Montag, 16. Juli 2012

Nach der Krise ist die deutsche Wirtschaft der Gewinner

Noch ist die Krise nicht vorbei und schon werden die Propheten laut, die von nach der Krise reden. Europa rettet den Euro und die deutsche Wirtschaft profitiert vom Wachstum der anderen EU-Staaten. Stell sich nur die Frage woher das Kapital für das neuerliche Wachstum kommen soll?

Spanien und Italien, die großen Sorgenkinder, die sich bereits überschuldet haben, damit sie bei der deutschen Wirtschaft in den letzten Jahren einkaufen konnten, sollen dann wieder als Wirtschaftsmotor dienen. Mit frischen Geld - nur aus welchem Pott?

Ich glaube hier werden wieder einmal Wolkenkuckucksheime gebaut, die den Deutschen davon abhalten, die Fakten zu erkennen. Die Wirtschaft wird nur dann florieren, wenn die Arbeiter nur noch die Hälfte des heutigen Lohnes erhalten und die Lebenshaltungskosten sich verdoppeln. Nur dann gibt es Wirtschaftswachstum und eine Euro-Rettung.

Das Ende der Krise ist also wie eine rabiate Inflation und Krieg in einem. Doch dann tut sich ein weiteres Problem für den Markt auf. Europa kann zwar in diesem Fall billig produzieren und mit China konkurrieren, aber die erzeugten Produkte der deutschen Wirtschaft werden für den Deutschen wie in den 1950er unerschwinglich. Er geht nicht einmal mehr in Urlaub und so bricht für den Rest Europas die letzte Einnahmequelle weg.

Daher sind neue Märkte in Rohstoffländern wie Afghanistan, Iran, Pakistan und dem Nahen-Osten gefragt. Wie sollen also diese Länder innerhalb von wenigen Jahren den abbrechenden europäischen Export für die deutsche Wirtschaft übernehmen. Die politische-wirtschaftlichen Briefing-Szenarien der wissenschaftlich bestätigten Ökonomen werfen also mehr Fragen als Antworten auf.

Wunschdenken hilft in dieser Krise der Tatsachen nicht weiter. Am Ende müssen knallharte Gewinnsteigerungen der Industrie nachzuweisen sein, doch es fehlt der nachweisbare Schulden unbelastete Käufer der Produkte. Es gibt ihn auf dieser Welt nicht, er muss erst geboren werden, wie das Jesuskind ohne die Erbschuld.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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