Donnerstag, 27. September 2012

Zukunftsbranche: Gesundheit - Hohe Gewinn in Aussicht?

Wer kennt den Spruch nicht: "Krank sind die Menschen immer ...." - der Meinung sind nicht nur Ärzte und Pflegepersonal, sondern auch die Pharmaindustrie. Sie wähnen sich in einem sicheren Job, mit garantiertem Einkommen. 

Wer heute nach Griechenland blickt wird eines Besseren belehrt. Medikamente gibt es meist nur noch gegen Barzahlung. Das gilt nicht nur für Apotheker, sondern auch für die Lieferanten der Apothekern. Die Pharmaindustrie zeigt hier recht deutlich, dass es nie um etwas anderes ging - als um das liebe Geld. Die Gesundheit an sich ist jedem egal - Hauptsache die Kohle komm rüber.



Mehr braucht es wohl nicht mehr, um den desolaten Zustand unserer angeblichen Menschlichkeit zu beschreiben. Die einfachste Beurteilung kommt aus dem sich reich wähnenden Deutschland. Das voller Verachtung nach Griechenland blickt und so manch einer sieht wohl bereits eine "gerechte" Strafe für die Griechen.

Da erlauben sich die Geberstaaten eine Troika auszusenden, die dem griechischen Parlament ein Sparpaket abverlangt, das gegen jede gebotene Ethik verstößt. Trotz allem nimmt man sich heraus, es als Gerechtigkeit zu bezeichnen.

Es leben schon lange keine Menschen mehr auf dieser Welt

Mittlerweile frage ich mich, leben auf diesem Planeten überhaupt noch Menschen oder ist das dominante Lebewesen zu einem Gewinn-Verlust-Rechnungsautomaten verkommen, das nicht davon zurückschreckt, mit brachialer indirekter Gewalt über Leben und Tod zu entscheiden.

Diese sogenannte moralische Frage wird sich auch in der nächsten für Deutschland stellen. Die Ärzte, die heute noch ihre 10 % mehr Lohn verlangen und die Apotheker, die sich ihr Päckchen mit über 6 Euro entlohnen lassen, werden wehmütig feststellen, dass Krankheit sich nur lohnt, solange zahlungskräftige Kunden krank werden.

Ansonsten wird sich jeder von denen angewidert von der Krankheit abwenden, wie von Aussätzigen. Alle ihre Schwüre auf die Menschlichkeit werden mit Blick auf das ausbleibende Geld verblassen, wie ein vergessener Papiervertrag in der prallen Sonne der heutigen Geldrealtität.

Es ist nicht damit getan, auf irgendeine Art wieder Geld in das System zu pumpen; nach neuen Wegen zu suchen, das Elend noch ein bisschen länger praktizieren zu können, sondern die tatsächliche menschliche, nicht moralische Frage muss mit einem JA zum Menschen ohne Geldwert beantwortet werden.

Doch dazu muss der Mensch sein kommerziell orientiertes Wirtschaft ablegen. Das bedeutet in der Konsequenz, Reichtum wird unmöglich und damit wird die Armut ein für alle mal abgeschafft. Doch gerade für diesen Einschnitt ist der Arme nicht zu überzeugen, er will seinen Traum vom Reichtum nicht aufgeben.



Der Reiche selber hat längst eingesehen, dass Reichtum aus Elend keine Freude macht. Doch wenn der Arme ständige vom Traum über den Reichtum zu immer neueren Innovationen angestachelt wird, ist diese Welt tatsächlich nie zu heilen.

Umverteilen ist keine Lösung, es ist nur die Angst vor unausweichlichen Realität, dass kommerzielle Denken nicht zum Überleben der Menschheit eignet.


Kommentare:

  1. Gott sei Dank gibt es ja Verbrecherfirmen wie Monsanto: da wird bald die ganze Menschheit krank sein!
    Aber so clever diese Pest auf der einen Seite ist, so dämlich ist sie auf der anderen Seite: wer will dann den ganzen Giftmüll von denen kaufen, wenn sie alle im Lazarett liegen oder Pestizidfabrik ihre Leben fristen?

    http://stopesm.blogspot.de/2012/09/monsanto-wie-korrupte-und-heuchlerische.html

    ""Sie könnten BT-Mais essen, und Sie könnten dann zu einer Person werden, die nun kodiert oder programmiert ist, um Insektizide in Ihrem eigenen Körper zu produzieren. [..] Das würde Sie bedeuten, dass Sie beginnen, Gift zu produzieren und dann an den Symptomen dieses Giftes zu leiden [..] In anderen Worten, Sie könnten eine Pestizid-Fabrik werden. [..] Je mehr Sie davon essen, desto weniger Mensch werden Sie; Sie werden weniger Mensch und mehr Fabrik."

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  2. Ja, was will man machen? Das ist die Logik des Systems. Man versorgt immer nur die, die auch die Kohle haben. Das ist Marktwirtschaft. Traurig ist das. Auf der einen Seiten gab es technische Fortschritte, die keiner missen möchte, aber menschlich, wirtschaftlich und ethisch haben wir vor allem abgebaut. Eine Zeit lang gab es sogar Verbesserungen - auch auf dem Arbeitmarkt - , aber jetzt ist das System am Ende. Deswegen kann man leider nicht mehr menschlich sein. Ich habe das Gefühl, dass sich viele mit dem Kapitalismus angefreundet haben - sie finden das alles irgendwie gut und richtig - auch wenn man freilich nicht so gerne Steuern zahlt und die Politker natürlich Verbrecher sind.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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