Donnerstag, 30. August 2012

China: Strafzölle von 250% auf chin. Solarmodule

Freihandel ist schwer zu akzeptieren, vor allem für die deutsche Industrie, die mit staatlichen Subventionen und Streicheleinheiten wurde. Das was Deutschland schon seit Jahren gegenüber der eigenen Industrie und Wirtschaft vorgeworfen wird, soll nun in China "verboten" werden. Billigkredite für Solarfirmen in China sollen abgeschafft werden. Auf der anderen Seite streitet man hier für die Stromförderung aus Photovoltaikanlagen.


In den USA wird längst Protektionismus gegen China betrieben. Strafzölle von bis zu 250 % auf chinesische Produkte sind dort längst Normalität. Das erwartet nun die europäische Wirtschaft auch von seinen Regierungen, auf der anderen Seit soll China aber die Produkte aus Europa einkaufen und die schwächelnde Nachfrage aus den europäischen Länder ausgleichen. Das ist bereits manisches Wirtschaftsdenken ohne Einsicht der Beteiligten. Sie können in ihrer Verzweiflung und Angst vor dem wirtschaftlichen Untergang keinen klaren Gedanken mehr fassen. Sie sind Gefangene ihrer eigenen Regeln und Normen. Sie sind nicht bereit die Konsequenzen zu tragen, die sie sich mit ihren eigenen Regelwerken auferlegt haben. Ein ewiges Problem mit der sogenannten Moral, die nur als starr und unbeugsam dargestellt wird, aber in Wahrheit ein Wendehals ist. Sie wendet sich immer dahin, wo es den höchsten Gewinn gibt.


Die diabolische Schizophrenie, die sich ganz besonders in schlechten, wirtschaftlichen Zeiten auf ihrer Hochphase befindet, ist noch lange nicht an ihrem Höhepunkt angekommen. Sie gehört zwangsläufig zum kommerziellen Denken eines jeden, der in diesem System überleben will. Er muss sozusagen über die Konkurrenzkadaver seiner Mitbewerber steigen, um sich seine Marktanteile zu sichern. Der Konsument erhält durch diesen Korrenzkampf nur kurzfristig einen Vorteil, und zwar dann wenn sich einer der Wettbewerber im Todeskampf befindet. Das macht Produkte kurzfristig billig und günstig. Der Verlust wird über die Firmensubstanz für den "Markt" - also die Gewinnkassen der anderen - kompensiert.

Natürlich stärkt die Regierung den Arbeitgebern den Rücken, aber es müssen tagtäglich immer mehr in die Insolvenz, weil der Konsument die geforderten Gewinnspannen nicht mehr aufbringen kann. Die Senkung der Rentenbeträge ist daher ein Senkung der Lohnstückkosten, um im internationalen Wettbewerb besser bestehen zu können. Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein der globalisierten Wachstumswirtschaft. Italien, Spanien, Griechen und alle anderen europäischen Staaten müssen die Löhne drücken und daher den Staat als Bollwerk zwischen Wirtschaft und Mensch marodieren.

die Politik auf der Welt folgt dem anarchokapitalistischen Grundsatz: "Sozial ist was Arbeit schafft ...". Diese Tatsache muss eben immer wieder wiederholt werden und doch wird es nur von den wenigsten im seinem vollem Umfang erfasst. Es reicht nicht aus zu erkennen, dass dies keinen Sinn macht, denn das Gegenteil, Arbeitsplätze durch den Markt zu generieren oder Einkommen (Arbeitsersatz) durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu ersetzen, ist keine Lösung der Diabolie. Es erzwingt nur auf eine andere Art den so beängstigenden Stillstand unseres Wirtschaftsumwälzsystems.

Dies ist nur ein vorgetäuschter Anarchismus, deshalb nennt er sich auch Anarchokapitalismus, weil er sich den Regel des Kapitalismus voll und ganz unterwirft; sie als natürlich ansieht und sich so anarchistisch eingestellt fühlt. Doch Wirtschaft ist eine Erfindung des Menschen und daher kann sie niemals natürlich sein, egal wie lange die Menschheit schon diesen Richtlinien folgt. Sie werden dadurch nicht zur Natur des Universums und können daher auch nicht universell sein. 

Es nützt rein gar nix, wenn dieser Stillstand herbei geführt wird, wenn die Menschheit nichts damit anzufangen weiss, außer dass sie mit anderen Vorschriften, genau das gleiche Hamsterrad mit den gleichen koservativistischen Wertvorstellen wieder in Gang setzt. Konservativismus ist auch dann noch gegeben, wenn lediglich die Rangfolgen innerhalb der gesellschaftlichen und sozialen Strukturen umgewälzt, aber nicht aufgehoben werden.

Man muss sich erst einmal im Klaren darüber sein, was angeblich diese Struktur- und Hierarchieabfolge möglich macht. Vorschriften und Regeln, die neue Strukturen erzwingen ohne die Ursache zu berücksichtigen, sind systemische Lösungen. Daher sollte jeder erst einmal seine favorisierte Lösung auf seine Systemtreue überprüfen, bevor er sie propagiert und sich zu einem Werkzeug des System macht, das er eigentlich bekämpfen will, um das Elend in der Welt zu beseitigen.

Wer das Elend abschaffen will, muss den Reichtum nicht verbieten oder eingrenzen, sondern durch eine neue Bewertung der Dinge unmöglich machen. Erst dann wird es keine Armut und keine Krieg mehr geben.

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