Donnerstag, 19. Juli 2012

Spanien: Nach den Kreditzusagen, werden Banken nicht systemrelvenate Banken aussortiert

Längst sind sämtliche europäische Banken in systemrelevant und nicht relevant eingestuft, auch die spanischen. Nach den europäischen Bankenrettungszusagen wird es zu einer kontrollierten, flächendeckenden Insolvenz von nicht systemrelevanten Banken kommen. 

Das ist die größere Absicht hinter den Verhandlungen und den Verträgen. Bereits Bundeskanzlerin Merkel betonte in ihrer letzten Regierungserklärung, dass gerade die kontrollierte Insolvenz von Banken größte Priorität zu haben hat. In letzter Konsequenz bedeutet dies, der sogenannte Haircut wird auf dem Rücken der Bevölkerung mit massivem Wertverlust einhergehen wird.

Wer heute noch seine Raten für größere Anschaffungen zahlt, kann übermorgen bereits vor einer Forderung der Gesamtkreditsumme durch seine in Insolvenz gehende Bank stehen. So können die Staaten "Aktiva" für ihre nächsten Kredite einsammeln, die zwingend für die Refinanzierung der alten Schulden notwendig sind.

Es erinnert an die Bankenlandschaft, die 1933 bei der Machtübernahme durch Hitler vorherrschte. Sämtliche systemrelevanten Banken befanden sich damals schon in staatlicher Hand. Wir haben uns also trotz höchster Anstrengungen uns nicht aus der Systematik der Vergangenheit befreien können. Es läuft alles in der vorgeschriebenen Bahn unseres Leitsystems "Kapitalismus". Selbst wenn Deutschland heute aus der EU aussteigen, den Euro ablegen und wieder zur D-Mark greifen würde, wäre das Endresultat das Gleiche.

Lediglich der Aktionsradius der zwangsläufig zu treffenden Entscheidungen würde sich auf eine kleinere Demokratie beziehen. Selbst das kleinen Deutschland, im Verhältnis zu Europa, sah sich 1933 als Demokratie aufgrund der wirtschaftlichen Umstände dazu gezwungen, sich abzuschaffen. Der Weg aus einer "systematischen" Krise aber kann nur dann erfolgreich sein, wenn man außerhalb des bestimmenden Systems nach Lösungen sucht. Das sehe ich momentan nicht, denn alle mir bekannten Lösungen befinden sich in der Logik des Kapitalismus. Das ist das übergeordnete Entscheidungssystem - das wir Logik oder Vernunft nennen. Sämtliche Staatsformen sind lediglich Humankapitalverwaltungen, die irgendwie versuchen nach den Regeln des Kapitalismus zu überleben, indem sie in noch größere Konkurrenz auf dem Weltmarkt eintreten. 

Wie es scheint entwickelt der Mensch daher nur Streitigkeit, was die Gruppendynamik anbetreffen. Die einen wollen als große Gruppe gegen noch größere antreten und die Kritiker vertreten die Meinung: Kleine Gruppen bilden und gegen kleine Gruppen kämpfen.

Neutral betrachtet sind sie für ein und die selbe Lösung, nur der Weg dahin ist anders. Am Ende steht Krieg, der verschieden definiert werden kann. Man Kriege mit herkömmlichen, brutalen Waffen führen, oder Wirtschaftskriege ausfechten, dessen Waffe der Hunger ist.

Trotzdem steht eine geteilte Mensch sich mit brutalen und mörderischen Absichten gegenüber - daher ist alles Krieg, was nicht das Leben aller Menschen gleichermassen schützt und das Überleben aller Menschen gleichermaßen herstellt ohne eine Teil der Menschheit dafür benachteiligen zu müssen.

Für die Art von Menschlichkeit ist der Kapitalismus nicht geeignet. Er funktioniert nur, wenn sich die Menschheit ständig in neue Gruppen aufteilt und bemüht ist, sich gegenseitig zu bestehlen. 

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