Dienstag, 6. November 2012

USA 2012: Wir brauchen keine Weltmacht mehr

Unverhohlen beanspruchen beide US-Präsidentschaftskandidaten in den USA die "Führung der Welt". Ein Titel und eine Macht, die eigentlich noch nie verliehen wurde und eine rein emotionale Sache ist. Genau dieses Gefühlt, die Führung der Welt zu sein, ist der amerikanische Patriotismus, der immer extremere Auswüchse treibt. Europa muss sich von den USA schleunigst als angeblicher Partner verabschieden, bevor es zu spät ist.

Hillary Clinton - US-Außenministerin unter Barack Obama, betonte bereits Mitte des Jahres, dass das 21. Jh. das pazifische Zeitalter der USA sei. Das sollte die europäische Politik als Signal nehmen. Auf der anderen Seite beweist Barack Obama ganz eindeutig, dass Europa für ihn bzw. die USA nicht mehr wichtig ist. Er besuchte Deutschland nur 2008 - also auf seiner Wahltournee, aber nicht während seiner Amtszeit.



Europa ist für Amerika wirtschaftlich nicht mehr relevant. Nostalgische Euphorie für die Befreiung Deutschlands aus den Fängen des Nationalsozialismus, sind unangebracht. Es ist längst Geschichte und zu einem Hollywood-Mythos geworden. Der Bösewicht trägt gerne das Outfit eines SS-Offiziers Das ist alles was übrig geblieben ist und wer einen Oscar ergattern will, dreht einen Film über die bösen NAZI-Deutschen.


Politisch gesehen ist Deutschland nur noch ein Finanzier der NATO und per Not ein schwieriger Partner, wenn es darum geht, Soldaten für die imperialen Kriege der USA bereitzustellen. Damit die USA immer noch das Gefühl hegen können, eine Weltmacht zu sein. Doch Weltmacht sein ist teuer und in der heutigen Zeit werden andere Anforderung gestellt, als hohe militärische Ausrüstung. Die USA haben den Anschluss an den Weltzeitgeist verpaßt und haben sich selbst überholt.


Die amerikanische Infrastruktur zerfällt nicht nur, sie existiert nicht mehr. Große Shopping-Males sind kein Fortschritt, sondern dekadent. Heute wird der Wohlstand einer Nation am Armenbericht gemessen und da rangiert die USA weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Ignoranz verbessert die Lebenssituation der Menschen nicht.


Jobs werden immer knapper und schlechter bezahlt. Das Modell "Kapitalismus" zeigt seine unangenehme Fratze - und lässt sich nicht mehr verleugnen - auch für für die USA. Die USA finden kein Mittel gegen ihr selbst geschaffenes Problem durch den Neoliberalismus, denn dieses Problem kann nur gemeinschaftlich gelöst werden ohne Machtdenken und Führungsanspruch. Hier ist Demut vor jedem Leben gefragt, egal wie gegensätzlich auch die Weltanschauungen im ersten Moment erscheinen.


Die Mehrzahl der Amerikaner wird sich nach dieser Legislaturperiode zu den Armen des Landes zählen müssen - ohne Einkommen oder zwei unterbezahlte Jobs. Keine Krankenversicherung. keine soziale Absicherung - einfach NICHTS , was die große USA für sie übrig hat.


Die Mächtigen , die ich banalerweiser REICH nenne wissen um die Gründe es Untergangs. Doch wie lehrt man dem Armen, der Neid für den Antrieb zum Erfolg ansieht, dass dies eine Lüge ist? Nur der kleine Mensch verweigert sich noch der Tatsache. Er lässt sich von Spenden und Benfizveranstaltungen blenden. Das einzige was diesem bornierten und selbstsüchtigen Amerika noch übrigbleibt, ist der Protektionismus. Der am Ende in Hass gegenüber anderen Völkern umschlagen wird. Hass und Neid, der nicht mehr als Friedensmission verkauft werden kann.


Diese höchste Form des egoistischen Patriotismus, sich selbst zu belügen, ist ihre höchste Tugend. Nur dieses Mal wird ihm kein Russland und kein China Schützenhilfe im Krieg gegen das BÖSE leisten.


Das bedeutet in der Konsequenz, die USA wird die Zusammenarbeit mit Europa einfach aufkündigen. Europa wird zum Feind im Kampf um Ressourcen und Marktanteile. Europa muss die amerikanischen Denkmuster für eine neue Weltordnung ablegen, ansonsten gerät es zwischen die neuen Fronten die sich bereits jetzt aufbauen. Und die befinden sich im Pazifik.


Daher ist die US-Wahlkampfberichterstattung im Jahre 2012 lediglich ein letzten Aufbäumen gegen die Realität; eine Verbeugung gegen eine nicht mehr existierende Weltmacht, sondern vor einem Land, das sich mit seinem Neoliberalismus selbst überschätzte und untergehen wird, wie Atlantis.

Die sozialen Unterschied in den USA sind unerträglich


Wer einen ungeschönten Blick in die USA wagt, erträgt die Unterschiede zwischen Arm und Reich nicht mehr. Er wendet sich angewidert von all dieser Ignoranz ab. Er versteht nicht, wie selbst die Armut noch einen Patriotismus für etwas hervorruft, was nicht mehr existiert. Die meisten US-Bewohner blenden sich durch ihre künstliche Euphorie und Partylaune. Sie lassen sich von einer Wahlkampfparty blenden und fühlen sich nach der Wahl als Sieger der Welt.


Der Pubertierende und der Hosenmatz als Nabel der Welt

Wir sind alle vernünftige, wirtschaftlich denkende Menschen, die keinen Krieg wollen. Doch viele sind noch im engstirnigen, amerikanischen, dialektischen Denkmodus gefangen. Sie denken in Aktion / Reaktion und interpretieren lediglich die Reaktion als Gewalt niemals die vorausgegangene Aktion der USA und Israel durch Embargos und Boykott gegenüber anderen Nationen.


Immer mehr Europäer realisieren fern ab den Leitmedien, das tatsächliche Verhalten der USA. Sie erkennen den verzweifelten Teenager in den USA und das Kleinkind ISRAEL. Dier mit Mitleid und Angst die gesamte Welt als Schulhof behandeln. Es wird Zeit für die Welt, Erwachsen zu werden. Immer mehr offenbart sich die Ungerechtigkeit und die Überheblichkeit dieses blinden, ungestümen Jünglings und seinem Hosenmatz, die viel zu viele Waffen in ihre Hosentaschen stopften. Sie sind tickende Zeitbomben. Das was wir heute erleben ist schon lange keine Außenpolitik nicht mehr, sondern sinnloses Machtgehabe von selbst überschätzenden Pubertierenden.


Eine erwachsene Welt braucht keine Rädelsführer, die Meinungen diktieren. Erwachsene Menschen reden auf Augenhöhe mit anderen ohne Vorurteile erfundenes, kuturelles Misstrauen. Mittlerweile kann die Welt von Glück sagen, dass Russland und China das gleiche Vetorecht gewährt wird den USA. Wir würden sonst längst im eigenen Blut waten.


Die Leitwährung Dollar ist überholt


Wenn die Welt sich etwas Gutes tun will, schafft sie dieses Leitwährung ab und schafft wie schon mehrfach gefordert eine Basisberechnung aus allen Währungen, die die jeweilige Wirtschaftskraft des Landes widerspiegelt. Selbst verständlich ist das nur eine Lösung im Eigentumsdenken, doch dieses ist Notwendig, ansonsten kommt es wieder zu einem sogenannten Weltkrieg.


Die USA zerfällt vor Europa in seine Einzelstaaten

Die "Vereinigten Staaten von Amerika", sind nur vereinigt, weil sie sich unter einer Währung versammelten, die als Leitwährung in der Welt gilt. Es wird Zeit, dass der Dollar die Währung der USA ist und nicht als Maßstab für den Welthandel mehr gilt. Das ist die Grundvoraussetzung für eine friedliche Welt. So wird die USA erwachsen und Israel mit.


Die USA sind lange Zeit wie eine Gang um die Welt getingelt und haben Wohlstand versprochen, wenn man ihnen bedingungslos folgt. Das war der Siegesmarsch gegen den Kommunismus. Doch nun ist das Mutterland des Neoliberalismus selber verarmt und geteilt. Wohlstand gibt es eben auch in den USA nur um den Preis der Armut. Eine bittere Erfahrung, die viele in den USA er noch an sich heran lassen müssen.


Nicht einmal Russland lässt sich mehr mit einer Hirnwäsche zum Regierungssturz überreden. Es ist ein armseliger, blinder Haufen der gegen Putin protestiert und die Tragweite seiner Aktionen nicht überblickt. Sie erliegen dem kurzfristigen Denken von korrupten Agitatoren. Sie dienen als Saat für den nächsten Krieg und bemerken es nicht.


Die Hoffnung liegt auf einem selbstkritischen Europa


Europa ist sich selbst bewusster und auch kritischer als die USA es jemals waren. Daher darf dieses zerstrittene und zerklüftete Land (USA) keine Weltführungsrolle mehr übernehmen. Atombomben und US-Basen dürfen nicht als Einschüchterung gegenüber der Welt dienen. Stabilität für die Völker haben sie nie garantiert. Sie errichten lediglich Garnisonen, die bereit sein werden, andere zu unterdrücken, anstatt eine Welt sein zu wollen. Ihre Prämisse lag und liegt lediglich in der Stabilität ihrer Leitwährung, die eine Führung der Welt garantiert, die ziemlich einseitige Interessen verfolgt und das ist heute überholt. Der einzige Feind, der der Menschheit noch gegenüber steht ist der Kapitalismus als Lebensphilosophie. Nun liegt es an den Menschen diese Ideologie ohne nationalistisches, völkisches Denken zu überwinden. Dabei sind Regierungen nur störend.


Paradigmenwechsel - Keine Dogmen mehr!


Wir müssen anfangen, den kommerziellen Gewinn als kontraproduktiv für die Massen von Menschen anzusehen. Wir müssen anfangen, nicht mehr dem Glauben zu erliegen: Je höher die Gewinne, je besser die Umverteilung, desto besser leben wird. Es ist immer nur ein Leben auf Kosten von anderen, die wir fern ab unserer Staatsgrenzen nicht sehen.


Das sind falsch Grundsätze, die nur zu mehr Armut und zu einer noch größeren Spaltung innerhalb der Bevölkerung führen. Wir müssen dem hier praktizierten Kapitalismus gleiche Skepsis entgegen bringen, wie dem Kommunismus seinerzeit. Die Lösung unserer Probleme liegt nicht in der Umverteilung von Gewinnen und Profit, sondern in einem Zusammenleben ohne diesen künstlichen Egoismus.


Der Mensch an sich ist niemals schlecht oder gut. Nur das kommerzielle Denken und die Profitnotwendigkeit einer jeder Aktionen und Reaktion, die der Mensch heute noch als "freien" Willen begreift, d macht ihn gut und schlecht. Alles was wir als Gewissen oder Moral beschrieben, folgt den Gesetzen des kommerziellen Denkens und ist daher unrealistisch.


Wer also Freiheit sucht, muss sich ein Welt ohne Profit vorstellen. Allem voran ohne den eigenen Profit. Er darf nicht nur den Profit der Großen und Mächtigen ins Augen fassen, sondern sein kleinen oder gewünschten Profit. Denn auch dieser wird nach dem Paradigmenwechsel, der nun ansteht, nicht mehr existieren und er wird trotzdem nicht verhungern oder der Faulheit erliegen.


Den Menschen einfach ein Grundeinkommen zu versprechen, ist daher der Primitivismus ins Perfektion. Denn auch dieses Geld muss mit Gewinnen erst erwirtschaftet werden. Das vergisst der kleine Mensch all zu schnell, wenn er dem Profitdenken erliegt und Grundeinkommen fordert. Daher ist dieses Konzept eine Rattenfängerei der Neoliberalen. Ich bitte um mehr Verstand in unserer europäischen Welt.


Wir können es besser und vor allem friedlicher ... aber vor allem ohne Weltmacht. Es gibt keine höheren oder niedrigere Menschen - es gibt nur Menschen! Es gibt keine Christen, keine Moslems, keine Juden; es gibt keine Deutschen, Amerikaner oder sonstige Völker. ES GIBT NUR MENSCHEN. Erst wenn jeder Einzelne sich nur als Mensch begreift ohne Zugehörigkeit zu irgend einer Interessengruppen, erst dann beginnt der Marsch in die Freiheit und in den Frieden.


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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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