Mittwoch, 8. August 2012

Religion zum Gruseln: Der Gott der Niedertracht und des Streits

Am Anfang war das geschriebene Wort. Der Herr und Gott, Eigentümer des Garten Eden, sagte zu seinen Menschen: "Von diesem Baum dürft ihr nicht essen", er meinte damit "Du soll nicht stehlen". Das war die Domestizierung des Menschen. Das erste Gesetz des Eigentums wart geboren. Wer diese Gesetze akzeptiert, ist Sklave und wird bei Missachtung bestraft.

Eva und Adam aßen vom Baum der Erkenntnis. Sie lernten wie Macht entsteht, indem sie für den Diebstahl bestraft wurden. Der Mensch verlor so seine Unschuld und lebt von da an mit der berüchtigten Erbsünde, sie von sämtlichen Religionen anders interpretiert wird.

Die tatsächliche Schuld ist aber die Anerkennung des Eigentums. Das ist das Geheimnis der Bibel. Es liegt offen da und keiner sieht es. Deshalb gilt seither gilt das mesopotamosche Menschenbild vom Diener und vom Herrscher, dem Zampado. Um diese elementare Vorstellung von Mensch und Welt dreht sich jedes bis jetzt erkannte und kreierte Menschenbildnis.


So sagt es auch die Bibel. Gott erschuf sich die Menschen nach seinem Ebenbild. Er ist neidisch, herrisch, machtbesessen und eigentumsbetont. Er herrscht wie sein Gott durch Eigentumsansprüche. Sklaven können sich eben kein anderes Weltbild denken, als das was ihnen vorgeführt wird. Die Sklavenreligion war als Abrahamismus geboren und prägt seither das Menschbild, das der Mensch als Moral in sich trägt. Die einen führen und die anderen folgen; die einen dienen und die anderen lass sich bedienen.

Keiner will sich fragen, was diesen angeblichen naütrlichen Grundsatz möglich macht und doch kennen sie alle die Story von der universellen Macht, die alles erschuf und der, der Mensch zu dienen hat. So ergibt sich auch die Notwendigkeit, die bereits Konfuzius entdeckte: Es muss niedrige Menschen für niedrige Arbeiten geben. Eine logische Erklärung für jede hierarchische Ordnung, die der Mensch sich je erdachte. Er fand immer Gründe, andere zu erniedrigen.

Er ging wie Eva und Adam mit der Erkenntnis eines Sklaven aus dem Paradies und begann selber zu herrschen, in der Vorstellung, dies sei Freiheit.

Nun fragt sich die Menschheit nach Tausenden von Jahren wieder: Welches Menschenbild muss einer Marktwirtschaft zu Grunde liegen, damit diese reibungslos funktioniert?

Der Mensch wird so zum Narzisten. Er wird zum Nazi. Er erschafft sich ein Menschenbild von Führungspersönlichkeiten, die für Recht und Ordnung zu sorgen haben. Er sucht das edle Geschlecht ins sich, das berechtigt zu führen; zu dem andere aufschauen und folgen. Der Faschismus ist also so älter als die Bibel. Der Urvater des Faschismus war die Erkenntnis des Eigentums. Seither versucht der Mensch sich selber zu erklären, warum andere mehr wert sich und andere minderwertig. Er sucht keine Lösung seines Problems, sondern er sucht nach Moral und Akzeptanz die Diskriminierung als natürlich zu bestätigten. Sein einziger Halt ist dabei das Eigentum, das zu Sklaverei und Wertschöpfung durch Gewinne rechtfertigt. Leider ist es bis heute nicht gelungen das Eigentum als natürlich zu beweisen. Wer Eigentum mit dem Revierverhalten der Tiere vergleicht ist selber ein Tier und um es mit den Worten der Bibel etwas schauriger zu sagen: Er ist mit der Zahl des Tieres gekennzeichnet, er wird durch den Teufel eins mit Gott und damit zu seinem Abbild. Er ist ein armseliger Vertriebener aus dem Paradies des Verstandes.

Er legt mit der Erkenntnis über Gott und die Welt, seinen Verstand an der Pforte zum Leben ab. So ist heute der frei, der sich freiwillig beim Sport sich abmüht und der niedrig und armselig, der seine Knochen bei der Arbeit für andere schindet. Die Vorstellung von Oben und Unten existiert, obwohl der Mensch längst weiss, dass die Erde keine Scheibe ist. Der Mensch ist ein Relikt seiner eigenen Hirnlosigkeit.

Er ist Adam und Eva, die sich für schlau hielten, als sie aus dem Paradies verstoßen wurden. Sie spielten Gott, ihr Ebenbild. Sie machten sie die Erde zu ihrem Besitz, wie Gott "Eden" seinen Besitz nannte und leben nun in den Wahn, wenn sie nur gut genug herrschen und Regeln aufstellen, kommen sie wieder in den Garten "Eden" der von Gott beherrscht wird und sie schwören hoch und heilig - nie mehr zu stehlen.

Dabei entgeht ihnen, dass Eigentümer und Dieb eine Person ist. Er ist Gott. Das Gut und das Böse. Er teilt und herrscht. Er macht aus dem Menschen ein Kunstwerk - eben sein Ebenbild. Dieser Faschismus ist bereits in der Menschheit so weit fortgeschritten, dass sie dies zu ihrer Natur machte, die keine ist. Es ist die Selbstzerstörung in Person. So kann der Mensch sich selbst nie gerecht werden, denn wenn er gerecht sein will braucht er das Unrecht dazu. Das erkannt sogar der Gott, dem der Mensch ähnlich sein will und erschuf sich den Teufel - ohne den er nicht als guter Gott existieren kann.

 

Daher ist selbst Yin und Yang nur eine Überzeugen, geboren aus der Lüge, es gäb Gut und Böse. Dies existiert nur, weil der Mensch glaubt, Eigentümer und Dieb seinen zwei Personen. Das ist die ganz normale Schizophrenie des Kunstbildnis Mensch, das der Mensch von sich selber als Narzist zeichnet.

Wer allerdings das Gute im Bösen nicht sieht und das Böse nicht als Gut sieht, wird seinen eigenen Selbstbetrug nie erkennen. Deshalb bleibt der Mensch auch dann noch in seiner Vorstellung göttlich, auch wenn er sich selber die Vorstellung von Gott abschafft. Dieser Atheist ist ein armer Mensch, der die Menschheit nur als Parasiten begreift und sieht nicht, dass er immer noch der größte Anhänger eines Gottes ist, den er sich selber längst abschaffte.

Er ist vom Geist verlassen, der ihm den Verstand gibt, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Doch mittlerweile kann der Mensch rechnen und Mathematik betreiben. Er rechnet sich den Profit seines Eigentums und seiner Leistung in Zahlen aus. Das ist für ihn der elementare Beweis, dass Eigentum und Profit natürlich ist. Im ist nicht bekannt, dass erst das Eigentum - also das geschriebene Wort da war. Erst nach begann er die Lüge mit Mathematik zu beweisen.

Heute rechnet er sich den Betrug in Heller und Pfennig aus. Macht daraus die Schuld des anderen und spielt Gott, wenn es um die Gerechtigkeit geht, den Profit aufzuteilen. So wird Faschismus zur ganz normalen, ehrenhaften Vorstellung von Humanität. Man muss lediglich das Menschenbild der Narzisten immer wieder zurecht rücken; erklären, dass mit Liebe jedes Unrecht zu ertragen ist und der Leidende der Gewinner im Leben nach dem ist.

Ja - im Grunde wissen das die Menschen, aber sehen nicht was diesen Betrug zur Lebensweisheit macht und als Antrieb der Menschheit gilt. Sie halten Pyramiden für Weltwunder und Sinnbild der menschlichen Leistungkraft. Sie sehen sie nicht als Mahnmal der freiwilligen Ausbeuten. Wie sollten sie auch! ... Sie sind erzogen im Sklaventum und ein Sklave ist auf die Arbeit stolz, die ihm zwar nicht von Nutzen ist, aber seinen Herren ehrt.

Daher hat der Mensch auch eine seltsame Vorstellung von Zivilisation. Er glaubt höhere Zivilisationen können noch effektiver Energie und Mensch ausbeuten und so zu noch mehr Wohlstand kommen. Sie können ganze Galaxien als Energiequelle nutzen und Wetter beherrschen. Sie hegen eine neue Vorstellung von Gott in sich, weil der biblische Gott ihnen nach und nach nicht mehr ausreicht, das falsche Weltbild von sich aufrecht zu erhalten. Sie schaffen sich neue Götter und bilden Mythologien um Techniken, wie die alten Griechen sich ihren Neptun erdachten, der über die Meere herrscht.

Der Sklave träumt von Freiheit, indem er sich selber Regel auferlegt. So wird er zum Mönch der sich selber für seine natürlichen Gelüste nach einem Weib auspeitscht. Der Mensch wird erst dann natürlich, wenn er kein Eigentum mehr haben will. Damit ist nicht die Askese der falschen Priester und Heilande gemeint, sondern die allgemeine Abschwörung des eigentumsgedeckten Denkens. Erst dann ist der Mensch frei: frei von seinen selbst erfunden Zwängen, von denen er glaubt, sie seinen natürlich.

Alle Priester aller Religionen machten dem Menschen ein schlechtes Gewissen. Seien es die heutigen Wissenschaftspriester, die erklären wir würden mit unserem Konsum die ganze Welt zerstören. Sie wollen damit nur erreichen, dass die Armen sich gegenseitige füttern und die Reichen unbehelligt lassen.

Wir müssen nicht fragen, wie wir reich werden und Armut als Krankheit darstellen, sondern was überhaupt die Krankheit Armut möglich macht. Armut zu lindern ist Pharisäertum, denn wer die Armut abschaffen will, schafft gleichzeitig den Reichtum ab und das will keiner dieser humanen Menschlichkeitsvertreter und neue Priester.

Sie sich Schüler der Athener Schule - der hohen Schule der Dekadenz. Sie predigen an jeder Straßen Ecke, Wasser und saufen den Wein. Ja - sie saufen ihn mit Genuss - so dass es jeder sehen kann. Sie Lehrmeister der Dekadenz. Sie erklären, sei so gelehrt wie ich, dann kannst du Wein saufen und Wasser predigen. Die Menschen werden Dir zu Füßen liegen. Je mehr Du davon überzeugst und je mehr das Wasser saufen, das Du ihnen reichst und glauben es sei Wein, desto besser bist zu.

Es sind alles Messiase, die Wasser in Wein wandeln, denn geh hin, dein Glaube hat dir geholfen und wird trunken sein vom Wasser, das schmeckt wie Wein. Sie huren nicht der Liebe willen, sondern wegen dem Schein des Bocks und die Huren sind nur für die da, die dafür teuer bezahlen. So begehrt der Arme mit seiner Moral auf, weil er sich selber keine Hure leisten kann.

Sie streiten sich alle um den heiligen Schein, den nur Gläubige erkennen können. Daher geht hinweg ihr Moralisten und Prediger von Gut und Böse. Ihr schreit alle: Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein und die Welt ist voller unschuldiger Opfer, die jede Gelegenheit nutzen, Felsen auf andere zu werfen, auf dass sie vernichtet sind.

Mit einem derartigen Volk und Menschentreiben will ein "normaler" Mensch nichts zu tun haben und doch muss er leben und sich mit Vernunft dem Irrsinn anpassen. Er macht macht sich zur Hure, für den, der ihn bezahlt. Er liebt alle Menschen und die am meisten, die ihn mit Geld zurück lieben. Ja - das ist Gerechtigkeit im Sinne von göttlich sein. Selbst dieser Gott der Bibel kann nur teilen und gönnen, weil er sagt: Die Erde ist mein - ich teile sie mit Euch, wenn ihr mir folgt?

Wohin soll die Menschheit dieser Ausgeburt der menschlichen Fantasie folgen? In den Tod, als Erlösung von dem Übel in der Welt, das der Mensch sich selber erdachte, um sich über andere erheben zu können wie ein Gott.

Nein - die Menschheit ist nicht blind, sie hat sich die Augen ausgerissen, um sich blind nennen zu können, um sich selber den eigenen Betrag an ihren Generationen nicht eingestehen zu müssen. Sie jammern alle nach dem Jüngsten Gericht, doch es wird nicht kommen. Es wird keiner über sie richten - das müssen sie selber tun. Sie müssen sich eingestehen, dass sie Generationen und aber Generationen von Menschen belogen und betrogen haben, sich selbst am meisten.

... und doch wird die Einsicht der Verfehlung wieder am Eigentum scheitern - denn der Golem marschiert und erkennt einfach nicht, dass Eigentümer und Dieb eine Person ist. So ist und bleibt der Mensch sich selber ungerecht und wie nie Frieden leben können.

Daher sind die Dummen die Glücklichen - sie sind in der Mehrheit. Daher tut Dummheit nicht weh, sondern gut. Sie erklärt, dass Verlieren notwendig ist, denn bei der nächsten Runde könnte man schon wieder gewinnen. Trotzdem gilt das Glücksspiel als  Erfindung des Bösen. Geht es allerdings um Marktwirtschaft hocken sie in ihren Tempel und beten um mehr Gewinn, Geld und Eigentum. "Herr gibt mir mein täglich Brot - es ist mir scheißegal woher du es nimmt - also stiehlt - Hauptsache ich habe es auf dem Tisch" -

soooo nun mach mein Gott. Ich warte!


Daher frage ich Euch alle, die ihr da fordert und von mir Enthaltsamkeit und Askese erwartet, wem soll ich Euch Brot aus den Rippen schneiden. Jesus verwandelt Wasser in Wein und machte aus fünf Broten, tausende.  Ja - diese Heilande liebt ihr und macht sie zu Göttern. Wandeln diese auch noch in Staub, fahren sie zum Himmel auf und thronen über Euch. Bereit Euer Flehen anzuhören und zu Eure Dekadenz zu erfüllen. So machen sich die Narren ihre Führen, wie sie sich ihre Götter erfinden. Die Recht erfinden, um Unmenschlichkeit als Gerechtigkeit auszuüben.

Jeder Gewinn ist Diebstahl und jedes Eigentum ist Diebstahl. Ist dann der Dieb, der einen anderen Dieb bestiehlt überhaupt ein Dieb oder nur das naive Paar "Adam und Eva", das vom Baum der Erkenntnis nascht und nicht einmal versteht, was es eigentlich gelernt hat?

1 Kommentar:

  1. "God said 'Cancel Program GENESIS'. The universe ceased to exist."

    Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008), seine letzten Worte

    Die Genesis beschreibt den Idealzustand (Paradies) und das Problem (Erbsünde), das ihn verhindert. Im Programm Genesis ist beides nicht zu erkennen, während das Wissen seit 1916 zur Verfügung steht, um das Problem zu beheben.

    http://www.swupload.com//data/Behandlung-eines-Privatpatienten.pdf

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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