Montag, 20. August 2012

China: Der britische Barschel lagt tot im Hotelzimmer

Seit Monaten geistern die Schlagzeilen um die chinesische Politikergattin "Gu Kailai" durch unsere Medien. Ihr wird vorgeworfen, den britischen Geschäftsmann, Neil Heywood, mit Gift in seinem Hotelzimmer ermordet zu haben. Nun wurde innerhalb eines (1) Tages, das Urteil gesprochen. Todesstrafe mit zwei Jahren aufschub. 

In keinem deutschen Artikel fand ich einen Hinweis auf die Firma des britischen Geschäftsmannes, der von dieser Frau ermordet worden sei. Sie fühlte sich lediglich von Heywoold wegen eines geplatzten Geschäftes bedroht bzw. Heywood soll ihren Sohn bedroht haben. Doch genau das ist nicht Gegenstand der hießigen Berichterstattung.

Im Guardian ist dagegen zu lesen, dass Heywoods Firma gute Kontakte zu, einem ehemaligen MI6-Offizier plegte, der eine Business-Intelligenc-Firma in China führt. Darunter versteht man die Analyse der Anpassungsfähigkeit von Firmen, an veränderliche Umfelder. Es könnte natürlich auch sein, dass man versucht das Umfeld besser an die jeweilige Firma anzupassen. Dafür sprechen die freundschaftlichen Kontakte von Heywood zu Bo Xilai, dem Ehemann der verurteilten Mörderin.

In der Causa "Wulff" kam es zwar zu keinem Mord, aber sie gab einen tiefen und schonungslosen Einblick in die angeblichen Freundschaften zwischen Politik und Geschäftsmännern. Korruption - im Fall Wullf muss es wohl Gefälligkeiten nennen, das ist politischer korrekter, gehören hier wie überall auf der Welt zur Tagesordnung. In China geht es allerdings um weit aus größere Geschäfte und damit um höhere Gewinne. Aus diesem Grund hat nicht nur China ein Interesse, diesen Fall klein zu halten, sondern vor allem Großbritannien.

Weitere Veröffentlichung über die Geschäfts des Heywood würden wahrscheinlich für ein politisches Beben überall in der Welt sorgen und sämtliche Industrienationen unwillkürlich auf den Plan rufen. Was in einer medialen Schlammschlacht vor allem in Europa enden würde.

Das Chinageschäfts ist genauso schmutzig wie jeder andere Deal

Wir wissen alle, dass vor allem Europa bemüht ist seine Produktion und damit seine Einnahmen in China zu generieren. Heywood soll ebenso "Rolles Royce" wie andere europäische Wirtsvertreter als Kunden gehabt haben. In solchen Geschäften sind enge Kontakte bzw. Freundschaften zu Politikern geradezu lebenswichtig. Ein große Barriere stellt hier vor allem die Sprache dar. Heywood lebte seit Jahrzehnten in China, beherrschte die Sprache und die Kultur und war mit einer Chinesin verheiratet. Bo Xilai gehörte zum inneren Machtzirkel der chinesischen Volkspartei und war daher der ideale Handelspartner für Heywood. Die Entmachtung Bo Xilais durch die chinesische Volkspartei, war als nicht nur eine persönliche Niederlage für Xilais, sondern auch für die westliche Wirtschaft.  

Xilais versuchte auf die Wirtschaftspolitik Chinas Einfluss zu nehmen und war daher unter seinen Parteigenossen sehr umstritten. Er verfolgte seine privaten Ziele die mit Heywood über seine Gattin sehr eng verknüpft werden. In Europa würde man diese Mauschelei oder Kumpanei nennen. Korruption würde den Sachverhalt nicht treffen. Seine Entmachtung kam einem Paukenschlag gleich, so als ob sämtliche Ideengeber aus deutschen Denkfabriken plötzlich für kein Ministerium mehr arbeiten dürften und keine Studien mehr erstellen könnten.


China muss sich für westliche Firmen öffnen - das ist die NWO

Heywoods Mutter sagte gegenüber ITV: ""Mein Sohn starb an einem Herzinfarkt. Ich weiß nicht, warum es all diese Gerüchte gibt." 

Eines ist wohl klar, der chinesische Kommunismus ist nicht der Feind unseres Wirtschaftssystems, sondern er sind die chinesischen Staatsmänner, die ihr Land nicht in der üblichen Manier der westlichen Nationen verkaufen wollen. D. h., wer in China eine ausländische Firma errichten will, braucht eine chinesischen Geschäftspartner, der über 51 % der Firmenanteile hält. Das galt eben so in Ägypten und auch in Libyen. Genau dieses Geschäftsgebaren gefällt dem Westen nicht.

Es ist daher auch denkbar, dass China den angeblichen Mord an Heywood nutzte, um Bo Xilai durch seine Ehefrau als Mörderin in Misskredit bei seinen Anhängern zu bringen. Großbritannien hält still, um seine europäischen "Partner" nicht zu verärgern und läuft so nicht in Gefahr, weitere Verstrickungen zu offenbaren. Um so erstaunlicher ist die Ruhe in den USA zu diesem doch so brisanten Mord, der auch ein natürlicher Herztod gewesen sein könnte.

NGOs die Volksverführer im Auftrag des Kapitals

Erfahrungsgemäß fühlt sich Großbritannien mit seinem MI6 mehr zu den USA und seinen Geheimdiensten hingezogen. Um so klarer wird, warum Assange mit seinen Wikileaks-Depeschen für die USA als Hochverräter gilt. Da sitzt wohl die Angst im Nacken es könnten weiter Dokumente auftauchen, die belegen wie China vor Menschen wie Heywood geradezu unterwandert ist.

Russland neuer Präsident "Putin" reagierte jüngst mit einem NGO-Verbot für ausländische Organisationen. In Ägypten stehen sämtliche ausländische NGOs unter Verdacht, die Regierung zu unterwandern - dazu zählt auch die Adenauer-Stiftung in Kairo. Die Revolution der Reichen durch derartige NGOs scheint also keine Verschwörungstheorie zu sein, sondern Fakt. Vielleicht sollte man das Blick noch ein wenige erweitern und den jüngsten "Freiheitskämpferfall" aus Russland mit der Punkband (Pussy Riot) unter diesem Aspekt noch einmal überdenken.

Schließlich wurden Anfang des Jahres vier Oppositionelle in Russland verhaftet und Bargeld in Form von 500.000 Rubel und 500.000 Dollar abgepackt in kleinen Kuverts sichergestellt. Ich tendiere zu der Annahme, dass die Geheimdienste sämtlicher westlicher Nationen bereits unter der sogenannten NWO agieren. Sie versuchen eine einheitliche Wirtschaftsordnung zu Gunsten der heute noch Top-Globalplayer aufzustellen. Gerade die Menschen "ohne Nation" fühlen sich mit ihren Reichtum und Einfluss von Asien und Russland nicht nur bedroht, sondern fast schon enteignet. "Enteignet bedeutet für Reiche, dass sie sich keine weiteren Einnahmequellen erschließen können und sozusagen nur von ihrem Kapital und dessen Verzinsung leben müssen. Diese Möglichkeiten bieten die USA und auch Europa nicht mehr.

The giving Pledge als Think-Tank für westliche Regierungen

"The giving Pledge", zu denen sich Rothschild, Buffet und auch Nikolas Berggruen zählen unterstützen zahllose NGOs. Berggruen schaffte es sogar mit seiner Stiftung bzw. Institution sämtliche Altpolitiker der Welt in einen Reigen zu bringen, um sie als Thinktank für die G20 einzusetzen. Darunter befindet sich auch Gerhard Schörder (Ex-Bundeskanzler und Hartz4-Umsetzer). So lässt es sich wohl am leichtesten Erklären, warum Gerhard Schröder plötzlich wieder von unseren Medien als Politikeinmischer entdeckt wird. 

Derartige Think-Tanks, wie Bertelsmann oder INSM sitzen bereits mit ihrem Gedankengut in sämtlichen Positionen von Politik und Bankwesen. Aus diesem Grunde ist Assmusen nicht nur bei der CDU angesehen, sondern auch bei SPD, FDP und Grünen. Die unterschiedlichen politischen Couleure finden sich unter dem einem Aspekt "Sozial ist was Arbeit" schafft wieder im Einklang mit der Wirtschaft - das ist die NWO.

Im Auftrag der Reichen - wenn der Geldadel plötzlich die Liebe zum Volk entdeckt

Sie versprechen sich mit dem Erhalt des Reichtums des westlichen Geldadels Arbeitsplätze und damit Auskommen für ihre Bevölkerung, die sie glauben auf diese Art vertreten zu müssen. Aus meiner Sicht gibt es auch keine tatsächliche Alternative die zur Wahl steht, obwohl dies viele behaupten. Sie alle vereinen sich allesamt wieder unter dem Ziel des Reichtumgserhalt, um den gemeinen Menschen auf irgendeine Art ernähren zu können.

Da kann auch "Götz Werner" (dm-Gründer) mit seinen Bedingungslosen Grundeinkommen, keine Abhilfe bringen, denn auch diese Modell konzentriert sich auf den Macht- und Reichtumgserhalt der jetzt reichen Familien. Es komm lediglich wieder zu einem sogenannten sozialen Versprechen der Reichen: "Eigentum verpflichtet ...!" Doch das gilt schon sein tausenden von Jahren und diese Art von Verpflichtung hat dem gemeinem Menschen bis heute keine Erleichterung gebracht.


Das NGO-Motto: Nur Reichtum kann das Auskommen der gemeinem Menschen sichern

Letztendlich steht auf dem großen Plan der Reichen eine Konvergenz des asiatischen Kapitalismus unter einer einzigen Technokratenregierung, die bereits in Europa zum größten Teil umgesetzt ist. Die Bevölkerung akzeptiert widerstandslos und ohne Bedenken, ausgebildete Spezialisten an Führungspositionen ähnlich eines Firmenmanagement. Die Kritiker setzen lediglich am jeweiligen Personal an, das sie gerne an den "Hebeln der Macht" austauschen würden, die Macht selber steht für sie nicht zur Disposition.

Unter wirtschaftlichem Gesichtspunkt ist eine neue Verfassung in Deutschland keine Bedrohung für die Reichen dieser Welt. Nationalistische Tendenzen kommen allerdings nur dem deutschen Geldadel zu Gute, was die übrigen Reichen, die sich bereits global als Einheit sehen, nicht gerade amüsieren wird.

Reiche gehören keiner Nation an, sondern rechen alle in der gleichen Mathematik

Reiche unterscheiden sie nicht in ihrer Abstammung oder ihrer Religion. Bei ihnen zählt lediglich das Bankkonto. Der gemeine Mensch begreift sich noch als Staatsbürger und Einheit in der Gegenposition zu anderen Nationen im wirtschaftlichen Wettbewerb. Er hinkt also der tatsächlichen wirtschaftlichen Betrachtungsweise der Welt um einige Jahrhundert hinterher. Das nutzen die sogenannten Reichen allzugerne aus.  So lassen sich die Massen bequem mit NGOs kontrollieren und manipulieren. Sie werden meist sogar zu eigenen Läufern wie die Tea-Party-Bewegung in den USA oder das BGE in Deutschland. 

Der heutige Soldat wird nicht mehr an der Waffe und in der Armee zum Gehorsam erzogen, sondern mit Überzeugungsarbeit, die am Ende zu seinem eigenen Nachteil führen wird, wie jeder altertümliche Krieg. Daher besteht für mich kein Unterschied zwischen einem NGO-Anhänger oder einem folgsamen Soldaten des alten Preußenkönigs "Fritz".

Macht funktioniert grundsätzlich immer gleich

Sie wird von der Masse an einzelne Personen erteilt, in der Hoffnung sie erhielte einen Vorteil dadurch. Auf dieser Basis agieren die Machtverkäufer - ihre Anhänger. Sie stellen die Vorteile in den Vordergrund, wenn ihr Favorit an die Macht durch die Massen kommt. Daher unterschieden sich die heutigen Alternativen nicht von den "alten Parteien", die es heute überall auf der Welt gibt und das Volk in Demokratien vertreten wollen. Auch sie sind im Einklang mit dem Ziel der Macht: "Den Reichtum Einzelner zu herhalten, um das Volk in der gültigen Wirtschaftsordnung zu ernähren."

Daher ist festzustellen die NWO ist bereits in Kraft. Es streiten sich lediglich noch die Reichen um die Vorherrschaft der Machtpositionen.


http://www.guardian.co.uk/world/2012/mar/27/dead-british-businessmen-china-mi6-links


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