für das Gebet. "Herr, Schenke Ihr die Gelassenheit die Dinge zu Akzeptieren die Sie nicht ändern kann". Jede Lüge, die Menschen für Menschen als immer währende Wahrheit und Regel aufstellten, ist revidierbar.
AntwortenLöschenFür mich braucht niemand beten, damit ich die Ungerechtigkeit der Welt als göttliche Fügung betrachte.
Genau, der wartet doch nur drauf. Gib ihm, worum er bettelt!
LöschenFällt auf, dass immer mehr "Glaubenskrieger" hier verkehren.
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AntwortenLöschenDu schreibst: "Wollt ihr ihnen nur dann erlauben, sich zu versammeln und ihre Einheit zu bekennen, wenn Krieg auf Erden herrscht?" - Damit ist der Dualismus angesprochen. Betrifft auch Gott und Teufel - Gut und Böse.
AntwortenLöschenDaher auch der Spruch vom "Ewigen Leben" ... Ein ewiges Leben erschafft sich der Mensch, durch Regeln, die auch nach seiner Generation noch Gültigkeit haben - siehe erster Kommentar von mir.
... wenn diese Regeln aber Dualismus erzeugen, muss der Mensch, wenn er das "friedvoll, einige, ewige Leben" anstrebt, revidieren. Erst dann kann er also in Anbetracht von Generationen (Ewigkeit) in Frieden leben - ohne den zwanghaften Dualismus praktizieren zu müssen.
Ich denke theologische Diskussionen bringen uns nicht weiter. Sie finden auf der Basis von manifestierten Interpretationen statt, die bereits den Dualismus als natürlich akzeptierten.
Diskussionen, die aber als Grundbasis den Dualismus als abzuschaffen sehen, führe ich dagegen gerne. Sie bringen weiter.
"Du sollst nicht stehlen...", heißt eines der 10 Gebote. Wir können uns nun darüber unterhalten, ob damit das Eigentum an sich gemeint ist, oder aber der erste Diebstahl - die Eigentumsnahme ist legal - und nur deren Diebstahl ist BÖSE.
Wäre das erste richtig, würden sämtliche Auslegungen und Interpretationen der Abrahmisten nicht mehr gelten. Unser gesamtes Weltbild wäre mit einem Mal zerschlagen.
Fangen wir also oberhalb des Dualismus an zu diskutieren, werden wir uns auf ewig im Kreis drehen und ständig teilen, um Einheiten zu schaffen, die sich gegenseitig bekriegen.
Daher rührt die Annahme, wenn alle eine Nation sind, gibt es keinen Krieg mehr, aber das Eigentum teilt immer noch in Reich und Arm. So will der Abrahamist, dass Eigentum verpflichtet - der Reiche seinen Reichtum teilt - aber trotzdem die Privilegien des Reichtums behält.
Worüber willst Du Dich also tatsächlich mit mir unterhalten? Über die Ungleichheit der Menschen und dass diese von Gott gegeben und vorgeschrieben ist?
Ist es das was ich akzeptieren soll, um in Frieden zu leben? Das ist die Einsicht eines Lammes, das akzeptiert gerissen zu werden.
Aber wir unterhalten uns über eine Menschheit, die nicht auf der einen Seite Lämmer und auf der anderen Seite Wölfe ist.
Wie tust Du als Christ allen Menschen gleich viel Gutes? Indem Du den Reichen alles wegnimmst und es an die Armen verteilst?
Was passiert in der nächsten Generation - also in der kleinen Ewigkeit? Hast Du nicht wieder Reiche, denen Du alles wegnehmen willst.
Ich würde sagen, Du verteidigst die Hölle als Reich Gottes. Das ist ein Resultat des Dualismus.
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AntwortenLöschenDu schreibst: "Das Leben auf dieser Welt ist im Dualismus .... habe ich gelernt die Höheren Welten als das Gute Ewige zu betrachten und das Leben auf der Erde stellt das Böse Vergängliche dar."
AntwortenLöschenUnd ich sage: Der Dualismus ist unnatürlich. Er ist von Menschen gemacht. Folglich ist jeder Gott und jede Höhere Ebene ein Wunschvorstellung, geboren aus dem Dualismus.
Wir brauchen darüber nicht diskutieren. Euer Gott ist allzu menschlich. Er kann nicht alle gleich gut behandeln. Er muss Unterschiede mache. Deshalb teiltet ihr die Welt unter Euch auf und streitet nun schon seit Ewigkeiten um die Alleinherrschaft.
Das wäre dann göttlich - alleine zu herrschen. Auf diese Art von Göttern verzichte ich. Er ist aus dem Hirn eines niederträchtigen Menschen entsprungen.