Mittwoch, 29. August 2012

Bombe in München: Der Krieg, der Hitler und der Adler (Adel)

Der Adler kreist erhaben über die Niedrigen. Er sieht sich nicht als Teil des Ganzen, sondern als Wächter und Schöpfer. Er sieht und richtet diejenigen, die Unrecht tun. Es sind immer höhere und edle Wesen, denen erlaubt wird, sich zu erheben, Recht zu sprechen und Recht durchzusetzen, wo das falsche gilt. 

Zwischen 1942 und 1945 wurde München 72mal bombardiert. 30 mal kann man von einem Großangriff sprechen. (Luftangriff gegen München) Da gab es aus der Sicht der Alliierten etwas in Deutschland, das ausgerottet werden musste. Dieser Bombenkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung verbirgt bestimmt auch in München noch viele solcher Überraschungen, wie die vom 28.08.2012. Lange hatten die Münchener Glück. Es gab nie größere Schäden durch die Überbleibsel des II. Weltkrieges, doch in dieser Nacht brannte der Münchner Himmel wie ein Mahnmal.

Bei Bauarbeiten entdeckte man eine 250 Kilo Bombe, die nicht im Krieg zündete, sondern am 28.08.2012 mitten in der Stadt, in Schwabing, kontrolliert zur Detonation gebracht werden musste. Sie war nicht zu entschärfen. Ein ausgeklügelter, chemisch basierenden Zünder war nicht abzuschalten. Schließlich handelte es sich um eine Bombe, die detonieren sollte. Es gibt bestimmt noch viele dieser Blindgänger unter den Häusern und Straßen von München.

Es grenzt gerade zu an unvertretbarer Naivität zu glauben, dass eine 250 Kilo Bombe ohne schwere Folgen Mitten in der Stadt gezündet werden kann. Dieses "Baby des gerechten Krieges" hat sich seine Schlagkraft bewahrt. Eine Bombe weiss nicht, wann ein Krieg zu Ende ist und wann es gilt, keinen Schaden mehr anzurichten. Es ist kein Mensch, mit dem man verhandeln kann. Viel mehr hätte es so sein können, dass sie ohne Vorwarnung einfach unter dem Gebäude explodiert wäre, unter dem sie schlummerte.

Wer zahlt die Schäden? - Die wichtigste aller Fragen für das Geldbeutelhirn



Interessant wäre zu erfahren, wer diese Schäden nun tragen muss. Gilt dieser Schaden als Kriegsfall und die betroffenen Hausbesitzer bleiben auf dem Schaden selber sitzen oder nimmt man den Deutschen Staat dafür in Haftung, vielleicht gar die Alliierten - wegen nachwirkenden Kollateralschäden?

Bis heute gab es keine Entschuldigung der Alliierten, für diese gnadenlosen Zivilbevölkerungsangriffe kurz vor Ende des II. Krieges, als sie sämtliche deutschen Stadtbewohner in Grund und Boden bombten. Kein Stein sollte mehr auf dem anderen stehen bleiben. Vor allem die preußischen Denkmäler standen auf der Bombenkarte. Das Wort "Ausrottungskrieg" mag einem da doch von Lippen rutschen, wenn man all diese Zerstörung durch Bildmaterial wieder in Erinnerung ruft.

Daher sollten sich diese Bombenangriffe so tief in die deutsche Seele eingegraben haben, wie diese kleine Bombe, die Gestern in München nun endlich ihrer Aufgabe zugeführt wurde. Die Deutsche Seele sollte bis in alle Ewigkeit jedem entgegen rufen, die auch nur annähernd an Krieg denkt: NIE WIEDER KRIEG! GEGEN NIEMANDEN!

Geldbeutellogik als höhere Theologie der Gerechtigkeit

Doch der Mensch vergisst nur all zu gerne und sieht heute "KRIEG" wieder als Mittel für das GUTE an, um andere auszurotten, die gemäß der politischen Meinung, weniger verdient haben zu leben, als wir heute. Wir halten uns an Sanktionen gegen Staaten und vergessen dabei, dass genau diese Sanktionen die zivile Bevölkerung mit Hunger treffen. Wir verbieten anderen Staaten am Welthandel teilzunehmen, wie damals den Deutschen, die auch damals bereits eine Exportnation waren. 

Es scheint fast so, als ob man im Nahen-Osten genau das gleiche Szenario herbei politisiert wie nach der Wirtschaftskrise von 1929 in Deutschland. Damals ging der ganzen Welt das Geld aus. Wie heute! Keiner konnte seine Schulden mehr bezahlen. Nicht einmal das starke Deutschland konnte und wollte den Versailler-Vertrag bedienen, der sich zu so wundervollen Spekulationengeschäften an der Börse eignete. (Der domestizierte Mensch)

Die Deutschen hatten eine Pflicht diese Kriegsschulden, die eigentlich als Anleihen gehandelt wurden, zu bezahlen. Der Protektionismus war die gute Note und Sitte der hohen Politik in dieser Zeit. Es roch überall nach Krieg.

Wo ist der nächste "gerechte" Krieg für den Geldbeutel?

Daher stellt sich heute nur noch die Frage, wer wird nach dieser exzessiven SchuldENkrise in Flammen stehen? Offensichtlich ist die Welt heute noch nicht bereit, den II. Weltkrieg objektiv zu betrachten. Deutschland war nach dem I. Weltkrieg das Arbeitslager der Welt. Das seine Schulden durch den Versailler-Vertrag abzuarbeiten hatten und am Ende nicht mehr dazu fähig war.

Es ist festzustellen, dass es nie ein einziges freies Land, mit freien Bürger und freien Menschen mit freiem Willen gab. Jede Entscheidung und jede Abstimmung, jede Wahl und jedes Diktat gehorcht den Gesetzen der Abhängigskeitsverhältnisse, die wir uns selber durch unsere Wertelehre erdachten. Somit ist der Mensch tatsächlich der Schöpfer seines eigenen Schicksals, das er wie ein Opferlamm erwartet und dem vorgegebenen Pfad der unfreiwilligen Entscheidungen folgt, indem er sich einredet er entschiede aus freiem Willen.

Die Entscheidungen orientieren sich immer am Gewinn und wirtschaftlichen Erfolg, selbst jeder angeblich gerechte Krieg, gegen irgendwelche Menschen die angeblich ungerecht sind. Recht und Unrecht macht sich immer an der Art der Politik aus, wie Gewinne erwirtschaftet werden dürfen. D. h. welche Gesetze gelten, die vorgeben, wer wie wann und von wem ausgebeutet werden darf.

Geld- und Vermögensbeschafftung um jeden Preis

Im Deutschland nach 1933 beschaffte sich der Staat (das gesichtslose Wesen) das Geld durch die Enteignung von jüdischen und andersdenkenden Deutschen. Das wird allgemein nicht als Kommunismus bzw. Sozialismus empfunden, sondern als Faschismus, weil diese Gelder der Wirtschaft dienten. Es gab Arbeitslager und Arbeitsdienste, für die Wirtschaft. Der Bürger hatte zu gehorchen, schließlich herrschte eine hohe Arbeitslosigkeit. Man sprach auch damals von Vollbeschäftigung, weil die Arbeitslosen plötzlich im kostenlosen Arbeitsdienst des Staates standen. Dieser Arbeitslose erhielt so sein Arbeitslosengeld, wie heute der Hartz4-Empfänger oder Ein-Euro-Jober.


Es ist unverkennbar, die Verhaltens- und Denkmuster der Menschen in den sogenannten "Wirtschaftskrisen" wiederholen sich immer nach demselben Muster. Selbst die angeblichen Lösungen führen immer wieder zum selben Ende = KRIEG.

Hitler als Agitator des Adels 

1917 durch die Oktoberrevolution in Russland fühlte sich nicht nur der Adel und die Monarch in seinem Vermögen und Einfluss bedroht, sondern auch die Wirtschaft, die im Schatten dieser Monarchen heran wuchs. Hitler wurde als Agitator im Dunstkreis des Adels ausgebildet und in die Arbeiterbewegung in München eingeschleust.  Viele dieser Blaublüter sind heute noch davon überzeugt, dass Adel auch ohne Vermögen eine eigene Rasse sei, die nie vom "gewöhnlichen" Blut erreicht werden kann. Obwohl jede "Adelsfamilie" ihren Ursprung im Gesinde hat, das die Gunst der Stunde nutze und sich durch Ausbeutung und Hinterhältigkeit am Gesinde reichlich bediente.

Das eigentliche Ziel des damaligen Adels war die Weimarer Republik, also die Demokratie, wieder abzuschaffen. Es lässt sich nicht so angenehm Geld verdienen, wenn man die Gesetzgebung und Juristerei im Staat nicht kontrolliert. Was mit Hitler auch gelang. Er begeisterte die Massen mit dem Versprechen, alle mehr oder weniger "reich" zu machen, also in Brot und Arbeit zu versetzen.

Der Historiker Jörg Friedrich formuliert es in seinem umstrittenen Buch "Der Brand" auf gewohnt drastische Art: "Potsdam wurde zerstört, um den preußischen Militarismus geschichtlich zu annullieren." Mit anderen Worten: Die Briten hätten eine Verbindung der Hohenzollern-Herrscher bis zu Hitler gesehen und deshalb die Zerstörung Potsdams noch in den letzten Kriegstagen gewollt. Eine symbolhafte Zerstörung also.

Nicht umsonst fand sich so viel Adel im Regierungsapparat des Dritten Reiches ein. Auch Franco setze wieder einen König in Spanien auf den Thron, als seinen rechtmäßigen Nachfolger. Es ist nicht klar, wen Hitler nach seinem Tod als Nachfolger in Deutschland eingesetzt hätte. Einen Habsburger, einen Welfen oder sonst ein angeblich besseres Blut. Hitler sah sich auch nur als Instrument und Werkzeug für eine große Sache. Doch der Adel konnte weitgehend die Schlinge aus dem Kopf ziehen, als Stauffenberg 1944 das Hitlerattentat verübte - ansonsten hätte dem Adel die Enteignung durch das SHAEF-Gesetz gedroht.

Gesucht und gefunden hatten die Hohenzollern die taktische und strategische Kollaboration. Als der Plan, die NS-Bewegung als trojanisches Pferd der Restauration zu verwenden, sich auch für die politisch Blindesten in der Familie als Illusion erwiesen hatte, verschärfen sich die Kraftworte aus dem Jammertal der politischen Bedeutungslosigkeit, in dem man seit 1918 hauste. Wilhelm II. hatte mit Magnus von Levetzow, Admiral a.D. und NSDAP-Mitglied, einen Generalbevollmächtigen eingesetzt, der die Hauspolitik direkt auf den Nationalsozialismus zugesteuert hatte.

1933/34 blitzten diverse Anfragen, ob und wenn ja, wann eine Restauration geplant sei, an glatten Antworten der NS-Führung ab. Mehrfach hatte Hitler seit Herbst 1933 kaiserliche Emissäre angebrüllt: Die Fürsten hätten versagt und sich als zu weich erwiesen, er benötige nunmehr 15 Jahre Zeit, während derer er freie Hand brauche.

Im Januar 1934 sprengen marodierende SA-Schlägertrupps monarchistische Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag des „kaiserlichen Herrn“. Die später gefundenen knackigen Worte des Exil-Kaisers zeugen nicht von nobler Distanz, sondern von Dünkel und Verzweiflung über die zerschlagenen Chancen der Restauration. Sie stehen für die Merkmale, die Regierungs- und Exilzeit „dieses fleischgewordenen Unglücks der neueren deutschen Geschichte vor Hitler“ (Nipperdey) generell ausgezeichnet hatten: Hybris, Unstetigkeit, Maßlosigkeit und Realitätsferne.
Der älteste Sohn des Kaisers, Kronprinz Wilhelm, taktierte zwischen Potsdam, Berlin und Schlesien wortstark und glücklos im Soziotop der radikalen....


Wir sollten auf der Hut sein! Wir sollten uns vom Glanz des Reichtums nicht blenden lassen. Die heutigen Monarchen bewohnen immer noch Schlösser, nennen diese aber nun Villen und Anwesen. Der bessere Mensch, der berüchtigte NAZI schlummert in jedem, der glaubt, mit seinem Reichtum, seiner Abstammung und besseren Bildung mehr wert zu sein, als ein anderer Mensch, der diese "Zertifiktate" nicht nachweisen kann.

Die gerechte Gier ist wie ein gerechter Krieg

Es gibt und gab nie einen gerechten Krieg, wer das behauptet, behauptet auch, es gibt eine gerechte Gier.  Lassen Sie mich das näher ausführen: "Gerechte Gier" ist das korrekte, kaufmännische Verhalten eines jeden, der kommerzielle Gewinne anhäuft und reicht wird. Die Gier des kleinen Menschen wird in diesen Kreise dann Neid genannt und wie ein Vorwurf in die Massen geschleudert. 

Das ist der tägliche Krieg, den sie in uns anzünden. Der uns das Recht gibt, andere ungerecht zu behandeln und wir es doch richtig nennen. Daher muss der Mensch nicht die Gier überwinden, sondern das was die Gier und Neid erst möglich macht und das ist der Gewinn, der erst durch Eigentum und Besitz erwirtschaftet werden kann.

Wer allerdings nur das Eigentum verbietet und trotzdem das Wirtschaften in alter Manier weiter praktiziert, hat die Ursache des Elends und des Leidens noch nicht erkannt - denn es gibt kein gerechtes Wirtschaften. Der Mensch muss sich endlich davon abwenden, nur dann etwas für andere zu tun, wenn er daraus einen Mehrwert erzielt. Erst dann hört er auf, neidisch und gierig zu sein. Erst dann wird er zufrieden und kann Frieden halten.


Kommentare:

  1. Ein ganz sehenswerter Artikel, wobei mir zu wenig auf die Explosion an sich eingegangen wurde, hatte gehofft, einige Videos zu finden usw. habe sie dann woanders noch entdecken können. Dennoch sind solche Aussagen "für diese gnadenlosen Zivilbevölkerungsangriffe kurz vor Ende des II. Krieges, als sie sämtliche deutschen Stadtbewohner in Grund und Boden bombten." einfach unwahr und historisch auch schon längst widerlegt worden. Implizieren und vergessen tut sie zugleich von wem der Krieg ausging. Ich werde in Zukunft deinen Blog verfolgen, auch um stets da zu sein wenn sone relativierenden Sachen unkritisch herausposaunt werden

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  2. OHHa! Da droht mir ein Nationaler Deutscher Sozialist, der sich für einen Anti-NAZI hält! Fantastisch!

    So wird Selbstzensur durch sogenannte Volkspolizisten betrieben, die sich sofort berufen fühlen, wenn es darum geht Bürgerwehren im Sinne einer Nationalen-Selbstverteidigung aufzustellen.

    Die angebliche nicht politisch korrekte Menschen sofort an das Regime melden, damit diese weggesperrt werden.

    Du bist genau so ein Mensch, vor denen ich immer warne.

    VERGISS NICHT! Hitler, der Bösewicht wurde in demokratischen Wahlen gewählt! ... und ich persönlich bin davon überzeugt, dass Du ihn gewählt hättest, wärst Du 1933 wahlberechtigt gewesen.

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  3. Ich bin auch davon überzeugt, dass Du "https://openid.aol.com/opaque/028146b8-53c9-11e1-9cbb-000bcdca4d7a", das typische Erziehungsresultat der Bildzeitung bist. Dazu gehört auch "die Welt und die Süddeutsche".

    Du regst Dich wegen jeder "NAZI-Demo" auf und findest Moscheen in Deutschland für kulturell unpassend. Du bist ein Deutscher (nationaler) Sozialist der schreit: "Sozial ist, was Arbeit schafft...! - zu allererst muss der Deutsche einen Arbeitsplatz bekommen, bevor ihn ein Ausländer bekommt.

    Die Griechen müssen raus aus Europa und wir brauchen die D-Mark wieder! Das ist natürlich nicht nationalsozialistische, sondern gerechte Deutschpolitik.

    AMEN - In meinen Augen bist Du der Faschist!


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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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