Samstag, 3. November 2012

Steinbrück zum Abschuss freigegeben - Es lebe Merkel

Wir haben eine wunderbare Demokratie. Einen wunderbaren Wettkampf der Meinungen, wer siegt kann die anderen unter seine Meinung drücken. Der eigentliche Sinn und Zweck der Demokratie. Die freiwillige Unterwerfung ohne Krieg und Blutvergießen. Gemacht von Tastenprüglern. Die lediglich die heilige CDU und deren Kanzlerin nicht angreifen und damit bereits einen Vorsprung heraus arbeiten, weil man mit dem Glauben an einen gefüllten Geldbeuten bezahlt ohne dass Geld geflossen ist. 

Deutschland würde Obama wählen, heißt es - aber im eigenen Land wählen sie den Romney als Angela Merkel zum Kanzler. Perverser geht es nicht mehr. 
 
Jedes noch so illegale Geldsammeln dieser Partei ist der heiligen Demokratie hier in diesem Lande geschuldet, sogar der Spendenskandal der CDU aus dem Jahre 2000 war eine demokratische Heldentat, die nur für unsere Freiheit veranstaltet wurde - eben für die Hoffnung auf einen vollen Geldbeutel. Ihr seit doch auch nur korrupt, wie alle anderen auch. Ihr seit das, was ihr anklagt und macht Euch zum Richter, damit man Euch nicht vor Gericht stellen kann.

Eines möchte ich noch für die Besserwisser vorweg stellen. In der Politik und auch in der Wissenschaft wird nicht immer mit einem Scheck bezahlt, meist nur mit einen schönen Presse- und Medienbericht, der Köpfe als Innovation auf die Titelseite bringt. Die Innovation besteht darin Hoffnung auf volle Geldbeutel zu schüren, wie Scheiterhaufen.

Die legale Korruption als Ehrerbietung
 


So darf ein Politiker mal schnell eine neue Produktionshalle von Unternehmer XY eröffnen oder als Schirmherr irgend einer Benefizveranstaltung auftreten. Oh - es gibt so viele Bezahlmöglichkeiten, die kein Finanzamt überprüfen kann und die sich jeder gängigen Definition von Korruption entziehen. So schreibt Merkel das Vorwort für Bücher der INSM oder Bertelsmann usw. und wird als Reinkarnation von Erhardt gefeiert. Die nächsten finden ihren Helden in einem neuen Steuer- oder Staatsmodell. Doch alles ist nur mit der Hoffnung auf einen vollen Geldbeutel von der Masse als Vorschuss bezahlt. Ist dann Zahltag, will es keiner mehr gewesen sein, der seine Stimme in der Demokratie abgegeben hat. So spricht man dann von Betrug, Manipulation und Dummheit. Man will beim nächsten Mal faire Wahlen und keine Diktatur. Denn als Diktatur wird immer das empfunden, was einen selber Geld kostet und man keines von der Regierung bekommt.

So will man Fairness. Fairness, damit man selber die Vorteile abräumt und sich dumme Verlierer sucht, die mit vielen Worten von ihrem eigenen Nachteil als Vorteil überzeugt sind und die Klappe halten  Steinbrück kann hier in Deutschland also nur dann antreten, wenn ihm die Presse vorher die Knie brach. Angela Merkel bekommt dafür einen Düsenantrieb, damit sie bereits im Ziel angekommen ist, bevor der Startschuss viel. Doch die Wahlparty muss steigen, wie in den USA.

Man gilt nur als Tastenprügler, wenn man den Nerv der größten verblendeten Mehrheit, damit sind auch große Minderheiten gemeint, trifft und ihr nach dem Maul redet. Selbst die großen Blogger schreiben nur für ihre Fangemeinde, aber nie für die Objektivität, die nur als Mensch ohne Interessengruppen-Liebschaften und Benachteiligungs- und Rachegedanken, erreicht werden kann.  Sie sind nur Menschenfänger, wie jede Partei, die sie als solche beschimpfen. Sie spielen nur eine neue Melodie im Dienste der alten, ehrwürdigen Menschenbetrügerei, die wir Moral nennen.

Wer heute objektiv schreibt, ist heute noch Freund und morgen Feind, der Meinung seiner Leser. Das mag der gebildete Mensch nicht. Er will nur das lesen und hören, was seine Vorstellung von Gerechtigkeit und Rache befeuert. Er will sich also immer im RECHT fühlen, egal wie unrecht er liegt. Er macht sich Mächtige mit seiner Stimme in der Demokratie, damit seine unrechte Behandlung auf andere abgewälzt wird.

Ich denke, viele in diesem Land halten Wahlen für absolut überflüssig. Sie stellen eine Gefahr für die Marktwirtschaftsgefüge dar. Die Tendenz geht unbemerkt zur Technokratur. So hält man heute Wirtschaftswissenschaftler für die besseren Politiker. Daher wird zwar von Chancengleichheit überall gesprochen, doch als GLEICH gilt nur derjenige, der nichts am Altbewährten ändern will. Selbst der größte Reformer ist nur eine lahme Ente, der bei Bedarf sogar der Sieger sein darf, wenn es dem großen Ganzen - der Marktwirtschaft dient. Es gab noch nie einen anderen Wahlkampf und noch nie eine andere Reform und Revolution, die tatsächliche Gleichheit der Menschen wollte. Ihre Gleichheit bestand immer nur darin, den Unterschied als Norm zu nehmen. Sie wollen alle nur unter den gleichen Bedingungen an den Start, um als Sieger über alle anderen Verlierer zu herrschen. Damit sie Diener. Diener die sich bedingungslos an das gültige Recht halten. Doch der Sinn des Lebens ist nun mal nicht der Wettkampf - aber das weiss der heutige Mensch schon lange nicht mehr.

Wäre der Arme reiche, wäre er brutaler
So gibt es nur noch die Herrschaft des Pöbels - Die Rotation der Unfähigkeit

Stellen wir uns einen Reichen vor. Er verschenkt alles, was er hat und macht den Armen dadurch zum stolzen Besitzer eines Ackers. Als der Reiche abgemagert und hungrig vor seinem Zaun stand, sagte dieser Bauer nur: "Geh weg Du fauler Landstreicher - bei mir bekommst Du nichts - außer Du arbeitest für mich, damit ich nicht mehr schwitzen muss!"

Selbst wenn der Reiche sich heute demütig zeigen würde, wäre der Arme noch lange nicht bereit die gleiche Demut an den Tag zu leben. Was erwartet ihr also von Reichen? Sollen Sie Euch zu dem machen, was ihr an ihnen hasst, damit ihr sie aus Rache genauso behandelt könnt, wie sie Euch behandelten? Ihr seit doch noch schlimmer, als das was ihr mit Euren Revolutionen wegfegen wollt. Ihr seit Euer nächsten schweres Los, das Eure Kinder in nur hundert Jahren wieder hinweg fegen wollen. Das ist der Kreislauf der hirnlosen Lösungsfindungen. Er seit bereits Eure eigenen Vergangenheit bevor ich auch nur eine andere Zukunft Euch ersinnt.

Ich will damit nicht sagen, dass Streinbrück als Kanzler hier irgendetwas ändern würde, aber mit einem Wahlsieg der SPD hätten viele der altbewährten Politiker plötzlich keinen Job mehr. Die Piraten bekämen keine lukrativen Fredierickmandate im Bundestag und hätten keine Chance ihre Geschichten zu erzählen.

Selbstverständlich ist es nur ein Theater, aber es hört nicht auf, nur wenn wir die Rollen an ganz andere noch nicht bekannte Stars vergeben. Die Regie besteht weiterhin auf die Einhaltung der Regeln. Es wird sich auch nicht ändern, wenn jemand eine neue Verfassung schreibt. Selbst diese neue "Verfassung" hält sich an die universell gültigen Regieanweisungen, das wir Leben nennen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Energie die Fangemeinden von Schaustellern aller Art sich sammelt, um wenigsten ein paar Sätze populären Dialog von der Bühne hören zu dürfen. Es reicht nicht aus das Theater einzureissen, denn sie werden ihr Stück auch auf dem freiem Feld vor einem andächtigen Volk aufführen.

Nein, der Mensch existiert heute nicht mehr. Er zu aller erst Angehöriger eines Volkes, einer Religion, einer Partei, einer Firma, einer Familie oder sonst einer Interessengemeinschaft. Einen Menschen findet man hinter all diesen Fassaden schon lange nicht mehr. Es sind aller nur noch Schauspieler und Schausteller. Die Glück und Hoffnung verkaufen, wie eine Ware - und ihre Geschenke und Pakete finden reissenden Absatz. Wer das größte Paket schnürt, von dem die meisten glauben, es sei Hoffnung drin, bekommt selbst noch das letzte Hemd von diesen armseligen Menschen, die keine mehr sind, sondern nur noch glauben sie seien welche.

Sie sind erfüllt von einer Moral, die ihnen erlaubt andere schlecht und noch schlechter zu behandelten; die ihnen erlaubt Unrecht als Recht zu tun. Mittlerweile ist diese angebliche Menschheit zu einem unerträglichen, sinkenden Haufen von Selbstverleugnung und Selbstgefälligkeit herangereift, die unsägliche Früchte des Hasses und der Rache in sich trägt und das auch noch Gerechtigkeit nennt.

Ein anständiger Mensch braucht keine Moral und keine Regeln, die ihm sagen, was richtig und falsch ist. Doch wer unter dem Joch des Eigentumsdenken leben will, muss sich selber Gesetze geben, damit er im Wettbewerb sich den anderen ohne schlechtes Gewissen unterwerfen kann.

Ja, wer einmal erkannte, dass die Moral das ist, was den Menschen schlecht und widerlich macht, empfindet nur noch Ekel vor dem was ihm einmal als Gerechtigkeit erschien. 

Daher habe ich keine Lust mehr darauf, von Euch erzählt zu bekommen, was Gerechtigkeit ist. Es gibt bei Euch nur eine Gerechtigkeit, wenn ihr Euch arm denkt und gegen die Reichen wettert. Der Reiche darf dann keine Gerechtigkeit mehr erhoffen. Es gibt für Euch nur dann Gerechtigkeit, wenn ihr Euch als Deutsche denkt. Der Rest der Welt darf dann keine Gerechtigkeit mehr einfordern. Das verstieße gegen die Regeln.

Also lasst mich in Ruhe mit Euren Regeln und Eurer Moral. Sie sind nichts wert. Sie sind es nicht einmal Wert erörtert zu werden.

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