Donnerstag, 23. August 2012

Was Merkel, CDU, FDP, SPD, Grüne und die Piraten gemeinsam haben ... die Athener Schule aus dem Kindergarten

Merkel wird wieder einmal von Forbes zur "mächtigsten Frau" der Welt gekrönt. So wie damals im tiefen Mittelalter und in der dunklen Zeit der Menschheit, der Papst den Kaiser die göttliche Macht auf Erden bestätigte. Ein derartiges, dunkles Ritual muss also heute noch Macht bestätigen. Nur heute ist es nicht mehr der Papst der krönt, sondern ein MAGAZIN.

Die Finanzwelt braucht eine Merkel und/oder Piraten, denn ohne,e sie ist ihr dekadentes Leben nicht mehr sicher.



Der Weg ist das Ziel - denn das Ziel selber ist immer gleich

Selbst die Piraten sind auf einer Linie mit der "mächtigsten Frau der Welt". Sie wollen beide lediglich die Armut lindern, anstatt abschaffen - denn wer die Armut abschafft, schafft auch den Reichtum ab. Das ist wider der erkannten Natürlichkeit vom Mensch sein, in der heutigen Wissenschaft. 

Alleine ihr Weg zur Linderung der Armut als dogmatisches und moralisch hochwertiges Ziel unterscheiden die angeblichen Kontrahenten um die Macht. Sie sind viel mehr beide Marktschreier, die den Menschen einen sicheren Weg durch die Wüste versprechen, wenn man ihnen folgt. Derjenige der die Macht erhält ist Moses. Er liest die Leviten und der nennt die Priester, denen alle folgen/gehorchen müssen.


Man beachte in der Einleitung - der Bauer war weggezogen! Die Maus Frederick ist ein perfekter Kapitalist. Sie verkauft Sonnenstrahlen gegen Getreide. Das ist selbst der Hanse, den Medici und den Rothschild nicht gefallen. Dafür braucht man heute Freibeuter!


Politik ist lediglich der mathematischer Weg über Unrecht, Recht zu schaffen



Sie sind eben Politiker, die sich auf die Umverteilung der Gewinne im Kapitalismus spezialisieren. Der Kapitalismus ist daher ihre Basis für alle Ihre Versprechungen. Ohne ihn sind sie NICHTS wert. Die Ungleichheit muss also unter allen Umständen erhalten bleiben, ansonsten stimmen alle mathematischen Berechnungen, die der Mensch über Gewinn, Wirtschaft und Menschlichkeit anstellte nicht mehr. Sie erweisen sich als FALSCH.

Sie sind und waren nie Systemkritiker und schon gar keine Systemzwangentwerter. Für ihre Moral und ihr Menschenbild brauchen sie den Kapitalismus und seine Leviten (die Norm). Ansonsten wiederlegt sich ihre Logik ganz von selbst. Ohne ihn wäre ihr Welt- und Menschenbild nicht existent, sondern hochgradig als irrsinnig enttarnt.

Selbstverantwortung ist die Forderung nach einem gesetzlich definierten Egoismus

Das momentane Lieblingswort der Mächtigen und derjenigen, die es gerne werden würden, ist: EIGENVERANTWORTLICHKEIT. Sie meinen damit die Eigenverantwortlichkeit gegen sich Selbst nach dem Regelwerk des Kapitalismus. Man muss Recht auch dann akzeptieren, wenn es sich gegen den eigenen Vorteil richtet. Das ist der organisierte Egoismus bzw. die aktuelle Marktwirtschaft.

In früheren Zeiten beschrieb man das schlicht und einfach mit EGOISMUS. Der aufständische Bauer im 15. Jh. sah hingegen das Recht als Unrecht an, das den Fürsten ihre Gewinne zusprach. Zu diese geistigen Offenbarung ist der heutige Mensch erst gar nicht mehr fähig. Er sieht es als Gleichberechtigung an, dass er eventuell selber Fürst werden kann - wenn er sich genügend anstrengt. Das ist die moderne Sicht auch den Feudalismus - mit seiner komischen Vorstellung von Gleichberechtigung, im in Ungleichsystem.

Die Art von "Aufgeklärten" - die ich Verblendete und Systemlinge nenne, verfolgen neue Agenda bzw. einen "westfälischen Frieden", indem sie den Egosimus als Lebensmodell predigen und jede Benachteiligung anderer durch diesen wirtschaftlichen Egoismus als natürlich definieren. Es sind geschulte Verachter der Empire. Die sich die Natur nach ihrem Menschenbild anpassen und gar nicht fähig sind zu lernen. Sie wurden lediglich beschult, also gebildet = geformt.

So entstanden die angeblich wissenschaftlich bewiesenen Lehrbücher des absoluten Egoismus oder besser die des Neoliberalismus. Doch auch das Wort "Neoliberalismus" bekam für viele längst einen fahlen Beigeschmack der feudalen Ausbeutung, deshalb sprechen die ehemaligen Neocons heute von sich, als die Libertären. 

Der Libertäre ist der beste Egoist mit dem neuen Gewissen der Menschenverachtung als Gerechtigkeit

Heute lernt jeder, dass der Egoismus der Antrieb für jede wirtschaftliche Aktivität es ist. Er nennt sie nur nicht bei ihrem tatsächlichen Namen, sondern spricht von Eigeninitiative. Die Eigeninitiative besteht darin, sich mit seinem Verhalten gegen die Gemeinschaft der Menschen zu richten, um kommerziellen Erfolg zu haben. Das ergibt den Reichtum, der Armut lindert.

Das gilt ebenso für den Arbeiter, der sich oft als der moralisch hochwertige Mensch sieht, da er das anerkannte Werkzeug der Reichen ist - ein selbsternanntes Opfer des Systems. Das sich im Zuge des Systemzwangs selber erniedrigen muss, um sich bei passender Gelegenheit in die Metamorphose zum Unternehmer und Gewinner einzutreten. So wird der Märtyrer - der Selfmade-Millionär zum angestrebten Ziel eines jeden Armen. (Die Reichen brauchen schließlich Tellerwäscher!) Wäre jeder Millionär, wäre alle gleich arm - was für eine Enttäuschung für die Menschheit!

Ponader und die Maus - die kindliche Intelligenz im Menschen

Daher schwärmt Oberpirat Ponader von seiner "Maus Frederick", die fleißig Sonnenstrahlen sammelt, wenn andere Vorräte anlegen. Eine simple Kindergeschichte wider der Natur, also gegen den Verstand und für die Vernunft hat diesen Mann, an der Spitze einer neuen Partei, die nach Macht strebt, zu einem kindlichen Erwachsenen des Systems gemacht.

Sie erkennen die neue, notwendige Moral, die zwingend erreicht werden muss, um das System nicht infrage stellen zu müssen. Kunst wird zur Lebensnotwendigkeit. Das dachte sich bereits der alte Grieche als er die Athener-Schule erfand und seine Lebensphilosphie als Weltlehre verbreitete. Platon ist heute noch ein viel zitierter Menschenverachter dieser Lebenart - er sah den Sklaven erst gar nicht, sondern er machte ihn einfach zur Natur.  So wie die Maus "Frederick", die dummen Artgenossen sieht, die Vorräte sammeln.

Er versüßt mit seinen Geschichten und Sonnenstrahlen das Elend der Armut und wird dafür auch noch entlohnt. Er alleine erfand die Weisheit des Platons neu als Kinderbuch. Sonnenstrahlen werden so zum Eigentum eines Egoisten, der daraus auch noch ein Geschäft macht. Die perfekte Metapher zum Kapitalismus wird so zur neuen Lebensphilosophie einer ganzen Generation, der bereits der Verstand mit Kinderbüchern aberzogen wird.

Sie sehen sich als die Sonnenstrahlensammler und Geschichtenerzähler für die "dunkle Zeit", indem man vom Gesammelten der anderen lebt. Sie sind die neuen Priester der römisch-griechisch-ägyptische Dekadenz aus der Macht entsteht. Sie glauben tatsächlich, die ohne Leistung am Verdienst der restlichen Menschheit leben zu dürfen. Das ist pure Dekadenz, die sich als moralische Rechtfertigung verkleidet.

So sehen sich wohl Akademiker, Politiker und Unternehmer, im Zusammenhang mit der "dummen" arbeitenden Bevölkerung. Diese wiederum hebt anbetungsvoll die Köpfe vor den sich selbst über die anderen Erhobenen. Sie bewundern diese und wollen sein wie sie. Intelligent und damit im höchsten Maße moralisch menschenverachtend. Das ist unsere Zucht und Ordnung der wir gehorchen. Sie nennt sich Macht und lebt vom Egoismus als moralischen Grundsatz.

Der Egoismus als Wirtschaftsmodell als logische Konsequenz des Eigentumsdenkens

Der wahre Grieche, der wahre Römer und der zivilisierte Mensch handelt, mit der Arbeit der Dummen, - seinen Abhängigen. Er ist Gebieter und gütig. Wie es die Moral vorschreibt. Seine Güte ist nur dann gegeben, wenn der Rest ihm und damit sich selber zugesteht. So erhebt der Mensche seine nichtsnutzige Arbeit - den Handel - zu etwas Höherem als die Arbeit, die Güter schafft. Er  verlangt dafür den "Handel" - das Geisteswerk,  Tribut aus dem Ertrag der Schaffenden und der arbeitenden Hände. Dies ist nur Möglich, wenn das Eigentum existiert. Nur durch Eigentum kann man andere vom Wohlstand aussperren und versklaven. Dieser Eigentum erklärt mit seiner höheren Bildung, dass sein Gedankengut die höchste Erschaffung von allem ist - er macht sich so zum Schöpfer und den Rest zu seinen Dienern - eben Sklaven. Der Mensch kann sein Sklavendenken einfach nicht ablegen. 

Der Sklave, der sich selber nicht als solchen sieht

Sklavenhaltung ist kostspielig und Reichtum schmälernd. So sagt der Reiche Sklavehalten zu seinen Sklaven: "Ihr seit frei! - ... wenn ich Euch brauche, rufe ich Euch und bezahle Euch redlich dafür!" Die Sklaven war glücklich und fühlten sich frei. Von nun an bettelten sie um Arbeit in den reichen Häusern. Bezahlten von ihrem Lohn, ihr Auskommen selber und ersannen sich die Demokratie und den Staat, auf dass sie gemeinschaftlich ihre Armut verwalten konnten ohne den Reichtum abschaffen zu müssen. Denn ohne den Reichtum würde ihre Weltbild nicht mehr existieren.

Kopernikus stand lange vor einem Rätsel, um die Sternenlaufbahn erklären zu können. Er meinte, die Sterne müssen sich um ihn bewegen. Erst als er sich eingestand, es könnte doch sein, dass er sich um die Sterne dreht - was seinem Weltbild widersprach -  ergaben seine Beobachtungen einen Sinnen. 

Das einzige Problem, das sich diesen Sklavendenkern momentan offenlegt ist: Jeder heutige, zivilisierte Mensch sieht sich als Künstler, Klavierspieler, Geschichtenerzähler und Sonnenstrahlensammler - eben den bequemen Weg zu überleben. Es bleiben am Ende zu wenige "dumme"Mäuse übrig, die arbeiten und Essen erschaffen. Jeder will nur noch mit dem fertigen Produkt handeln und reich werden. Der Denkkünstler sieht sich sogar total außerhalb dieser Fressordnung. Er sieht sich als Ausgesperrter der Vorratskammer. Er erkennt den Reichen nicht als Dieb, sondern als notwendiges Übel für Gerechtigkeit. So macht sich der Künstler eben auch zum moralisch, gerechtfertigten Dieb gegenüber dem Arbeiter = Athener Schule aus dem Kindergarten. 

Der ICH-König - der Egosit

Der Parasit - "EGO-MENSCH" - ist die Laus im eigenen Fell. Wer sie gegen die Gemeinschaft verhält gilt als erfolgreich. Das ist unsere Lebensweisheit (Kapitalismus), die wir an unsere Kinder in immer anderen Formen weitergeben. Nun ist sie am Ende ihrer Schlüssigkeit. Doch eine kopernische Denkwende in der Erklärung der Natur ist nicht in Sicht. Jeder erklärt sich selber zum König und ist darauf, von anderen zu leben und/oder über sie mit Eigentum und Vermehrung durch Gewinn desselben zu herrschen.

Daher ist Politik und akademisches Gefasel lediglich eine Lobhuddelei an den Kapitalismus, aber keine Wissenschaft und auch kein Recht. Es ist der Wahnsinn, der als Recht daher kommt und erzählt, andere dürfen/müssen ausgebeutet werden. Sie suchen allesamt nur nach einem "gerechten" Ausbeuter und den wird es nie geben. Das Weltbild von einem schaffenden Gott, dem alle Menschen zu dienen haben, ist das Gift der Vernunft, die den Verstand übertüncht.

Gleichnisse werden grundsätzlich immer wörtlich genommen
Das Volk der Eloy wird auch zum gerechten Mörder 

So entstand "Metropolis" sowie die Geschichte von der Zeitmaschine und den Morlocks, die tief in der Erde leben. Sie, die Obermenschen, zogen sich mit ihren Maschinen im Gegensatz zu Metropolis in eine Höhlenwelt zurück. Ernährten die schönen und edlen Menschen an der Erdoberfläche. Mit Zucht und Moral, die Gehorsam erzeugen, riefen sie diese Menschen mit Sirenen freiwillig zum Schlachthof. 
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Dem heutigen "gebildetet/erzogenen" Menschen - sind selbst solche plumpen Gleichnisse schon zu hoch für seinen Verstand. Er kann diese nur mit seiner seltsamen, anerzogenen Vernunft und seinem irrationalen Verständnis von Natur, begreifen. Er sieht tatsächlich das Volk der Eloy auf der Schlachtbank. Er kann diese Geschichte einfach nicht als Darstellung des Kapitalismus sehen. Er muss personifizieren und kann sich aufgrund seinem Verständnis nicht vorstellen, dass ein Eloy bei jeder Gelegenheit lieber zum Morlock wird, anstatt gefressen zu werden.

Noch schlimmer ist die Vorstellung vom Volk der Eloy, wenn es darum geht, sich selber Nahrungsmittel zu erschaffen - also aus der Natur zu schöpfen. Sie leben in einer abgekapselten Welt von anscheinender Gerechtigkeit und Menschlichkeit in höchster Dekadenz. So wird das, was sie ernährt zum BÖSEN und schaffen sie das BÖSE ab, können sie aus ihrer Sicht nicht mehr GUT sein. Der ewig Kreis der Begriffsstutzigkeit ist also in jeder Geschichte, die sich der Mensch erfand, vorhanden. Selbst in den Kindergartengeschichten, die wir mit dem besten Gewissen unseren Kindern vorlesen und uns dabei auch noch großartig und intellektuell fühlen.

Die Geschichte von der Maus "Frederick" richtig erzählt

Was spricht dagegen, wenn die fleißigen Mäuse, die ihre Vorräte sammeln, gleichzeitig Sonnenstrahlen und Geschichten einsammeln, die sie sich an den langen Winterabenden gemeinschaftlich und ohne Lohn und Boni erzählen?

Wir brauchen keine geteilte Gesellschaft, die sich als nutzlose Esser über die Arbeiter erhebt und dafür auch noch Opfergaben verlangt, wie die alten Tempelpriester der Pharaonen. Merkel ist also ebenso eine "Federick Maus", wie die Anhänger des BGEs und der Piraten. Sie suchen allesamt nach dummen, blöde Mäusen, die für sie arbeiten, während sie ihre Bäuche in die Sonne strecken und es Sammeln nennen.

Die größten Sonnenstrahlensammler unserer Zeit, sind die Unternehmer. Die uns einreden, sie seinen "sozial, weil sie für die Mäuse Arbeit schaffen". Das ist die Ausgeburt der Dekadenz, die sich auf unser Kosten durchfließt. Allerdings muss sich die kleine "dumme Maus - der Vorrätesammler" im klaren sein, dass er niemals den Anspruch auf seinen Sonnenstrahlensammlerjob stellen darf, denn das macht ihn zur Dekadenz, die er heute so sehr verachtet.

Auf diese Art schafft man die Armut ab, weil man dem Reichtum keine Chance mehr gibt. Den wichtigsten Teil der Geschichte von der "Maus Frederick" habe ich allerding bis zum Schluss aufgehoben. Die Sammlermäuse haben kein schlechtes Gewissen, wenn sie die Nüsse von Bäumen pflücken, denn sie kennen kein Eigentum. Es entsteht erst dann, wenn die Frederick Maus zum Sonnenstrahlensammler wird. Sie bezeichnet ihre Sonnenstrahlen als Eigentum und tauscht sie gegen Nahrung ein. Das ist wie "Geld aus dem Nichts" erschaffen - oder NICHT?

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