Ein russischer Wagnersänger muss abreisen, weil er ein längst übertätowiertes Hakenkreuz auf der Brust trug. Das ist korrektes Deutschtum.
Eine Ruderin schließt sich freiwillig, wegen ihrer Liebesbeziehung zu einem anerkannten "NAZI" von den Olympischen Spielen aus. Das ist korrektes Deutschtum.
1968 wählte man CDU-Kanzler Kiesinger, als bekannten ALT-NAZI zum Kanzler. Da regte sich niemand auf. Schon gar nicht seine eigene Partei, die CDU. Sie feierte ihn als unbescholtenen Bürger. Filbinger der Hitler-Richter war ehrenvolles Mitglied der CDU und Öttinger (heute in Brüssel) wollte ihn als inneren Widerstandkämpfer der NAZI-Zeit heroisieren.
Die BILD - das Boulevardblatt des Springerverlages - betreibt regelmäßig Griechenbashing ohne Folgen. Das ist kein Rassismus. Es ist lediglich berechtigter und mathematisch nachweisbarer Sozialrassismus und darf daher mit einer NAZI-Einstellung nicht verwechselt werden. Das gleiche gilt für die Schmarotzer-Kampagne gegen Hartz4-Empfänger. Das ist alles legitim und jeder Vergleich mit dem Dritten Reich ist unangebracht. Das führte jüngst beim Paulaner Bieranstich zum Eklat. Der Zentralrat der Juden fühlte sich beleidigt, als "Barnabas" von Arbeitslagern für die Hartz4-Empfänger sprach. Das beschmutzt die Ehre der Nazi-Opfer.
Mathematisch nachgewiesener Rassismus, wie im Fall der Hartz4-Empfänger ist eben keine NAZI-Einstellung und schon gar kein Rassismus gemäß der landläufigen Auffassung. Es ist die neue Form der Gerechtigkeit, der das aktuelle Menschenbild gerade angepasst wird. Der biblische Mensch erfährt momentan eine Neuprogrammierung seiner Moral, die seine Unmenschlichkeit in der Zukunft bereichern wird. So erträgt er das Elend leichter, das bald über Europa mit all seinen Sparpaketen wie eine Pest schwappen wird.
Wer sich auf wirtschaftliche Interessen und Gewinne berufen kann, darf andere mit dem größten Recht der Menschlichkeit benachteiligen, das ist der neue Sozialismus in Deutschland. Deshalb nannte sich die NS-Mitgleider auch National Sozialisten - jede ihrer Maßnahmen diente nur der Wirtschaft und damit dem Staat und am Ende eben doch dem Volk. Heute gilt das nicht mehr als Nazitum. Der NAZI zündet heute Dönerbuden. So verklärt sich die Geschichte schon nach ca. 60 Jahren und wird zur Nostalgie.
So viel Scheinheiligkeit auf einem Haufen hat man in Deutschland schon lange nicht gesehen. Fehlt nur noch der Fakelzug vor dem Deutschen Bundestag. Sie inszenieren Fußballspiel wie die Olympiade von 1936 und zelebrieren jedes Olympische Gold als Kraftbeweis der eigenen Nation. So wird für diese Bagage jede NAZI-Enttarnung eine Festmahl der eigenen rechten Gesinnung - die keine mehr ist - da relativiert.
Sie hegen keinen Rassismus in sich. Ihre Diskriminierung lässt sich auf Heller und Pfennig mathematisch nachweisen und ist daher ein Naturgesetz und ist keine Wahnvorstellung. Sozialrassismus wird so zum nachgewiesenen und rechenbarem Naturgesetz. Heute braucht man keinen Gennachweis mehr für seine Arierschaft. Heute reich ein gedecktes Bankkonto.
Gute Nacht Deutschland!
Gute Nacht Welt!
Der Rassismus ist tot.
Es lebe die Ariemanie!
AMEN
23 Apr. 2012
Ich
fragte mich schon lange, warum "Nationalsozialismus", so heißt wie er
heißt. Im Nationalsozialismus wurde der eigene nationale Besitzbürger
vor dem Verlust seines Eigentums durch die vorherrschenden Marktgesetze ...

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