Noch vor wenigen Monaten überraschten China und Japan mit neuen, intensiven Handelsabkommen. Daher ist das nun aufflammende Hassgeheul um diese Inseln um so erstaunlicher. Es heißt, im Gebiet um diese Inselgruppe, die ca. 200 km vor Taiwan liegt, werden Öl- und Gasvorkommen vermutet.
Doch die Proteste in China unterscheiden sich grundlegend von den Protesten in Islamien (so nenne ich die Ummah). Zwar kam es vor der japanischen Botschaft ebenfalls zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Allerdings zog es des chinesischen Demonstrationen viel mehr zu japanischen Wirtschaftsunternehmen. In Xian zerstörte der Mob spontan japanische Autos und Geschäfte. Es wurde zum Boykott von japanischen Waren aufgerufen. Zwei Panasonic-Werke berichten von Übergriffen der Demonstranten.
Das musste selbst die vom Westen so mächtig geschriebene Partei bereits mehrfach erleben, wenn wirtschaftliche Interessen über zu viele Arbeiter und kleinen Eigentümern gestellt wurden. Ein Land mit fast 1,5 Mrd. Einwohnern kann nicht nur mit Tyrannei regiert werden, wie viele aus dem Westen glauben zu wissen.
Der Chinese mag viele Demütigungen seiner eigenen Gesellschaft stoisch ertragen, wie wir hier auch - aber wer die gesamte Gesellschaft dieses Landes herausfordert, muss mit einem einzigen riesigen Volk als Einheit rechnen.
Wer absichtlich an dieser Volksseele zündelt setzt etwas in Gang, was nicht zu kontrollieren ist - das wäre die Demokratie, die alle für China fordern und dort schon lange existiert. Hoffen wir, dass die Feuerträger im Westen, diesen Fingerzeig verstehen.
China stoppt Projekt nach Protesten
Proteste in Beijing gegen den japanischen Inselkauf

(Ummah) Фантазия есть.... ума не надо!
AntwortenLöschen(stoisch) Сколько ты стоишь?