Sonntag, 11. November 2012

Das Traumgespann, die Pfarrerin und der Abt Trittin

Wir haben eine Bundeskanzlerin als Pfarrerstochter; einen Bundespräsidenten als Pfarrer und nun schicken die Grünen auch noch eine Pfarrerin in das politische Rennen. Das macht Angst und ist der nächste Weg in eine neue moralische Unterdrückung nach feudalistischem Muster. Dem kleinen Menschen wird einfach erklärt, es seine göttliche Bestimmung im Elend zu leben, während andere im Reichtum an Übersättigung sterben.

Die Ökonomie - das Wirtschaften des Menschen ist eine Krankheit. Ihre Auswirkungen bekämpfen wir mit Göttern, Glauben und moralischen Regeln, die wir heute Gesetze und Ordnung nennen. Wir gründen Staaten und geben Menschen damit Identitäten, mit denen sie imstande sind, andere Menschen, die sich mit Staaten oder Religionen identifizieren anzugreifen, auszulöschen oder durch Kriege zu berauben.


So lange der Mensch seinen ökonomischen Willen, als freien Willen begreift, wird er nie hinter die einmal gute gemeinte Entscheidung der Menschheit sich Eigentum an der Welt anzueignen erkennen. Er wird nie die Geheimnisse dieser Lüge erkennen, weil er sie für die Wahrheit hält.



Keine Politik ohne Theologie - Wer keinen Gott hat, hat keinen Herren

Theologie ist der Vorläufer der heutigen Wirtschaftswissenschaft. In der Wirtschaft ist der Gläubiger, der Schuldner. In den Religionen ist der Gläubige, derjenige der Buße für seine Schuld tun muss. Der "große Geist" der Wirtschaft ist die Bilanzierung und der Profit. In der Religion ist der "Heilige Geist" der Buchhalter für genau die gleiche Moral, die in der Wirtschaft vorherrscht. Er ist der Hüter des Geistes der Menschheit, auf dass sich sich nicht von diesem Glaubenssatz der freiwilligen Ausbeutung abwendet.

Heute kann ein Mensch nicht als Mensch denken. Er denkt als Deutscher oder Pole; als Guter, der andere als Schlecht bezeichnet. Er ist kein Mensch, sondern ein ökonomisch programmierter Roboter, der glaubt, das sei natürliches Leben.

Der Glaube und deren Moral, egal welcher Gott als Schöpfer oben angeführt wird, ist nur ein Gängelwagen, um das Elend dem gemeinen Volk als natürlich erklären zu können. Und jeder der sich diese Philosophie zu eigen macht, ist ein Prophet der Menschenverachtung. Es ist keine Moral einen Dieb zu verachten und zu bestrafen, wenn der Krämer mit dem Ärmsten der Armen noch ein Geschäft machen und wer nicht das nötige Kleingeld für das tägliche Brot zur Verfügung hat, wird zum Bettler.  - ... Auch das ist Diebstahl! Egal welche Moral es nicht als Diebstahl zu rechtfertigen versucht. Unsere Wirtschaft ist eine Räuberkultur und kann mit anderen Gesetzen oder einer höheren Moral nicht verträglicher für die gesamte Menschheit gemacht werden.

Das wäre das erste Bekenntnis gegenüber dem eigenen Unvermögen der Menschheit sich gegenüber sich selber gerecht zu verhalten. Es wäre also erst der Anfang vom Ende des heutigen Dogmas. Es liegt an uns, nicht ein neues aus dieser Erkenntnis entstehen zu lassen und das ist wohl die größte Herausforderung überhaupt. In dieser Hinsicht haben wir bis jetzt mit jeder Revolution und jedem Aufbegehren des kleinen Menschen gegenüber dem System versagt, weil wir ihre Regel als universell und göttlich ansahen und sie sind es nicht.


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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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