Montag, 29. Oktober 2012

Präsidentenportraits für 110.000 Euro - Die Kunst, die Kunst darzustellen

Mumie Adenauer
in Recklinghausen XD
Christian Wulff, Skandal-Ex-Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland gab zehn Gemälde bei Künstler "Henze" für 110.000 Euro in Auftrag. Nun entschied momentan Bundespräsident Gauck (2012), dass dies Portraits zu hässlich für die Eingangshalle von Schloss Bellevue sind. Sie müssen ins Hinterzimmer. Kunst wäre gewesen, wenn jeder Ex-Präsident sein eigenes Passfoto eingerahmt zur Selbstdarstellung eingereicht hätte.

Den Künstler kann das wenig stören. Sein Honorar von 110.000 Euro ist längst ausbezahlt. Eigentliche wollte er den Menschen hinter dem Präsidenten darstellen. Herausgekommen sind harte Schattengesichtszüge, die natürlich mit "Kunst" interpretiert werden können. Jeder Fotograf besteht darauf, dass in seinem Bild, der Mensch hinter dem Menschen zu sehen ist.

Ob Hinze mit seiner Verbannung ins Hinterzimmer einverstanden ist, wird sich herausstellen. Er könnte dadurch im Marktwert sinken. Auch die Lenkwitwe klagte in Konstanz für die Wiederaufstellung der Kunstwerke ihres Mannes.

Kunst ist eben künstlich und nichts für die Ewigkeit, sondern nur eine zeitgenössische, manchmal satirische Ansicht auf das Zeitempfinden der Lebenden. Wahrheit kann sich darin nie spiegeln, denn der Künstler an sich, ist der Schaffer der Surrealitäten die erst durch ihm zum existieren kommenund eben doch keine Wirklichkeiten sind.


Der unsichtbar Brandt
Die Taten und das Wirken einen Menschen kann eben nicht in einem Bild eingefangen werden. Dass diese Bilder an Comics erinnern ist keine Kunst, sondern ein Zeichen der Bequemlichkeit des Künstlers, der sich an Feinheiten nicht aufhalten mag. Selbst den kleinen Menschen überfällt die Eitelkeit, wenn er sich ein Passfoto machen lässt. Kunst bzw. Künstlichkeit wäre gewesen, wenn jeder dieser Präsidenten ein ebenmässiges Gesicht verpasst bekommen hätte und im Hintergrund ein Krone der Demokratie blitzte. Denn in Wahrheit ist die Politik an sich bereits die KUNST der Künstlichkeit.

Doch derartige "Kunst" wird nicht bezahlt und schon gar nicht in Arbeit gegeben. Kunst existiert nur so lange, wie sie keine Geldanlage darstellt oder in Galerien gehandelt wird. Jedes Graffiti ist Kunst. Wird es in Medien abgelichtet, ist es bereits eine Farce seiner selbst.

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