Freitag, 22. Juni 2012

Ratings: Guter Rat ist teuer - die Hoffnung auf den Hyper-Goldpreis

Screenshoot Moodys
Ratingagentur Moody stuft nun weiter 15 europäische Banken herunter. In Deutschland ist die Deutsche Bank davon betroffen. Die Schweiz, das Land, das von sich glaubt, sicher vor der Schuldenkrise zu sein, muss seine Banken warm anziehen. Credit Suisse wurde gleich drei Stufen herunter genommen, aber auch amerikanische Banken wie Morgan Stanley sind betroffen. Die Bewertung von Citigroupe steht kurz vor Ramschniveau. Positive Meldungen gibt es für die Türkei. Moody stufte das Land herauf.

Natürlich kommen jetzt die Stimmen, dass diese Bewertung nur politische Interessen vertritt und keinerlei Bedeutung hätten, aber wir befinden uns in einer Kapitalismuskrise. Geld wird für das Wirtschaftswachstum benötigt, aber es gibt nirgends mehr Sicherheiten, für die frisches/neues Geld entstehen könnte.

Viele europäische Bankhäuser verschulden sich, um Staatsanleihen ihrer Nation aufzukaufen. Doch auch dieses disflationäre Verhalten, kommt an Ende seiner Möglichkeiten, außer man reduziert die Mindestreserven. Mit diesem Trick arbeitete Indien im Jahre 2008.

Gold, die letzte Hoffnung der Optimisten?

Goldpreis in Papiermark
1917 bis 1923
Ja, da kursieren Geschichten vom Schnäppchenkauf eines Münchner Grundstückes, das heute Millionen wert ist. Sicher gestellt durch ein Goldkauf. Wer allerdings die Goldcharts infaltionsbereinigt durchschaut, wird eines besseren belehrt. 

1933 stand der Goldpreis bei ca. 35 UD-Dollar. Das war die Zeit in den USA, als Gold verboten wurde. Lediglich 1923 kann man in Deutschland von einem gigantischen Goldpreis sprechen. Er lag bei 100 Billionen Mark. Allerdings kostete in dieser Zeit bereits eine Briefmarkte 2 Billionen. Gold ist also nur dann sinnvoll, wenn man damit rechnet, dass eine neue Währung auf der gleichen Basis wie die heutige wieder aufgestellt wird.


Das Konsumgeld

Doch die Zeichen der Politik stehen anders. Man spricht bereits offen über Allokation. Sie sind nämlich hinter die Tatsache gekommen, dass über die Zuteilung von Rohstoffen die Produktivität eines Landes, einer Region und damit der Mensch gesteuert werden kann. So hofft man auf eine ausgeglichene Weltwirtschaft. Dieses Vorgehen ist besser aus der Planwirtschaft des Kommunismus bekannt. Was lange Zeit im Privatkaptialismus verpönt war, wird heute angestrebt. Doch diese Administration soll nicht vom Staat, sondern von Technokraten vorgenommen werden. Heute wird diese Weltorganisation - wie die WTO ins Spiel gebracht.

Sollten sich die Länder auf diese Art der Produktivitätsverteilung in der Welt einigen, wird sich logischer Weise auch das Geldentstehungsgefüge ändern. Für mich bedeutet dies, dass es eine Art Konsumgeld für die Bevölkerung geben wird. Ich nenne es leistungsbezogenes Geld. Es ist in seiner Kaufkraft von der Fähigkeit abgeschnitten Rohstoffe zu kaufen. Dies gelingt über sogenannte Umweltpolitik. Mit der Strategie, dass der Verbraucher / Endkunde nur noch Nutzungsrechte an verarbeiteten Rohstoffen erhält. So werden Firmen zu Rohstoffbanken. Darauf hab ich schon mehrfach in meinen Videos und Blogbeiträgen hingewiesen.

Kapitalismus ist Wahnsinn mit System

Wer den Kapitalismus unbedingt am Laufen halten will, ist einfallsreich. Er weiss mehr über die Makroökonomie, als man den kleinen Menschen zugestehen will. Durch die Finanzkrise fand sozusagen ein Weltbevölkerungsbriefing statt, das meines Erachtens zur Hochstilisierung von Halbwahrheiten führte. So kommt es jetzt zu einem regelrechten Wettbewerb der halbherzigen Lösungen, die alle im Konzept des bereits vorgesehenen Konsumgeld bzw. leistungsbezogenen Geld verankert sind.

Die mir näher bekannten Vorschläge von Popp und Hörmann begründen sich auf diesen Überlegungen, ebenso die Vorstellungen des Anarchokapitalismus von "freiwillig frei" oder das BGE-Konzept, das offen von einem Konsum- bzw. leistungsbezogenen Geld in Form von BGE spricht.

Es sind sozusagen die Übergangsmodelle für die zentrale Vergabe von Rohstoffen, über eine Art bedarfsgesteuerte Zuteilung. Von der Öffentlichkeit werden die Produktivitätsdiskussionen die längst intensiv laufen wenig beachten. Doch Deutschland steht damit vor allem in der Kritik. Mit einer Bevölkerung von gerade mal 82 Millionen Menschen, bedient Deutschland als Exportnation die ganze Welt.

Das ist eine Tatsache, die von den restlichen Nationen als Ungleichgewicht angesehen wird. Aus diesem Grunde beteuert die Kanzlerin wie ein Leierkasten, dass Deutschland seiner Verantwortung gegenüber der Welt nachkommen wird.

Inflationsbereinigt
Goldpreis von 1344 bis 1999
Es ist weiterhin eine Tatsache, dass das was in Deutschland produziert wird, an anderen Orten zu Jobverlust führt und das Ungleichgewicht offensichtlfanich macht. Das politisch gezeichnete Bild vom starken Wirtschaftsdeutschland steht auf tönernen Füßen. Auch das wird immer offensichtlicher. Verliert das Ausland seine Kaufkraft durch die Schuldenkrise und Einsparungsdiktaten, bleibt Deutschland auf seinen Waren sitzen. Das wäre der Beginn einer Deflation, gegen das kein Keynesianismus mehr hilft. Selbst diese Maßnahmen ist irgendwann nicht mehr finanzierbar. Das liegt in der künstlichen Natur des Kapitalismus.

Wie ich bereits erwähnte, muss sich der Kapitalismus neu erfinden. In diesem Falle, sollen die Rohstoffe nicht mehr mit dem Produkt verkauft werden. Sie bleiben Eigentum des Produzenten. So verlagert sich der Wettlauf um Gewinne und Vermögen auf Firmenrohstoffbanken und der kleine Mensch ist nur noch Besitzer von verarbeiten Rohstoffen, die er nach der Benutzung wieder zurückgeben muss.

Das ist die vorläufig letzte Stufe des Kapitalismus. So bleibt der kleine Mensch Sklave des Eigentums und kann, egal wie viel Geld er erwirtschaftet, nicht mehr in den Kreis der elitären Eigentümer aufsteigen. Seine Gesellschaftsschicht ist auf Arbeiten und Leisten beschränkt. Er kämpft nur noch um einen etwaigen Aufstieg in der Hierachie der Unterklasse.

Diese Unterklasse finanziert sich dann  aus seinen Umsätzen. Rohstoffe sind von seinem Geld, das er für seine Leistung erhält, entkoppelt. Er erhält eine Selbstverwaltung der Armut ohne Recht auf Intervention auf die Wirtschaft. Politik dient nur noch der Selbstverwaltung des Elends. So kann der Kapitalismus von der letzten Substanz der Mittelschicht für eine geraume Zeit aufrecht erhalten werden ohne dass der kleine Mensch anfängst seinen Verstand über die Vernunft zu setzen.

Noch will niemand außerhalb des eigentumsgedeckten System (Kapitalismus) nach Lösungen suchen.


Kapitalismus ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet.
Daher ist der Kapitalismus noch lange nicht als Naturgesetz bewiesen.



Kommentare:

  1. Wie ich bereits erwähnte, muss sich der Kapitalismus neu erfinden. In diesem Falle, sollen die Rohstoffe nicht mehr mit dem Produkt verkauft werden. Sie bleiben Eigentum des Produzenten.

    Erst haben sich die Geldmacher und -verleiher mit ihrem Monopolgeld das Eigentum am Planeten verschafft.
    Nun geht es darum, dieses Eigentum zu verwalten, zu optimieren, es so zu gestalten, wie jedermann sein Eigentum hegt und pflegt, entwickelt.

    Die Weltmeere z. B. dürften wohl auch in Zukunft zwar offiziell zwar keiner Person gehören aber von globalen UN-Organisationen, die natürlich alle nur zum Vorteil der Elite exisitieren und zu diesem Zweck von diesen installiert wurden, zu irgendetwas zu Schützendes deklariert werden, was zur Folge haben wird, dass man beim örtlichen UN-Consigliere eine Einmalerlaubnis beantragen muss, um im geschützten Nass zu baden. Auch schon allein wegen den Klima. Ist ja bekannt, dass die Weltmeere langfristig das Klima am meisten beeinflussen, also stören (Klimastörung). Ja, wollen wir denn eine Katastrophe, wenn da jeder einfach reinspringt?

    Wer sich ein wenig mit der Agenda21 befasst hat, der wird erkannt haben, was da für ein Albtraum auf uns alle zukommt. Und das alles basierend auf Lügen, Lügen, Lügen, wie z. B. der Klimalüge. Dabei machen Sie dasselbe Wetter (Klima = Wetter über 30 Jahre in einer Region) längst selbst - und lassen uns trotzdem bezahlen für Maßnahmen, die ganz anderen Zielen dienen.

    Die Menschheit wird keinerlei Rechte mehr besitzen sich frei zu bewegen oder wie richtig erkannt, Eigentum zu erwerben.
    Aber sie wird nicht etwas profitieren davon, sondern das tun nur die, die vorgeben, die Erde zu beschützen.
    In Südamerika z. B. haben US-Diebe riesige Areale aufgekauft, um dieses Land zu schützen. Wer dort aktiv sein will, muss ich sich den Regeln der Gemeinschaft unterordnen. Von wem diese Regeln aufgestellt werden? Tipp: Nicht von der Gemeinschaft! Das wird weltweit so gehen.

    Tja, wem das nicht passt in Zukunft, der kann ja gehen. Fragt sich wohin. Denn Privatbesitz wird es nicht mehr gehen, alles genehmigt werden, und die Überwachung grenzenlos sein. Bleibt nur der Strick. Aber woher einen bekommen, wenn der Lagerkommendant ihn nicht für notwendig erachtet?

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  2. Irgendwie höre ich da raus: Die Elite gehört durch eine Selbstverwaltung ersetzt. Der kleine Mensch will selber Elite spielen, in der Hoffnung es bleibt ihm mehr.

    Doch das ist keine Änderung, sondern ebenfalls nur ein Weiterspielen im Kapitalismus. Die Elite ist das was wir uns schufen. Sie manipulieren uns nicht. Das tun wir selber, aus tiefster Überzeugung.

    Das einzige was der kleine Mensch - die Masse - sucht, ist einen Ersatzverlierer für sich selber - damit das Spiel weitergeht.

    ... ich schreibe nicht für eine Selbstverwaltung des Elends, das haben wir schon. Wir müssen dafür die Elite auch nicht enteignen, damit wir uns in unserem Elend wieder besser finanzieren. Das ist keine Lösung, sondern lediglich eine Erneuerung des Kapitalismus. Dafür stehe ich nicht.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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