Montag, 13. August 2012

Im Namen des Gesetzes: Polizisten erschießen Mann auf dem Times Square

Angeblich wurden Polizisten mit einem Messer bedroht und handelten mit der Erschießung auf offener Straße in Notwehr. So die offiziellen Angaben der New Yorker Polizei. Sie streckte einen Mann brasilianischer Abstammung mit 12 Schüssen mitten auf dem Times Square nieder - im Namen des Gesetzes und des Volkes.

Es handelt sich angeblich um einen polizeilich bekannten Marihuanahändler, heißt es in Medienberichten weiter. Was suggerieren soll, dass der Erschossene sein aufdiktiertes Schicksal verdient hat. Würde morgen das Gesetz geändert und Alkohol als Rauschmittel bezeichnet, müsste jeder Gastwirt vor seiner rechtmäßigen Erschießung auf offener Straße im Namen des Volkes, der Menschlichkeit und des Rechtes erzittern.

Macht vergeben ist grundsätzlich das Einverständnis von Diktatur und der Auftakt zur Unmündigkeit. D. h. aber nicht, dass durch die Abschaffung des heutigen Rechts auch nur ein Funken Freiheit gewonnen werden könnte; - weil selbst diese Recht einem verborgenen Rechtssystem folgt und unreflektiert von allen als Moral eingehalten wird, auch wenn es keine schriftlichen "Leviten" mehr geben sollte. Die eigentliche Freiheit des Menschen ist also noch weit entfernt und von den meisten noch nicht einmal erahnt.

Macht wurde erdacht, um dem Regelwerk, den innerlich bereits anerkannten Normen (Moral) zu dienen. Sie dient nicht den Menschen an sich. Sie ist ein Instrument zur Aufrecht erhalten des Kunstsystems, in dem wir heute leben ohne es zu sehen. Nur die wenigsten können mit dieser Aufgabe im Rahmen der auferlegten künstlichen Menschlichkeit umgehen. Sie machen versehentlich ihre eigene, innere Emotion zum Richter und nennen es Affekt bzw. Notwehr. Sie sehen sich als unfehlbare Götter. Damit verlieren sie jede Menschlichkeit. Noch schlimmer ist die Perspektive des sogenannten Volkes, dem Anonymus, der das Recht und Macht schafft und sich so zum Gott über sich selber erhebt ohne es zu bemerken. Es - das Volk, der Bürger, der Anonyme fühlt sich persönlich von etwas bedroht, was nicht existiert. So regiert ein Mammon den Verstand und macht ihn zur primitiven Vernunft (Systemdenken).

Angstvolle Eltern, die ihre Kinder vor Rauschgift und Dealer schützen wollen, stellen sich intuitiv auf die Seite des Rechts und des Gesetzes. Sie entschulden ihr Gewissen mit der Rechtfertigung, ein gerechtes Verbrechen begangen zu haben (Erschießung eines Dealers), das sie zwar nicht mit eigener Hand vollbrachten, sondern von ihren Werkzeugen - den Polizisten - erledigen ließen. Die "öffentliche Meinung" ist also der Freispruch für sich selber und für die Polizisten.


Wer Macht erhält, macht RECHT und RICHTIG!

Der Mensch formt sich als Masse zu einem willigen, dumpfen und stumpfsinnigen Thron, auf den er denjenigen setzt, von dem die meisten davon überzeugt sind, er bringt ihnen den nötigen Vorteil im Spiel des Lebens. Kollateralschäden wie dieser in New York gehören zum leidigen Geschäft der Macht und zum Schauspiel der Rechtfertigung von RICHTIG und FALSCH. Der Mensch muss seinen Verstand als Eintrittsgeld in unser Kunst-Mensch-System abgeben, denn er muss wider seiner Natur handeln und denken - das geht nur mit Vernunft. Nur die Vernunft macht aus dem Dieb einen Ehrenmann/frau. Nur die Vernunft ist fähig Falsches, richtig zu nennen.

Es ist allgemein anerkannt, dass jeder Geschäftsmann ein Dealer - ein Händler ist - der mit dem Weiterverkauf von Begehrlichkeiten seinen Lebensunterhalt verdient; - nur Marihuana gehört zu den "verbotenen" Handelsgegenständen - scheint es. Allerdings werden gerade die großen Drahtzieher und Logistikgenies, als reiche Geschäftsmänner gefeiert, solange er sein "ergaunertes" Geld mit Hilfe der Vernunft als rechtschaffen vor dem Gesetz darstellen kann.  Nur der kleine Dealer gilt als Verbrecher und erleidet das Urteil "des gerechten Mordens, im Namen des Volkes".

Dass auch der kleine Dealer um seinen Lebensunterhalt kämpft, spielt dabei keine Rolle. Er tut Verbotenes - so lautet das Gesetz. Der Mensch hat sich nicht zu berauschen, er soll sein Leben ohne Rauschmittel ertragen - außer er bezahlt mehr - das schafft den Unterschied zwischen legalem und illegalem Dealer. Wer Gesetze umgeht, lebt teuer. Das gilt in jedem Lebensbereich.

Ist es gerecht ein IPhone für 285 US-Dollar in China zu produzieren und für 800 US-Dollar zu verkaufen oder ist dies bereits ein unmoralischer DEAL und strafwürdig?
Ist es nicht bereits ein Verbrechen, Menschen für so wenig Geld, für sich arbeiten zu lassen?
Die Definition von RICHTIG und FALSCH ist also beliebig. Es ist lediglich von dem abhängig, der  momentan an der Macht ist und Recht definiert.

Ist Leiharbeit ein strafwürdiger Deal mit Menschenarbeit?
Ist das verdiente Geld nicht Leid- und Elendgeld?
... trotzdem ist es nicht verboten, sondern gefördert von Recht und Gesetz.

Die Masse empfindet Rauschgift als FALSCH, aus Angst um ihre Kinder. Sie geben zu viel Geld für einen Rausch aus oder macht nicht erst das Verbot, den Rausch unerschwinglich teuer? Entsteht nicht erst die Beschaffungskriminalität durch das Verbot des Rauschgiftes, die mit dem Verbot verhindert werden soll? Der Mensch ist derartig schizophren in seiner Beweisführung, dass er nicht einmal mehr bemerkt, wann er sich selber anlügt, um sich seinem Irrsinn nicht bewusst werden zu müssen.

So ruft der angeblich Gerechte nach immer mehr Rechten und einer höheren Moral, um noch besser die Augen vor dem System schließen zu können, das ihm seine Menschlichkeit raubte. Im Grund ist der Mensch das Opfer seines eigenen Diebstahles. Er nahm sich wissentlich durch die Anerkennung des Eigentums die Menschlichkeit und ist momentan verzweifelt dabei, diese Menschlichkeit in Form von Gesetzen und Recht wieder in dieses Unmenschsystem einzubuchen. Würde er das Eigentum nicht mehr als Wert anerkennen, bräuchte er seine Moral nicht mehr. Doch das will er nicht erkennen. Ihm wurde beigebracht, die Moral ist die Natur und damit das Eigentum, das Deals er möglich macht.



Auch der Dealer hält sich an Recht und Gesetz

Es gibt nicht wenige Berichte darüber, wie das CIA sich sein Taschengeld mit der ganz großen Logistik um das Rauschgift aufbessert. Ich gehe sogar noch weiter und sage: Unsere Wirtschaft würde noch schneller erlahmen, gäbe es die sogenannten "illegalen" Geschäfte nicht. Schließlich reden wir hier von Milliarden an Geldeinheiten, die unversteuert sind und durch dubiose Scheinfirmen und Steuertricks - also Steuerzahlungen - plötzlich zu öffentlichem Geld werden, das ganz legal investiert werden kann. Als die DDR damals zum Ausverkauf stand, flossen riesige Summen dieser "Schwarzgelder" plötzlich als legales, versteuertes Geld über den Ladentisch der Wirtschaft, der Regierung und damit in den Geldbeutel des kleinen, unschuldigen Arbeitnehmers und Bürgers, der nach der Freiheit lechzte.  Wir dürfen niemals vergessen, dass der "kleine, böse Dealer" nur ein Zwischenhändler ist und nicht über das Monopol des Rauschgiftimportes verfügt. Er hält sich nur an die Regeln und das Gesetz.

Wir müssen uns im Klaren sein, dass nicht der "kleine Dealer", die 20 g verbotenes Rauschgift über die Grenzen schmuggelt, sondern sich dahinter eine riesige Industrie verbirgt, die gerade mit denen zusammenarbeitet, die für das "Recht und das Gesetz" eintreten; - auch hier gilt die Tatsache: "Eigentümer und Dieb sind eine Person." Wer Recht braucht, weiss, dass er von einer anderen Perspektive betrachtet, ein Unrecht ist. Das ist unser Paradox von Recht, Richtig, Staat und Macht. Selbst die Polizisten bleiben Mörder, auch wenn sie in "Notwehr" und "im Namen des Gesetzes und des Volkes" gerecht töteten. Diese Unmenschlichkeit kann kein Recht der Welt von ihnen nehmen, egal wie sehr sie um ihre eigenes Leben fürchteten, denn es war nur bedroht, weil sich jeder an die künstliche Ordnung des Eigentums und des Gewinnes hielt.


Noch mehr Gesetze, noch mehr Richtlinie und noch mehr Moral sind nicht die Lösung, sondern die Ketten

Der Mensch als Einzelperson und als Teil einer Masse kann nicht immer noch mehr Gesetze und Richtlinien erlassen, die andere für ihn und gegen ihn selber durchsetzen. Er muss endlich lernen, dass er für sein Handel die eigene Verantwortung übernehmen muss. Er kann nicht wie ein Dieb in den Gesetzbücher suchen, um sich doch noch Recht zu verschaffen, wo er Unrecht tun will. So kann er sein unmündiges Handel und Agieren niemals hinterfragen.

Viele der sogenannten "rechtschaffenen Bürger" werden nun sagen: Der Deal muss sich eben eine rechtschaffene Arbeit suchen und seinen Lebensunterhalt rechtschaffen bestreiten - falls der Getötete tatsächlich das war, was angegeben wird. Ist es rechtschaffener einem Alkoholiker den Schnaps über die Ladentheke zu verkaufen und zu behaupten, er hätte nur nicht abhängig werden müssen? Ist das die Form von Entschuldung und Unschuldigkeit, die Recht und Gesetz in Form von Macht, an uns vornehmen sollen?

Fragt dieser "rechtschaffene Mensch" jemals nach dem Anreiz und Grund, warum jemand zur Flasche oder zum Rauschmittel oder Diebstahl greift? NEIN! Sie lassen sich treiben von einer seltsamen erfundenen, unrealistischen Gerechtigkeit, die es ihnen ermöglicht, sich als bessere Mensch über andere zu erheben. Sie/wir brauchen diese sogenannten Gesetzesbrecher. Sie bestätigen die Gesetze als richtig. So schließt sich der Kreis des Unrechts und wird innerhalb dieses Rechtes aus der Betrachtung des Dualismus zur Richtigkeit; zur Moral und zur Tugend. Die jeder im vorauseilenden Gehorsam erfüllt. So wird Vernunft geschaffen, die jeden Verstand als UNRICHTIG eliminiert.

So bleibt wie Hamlet in Shakespeare bereits feststellt, nur der "freiwillige Tod", der wiederum als Sünde gilt, weil sonst keiner mehr im Scheiß seines Angesichts die Schmach und Last der Arbeit ertrüge, die ehrenhafte und rechtschaffene Bürger lieber den "Niedrigen" unter ihnen aufbürden.  So ist vielleicht gerade der Rechtschaffene der Dekadente unter uns, der ohne Erniedrigen seine ungeliebte und schwere Arbeit für den täglichen Wohlstand selber erledigen müsste und vieles seines Wohlstandes als zu Mühevoll sich selber abgewöhnen würde.


Das Räubersystem - Eigentumsgedecktes wirtschaften und denken

Tatsächlich ist unser Wirtschaftssystem ein riesiger Diebesbasar; voll von dunklen, gierigen Gestalten, die in den hinteren Gassen die Marktstände vorbereiten und die Dreckarbeit den Habenichtsen überlassen; so wird jeder zum willigen Werkzeug der Macht - der Unterdrückung. Die vielen Werkzeuge gehen das Risiko der Gesetzesübertretung ein, weil sie es müssen - nur so funktioniert die Wirtschaft.  Sie richten sich selber mit der selbst erschaffenden Moral und machen sich so zu einfältigen Mönchen, die sich im tiefen Glauben selber auspeitschen.

Sie/wir wissen was sie/wir tun und sie/wir tun es mit einem schlechten Gewissen eines Diebes der für sein Überleben stiehlt. Das Recht schafft nur die Gewissheit, das es einen gerechten und einen ungerechten Diebstahl gibt. Was für ein Paradox.

Wer sich nicht erwischen lässt oder die richtigen Gesetze durch Macht für sich berufen kann, wird reich - also zum Edelmann/frau.  Es wird sich daher nichts ändern, wenn dieses Recht abgeschafft wird, es wird tatsächlich im Chaos enden - da der Mensch das innere Recht als Unrecht (Moral) noch nicht erkannt hat.

Neid und Gier sind keine angeborenen schlechte Angewohnheiten

So muss der Mensch gierig und neidisch sein und bleiben, sonst würde diese Tugend nicht mit Wohlstand belohnt. Nur so kann die Menschheit sich das selbst erfundene -  RICHTIG UND FALSCH SPIEL lebe, denn nur FALSCH verspricht satte Gewinne, weil das Recht und das Gesetz es zu RICHTIG macht. Sind die Erfolge zu einseitig verteilt. Ruft die Masse nach einem neuen Recht, das ihr wieder etwas vom Erfolg der Untugend abgibt. So sitzt der Schlamm immer auf dem Thron und oft ist der Schlamm sogar selber der Thron.

Neid und Gier sind keine schlechte Angewohnheiten, sondern sind nur entstanden, weil der Mensch sich eine künstliche Realität mit der Definition von Richtig und Falsch erschuf. Der Denker muss endlich anfangen zu erkennen, was es ihm ermöglicht überhaupt etwas als RICHTIG oder FALSCH einzustufen, denn nur wenn der Mensch sich künstlichen Regeln unterwirft braucht er dieses Rechtssystem, um Unrecht zu RECHT zu machen. Dieser Denkvorgang ist keiner, sondern eine Logik, die sich die Lüge als Basis für die Wahrheit herbei nimmt.

Erst wenn der Denker das erkennt wird er zum Mensch und frei von Macht. Er erkennt, dass all das, was er für schlecht hielt, das notwendige Übel ist, das zum Erhalt des heutigen Denkssystems führt. Er erkennt, dass seine erkannte Ursache keine ist, sondern nur eine Auswirkung. Nur so kann er sich durch das Verwirrspiel von RICHTIG und FALSCH wühlen.

Selbst, wenn ich Sie bitte, sich vorstellen es gäbe kein Recht und keine Regeln mehr, werden Sie trotz allem das Regelwerk - ihren inneren Faschismus - wie ein Roboter umsetzen und neue Gesetze, neues Gewissen und neue Strafen erdenken - weil Sie nicht erkennen wollen, dass es in Wahrheit kein RICHTIG und FALSCH gibt. Sie haben ihre Vernunft daher noch nicht überwunden und können somit ihren Verstand noch nicht benutzen.

Wer Regeln befolgt, auch ohne dass er es bewußt praktiziert, ist korrumpierbar und vertragsfähig für einen Deal, von dem er erwartet, er gewinnt und sein Partner verliert. Es gibt heute also keine Menschen auf dieser Welt, sondern nur Krämer. Sie rechnen alles in Heller und Pfennig aus. So hat jeder seinen Preis. Man unterscheidet sich lediglich in der Höhe der Summe. Daraus ergibt sich unser Gesellschaftsstuktur. Wer sich am teuersten verkauft, um andere über die Ladentheke ziehen zu können ist der Erfolgreichste. Es kommt uns einfach nicht in den Sinn, ihn als den größten Betrüger zu sehen - daran hindert uns unser Rechtssystem.

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