Freitag, 21. September 2012

Monsanto Genmais macht nachweislich erst fett, dann krank

In einer neuen Studie ist nun bewiesen, dass Ratten nach regelmässigem Genuss von Monsants Mais NK 603 in nur zwei Jahren, erst fett und dann krank werden. Das veröffentlichte Gilles-Eric Séralini im Fachblatt "Food and Chemical Toxicology". Noch steht eine Stellungnahme von Monsantos zu diesen Ergebnissen aus.

Bereits 2007 warnte Seralini vor diesem Genmais. Das Bundesamt für Verbraucherschutz unter Horst Seehofer sah damals keine Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung. NK 603 - der Monsantos Genmais - darf zwar in Europa nicht angebaut werden, aber kommt als Rohstoff zum Einsatz. D. h. er wird überall in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Natürlich heißt es, Lebensmittelkonzerne würden ihn aber sparsam einsetzen. Zwar müssen gentechnisch veränderte Zutaten in der EU gekennzeichnet werden, aber nicht wenn genverändertes Futtermittel bei Fleisch eingesetzt wird. Doch wer fragt schon nach ob der leckere Maiskolben mit Butter gentechnisch verändert ist oder gar eine Polenta?


Das besondere am Genmais soll seine Resistenz gegen das Unkrautgift Round-Up sein. Ein Knüller wir die Land-WIRTSCHAFT. Das bedeutet in der Regel, dass sie mit dem Genmais ebenfalls Rückstände dieses Giftes verabreicht werden. Es ist unlogisch eine Pflanze mit einer Resistenz gegen Spritzmittel einzusetzen, wenn man diese nicht anwendet - oder?

Daher kann nicht nur ein zu hoher Cholesterinspiegel krank machen, sondern ganz harmlos wirkende Nahrungsmittel, die im Kleingedruckten eventuell auf einen Gentechnikeinsatz hinweisen. Unser Bundesregierung kann gegen Terroristen aller Art plakatieren, Kampagnen starten und in andere Länder mit Militär einmarschieren, aber gegen schlechtes Essen will sie machtlos sein.




Auf der anderen Seite bekommt Günther Jauch einen Fernsehpreis und wird von Politiker wegen seiner ach so "guten" Arbeit gelobt, während er den Menschen in seiner letzten Sendung vom 16.09.2012, den Menschen einreden wollte, dass auch ohne Bio und Öko unser Essen gesund sein.

Ich persönlich kenne Bauern, die ihre Sau, die sie selber schlachten, ganz anders füttern als diejenigen, die sie dann in den Verkauf bringen. ;-) Wer einmal Fleisch von einem Schwein aß, das hauptsächlich mit Kartoffeln ernährt wurde, bemerkt, dass auch deklariertes Biofleisch von Demeter fern ab von der klassischen Ernährung einer SAU ist, die ich als BIO bezeichne. Nicht alles was teuer ist, ist auch gut. Das gilt beim Iphone, wie bei den Nahrungsmitteln. Erst wer Qualität schmecken kann, kann die Spreu vom Weizen trennen. Bei indirekter Gennahrungsmitteln wie Fleisch oder Süßwaren ist das aber für die meisten von uns ohne gut sichtbare Kennzeichnung nicht möglich.

BASF will mit ihrer Gen-Kartoffel "Amflora" den europäischen Markt sprengen. Kartoffeln werden nicht nur zu Pommes verarbeitet, sondern gelten auch als sogenannter "Rohstoff" und findet seinen Weg indirekt als Futtermittel oder gar in ihrer Zahnpaste ihren Weg in unser Körper.

Wir sollten uns an die Zeit erinnern, als es noch hieß: "Atomkraftwerk sind harmlos" .... Ja, ich weiß, das heißt es heute immer noch, aber es glauben immer weniger. So lange der kommerzielle Gewinn der Anreiz für uns alle darstellt, uns anzustrengen, werden wir aus diesem Dilemma das heute über uns hereinbricht, nicht heraus kommen. Der Mensch lässt sich in seinen kompletten Verhalten über den Preis des Lebens steuern und beeinflussen. Der ein kauft billigst, damit sein erarbeitetes Geld zum Leben reicht und der andere produziert billigst, damit er höher Gewinne erwirtschaftet. Daher bringt es nichts, Lebensmittel teurer zu machen, um zu suggerieren, "teuer sei gesund" - denn gerade dort lockt der hohe Gewinn, was sich immer negativ auf die Qualität auswirkt.

Die Menschheit braucht andere Maßstäbe und Werte, anstatt den liderlichen kommerziellen Wirtschaftsmarkt unserer Zeit.

Also seien sie auf der Hut. Wer heute Nahrungsmittel verkauft will nicht ihr Gesundheit, sondern ihr "Bestes" - nämlich ihr Geld.
 


1 Kommentar:

  1. Das ist nicht erst seit Genmais so! Der Weizen den wir heute konsumieren, hat mit dem von vor 60 Jahren nix mehr zu tun auch ohne Genmanipulation. Leider alles andere als gesund. Allerdings enthielt schon der ursprüngliche Weizen der im Nahen Osten zuerst kultiviert wurde eine Menge Antinährstoffe (Gluten, Phytin usw). Anthropologen können genau verfolgen, wann der Mensch sesshaft wurde und das Zeug in großen Mengen konsumierte. Die Menschen wurden massiv kleiner, das Gebiß verschlechterte sich und ein Hauffen Krankheiten (Krebs, Autoimmunkrankheiten) tauchen auf einmal auf + der Eigentumsbegriff an Grund und Boden. Ziemlich viel schiefgegangen in der menschlichen Evolution!^^

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte