Samstag, 8. September 2012

US-Präsidentenwahl: Profitlogiker mit hohem Sympathiewert wird gesucht

Sympathiewerte sind wichtig. Während Mitt Rommey als unsympathischer Millionär gilt, war Kennedy der superreiche Toppräsident.  Präsidenten waren immer schon unwichtiger -  nur heute wissen das mehr als in den 1960er. Sie werden als Showfiguren kreiert. Jede Bewegung und Geste einstudiert. Kein Wort bleibt der Persönlichkeit des Kandidaten überlassen. Als Wahrheit gilt das, was populärste Meinung ist. Das MACHT Wahlsieger und ein glückliches Volk.

Die Herde beherrscht die Profitlogik aus dem ff. Sie wählt instinktiv den RICHTIGEN für die guten Geschäfte der Wirtschaft, denn das ist ihr Auskommen. Die Profitlogik regiert nämlich nicht nur in den Parlamenten und Bankhäusern, sondern ganz besonders streng in den Wohnzimmern der kleinen Leute ... daher können wir die Armut nur abschaffen, wenn der Reichtum unmöglich wird. Doch wer würde für die Wahrheit gewählt werden?

In den USA ist die Wahl allerdings keine ernste Sache, wie Europa, sondern man feiert sich uns seine Meinung wie ein Superballspiel. Da treten Prominente auf die Bühne - als Fürspecher für irgend einen Präsidenten. Ihre Karriere erhält dadurch keinen Knacks, wenn sich im Nachhinein herausstellte, dass die auf das falsche Pferd gesetzt haben, sondern sie sind stolz ein Teil der Show gewesen zu sein. Fertig ist die Schoße in den USA.

Im Grund spielt es keine Rolle, welchen Präsidenten die US-Bürger wählen. Für Europa wird es immer der FALSCHE sein. Die Profitlogik der US-Herde gibt nämlich vor, dass nur in Europa das Geld für ihren Wohlstand zu holen ist.

Daher sollte uns nicht die Frage beschäftigen, wer Präsident wird, sondern wie dieser Präsident, egal wie er heißen wird, die Geld aus Europa in die USA pumpen wird. Die personelle Frage ist daher nicht nur unwichtig, sondern schnurzegal.

... das Gleiche gilt für Wahlen in Europa und sonst wo auf der Welt. Auf die Demokratie hat sich die Wirtschaft immer schon verlassen können. Sie versagt nie. Die Geldbeutellogik suggeriert den Willen, den der Menschen sogar als "frei" bezeichnet. Die Mechanik hinter seinem Geldbeuteldenken sieht der Mensch nicht, er hält es für natürlich.

... daher können wir die Armut nur abschaffen, wenn der Reichtum unmöglich wird. Doch wer würde für die Wahrheit gewählt werden? Sie ist wider der gängigen Vorstellung von NATUR.

 

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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