Mittwoch, 27. Juni 2012

Mappus vom Landesvater zum Verräter: Die Geldbeuteldenkstruktur ist Weltkulturerbe

Irgendwie wagt sich die deutsche Justiz in bezug auf Mappus, Korruption und vor allem nicht gegen die heilige CDU vor. Erst die zwielichtige Sache mit Stuttgart21 und nun der EnBW-Deal. Beides kostet den Steuerzahler Milliarden, damit sich so genannte Oligarchen die Taschen voll stopfen können. Vergleiche ich das ganze mit der Ukraine. Herrschen in Deutschland keine Zustände wie im alten Rom, sondern Goldgräberstimmung wie nach dem Auseinanderbrechen der UdSSR.

... und genauso sieht unsere Außenpolitik der Bundeskanzlerin aus. Oligarchen - wie Timoschenko, die ihr Volk durch ihre Geschäfte ausbeuteten und dadurch gesellschaftlich aufstiegen, werden einfach als politischen Gefangene erklärt. Sie erhalten sozusagen globale Immunität. Wer weiss, vielleicht sind bald aus der Sicht der Bundesregierung der Prozess gegen Mappus und Konsorten bald politisch motivierte Anklagen gegen die Partei der Volksbefreier.


Die Zeiten in Deutschland sind turbulent, undurchsichtig und voll von falschen Versprechungen. Über Mappus hat sich ein ganzer Industriezweig der so genannten bürgerlichen Mittelschicht gesund gestoßen. Genau dieser Personen erklärt nun fast täglich, dass sie dadurch den Wohlstand des Arbeiter schützen.

Durch Mappus besitzt nur der Arbeitersteuerzahler in Baden-Württemberg nicht nur einen überkanditelten Landeshauptstadt-Bahnhof, sondern auch noch einen Energiekonzern, der für den Ausbau des Stromnetzes zuständig ist. Er vergisst dabei, dass er nur Besitzer der Schulden ist, aber nicht des Vermögens. Alle diese  Kosten, die sich wie eine Flutwelle vor dem Steuerzahler aufbauen, werden ihn mit Haut und Haaren verschlingen und die Wert bleiben für die bürgerliche Mittelschicht erhalten. Es ist nur eine gefühlte Mitgliedschaft, die in Wahrheit gar nicht existiert. 


Die Bürgerschaft hat den Arbeiter seinen heutigen Wohlstand immer noch nicht verziehen

Die baden-württembergischen Gemeinden machen mit EnBW Photovoltaik-Deals. Gemeinde Wappen schmücken wie päpstliche Erlasse diese Verträge. So genannte Bürgerinitiativen, gegründet vom Konzern EnBW, lullen den Arbeiter ein. So bald das Stimmvieh ein Wappen oder ähnliches sieht herrscht so wie so und grundsätzlich ein Gottesvertrauen sondergleichen.  So werden Bürgermeister, die selber im Gremium der EnBW sitzen, zu fahrenden Handelsvertretern, das ist als ob der Pfarrer Lebensversicherung verkauf. Er hätte wohl die höchste Abschlussquote überhaupt. 

Die Mission der Priester der Marktwirtschaft ist Bürgerwohlstand mehren - auf dem Land, ist das wohl der ehemalige Bauernstand, der sich über Landverkäufe zum neuen Dorfoligarchen hoch arbeitete. Der Arbeiter gilt nach wie vor als NICHTS - nicht wählbar, außer er ist ein Bauernfreund. Dezentrale Stromgewinnung für die Bewohner, durch die Bewohner wird so von höchster Stelle unterbunden, anstatt gefördert. Schließlich soll die Biosgasanlage nicht von der Gemeinde als Gesamtes betrieben werden und der Bauer spart sich das Spritgeld für die teure Jaucheausfuhr. Dafür lässt er sich aber jeden Hektar Maisanbau vom blöden Arbeitervieh subventionieren, wie die Überproduktion an Milch. In dieser Hinsicht interessieren plötzlich die allgemeingültigen Marktgesetze nicht. Schließlich ist der Bauer der Ernährer der Nation, aber er nährt nur, wenn Geld bzw. in einer Inflation, das Gold zu ihm fließt.


Die CDU war seit ihrer Gründung nichts anderes als eine Unternehmerpartei. Gegründet vom entmachteten Nachkriegsoligarchen, die sich mit dieser Partei, ihrer angeblich angestammtes Vermögen erhielten. Wer sich während des Dritten Reiches durch Intrigen und Denunziantentum zum kleinen Wohlstand kam, durfte ihn behalten. Die Schengengesetze griffen nicht. Dafür gab es die Nürnberger Prozesse. Diese Wendehälse haben dem Arbeiter bis heute, seinen kleinen verdienten Wohlstand bis heute nicht verziehen. Sie träumen wieder von einer Zeit, in der sie für 5 Liter Milch, einen Elektriker für 5 Std. Arbeit bezahlen können - wie der Mittelstand vom billigen Arbeiter. Diesen Traum realisierte bereits die Politik durch Leiharbeiter. Sie ließen den Menschenhandel offiziell zu und beschertem so machen einen Zwischengewinn aus der Arbeitskraftvermittlung. Einer Perversion sondergleichen; eine Ungeheuerlichkeit, die die gefühlte Bürgerschaft erst dann interessiert, wenn sie selber in den Mühlen der Marktwirtschaft auf dem Zweiten Arbeitsmarkt landet.

Als sich die UdSSR auflöste, wurde der eingefleischte Kommunisten plötzlich zum bekehrten Kapitalisten, der seine Aufgabe darin sah, Volksvermögen privat zum Wohle des Volkes einzusetzen. Darin unterscheiden sich die Timoschenkos dieser Welt nicht von Steve Jobs uns sonstigen westlichen Unternehmerikonen.

Demokratie ersetzt die Selbstverwaltung im Geldbeuteldenkmodus. So denkt die Demokratie heute noch nur über das Bankkonto der neuen Menschenfreund, die außerhalb des Staates stehen und sich als Gönner präsentieren.


Der Selfmade Man als Idol des kleinen Arbeiters
Modere Märchen zum Erhalt der Arbeitermoral

Erfolgreich ist heute nicht der, der sich treu blieb, sondern der, der wirtschaftliche Erfolge nachweisen kann - also ein dickes Bankkonto und Hartware - Werte (Moral?) zur Schau trägt. Genau diese Menschen werden bevorzugt in die Demokratie gewählt. Ihnen hört man zu und glaubt aus ihrer Erfolgsgeschichte, die eigene machen zu können. Für heutige Demokratie erscheint es sehr wichtig, dass vor allem Berufsstände vertreten sind, die sich nicht im allgemeinen Solidarsystem des Arbeiters verpflichtet sind.  Trotzdem zählt sich der Arbeiter in seiner Naivität zur Bürgerschaft und Mittelschicht. Er hat bis heute nicht begriffen, dass die Mittelschicht da anfängt, wo die Versicherungspflicht für den Arbeiter aufhört.


Die Architektur Europas, war nie mit der Absicht des Friedens entworfen worden. Der monetarisierte Frieden bestand lediglich darin, Europa eine wirtschaftliches Grundgesetz zu verpassen, das genauso aufgebaut ist wie das der Deutschen. "Bete und arbeite, zum Wohle des Herren und der Herr wird dich enähren wie die Vögel". Daher rührst wohl die ständige präsentierte christliche Moral- und Tugendbotschaft der Parteien. Oligarchen, Wirtschaftsbosse und Globalisten sind die neuen Götter, dem das Volk zu dienen hat und in Form von Staaten ihre Armut selber verwalten will. Die Armenviertel - die Arbeiterviertel erhielt so ihre Souveränität und stehen trotzdem noch in absoluter Abhängigkeit durch das Geldbeuteldenken. 

Die Weltlagerpoltik als Befreiung der Arbeiter

Das ist auch die Politik der sogenannten Währungs-, Europa oder Deutschlandretter. Im Grunde spielt es keine Rolle ob sich nun die nationalen Arbeiterlager (Staaten) zu einem Europa vereinen oder weiterhin separaten Lagerhandel betreiben. Der Gewinnfluss geht immer und grundsätzlich ohne Wiederkehr vom Volk weg, zu den Göttern der Marktwirtschaft, die außerhalb der gefühlten Gemeinschaft stehen. 

Das Volk wird wie eine Herde mit Angstszenarien und Armutsdrohungen vor sich her getrieben. Es glaubt, es sei Selbsterhaltungstrieb, der nur vom Geldbeuteldenken angetrieben ist. Eine Art geistiger Umnachtung. Sein Geldbeuteldenken, macht ihn zum Retter seines kleinen Reichtums und so zum freiwilligen Soldaten des postmodernen Adels, der sich keiner Nationalität verpflichtet fühlt. Geld und Werte machen unabhängig. (Nach dieser Philosophie lebt jeder und rechtfertigt jede Ungerechtigkeit mit dem Recht auf Tugend und Moral).

Es spielt keine Rolle ober wir einen ESM, ESFS, Eurobonds oder die "liebe, alte D-Mark" wieder einführen. Die Aufgabe des Volkes ändert sich nicht. Es hat auch im nächsten System seine Steuern zu bezahlen. Es ist da, um für den Wohlstand seiner Hüter, egal ob in Politik oder Wirtschaft, zu mehren. Das galt bereits im alten Ägypten. Es glaubt selber, wer nicht arbeitet braucht nicht Essen und doch will jeder zum Nichtarbeiter und Fettesser aufsteigen. Das Volk (der niedrige Arbeiter) bildet mit seinen eigenen Parteien, die Opposition gegen sich selber.


Eine Götterdämmerung ist nicht in Sicht

Es ist an der Zeit, dass das Volk, das Denken selber übernimmt und sich nicht von Spaßparteien wie den Piraten oder neu erfunden, alten Parteien in eine Ideenlosigkeit lamentieren lässt. Protestparteien brachen schon so manchem Volk das Genick. Sie erscheinen wie eine Fatamorgana. Sagen viel, versprechen nix und reden den Stammtischen nach dem Maul. 

Die neuen Stammtische, stehen nicht in den Wirtshäusern wie früher, sondern bilden sich in Foren und Internetplattformen. Sie trinken kein Bier, sondern besaufen sich an Verschwörungstheorien. Sie erdenken sich Methoden, wie sie selber als neue Spitze der nächsten Verschwörung krönen können.

Informatiker, die vorgeben die Weltformel erkannt zu haben verbreiten ein gefährliches Halbwissen über Finanz- und Realwirtschaftspolitik. Das mittlerweile eine Art von Legenbildung hinter sich hat. Das gängige Geldbeuteldenken wird auch von ihnen nicht durchbrochen, sondern für die eigene Macht administriert.

Da vermischen sich national-sozialistische Gedanken (diesen Begriff hatte ich bereits erklärt: Sozialismus im Faschismus, wie war das 1933 möglich?) zum postmodernen Antiglobalismus, indem das Volk immer noch das Vieh ist, das mit direkter Demokratie sich selber durch das antrainierte Geldbeuteldenken in einer Demokratie verwaltet. 

So lange der Geldbeutel das Hirn regiert, wird sich in dieser Welt, in Deutschland und sonst wo, sich nichts ändern. Der Mensch ist in seinen Entscheidungen nicht frei. Er wird auf Ewigkeit, ständig und immer Entscheidungen treffen, die sich im Nachhinein als Beschluss zur eigenen Ausbeutung herausstellen. Das ist die berühmte Nachhaltigkeit, die überall propagiert wird.

Nachhaltigkeit in Sachen Wirtschaft, Finanzen und Lebenssicherung wird angestrebt, aber immer durch die Umleitung des externen Körperteils "Geldbeutel". Selbst der Autarkist ist ein Geldbeuteldenker und nicht einmal der Anarchist schafft sich von diesem künstlichen Organ zu trennen.


Das falsche Verständnis für Demokratie
Das eingeschränkte Denkvermögen des Geldbeutelmenschen

Würde sich das Volk (die Mehrheit der Arbeiter) bewusst, dass echte Demokratie sich immer gegen Beschlüsse wehrt, die Minderheiten unterdrücken, wäre schon ein großer Perspektivensprung gelungen. Die Aufgabe des Volkes in einer Demokratie ist es nicht, sich nicht in Mehrheiten für seinen Geldbeutel zu sammlen und zu bestimmen, wer in Zukunft seinen Geldbeutel zu füllen hat, sondern die Demokratie hat die Aufgabe zu verhindern, dass eine Minderheit zum Wohle der Gemeinschaft ausgebeutet wird. 

Klar, steht das im krassen Gegensatz zu dem, was man heute als Demokratie verkauft, aber genau das ist Revolution gegen das eigene Geldbeuteldenken, das als künstlicher Wurmfortsatz in unserem Hirn durch die künstliche Erziehung der Marktwirtschaft wie ein Schwamm das Denkvermögen einschränkt. 

Momentan lehnt sich die Demokratie nur dann gegen die Marktwirtschaft auf, wenn sie als Mehrheit einen Betrug an sich selber erkannt. In diesem Stadium befinden wir uns heute. Sie will und kann aber deshalb noch nicht den Wurmfortsatz "Geldbeuteldenken" abschalten, sondern sucht lediglich nach neuen Möglichkeiten den Geldfluss, Vermögensfluss, Wertfluss in die eigene Tasche wieder anzutreiben und umzuleiten. Das ist die heute Auffassung von Politik, Parteienbildung und Interpretation von Recht. Diese Rechtsauffassung erlaubt es wiederum, andere das zuzumuten, was man selber nicht ertragen will. Das ist die radikale Menschlichkeit, die in der Welt wütet; sich in gerechten Kriegen äußert oder den Ruf nach der Enteignungen der Reichen immer lauter werden lässt.

Selbst der angeblich Gerechteste verlangt unter dieser hinterhältigen Moral, dass dich derjenigen, der das kritisiert, selber enteignet und ist von der stillen Hoffnung trieben lässt, dass er sich dieses Eigentum selber einverleiben kann. Er ist wie die Spinne im Netz, das im Morgentau glänzt und vorgibt den Durst zu stillen. 




Kommentare:

  1. Irgendwie wagt sich die deutsche Justiz in bezug auf Mappus, Korruption und vor allem nicht gegen die heilige CDU vor.

    Ja, wie kann datt, watt? Könnte es sein, ich meine, könnte es sein, dass die deutsche Justiz ein Pfeifenverein ist, der WEISUNGSGEBUNDEN ist durch die Politik, also durch die, gegen die er vorgehen soll? Dieser Fast-Staat ist nicht nur fremdbeherrscht sondern darüber hinaus auch noch korrupter als jede Bananenrepublik.

    http://www.youtube.com/watch?v=h5piRddzjMQ

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  2. Außenpolitik

    Hallo? Haben wir so etwas? Ein Laufbursche, eine Marionette, der jeden Schwachsinn von sich gibt, dem man ihm aufträgt?

    Er hat bis heute nicht begriffen, dass die Mittelschicht da anfängt, wo die Versicherungspflicht für den Arbeiter aufhört.

    Chapeau!

    Es ist da, um für den Wohlstand seiner Hüter, egal ob in Politik oder Wirtschaft, zu mehren.

    Hat sich nichts geändert: http://books.google.de/books?id=16k7CKmN6JYC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false

    Es ist an der Zeit, dass das Volk, das Denken selber übernimmt und sich nicht von Spaßparteien wie den Piraten oder neu erfunden, alten Parteien in eine Ideenlosigkeit lamentieren lässt.

    Genau, zusammen mit ZDFs "Log in" wird uns das sicherlich gelingen.

    Informatiker, die vorgeben die Weltformel erkannt zu haben verbreiten ein gefährliches Halbwissen über Finanz- und Realwirtschaftspolitik. Das mittlerweile eine Art von Legenbildung hinter sich hat.

    Ach, doch nicht Greenspan, oder habe ich da was falsch in Erinnerung? Erzähl.

    Würde sich das Volk (die Mehrheit der Arbeiter) bewusst, dass echte Demokratie sich immer gegen Beschlüsse wehrt, die Minderheiten unterdrücken

    Die Frage ist halt, wie fängt die Unterdrückung? Das kann individuell sehr unterschiedlich sein. Und hier liegen sicherlich die Hauptprobleme für einen echten Systemwechsel.

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