Mittwoch, 7. November 2012

Obama ... der Führer der Welt bleibt ein Sklave des Profits

Rombama
Führer der westlichen Welt
4,5 Milliarden Euro später ist nun Barack Obama, der neue, alte Führer der Welt. Demokratie ist teuer - sehr teuer. Manchmal ist ihr Preis so hoch, dass aus der Demokratie eine freiwillige Diktatur wird. Obama als "Führer der freien, westlichen Welt", hat keine freie Entscheidung. Er ist an die auferlegten Regeln und Normen der freien Marktwirtschaft gebunden. Amerika und Europa haben keine Wahl. Sie müssen gemeinsam einen Großteil ihrer Bevölkerung in die Verarmung schicken. Das einzige was in solchen Situationen einer Demokratie übrigbleibt ist: Sie muss diesen Niedergang als Opfer für eine neue und bessere Zukunft verkaufen. Es ist also nichts anderes als pure, primitive Kriegsrhetorik.

Die einzige Alternative, die der Kapitalismus in Zeiten der großen Volksverarmung bietet, ist die Verstaatlichung von systemrelevanten Industrien. Es ist eine Lösung innerhalb den Regeln des Kapitalismus und stellt kein Gegenmodell zur Grundsatzprogramm der Menschheit dar. Sozialismus, Marxismus bzw. Kommunismus sind nur eine andere Form der Umverteilung im Kapitalismus bzw. Feudalismus. Mit der Verstaatlichung umgeht man lediglich unangenehme Steuermodellstreitigkeiten. So bald 50 % der Bevölkerung oberhalb der Armutsgrenze leben, wird wieder das klassische Modell des Privat-Kapitalismus gefordert - mehr Privatisierung, um mehr eigenen persönlichen Profit schöpfen zu können. So schwanken die ideologischen Auslegungen des Kapitalismus hin und her.


In unserer "freien, westlichen Welt" geht der Trend zur Verarmung großer Bevölkerungsgruppen. Ist die 50% Hürde überschritten, wird es zu massiven Forderungen der Mehrheit nach Verstaatlichung kommen. Das ist eine Folge der Profitlogik. Gegen diese "natürliche" Kehrtwende in der Einstellung zum Kapitalismus kämpft momentan die immer kleiner werdende Gruppe der sogenannten Mittelschicht. Noch können sie die Politik davon überzeugen mit mehr Einsparungen und Schulden das gewohnte Modell aufrecht zu erhalten. Das wird im allgemeinen als Konservativ angesehen. Doch die gegenläufigen Modell sind genauso konservativ, obwohl sie als fortschrittlich gelten.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich der arme Mob überall in der "freien Welt" erheben wird und mit der Kraft der Mehrheit die Zeitwende im Kapitalismus einleiten will. Dagegen wappnet sich die Welt des Kapitals. Es ist an den Überwachungsgesetzen und an den neuen Einsatzmöglichkeiten des Militärs zu erkennen. So wie sich der Kommunismus in den 1990er überlebte, wird sich der westliche Kapitalismus überleben. Allerdings gehe ich davon aus, dass dieser Umschwung nicht so unblutig von statten gehen wird, wie der Zusammenbruch des Kommunismus. Es gibt keinen Kommunismus mehr, die Armut der privatkapitalistischen Welt auffangen kann. Daher sind die Politiker in Europa heute schon bemüht einen "westfälischen Frieden" auszuhandeln, bevor es zu Auseinandersetzungen kommt. Sie wollen ohne Krieg festlegen, wer am Hungertuch zu nagen hat. Doch diese Rechnung ist ohne die Mehrheit der Bevölkerung gemacht und wird versagen. Diplomatische Vereinbarungen werden nur dann eingehalten, wenn die Armutsanteil nicht unter die 50% Marke der Bevölkerung fällt. 

Wer durch Schulden steigt, wird von der Tugend gefällt

Es gibt also tatsächliche und einzuhaltende Zyklen unserer künstlichen Realität und wer die Signal nicht rechtzeitig wahrnimmt und handelt, wird kniehoch im Blut der Menschheit waten.Diesen Zenit überschritt die Politik mit dem offiziellen Beginn der Finanzkrise. Man kann es nicht mehr aufhalten, nur noch in die Zukunft verschieben. Doch je länger diese Zukunftsverweigerung anhält, um so heftiger sind die Ausschläge im Volksbegehren gegen die sogenannten Eliten. Ein Paradigmenwechsel ist daher nicht in Sicht.

Die Finanzkrise ist ein Resultat unserer angeblich "freien Welt" des freien Willens. Wir können uns nur für mehr Schulden entscheiden, um Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum zu schaffen. Schulden werden auch dann gemacht, wenn man am Volk spart, wie durch die europäischen Sparpakete. Nur in diesem Fall wird das Geld nicht bei den Banken aufgenommen, sondern den Menschen als höhere Abgaben oder weniger Lohn und Sozialprogramme entzogen. Doch wirtschaftliche gesehen, ist das genauso so Schulden machen wie, einen Kredit bei der Bank aufnehmen. Wir sind Gefangene unserer eigenen Moral.

Daher wird Obama nur die gleichen Optionen haben, die ein Romney oder ein Ron Paul als Präsidenten zur Verfügung stehen.

  • Durch Protektionismus die Arbeitsquoten erhöhen
  • Steuererhöhungen nach dem Gleichheitsprinzip - das im Endresultat weniger Steuern für die Reichen und mehr für Armen bedeutet.
  • Obamacare als politischen Kuhhandel - mehr Gewinne für die Pharmaindustrie und dafür nur 23 Mill. Amerikaner ohne Krankenversicherung
  • Jeder weitere militärische Einsatz der US-Armee in der NATO wird den NATO-Partnern in Rechnung gestellt, wie beim ersten IRAKKRIEG
Letztendlich ist die Politik des "freien Westen" absolut berechenbar. Sie lässt sich nach der einfache Formel des Feudalismus rechnen. Die einfach in ein Paket geschnürt wird, das sich Patriotismus nennt. In Europa heißt das, dass die Länder ihren nationalen Gedanken aufgeben müssen und im übertragenen Sinne auf die USA, nicht mehr als Texaner bzw. Deutsche denken müssen, sondern als Europäer.

So lassen sich die Elendszahlen und die Elendsviertel im zukünftigen Europa klein rechnen gegenüber der gesamten europäischen Bevölkerung und Elend wird für die meisten ertragbar, d. h., sie wollen nichts mehr dagegen tun, weil es sie ihren Wohlstand kosten würde.

Der Mensch ist nicht frei, egal wie frei er sich nennt

Frei ist der Mensch erst, wenn er sich für die Menschlichkeit entscheiden kann ohne vom Profitdenken in seiner Entscheidung eingeschränkt zu werden. Der heutige Mensch hat also nur die Wahl, über das Elend hinweg zusehen und es als natürliche Folge des Kapitalismus vernünftiger Weise abzutun oder aber er bekämpft nur augenscheinlich die Armut, indem er Hoffnung auf ein besseres Leben verkauft, wenn sich der Arme nur genügend anstrengt.


So bleibt der Arbeitslose ruhig sitzen und hofft auf ein besseres Leben, obwohl es immer weniger Jobs gibt. Das ist ein Arrangement mit der Unfreiheit durch die Einschränkung des Profitdenkens. Jede Lösung, die sich dieser Mensch erarbeitet, bleibt in den Lösungsmöglichkeiten zum Erhalt des Rechts auf Profit und daher immer in den Abgrund für sich oder andere führen. Das nennt man KUHHANDEL.

Er gibt sich als Einzelindividuum die Schuld am Versagen, keinen Profit erwirtschaften zu können, anstatt die Aussichtslosigkeit des politischen, ideologischen Systems anzuerkennen. Dieses Konzept funktioniert schon seit Jahrtausenden. Der Mensch besitzt ein Talent sich in die selbst auferlegten Normen zu fügen und sein "Schicksal" zu akzeptieren, wohl es kein Schicksal im heutigen Sinne gibt.

Das einzige was aus diesem Milieu der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit erwachsen kann, ist der unbedingte Wille zur Umverteilung, der in eine der altbekannten Revolutionen mündet. Diese führen allerdings nur zu einer gesellschaftlichen Rotation der sozialen Schichten durch Vermögensumverteilungen, aber zu keiner einzigen Änderung der Normen und Regeln.

Freiheit liegt heute da, wo die Unfreiheit des anderen beginnt

Der Mensch fühlt sich heute nur frei, wo keine Freiheit ist. Das führt zum verbreiteten Fabelbild, der Schafe die gefügig zum Schlachter laufen. Doch es bringt nichts die Schlachthöfe abzuschaffen ohne das zu enttarnen, was die Schalthöfe notwendig macht. Es bringt nichts die großen Unternehmen zu zerschlagen, damit es wieder kleine Schlachthöfe gibt, die Profit aus anderen Menschen heraus pressen. Das Konzept steht nach wie vor, wie ein Fels im Hirn eines jeden Menschen.

Erst wenn wir einsehen, dass der Grundsatz des rechtmäßigen Profites, des kleinen wie des großen Menschen ein Frevel an der Menschheit ist, sind wir einen Schritt weiter gekommen. Erst dann eröffnen sich neue Möglichkeiten des Denkens und des Handels. Und ich betone noch einmal, kommunistische Ansätze wie die Verstaatlichung von Unternehmen, um damit Profite umzuverteilen, sind keine Alternative zum JETZT - sie bleiben dem Grundsatz des rechtmäßigen Profites treu.


1 Kommentar:

  1. 1. An den anonymen Schreiben von E-Mails, auf die man nicht antworten kann.

    Hallo,

    trotz Ihrer außergewöhnlichen grammatikalischen Begabung, bleibt Ihre
    Aussage, dass das "beschriebene alternative System" am Geldsystem scheitere
    falsch. Ein Geldsystem ist ausschließlich nur ein Resultat des Wertedenkens,
    nie die Ursache.

    Grammatikalische Begabung reicht nicht aus, um die Mechanik des Willens zu
    begreifen. Es spielt keine Rolle wer das Geld schöpft, sondern es geht um
    die Werte, die hinter dem Geld stecken. Sie behaupten hinter dem heutigen
    Geld stecken keine Wert. Dann erklären Sie doch erst einmal, warum sie
    überhaupt Ihr Geld gegen Werte eintauschen können. Sie widersprechen sich!

    Sie wollen Geld einfach an private Haushalte in Umlauf bringen, damit diese
    mit diesem Geld Werte kaufen - ohne Zins. Das ist geniale Logik eines Monetativen, der
    keine Ahnung hat, aber als solcher daher kommen will.

    Daher schreibe ich lieber grammatikalisch falsche Artikel, aber mit
    richtigem Inhalt.

    2. Die Kommentare hier sind nicht offen, weil sonst jeder seinen Schrott abgibt, wie z. B. Deine PDF über ein "neues" Geldsystem.


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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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