Montag, 19. November 2012

Israel / GAZA: Das Buhlen um Mitleid - der Kampf der Adjektive und Unterscheidungen

Der Medienkampf ist eröffnet. Wer den größten Mitleidsbonus der Welt erhält, ist der Sieger in diesem Kampf mit Raketen und Granaten, um das RECHT. Es gilt geradezu als moralische Frage, wie viele Tote Palästinenser erträgt die Welt als legitim für einen toten Israeli. Irgendwie leben wir längst in der Zukunft, wo Menschen in Liveshows um ihr Leben kämpfen. 

In dieser neuen Folgen - "Predator" - Jäger/Raubtier - sind die Rollen längst besetzt. Israel ist der Verteidiger und die Hamas - wohl bemerkt nicht der Palästinenser ist das Raubtier, das vernichtet werden muss.  Die Operation gilt nur der Hamas. Die getöteten Zivilisten sind notwendige Kolateralschäden bzw. Mittäter, weil sie die Hamas - (Ist das ein Menschensorte?) nicht selber ausgrenzen, umbringen oder vernichten. So wird man zum politisch korrekten Rassismus erzogen und selber zum Raubtier der Gerechtigkeit.

Der Adjektivmensch



Wir Menschen benutzen unsere Sprache genauso einseitig und suggestiv wie Bilder. Die Medien sprechen nicht von der Hamas, sondern es werden immer die gleiche Adjektive vorne angestellt - ... "radikal islamische" Hamas wird sie genannt. Israel steht dagegen ohne Adjektiv in den Medien. Dasselbe gilt für die PKK. Sie erhielt den Titel "verbotene Arbeiterpartei" PKK.



So erhält der Gutmensch die Möglichkeit der Differenzierung zwischen Menschen. Israel greift keine Menschen und Palästinenser an, sondern die HAMAS. Die Türkei zerbombt Teile im Irak wegen den Anhängern der "verbotenen Arbeiterpartei PKK", aber keine Menschen.

Jedes Adjektiv vor unserem ICH - stiehlt und die Menschlichkeit

Eines sollten wir uns endlich bewusst werden. Jeder Mensch wird grundsätzlich als Mensch ohne Adjektive und Gruppenzugehörigkeit geboren. Er erhält diese erst durch seine Eltern und durch die vorherrschende Kultur, in die er hinein geboren wird und von Hoffnung auf sein eigenes Leben als Erwachsener. So wird im beigebracht, dass er schwarz, weiß, schwul, lesbisch, Moslem, Jude, Christ, Buddhist ist und eine Nationalität hat; einem Volk angehört oder eine Kultur zu pflegen oder zu verteidigen hat; eine politische Gesinnung hat ... Akademiker ist und einen Verhaltenscodex zu beachten hat, der sich von dem des Arbeiters abhebt. Die Mutter als Rolle und die Frau als Rolle in der Gesellschaft. Es gibt so viele Identifikationsmöglichkeiten, die wir in jeder Diskussion um das JA und NEIN - Pro und Contra - wechseln können, wie ein Kamelion seine Farbe. Ein einziger, ganzer Mensch existiert schon lange nicht mehr.  Er wurde von all diesen gerechten Adjektivmenschen in sich selber ausgelöscht. Es lebt sich leicht mit Schuldzuweisungen an die Adjektive dieser Welt. So leben wir heute in einer Merkelwelt in Deutschland obwohl sie sich von einer Piratenwelt nicht unterscheiden wird. Der kommerzielle Wettkampf geht auch im Kommunismus und Marxismus weiter, wie gehabt - wie gewohnt. Der Mensch liebt nämlich die Gewöhnlichkeit - das Gewöhnte, das Anerzogene, das Bekannte.

Wir bewegen uns lediglich mit einer heuchlerischen Form von Überredungskunst (Diplomatie) aufeinander zu ohne dass sich die jeweiligen Gegenparteien selber hinterfragen. Es geht immer nur um Schuldzuweisungen - auf beiden Seiten. Jeder pocht auf die Ausübung seiner Religion und seiner Kultur ohne zu bemerken, dass sie alle Kunst und Künstlichkeit sind. Religionen haben lediglich die Aufgabe die Menschen in Gruppen aufzuteilen, damit sie sich hinterher auf einem niedrigen Niveau einigen, zusammenleben zu können. Dabei befinden sie sich ständig in der Lauerstellung, sich seitig zu weisen, dass ihr Gott, Ihr Lebensstil und ihre Lebensauffassung besser ist, als die des anderen. Die Hoffnung auf eine Sieg geben sie nicht auf.

Moral ist nur ein Gruppenkodex
ausgerichtet für den kommerziellen Erfolg der Gruppe (Faschismus)

Jede Gruppe pocht auf ihre Moral, als die einzige wahre Tugend, die sich anhand ihrer Religion und Überlieferung (Erfahrung in der Wirtschaft) herausentwickelte und macht daraus Vorschrift für andere in anderen Regionen und Lebensbereichen dieser Welt. Ein Grundnahrungsmittel für die gesamte Welt, unabhängig von der Region. (Baumwolle als Basiskleidung, anstatt Hanf, der bei uns wachsen würde usw.) Diese Vorgehensweise wird sogar noch als Befreiung bezeichnet. Wir befreien andere nur von ihren Dogmen, um ihnen unser überzustülpen.

In dieser Welt heute, kann kein Mensch zu einem anderen Menschen sprechen. Er spricht immer nur mit einer Erweiterung der Person. Der weisse Mensch spricht mit dem schwarzen Menschen - auf einer ganz anderen Ebene, als wenn beide sich nur als Menschen sehen könnten. Der deutsche Mensch spricht anders mit dem griechischen Mensch, als wenn sie sich nur als Mensch begegnen könnten.

Die Frage aller Fragen ist daher nicht: Wo kommt der Mensch her und wo geht er hin? ... sondern was trennt uns Menschen, obwohl wir unter ganz normalen (also natürlichen) Umständen alle gleich sind. Wir wollen leben, essen, schlafen, wohnen und eine Feuerstelle - wenn mir diese "primitive" Art der Beschreibung erlaubt wird.

Wir befreien Burma (Mirama) von seinem Diktator, damit ausländische Unternehmen, die Rohstoffes diese Landes ausbeuten dürfen. Somit bezeichnen wird Burma als frei. Für die Arbeiter an sich wird sich nichts ändern.

In China sollen die Menschen mehr Geld ausgeben und damit sie mehr Konsum betreiben. China soll eine Rentenversicherung einführen, weil seine Bevölkerung zu viel auf das Alter spart. In Deutschland wird gerade festgestellt, dass die Rentenversicherung nicht mehr finanzierbar ist. Die Menschen sollen privat vorsorgen sollen (sparen) - aber nicht in den Sparstrumpf, sondern in private Versicherung - das ist wirtschaftlich korrekt. Paradoxer kann unsere Welt nicht mehr werden, aber wir sind nicht fähig aus unserer Erkenntnis Schlüsse zu ziehen.

Die heute Erkenntnis ist lediglich der verzweifelte Versuch Irrsinn zu erklären

Wir wollen auf der einen Seite, dass alle Menschen gleich sind, streben aber gleichzeitig nach dem Erfolg, der vom Unterschied zwischen den Menschen lebt. Grundsätzlich sind wir alle Menschenverachter und Niederträchtige. Wir plädieren dafür, dass jeder die gleichen Chancen erhält am 100m-Lauf um den Job, die Schulbildung, den kleinen Wohlstand teilnehmen darf und bleiben doch bei der Regel: "Der Gewinner bekommt alles, den Job, die Schulbildung, den Wohlstand ... der Verlierer geht leer aus und darf sich für den nächsten Start anstellen. 

Leider gehen immer Menschen an den Start, für immer weniger Jobs und weniger Wohlstand. Es wird nicht mehr lange dauern und die Nationalitäten, Hautfarben, Gläubige, politisch gesinnten Menschen, die sich alle mit einem Adjektiv oder einen eigenen Bezeichnung von einander unterscheiden wollen, schlagen sich für den besten Startplatz die Köpfe ein.

Es werden sich Gruppen bilden, die gemeinsam für ihren Vorteil ihres Adjektives kämpfen und dafür Regeln einführen wollen. Sie können gar nicht von Mensch zu Mensch sprachen. Wir sprechen vom kommunistischen China und vom totalitären Russland.

Meine Frage ist: Welches Adjektiv hängen wir Deutschland, Israel, den USA, Großbritannien, Italien und all den anderen Länder vorweg, um zu unterscheiden ... um einen Grund zu finden, sie nicht wie Menschen zu behandeln, wie die "radikal islamische Hamas" oder die "verbotene Arbeiterpartei PKK" ... Wir werden noch viele Beispiele finden wo wir Menschen mit Worten entmenschlichen, um sie ohne schlechtes Gewissen töten zu können.


Dies ist kein Plädoyer für Adjektivmenschen egal welcher Art sie sich zuordnen

Verstehen sie bitte dieses Blog nicht als Plädoyer für die islamischen Menschen. Ich nur ein Mensch. Ich spreche nur den Menschen an sich und nicht für einen Menschen, der sich mit islamisch oder jüdisch vom Menschen an sich absetzen will. 

Ich bitte jeden die niederträchtigen Adjektive von sich abzustreifen, um an seinen Kern als Mensch zu gelangen. Erst dann können wir uns über Lösungen unterhalten, die uns wirklich weiter bringen - als Menschen und als Menschheit.  

1 Kommentar:

  1. Die faschistischen, politisch korrekten Länder Deutschland, Israel, USA, Großbritannien, Italien...

    So in etwa? Dürfte passen, denke ich.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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