Madonnas Affront ist gerade zu primitiv, wenn man bedenkt, dass in den USA die Teaparty momentan die Besitzbürger geradezu zum Nationalismus und Protektionismus erzieht. Noch sind sich die amerikanisch Aufgeklärten nicht sicher ob "Obamacar" Hitlerfaschismus ist oder Marxismus. In jedem Fall ist es eine staatliche Einmischung in die Freiheit des Kapitalismus - egal wie viele Menschen an dieser Freiheit zu Grunde gehen. Es ist einfach nicht chic, sich gegen den politischen Mainstream zu richten. Es ist eben finanziell ungesund. Auch eine Popdiva wie Madonna muss Geld verdienen, um Gutes zu tun.
Leonardo De Caprio spielt mit Inbrunst und Leidenschaft den ersten FBI-Chef als glorifizierte US-Heldenfigur, wie Silvester Stallon seinen Rambo als Rache für den verlorenen Vietnamkrieg der USA. US-Präsident Obama lässt sich vor seiner ersten Wahl in Berlin wie einen Kennedy feiern und das Weltpublikum glaubt immer noch nicht, dass alles nur eine große Inszenierung ist.
Alles dreht sich nur darum die Rentabilität er vielen kleinen Menschen mit dem kleinstmöglichen Aufwand des Kapitals zu bestreiten. Unter dem Motto: "Wer nichts mehr hat, braucht nichts mehr teilen - er existiert von der Hand in den Mund. Das macht die Masse gefügig und willig, vor allem in einer sogenannten Selbstverwaltung.
Noch können sich die Popgrößen am Futternapf des Weltkapitalismus einreihen. Doch auch ihnen fehlt mittlerweile die zahlungskräftige Masse, die sich proportional zu ihren Gewinnen erhöhen muss. Wer also mit einer kleinen versteckten politischen Propaganda sein Tournee-Budget etwas erweitern kann, wird da nicht NEIN sagen.
... denn wahre Kunst kritisiert sich selber und entblößt die Kunst als Maske. Wer allerdings immer nur mit dem Finger auf andere zeigt, um von sich selber abzulenken, ist selber eben nur eine Marionette, die nicht merkt wie sehr sie Hure ist.


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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.
Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.