Sonntag, 15. Juli 2012

Madonna: Amerikanische Popdiva macht Europapolitik auf ihrer Weltournee

Busenblitzer erreichen heute nicht einmal mehr für die alternde Popdiva "Madonna" höhere CD- und Konzertkartenverkäufe. Heute muss eine politische Provokation her, aber bitte politisch korrekt.  Nicht dass Sie jetzt annehmen, Madonna geht mit der eigenen us-amerikanischen, politischen Prominenz ins Gericht. Nein ! - Sie zieht es vor, in Europapolitik zu  machen. Sie zeigt Frankreichs rechte Dame, Le Pen, nach einem Hitlerbildnis mit Hakenkreuz auf der Stirn, bei ihrem Konzert am franz. Nationalfeiertag. Schließlich war es die rechten Franzosen, die den geliebten Sarkozy vom franz. Thron stießen. "Der Amerikaner", wie Sarkozy liebevoll in den Wikileaks-Depeschen genannt wurde, fällt als zuverlässiger EU-Politiker weg.  "Die Revolution der Reichen" mit den 99,9 % Poors will nicht so richtig klappen.

Madonnas Affront ist gerade zu primitiv, wenn man bedenkt, dass in den USA die Teaparty momentan die Besitzbürger geradezu zum Nationalismus und Protektionismus erzieht. Noch sind sich die amerikanisch Aufgeklärten nicht sicher ob "Obamacar" Hitlerfaschismus ist oder Marxismus. In jedem Fall ist es eine staatliche Einmischung in die Freiheit des Kapitalismus - egal wie viele Menschen an dieser Freiheit zu Grunde gehen. Es ist einfach nicht chic, sich gegen den politischen Mainstream zu richten. Es ist eben finanziell ungesund. Auch eine Popdiva wie Madonna muss Geld verdienen, um Gutes zu tun.




Leonardo De Caprio spielt mit Inbrunst und Leidenschaft den ersten FBI-Chef als glorifizierte US-Heldenfigur, wie Silvester Stallon seinen Rambo als Rache für den verlorenen Vietnamkrieg der USA. US-Präsident Obama lässt sich vor seiner ersten Wahl in Berlin wie einen Kennedy  feiern und das Weltpublikum glaubt immer noch nicht, dass alles nur eine große Inszenierung ist.

Dem Kapital ist es egal ob Rechts, Mittte oder Links die Staaten führt. Der Kapitalismus gilt in allen politischen Richtungen als Maxime und Grundpfeiler. Sie unterscheiden sich lediglich in der Menschenführung. Selbst die sogenannte Mitte - also das was sich zwischen rechts und links sieht und sich als höher moralisch einstuft - ist nichts anderes als die Konvergenz der alternativlosen politischen Lösungen in der Ordnung des Kapitalismus. Humanismus ist immer nur um den Preis des kommerziellen Erfolges zu erreichen.

Alles dreht sich nur darum die Rentabilität er vielen kleinen Menschen mit dem kleinstmöglichen Aufwand des Kapitals zu bestreiten. Unter dem Motto: "Wer nichts mehr hat, braucht nichts mehr teilen - er existiert von der Hand in den Mund. Das macht die Masse gefügig und willig, vor allem in einer sogenannten Selbstverwaltung.

Noch können sich die Popgrößen am Futternapf des Weltkapitalismus einreihen. Doch auch ihnen fehlt mittlerweile die zahlungskräftige Masse, die sich proportional zu ihren Gewinnen erhöhen  muss. Wer also mit einer kleinen versteckten politischen Propaganda sein Tournee-Budget etwas erweitern kann, wird da nicht NEIN sagen.

... denn wahre Kunst kritisiert sich selber und entblößt die Kunst als Maske. Wer allerdings immer nur mit dem Finger auf andere zeigt, um von sich selber abzulenken, ist selber eben  nur eine Marionette, die nicht merkt wie sehr sie Hure ist.




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