Dienstag, 24. Juli 2012

Gott schaut keine Pimmel an: Deut. Zentrat der Juden wirft Antisemitismus vor

Sinti sind eben keine Juden. Das drängt sich auf, wenn man den Fall von Anton B. betrachtet. Anton B. überlebte Auschwitz. Er hatte seine Nummer eintätowiert bekommen, mit einem "Z" für Zigeuner. Seine zehn Geschwister wurden in Auschwitz ermordet. Seit dem Tod von Anton B. kämpft nun seine Witwe um eine Hinterbliebenrente nach dem Bundesentschädigungsgesetz. Sinti und Roma sind eben doch keine Juden. 


Ein trauriges Kapital der deutschen Geschichte wird wieder aufgeschlagen. Irgendwie klingt es weiterhin nach Diskriminierung und Benachteiligung. Der "Deutsche Zentralrat der Juden" ist eben doch eine größere Lobbyinstitution, als die der Sinti und Roma. Das wird auch in der Bescheindungsdiskussion in Deutschland immer deutlicher. Im Morgenmagazin vom 24. Juli 2012 wird Deutschland gar wieder als "antisemitisch" bezeichnet, weil es die Beschneidung von Knaben für Kindesmisshandlung- und -verletzung hält. 




Deutschland ist ein Rechtsstaat und kein Religionsstaat


Religiöse Beschneidungen sind Körperletzung
Ich kann jedem Juden und Muslim versichern: Gott schaut sich keine Pimmel an, bevor er entscheidet, wer in den Himmel kommt und wer nicht. Er gut in die Herzen seiner Anhänger!


Religiöse Vorschriften könnten trotzdem schmerzhaft sein. In Afrika werden Mädchen beschnitten. Die Klitoris entfernt. Ein brutaler Akt, der ebenfall mit dem Glauben begründet wird. Trotzdem ist er verboten. Der Vorwurf, Deutschland sei antisemitisch, weil die Beschneidung von Knaben verboten sein soll, ist daher populistisch und unhaltbar. 

"Der Zentralrat der Juden", blendet dabei aus, dass dieses Beschneidungsverbot ebenso islamische Gläubige betrifft. Doch man muss konsequent sein. Wer die Beschneidung von kleinen Mädchen als Verletzung der Menschenwürde ansieht, darf die Beschneidung von Jungen nicht als Kavaliersdelikt durchgehen lassen. 

Die deutsche Justiz muss in beiden Fällen Objektivität beweisen und sich von "antisemitischen" Vorwürfen nicht einschüchtern lassen. Es bleibt jedem erwachsenen Mann vorbehalten, sich in späteren Jahren die Vorhaut entfernen zu lassen. 

Doch wenn es um die Hinterbliebenenrente von Ausschwitzopfern geht, darf in keinem Fall zwischen Sinti/Roma und Juden unterschiedlich entschieden werden. Sie waren alle Opfer und wer den amerikanischen Hinterbliebenen Millionensummen als Entschädigung zur Verfügung stellt, darf Sinti und Roma nicht als Menschen zweiter Klasse in Sachen Ausschwitz behandeln. 


Jeder darf in Deutschland seine Meinung zu dem Thema sagen, aber wenn Lobbyismus von Interessengruppen plötzlich den Ausschlag für juristische Entscheidungen liefert, wird Deutschland unglaubwürdig. 




Wir leben in keinem Religionsstaat, sondern in einem Rechtsstaat der allgemeine Menschenrechte achtet. Dazu gehört die körperliche Unversehrtheit.  Da steht Menschenrecht über jeder biblischer Auslegung von Lebensvorschrift. 

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. "....Sinti und Roma sind eben doch keine Juden...."
    Das wissen vor allem letztere, und ganz, ganz vor allem diese Zionisten.
    Im übrigen ist die Zahl 300.000 vielleicht nicht ganz uninteressant...
    LG
    PS: Was macht die Suse? Kommsevoran?

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