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Mittwoch, 29. Februar 2012

Wulff: Juristische Erbenzähler entscheiden auf: POLITISCHER RÜCKTRITT trotz Amtsmissbrauch

Gemäß Medienberichten ergibt sich aus der Formulierung, Christian Wulff habe als Amtsträger Vorteile angenommen, die logische Schlussfolgerung, dass sein Rücktritt politischer Natur sei. Hier wird nicht Recht angewendet, sondern verbogen. In dieser Formulierung ist klar zu erkennen, dass Christian Wulff - Amtsmissbrauch - beging.

Christian Wulff nahm als Amtsträger Vorteile an, die er als Privatkapital, egal welcher Natur, verbuchte. Er nahm keine unrechtmäßigen Spenden von Unternehmern an, um sie in die Staatskasse abzuführen. Es liegt also eindeutig ein Amtsmissbrauch für Privatinteressen vor. Aus diesem Grunde erübrigt sich eine Prüfung, ob Christian Wulff aus privaten oder politischen Gründen zurücktrat.

Dieser Amtsmissbrauch wird auch nicht durch einen vorzeitigen Rücktritt aufgehoben, um einem Verfassungsgerichtsurteil im Amt vorweg zu greifen. Diese juristische Überprüfung des Bundespräsidialamtes muss von neutraler Stelle noch einmal aufgenommen werden. Für mich liegt es auf der Hand, dass diese juristische Abwägung, politisch motiviert war.





Spielonline schreibt heute am 29.09.2012
Ruhegeld aus Staatsräson

"Stellen wir uns kurz vor, Wulff würde keinen Ehrensold erhalten: Das unwürdige Treiben um das Amt des Bundespräsidenten hätte kein Ende, die Last, die auf seiner vorzeitig beendeten Amtszeit liegt, würde noch erschwert von einem ehemals höchsten Würdenträger auf Jobsuche."

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,818408,00.html


Entlassung wegen Pfandbon-Diebstahls rechtens
Einem Kassierer ist wegen eines Pfandbon-Klaus im Wert von sechs Euro gekündigt worden. Das Arbeitsgericht Berlin bestätigte die Kündigung.



Wulff der Ehrensold-Schmarotzer, aber unverhältnismässige Streiks werden verboten

Heute bestätigte das Bundespräsidialamt - was immer das sein soll - , dass Christian Wulff aus politischen Gründen zurückgetreten ist. „Das Bundespräsidialamt ist nach Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass die Voraussetzungen für den Ehrensold nach § 1 des Gesetzes erfüllt sind.

Das ist keine Neiddebatte, sondern eine grundlegende Diskussion, die über sämtliche Beamten- und Politikerbesoldung geführt werden muss. So einfach kann man sich als parlamentarische Demokratie nicht einfach über das Volk hinwegsetzten.

Gerade verbieten deutsche Gerichte unverhältnismäßige Streiks der Arbeiter. Es gibt kein Gericht dieser Nation, die unverhältnismässige Pensionen von Altpräsidenten überhaupt überprüft.

Europa muss auf Kosten der deutschen Produktivität wachsen

ACHTUNG: Beurteilung aus dem IST-Zustand der heutigen Vernunft - wirkliche Lösungen gibt es keine, nur Auswirkungsmildungen, die auf der anderen Seite eine Verschärfung der Situation erzeugen. Das ergibt unseren Aktionismus.

Sämtliche EU-Staaten sind hoch verschuldet. Ihre Kreditwürdigkeit sinkt immer weiter und damit die Einnahmemöglichkeiten der Exportnation Deutschland. Die deutsche Produktivität gerät immer mehr ins Visier, unbeachtet von der deutschen Öffentlichkeit. Sie suhlt sich noch im Wirtschaftswachstumprozentchen der eigenen Konjunkturpakete und der Hilfszahlungen an andere EU-Länder.

Nun geht es ans Eingemachte. Die europäischen Nachbarn wollen und müssen gemäß unseren Marktwirtschaftsgesetzen wachsen. Die Profitsucht unserer künstlichen Realität ist hungrig. D. h. die deutsche Überproduktion, die wir als Export feierlich darstellen kommt auf das Schafott der Weltsoldidarität gegenüber dem Recht auf Profit - d. h.: Der Großteil der Bevölkerungen wird auf dem niedrigsten Lebensniveau eingependelt. Man versucht die Globalsierung so human wie möglich über die Bühne zu bringen.


Portugal, Spanien, Frankreich und Italien erwarten vorrangig Konjunkturpakete für die eigene Wirtschaft und gehen somit wieder in Konkurrenz zu Deutschland. Ein hartes Brot, das der Deutsche in naher Zukunft zu beissen bekommt. Er muss noch mehr und billiger arbeiten als jetzt schon. Viele Jobs werden sich im Ausland wiederfinden und die Kosmetik der Arbeitslosenstatistik wird über diese schlechten Zahlen nicht mehr hinweg helfen.

Die ökonomische Logik greift und führt zu einer erneuten Umwälzung. Aus Sicht der Welt ist es unverhältnismäßig, dass Deutschland mit gerade mal 80 Millionen Einwohnern einen Großteil der Weltproduktion abdeckt. Das bedeutet aber auch in der Konsequenz, dass viele Arbeitsplätze in Deutschland dem Weltstrukturwandel zum Opfer fallen werden.

Auf diesen harten Weg bereitet sich die Bundesregierung vor. Sie statuiert in Griechenland ein Exempel unter dem Applaus der deutschen Bevölkerung, um in ein paar Jahren genau die gleichen Maßnahmen bei uns selber anzuwenden. Es handelt sich hier eben nur um politische Tiefenpsychologie und nachhaltige Politik, die sich mit den Vorstellungen der Meisten bestimmt nicht deckt.

Aus diesem Grunde wird das Streikrecht und danach das Versammlungs- und Demonstrationsrecht eingeschränkt, natürlich auch unter der Befürwortung der Mehrheit unserer Bevölkerung, weil sie nicht fähig ist, die zusammenhänge zu erkennen.

Sie lässt sich von einer reißerischen Berichterstattung über einen Flughafenstreik in einen politische Richtung manövrieren, die unter freier Information niemals möglich wäre. Deutschland ist ein egomanische Zentrum von scheinheiligen Solidaritätsheuchler geworden. In dieser Gemeinschaft trachtet jeder nur nach einer Möglichkeit, die Mehrheit für seinen ureigenen, persönlichen Vorteil auszunutzen.

24.10.2009

Deutschland/Streikverbot - wenn Recht unverhältnismäßig gegenüber dem Profit ist

ACHTUNG: Beurteilung aus dem IST-Zustand der heutigen Vernunft - wirkliche Lösungen gibt es keine, nur Auswirkungsmildungen, die auf der anderen Seite eine Verschärfung der Situation erzeugen. Das ergibt unseren Aktionismus.

Unrechtsstaaten sind grundsätzlich die anderen. Mit dem Generalstreikverbot wurde dem Deutschen eingeimpft, es sei Faulheit, wenn gestreikt wird. Nun plant die CDU-FDP-Regierung ein neues Streikrecht, das Kleingewerkschaften verbietet. Mal schauen, ob davon aus der Marburgerbund (Ärztgewerkschaft) betroffen ist. Vermutlich nicht, denn diese "Schlüsselpositionen" belegen Akademiker - die kann man mit Krankenschwerstern nicht in eine Gewerkschaft stecken.

NEIN - dem Deutschen wird der Generalstreik nicht per Gesetz verboten, sondern von der Judikative. Eine simples Urteil brachte das Urrecht eines jeden Arbeiters in Deutschland zu Fall. Das Recht des Arbeiters verbeugte sich vor Urmacht "Wirtschaft und Industrie".  Das Profitrecht siegt auf breiter Front und sein Siegeszug wird noch gewaltiger. Erinnern wir uns an die Demonstrationen in Thailand. Eine Demokratie prügelte und schoss sich die Straßen wieder frei und die westliche Welt schwieg. Selbst in Indien darf ein Generalstreik ausgerufen werden, nur dem Deutschen ist er verboten und nun endlich auch "solidarische" Streiks, wie im Falle "Fraport". Bereits Mehdorn versuchte als Bahnchef hier ein Urteil zu erlangen. Damals war die Zeit noch nicht reif. Jetzt in der fortgeschritten Phase der Staatenschuldenkrise und neuen Richter - geht es doch. Das Urrecht des Arbeiters wird vom Rechtsstaat gebrochen. Er darf nicht streiken - doch in Indien gibt es das Generalstreikrecht, wie auch in anderen europäischen Staaten. 

Profitrecht steht über jedem Menschenrecht. Die Marktwirtschaft schreibt Gesetzbücher und definiert Recht und RICHTIG. Streiks können unverhältnismäßig sein - da lernen wir aus diesem Urteil. Unverhältnismäßig in Bezug auf den Verlust des bestreikten Unternehmens. Vor den Richtern galt das Argument: Der Streik würde eventuell den gesamten Flugverkehr in Deutschland lahm legen.


Auf der anderen würde wohl kein Richter oder Staatsanwalt je eine Klage eines Arbeiters bzw. eines Leiharbeiters annehmen, wenn er unverhältnismäßig vom Arbeitgeber bezahlt wird. Es zählt zur Masche des neuen definierten "Sozial"Staates, dass er die unverhältnismäßig geringen Löhne in Deutschland durch die Allgemeinkasse (Steuergelder) ausgleicht. Ein heimliches Abkommen zwischen Politik und Wirtschaft. Ein weiteres Profitgesetz, das nur als Auswirkung im Staatswesen zu Buche schlägt.


200 Mitarbeiter legen Deutschland lahm ... Recht kann Unrecht sein

So oder so ähnlich klingen die Aufmacher der deutschen Medien zum aktuellen Streik der GDL in Frankfurt. Banken und Wirtschaft als Monopolisten dürfen die ganze Welt erpressen, das ist mit dem Profitrecht konform, aber der kleine Mensch hat MORAL auszuüben und auf seinen Profit zu verzichten - das ist die heutige richtige GERECHTIGKEIT, geschmückt mit Moral.

Die Regierung hält diesen Streik für unverhältnismäßig und will mit einem neuen Streikrecht intervenieren. Pro Firma soll in Zukunft nur noch ein Tarifvertrag gelten. Kleinstgruppen dürfen in Zukunft keinen Betrieb mehr für höhere Gehalts- und Lohnforderungen lahmlegen. 

Folgten die Gewerkschaften noch dem Lockruf von Bertelsmann, als sie sich in VERDI zur Supergewerkschaft vereinigten, geht nun der Trend wieder zur klein Gewerkschaft - deshalb muss der Staat nun mit Gesetzen einschreiben, obwohl er nicht einmal fähig ist einen flächendeckenden Mindestlohn festzuschreiben.

Das ist keine Inkompetenz der Regierung, sondern mutwillige Naivität, die einer neoliberalen Struktur folgt, die von der Marktwirtschaft als Regel vorgegeben wird. Der Starke Staat der Neoliberalen tritt immer mehr in Vorschein. Dieser Staat schafft lediglich noch die optimalen Rahmenbedingungen durch Gesetze und Justiz zur Optimierung der Gewinnwirtschaft. Der Bürger, der Mensch hat in diesem Staat keine tatsächliche Daseinsberechtigung mehr, außer er kann sich als rentabler Mensch erweisen. 



Kann eine Demokratie als Arbeiter- und Bauernstaat geführt werden? JA

Solidarische Streiks passen nicht zur Industriestandort Deutschland. Die Regierung - die repräsentative Demokratie - muss für Zucht, Ordnung und Profitsicherheit der Wirtschaft sorgen, ansonsten werden Investoren abgeschreckt. Das Marktwirtschaftshirn erklärt sich damit von selbst. Menschenrecht sind nur dann sinnvoll, wenn sie sich gut vermarkten lassen. 

Deutschland gilt hierbei als zuverlässiger Partner. Es richtet Übergangsgesellschaften bei mutwilligen Pleiten ein, wenn Unternehmen wie NOKIA spontan, in nächste Subventionsparadies abziehen. Es gibt eine Kurzarbeiterregelung zum Schutz der Unternehmen - upps Arbeitnehmer - auf Kosten der Allgemeinheit und gleichzeitig werden die Unternehmer auf jede nur erdenkliche Art von Steuern befreit - denn "sozial ist, was Arbeit schafft". 

Das neue Motto der Demokratien ist: Optimierung der Menschenkapitalführung ähnlich wie im Kommunismus. Die befürchtete Konvergenz zwischen Kommunismus (Staatskapitalismus) und Privatkapitalismus wird mit schnellen Schritten umgesetzt. Das ist aber nur Möglich, weil die Masse über die Struktur des Kommunismus im Vergleich zum Privatkapitalismus im Dunkel gelassen wird.




Wir bewegen uns bereits freiwillig und aus freier Überlegung zum Einheitslohn (BGE) hin - hin zur kategorischen, unüberwindbaren Spaltung der Gesellschaft in viele Arme und wenig Reiche. Ein Ergebnis unserer Marktwirtschaftshirne. Selbst die zukünftigen Akademiker werden, dann zur Unterschicht gehören - ähnlich den Strukturen in der DDR oder Sowjetunion. Der Arbeiterstaat ist auch im Privatkapitalismus möglich und noch effektiver, wenn die noch existierenden Sozialsystem als unrentabel aus freiem Willen von der Bevölkerung abgeschafft werden. Dies kommt einer putschartigen Machtübernahme nach demokratischer Abstimmung gleich.

Das Kader um Honecker wird dann in Zukunft eben mit Wirtschaftsbossen bestückt, anstatt mit kommunistischen Arschkriechern. Der Beruf des Lobbyisten fällt dadurch aber leider weg.


Die Karawane der Profitgeier geht ihren Weg


Ja - die hohen Staatsschulden haben ihren ureigenen Grund. Sie stellen heute das Faktum dar, warum Solidargemeinschaften abgeschafft werden müssen. Die Macht der vielen Kleinen wird dadurch systembedingt, da unfinanzierbar - gebrochen. 

Die Schulden stellen die Gewinne der Unternehmen dar, die auf Kosten der Arbeiter generiert werden und die der Staat als neu definierter "Sozialstaat" freiwillig und nach besten Wissen und Gewissen übernimmt. So wurde das Staatswesen in die Insolvenz getrieben. Wir können also von wirklich nachhaltiger Politik sprechen, die über Generationen hinweg plant und Fakten schuf, die die heutigen Auswirkungen als unüberwindbar Ursache darstellen - damit keine Systemkritik an sich aufkommt. Man verfranst sich all zu gerne im Detail, bei der Ursachen suche.

Steuervergünstigung an die Globalindustrie tragen ihren Teil zum Schuldenberg bei, wo bei immer erklärt würde, dies würde Arbeitsplätze schaffen! - Alles Lügen - mit dem Ziel der Profitoptimierung. Es wäre ehrlicher gewesen, Flick und Konsorten wären gleich als feste Minister in den Staatsapparat eingebaut worden - aber dann wäre das Spiel - des verkauften Staates - aufgefallen. Übrigens, dies ist kein urdeutsches Phänomen, sondern es findet überall auf der Welt statt. Es ist ein Teil der Spielregeln unserer Marktwirtschaft und kann mit neuen Verfassungen oder sonstigen Kapriolen nicht aufgehalten werden. Jede Demokratie denkt ausschließlich ökonomisch - sie werden alle von der Marktwirtschaftslogik angetrieben und geleitet.


Deutschland (auch andere Nationen - ein Teil des Staatswettbewerbs)  kann auch zum Teil als Durchschleusungsstation angesehen, um im Vorbeilaufen noch Staatsgelder einzusammeln. Das lässt die Union, im Schlepptau der FDP, als "Arbeitgeberpartei" im ersten Moment dastehen und erst beim zweiten Blick offenbart sich das wahre Ausmaß des Volksmissbrauchs.

Klar - unter den momentanen Marktbedingungen, die als Urrechtsgefüge anerkannt sind, lässt sich kein Staat, keine Gemeinschaft anders führen. Sie muss sich solidarisch zur Ausbeutung für die Wirtschaft zur Verfügung stellen. Das Wirtschaftswachstum verlangt immer größere Opfer vom Arbeiter. Der optimalste Zustand in diesem Rechtsempfinden besteht darin, dass der Arbeiter unentgeltlich arbeitet und trotzdem eigenverantwortlich für seinen Unterhalt aufkommt, ohne zu stehlen - denn das wäre gegen die momentan vorherrschende Moral.

Auf der Seite der Industrie - der Wirtschaft - ist die Ausprägung der Moral nicht so weit entwickelt. Das zeigte jüngst Ex-Bundespräsident Wulff. Er hält seine Geld- und Gönnergeschenke heute noch für rechtlich einwandfrei und daher für moralisch gerechtfertigt.


Deutsches Geheimgremium von Richtern gerechtfertig

In Sachen EU-Finanzierung rief die CDU-FDP-Bundesregierung ein Geheimgremium von nur neun Bundestagsabgeordneten ins Leben, die über den Bundestags hinweg über Geldströme der Nation entscheiden dürfen. Das Bundesverfassunggericht kippte dieses Gremium nicht grundsätzlich, sondern nur in Teilbereichen. ... Und wieder verließ Deutschland des Pfad des Rechtsstaates. Alleine die Tatsache, dass eine Bundesregierung, Geheimgremien ins Leben ruft, sollte jedes Demokratenherz in Habachtstellung bringen. Noch ist die Zeit für diese Aktion nicht reif, wie im Falle des Streikrechts.

Im nächsten Jahr, wird sich kein Widerspruch mehr ereignen. Geheimgremien werden per Richterspruch genauso legalisiert, wie der Generalstreik in Deutschland schon lange verboten ist. Die Verhältnismäßigkeit zwischen Gewinn und Verlust darf nicht gestört werden. Der Verlierer in diesem Marktwirtschaftsspiel ist immer der Staat, also der kleine Mensch. Sie dürfen nicht glauben, dass es dem kleinen Menschen ohne Staat besser gehen würde. Das Gegenteil wäre der Fall. Er wäre das Freiwild für die Wirtschaft. Streiks oder Gewerkschaften wären in diesem Falle sogar auf der Höhe von terroristischen Organisationen anzusiedeln. Sie könnten den Wirtschafts- und Gewinnfluss der Marktwirtschaft erheblich stören.


Demokratien brauchen Gestapo-Methoden, um sich vor dem Volk zu schützen


Geheimgremien, Geheimabsprachen, Geheimsitzungen - Sicherheitsrat, Gesinnungsdateien, Privatarmee und all die neuen Errungenschaften unserer Regierungen, schaffen Fakten für den nächsten Akt in der Marktwirtschaftlichen Logik unserer Demokratie. Der Staat durchforste 2010 sämtlichen E-Mail-Verkehr der Deutschen und filterte mit dem Wort "Bombe"an die 6,8 Millionen E-Mails heraus. Wer übernimmt die Auswertungsarbeit? - Der BND oder private Anbieter - wie Statfor?

Demo gegen die STASI 04.11.89
Assange - Wikileaksgründer - soll in ein paar Wochen nach Schweden ausgeliefert werden, um als Terrorist in den USA angeklagt zu werden. Natürlich sieht die offizielle Version für uns ganz anders aus, aber die Rechtslage unserer Rechtsstaaten macht das alles möglich. Die Welt darf nicht erfahren, was in diesen Unterlagen steht.

Der NDR gab sich gegenüber Wikileaks als Kooperationspartner zur Veröffentlichung von neuen Unterlagen über Stratfor - als privater Geheimdienst. Es heißt, dass sogar schwedische Regierungsmitglieder als Geheimnisverräter für Stratfor tätig waren. Doch es findet keine Aufarbeitung der Unterlagen statt. Es gibt keine Übersetzungen der Unterlagen, nur BlaBlaBla über Wikileaks, ein bisschen Stratfor - und das wars. Anfang des Jahres war in den Nachrichten die Meldung, dass "Stratfort" durch Anonymus gehakt worden sei. Damals hörte es sich an, als ob beim CIA die Rechner gestohlen worden seien und heute - wollen die Medien global nicht über die Inhalte sprechen.

Das Internet ist nur heiß auf Bilderberger und Illuminati. Es gräbt jede noch so kleine Nichtigkeit über diese angebliche Elite aus. Durch Wikileaks bekommt wir einen Schatz an Informationen und keiner will etwas davon wissen. Sind einige "Aufgeklärte" mittlerweile schon so gehirngewaschen, dass sie WICHTIG UND RICHTIG - von Falsch nicht mehr unterscheiden können? Viel gehorchen (weil sie vertrauen) einem amerikanischen Blogger blindlings, anstatt ihrem Sinn für Gerechtigkeit zu folgen. Sie greifen amerikanische Ideen vom Anarchokapitalismus unreflektiert auf und übersetzen es ins Deutsche. Sie verweigern sich einfach der Tatsache des Profitrechts, das überall auf der Welt mit harten Methoden umgesetzt wird. Sie verweigern sich selber, den großen Blick auf das große Ganze/der Struktur. Sie reihen sich unbewusst sogar in diese Struktur ein und halten sich trotzdem noch für Oppositionelle/Aufgeklärte.

(leider etwas langatmig geworden :-()

24 Nov. 2010
Streikverbot gefordert. In Europa brechen unruhige Zeiten. Die Sparpakete schaffen immer mehr Unmut. Große Umstrukturierungen stehen an - eine Umwälzung der Gesellschaft wie damals zu Beginn des 19.Jh. als die ...

09 Okt. 2011
Bundestrojaner/Staatstrojaner - Deutschland hat aufgehört ein Rechtsstaat zu sein! Der CCC schreibt: Sicher können wir sagen, daß bei der Infektion zwei Komponenten installiert wurden: eine Windows-DLL im Userland ...
29 Apr. 2008
Laut INSM muss der Staat im Neoliberalimus ein wachsamer Rechtsstaat sein und nicht nur Laib und Leben der Bürger und deren Eigentums schützen und Vergehen ahnden, "sondern auch die tatsächliche Freiheit des ...
21 Mai 2010
Unsere westlichen Medien versäumten bewusst oder gar unbewusst in ihrer Berichterstattung über Thailand-Bangkok darauf hinzuweisen, dass die momentane Putschregierung unter Premierminister Abhisit Vejjajiva ...
30 Mai 2010
In Bangkok wird die Ausgangssperre aufgeben. Zu vor waren Ansammlungen von mehr als fünf Personen verboten. Und jetzt kommen die deutschen Medien aus ihrem unwissenden Loch. Erklären die Rothemden werden ...


13 Juli 2011
Wikileaks: Assange gilt nach wie vor in den USA als Terrorist. In London begann heute, am 12. Juli 2011, das Berufungsverfahren von Assange. Er klagt gegen seine Auslieferung nach Schweden. Gegen Assange liegt keine ...
28 Nov. 2010
"Wer hat China verloren?" wurde zum Schlagwort der Kommunistenhasser in den USA, die nun auch im eigenen Land Verräter suchten. In dieser Zeit kam es auch zu Übergriffen auf Gewerkschaftern, die grundsätzlich unter Verdacht standen Kommunisten zu sein. Amerika hat ein gewaltig gestörtes Verhältnis zu sozialer Gerechtigkeit, denn .... Der Wandel - Leistungsgedecktes Souverän Geld. Wird geladen... Startseite · Kontakt · Leistungsgedecktes Geld · Forum - ...
18 März 2010
Wir haben immer den einfachen und brutalen Weg genommen, Geld entstehen zu lassen und zwar auf Eigentumsnachweise an Erde und Natur. Doch diese Ressourcen sind begrenzt und bringen jedes Mal das Geldsystem ...

Dienstag, 28. Februar 2012

Klar kommt die EU-Steuer - wir haben ja auch eine Fiskal-Union

Europa fehlt momentan noch die Möglichkeit sich selbst Geld als Europäische Union zu leihen. Das gesamte Geplänkel um ESM und Euro-Bonds macht also nur Sinn, wenn eine EU-Steuer am Ende als Resultat steht. Hierfür bietet sich die Maut an. Über die so wie so immer gestritten wird. Auch war eine EU-Mineralölsteuer bereits im Gespräch. 

Was sich durchsetzen wird, steht noch in den Sternen, aber dass sie - die Politik - wieder einmal Fakten schaffen, um uns eine alternativlose Lösung präsentieren zu können ist klar. Die Frage stellt sich für welchen Zeck, soll noch eine EU-Steuer eingeführt werden, wenn eh alle Pleite sind. Es werden schließlich immer nur alte Kredite mit neuen abgelöst. Die Zinsen dafür spart die Politik am Maul des Volkes, am Sozialsystem ab.

Das sind keine Lösungen, sondern eine Kapitulationserklärung vor der Vernunft des Marktwirtschaftshirn, das nicht im Stande ist, seine Fehler vor sich selber einzugehen. 



Das Marktwirtschaftshirn des Menschen schlägt zu = Antihumanismus ist RICHTIG

Nicht der Mensch ist des anderen Menschen Feind, sondern es sind die Regeln, Gesetze und Normen, die wir als natürlich ansehen, aber offensichtlich eine derartige Unnatürlichkeit produzieren, dass es Wert ist, sie einmal grundlegend zu hinterfragen. (Bitte jetzt keine Diskussion über Geld und Zinseszins. Diese ist hier auf diesem Blog längst abgeschlossen. Es ist definitiv nicht die Ursache, sondern lediglich eine Auswirkung).




Der heutige Mensch muss sich selber überwinden. Doch wie kann sich etwas überwinden, was sich für unüberwindbar hält?


Das Innere des Menschen ist das Resultat des Äußeren. Er kann durch sein Inneres niemals das Äußere ändern, sondern er muss wider seiner Vernunft, den Verstand einsetzen, um das Äußere zu ändern, damit er im Inneren endlich seinen Frieden findet und damit die Welt.


Also überprüfe Deine Vernunft, die lediglich innerhalb der Grenzen der marktwirtschaftlichen Regeln zu denken vermag.für unüberwindbar hält?

Die Vernunft ist kein Verstand. Sie ist nur ein Anpassungsinstrument für das Innere des Menschen zum Äußeren, damit er in seiner Schizophrenie (Dualität) und am Paradox der künstlichen Realität nicht zerbricht.


Er Urgund des heutigen Absolutismus ist das Eigentumsrechts, aus dem sich der vernünftige Mensch das Profit- und Bonusrecht ableitet.

Sag! Kann der heutige Mensch auch nur einige Handlung begehen, ohne einem anderen einen Nachteil zu bescheren? Dafür brauchst Du die Vernunft, um es Dir selber zu erklären.


Sag: Ist Dein Profit, dein Lohn für Deinen Dienst an deinem Herren (Arbeitgeber) nicht gleichzeitig der Verlust eines anderen? Dafür brauchst Du die Vernunft, um Dir Dein Handeln als RICHTIG zu erklären.

Sag: Worauf basiert dann das heutige, künstliche Gewissen? ... auf einem künstlichen Recht, das Unrecht zu Recht macht, wenn der Basiswert als Grund für die Untat angeführt werden kann?


Wo liegt das wirklich Absolute? Ist es das Eigentum an einem Acker oder die Leistung, die auch ohne Eigentum erbracht werden kann? Woraus ergibt sich dann das Recht auf Profit?


Warum kauft dann der Vernünftige einen Acker, um ihn von Habenichtse gegen Geld bestellen zu lassen? Wo ist sein Gewissen bei dieser Tat und wo holt er sich das Recht/Rechtfertigung, es doch zu tun?


Tut er es nicht - ist er verloren! Das ist Systemzwang, in dem wir heute ALLE leben und der uns doch nur LEID bringt.

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Das Marktwirtschaftshirn des Menschen schlägt zu = Antihumanismus ist RICHTIG

Nicht der Mensch ist des anderen Menschen Feind, sondern es sind die Regeln, Gesetze und Normen, die wir als natürlich ansehen, aber offensichtlich eine derartige Unnatürlichkeit produzieren, dass es Wert ist, sie einmal grundlegend zu hinterfragen. (Bitte jetzt keine Diskussion über Geld und Zinseszins. Diese ist hier auf diesem Blog längst abgeschlossen. Es ist definitiv nicht die Ursache, sondern lediglich eine Auswirkung).


Billiges Schmierentheater erleben wir momentan überall auf der Welt, insbesondere in Deutschland. Griechenland als der Schuldige, aus der Sicht des Deutschen. Ich frage mich: "Sind wir wirklich so doof und erkennen die Struktur nicht?" Die Bundesregierungen haben Schuldenberge angehäuft, gemäß den Gesetzmäßigkeiten unserer Marktwirtschaft, in der das Geldsystem nur ein Teil davon ist. .... Und nun sind die Griechen an allem Schuld? Noch schlimmer ist, die Masse glaubt das auch noch. Mit ihrer Marktwirtschaftsvernunft, das sie für Denken hält.  Sie sagt, die Griechen verprassen unserer schönes Geld und sind es nicht die Griechen, dass sind es eben die Sozialschmarotzer in unserem Land - eben all die, die zu faul zum Arbeiten sind. Die Leistungsträger sind nun die arische Rasse, die bestimmen darf, wer wann, was zum Essen bekommt, wenn er nur gefällig ist - am Besten wenn er für umsonst arbeitet - seine Schulden abarbeitet. Das ist Systemlogik. Erzeugt durch das Marktwirtschaftshirn eines jeden.

Den Antisemitismus verpönen wir bereits aus Staatsräson, aber dem Antihumanismus hängen wir (die Welt) nach wie vor an. Offensichtlich will keiner der kleine Menschen beachten, in welchem Teufelskreis der Argumentationen sie sich treiben lässt. Auf der einen Seiten empört sich Deutschland über NAZI-Terroristen, die vom BND mehr als begünstigt wurden und auf der anderen Seite schürt ein Sarrazin, unterstützt von einem angehenden Bundespräsidenten (GAUCK), auch noch den Ausländerhass in Deutschland. Im Ausland - also alles was nicht DEUTSCH ist, sind wir die Bösewichte, die alle Ausnutzen und nun unterdrücken.

Tja und nun denkt der Deutsche wie alle anderen wieder einmal nur an sein eigenes Hemd. Immer unter dem Aspekt des Geldneides der Besitzbürger oder diejenigen, die er noch werden wollen. Dieses gierige Geschmeiß wird immer gerne von Typen wie aus der damaligen NSDAP umgarnt. Auch die NSDAP kam in einer freien, demokratischen Wahl an die Macht.  Ja - ich weiß - das hört man nicht gerne. Man stellt sich lieber die Machtübernahme durch die Ermächtigungsgesetze als Putsch vor. Doch was gibt uns die Sicherheit, dass nur eine NSDAP diese Gesinnung hat und nicht andere heute etablierte Parteien auch? In der Zeit nach 1945 war es nicht notwendig nationalistisch zu denken, man dachte global, weil nur so der Export in die Welt möglich ist. Es gab auch einmal die golden Jahre von 1920! Jetzt haben wir die Umstände vor 1933!


Nun bricht der globale Markt wieder zusammen. Keiner hat mehr Geld, um unsere Waren einzukaufen. Wir können nicht jede unserer Exportcharge finanzieren und die Rohstoffpreise steigen. - Alles dasselbe und doch bewertet es die Menschheit als etwas anderes? Warum? .... Weil man die Wahrheit nicht erträgt?

Das Exportland Deutschland wird in absehbarer Zeite keine Einkünfte mehr erzeugen können, weil seine Absatzmärkte keine neue Schulden machen können, um unsere deutschen Produkte einzukaufen. Was nun Herr Specht - Herr und Frau Deutsch? Radikalisieren wir uns - wie der Rest der Welt bzw. Europa auch. Für Europa sind wir SCHULD und für uns ist Europa SCHULD. Ich würde sagen das Spiel ist aus, außer man kämpft um das Recht ... um das Recht, wer Recht sprechen darf  - wer die Verlierer als sein Eigentum ansieht.

Das Szenario war immer schon gleich und doch will es keiner erkennen. Die Radikalisierung der sogenannten Bildungs- und Politikeliten hat längst statt gefunden und hat sich durch Wörter wie "Sozialschmarotzer" längst in den Sprachgebrauch eingeschlichen. Die Hemmschwellen sinken immer tiefer. Man diskutiert, was man den Armen der Armen noch wegnehmen könnte, um den eigenen Wohlstand zu sichern. Das T(h)ier Mensch kriecht wieder hervor und fordert das Recht des Stärken ein. Nun schlagen wir nicht mehr Keulen und Muskelkraft die Köpfe ein, sondern mit Geld und Hinterlist. Sozialrassismus ist längst gesellschaftsfähig geworden. Er zeugt von Kompetenz und marktwirtschaftlicher Intelligenz - und doch ist eine Primitivismus sondergleichen.

Der heutige Mensch muss sich selber überwinden. Doch wie kann sich etwas überwinden, was sich für unüberwindbar hält?

Das Innere des Menschen ist das Resultat des Äußeren. Er kann durch sein Inneres niemals das Äußere ändern, sondern er muss wider seiner Vernunft, den Verstand einsetzen, um das Äußere zu ändern, damit er im Inneren endlich seinen Frieden findet und damit die Welt.

Also überprüfe Deine Vernunft, die lediglich innerhalb der Grenzen der marktwirtschaftlichen Regeln zu denken vermag, sich für unüberwindbar hält?

Die Vernunft ist kein Verstand. Sie ist nur ein Anpassungsinstrument für das Innere des Menschen zum Äußeren, damit er in seiner Schizophrenie (Dualität) und am Paradox der künstlichen Realität nicht zerbricht.

Er Urgund des heutigen Absolutismus ist das Eigentumsrechts, aus dem sich der vernünftige Mensch das Profit- und Bonusrecht ableitet.

Sag! Kann der heutige Mensch auch nur einige Handlung begehen, ohne einem anderen einen Nachteil zu bescheren? Dafür brauchst Du die Vernunft, um es Dir selber zu erklären.

Sag: Ist Dein Profit, dein Lohn für Deinen Dienst an deinem Herren (Arbeitgeber) nicht gleichzeitig der Verlust eines anderen? Dafür brauchst Du die Vernunft, um Dir Dein Handeln als RICHTIG zu erklären.

Sag: Worauf basiert dann das heutige, künstliche Gewissen? ... auf einem künstlichen Recht, das Unrecht zu Recht macht, wenn der Basiswert als Grund für die Untat angeführt werden kann?

Wo liegt das wirklich Absolute? Ist es das Eigentum an einem Acker oder die Leistung, die auch ohne Eigentum erbracht werden kann? Woraus ergibt sich dann das Recht auf Profit?

Warum kauft dann der Vernünftige einen Acker, um ihn von Habenichtse gegen Geld bestellen zu lassen? Wo ist sein Gewissen bei dieser Tat und wo holt er sich das Recht/Rechtfertigung, es doch zu tun?

Tut er es nicht - ist er verloren! Das ist Systemzwang, in dem wir heute ALLE leben und der uns doch nur LEID bringt.


Das Gewäsch von Bosbach oder jetzt auch von Friedrich ist purer Primitivismus, der dem Volk gefällt. Die Niederen, die Schmarotzer sind ausgemacht. Sie sollen aus der EU raus, wie der Asoziale auf eine Schule gehen soll. ... Aber ist Deutschland nicht auch asozial mit über 2 Billionen Euro Schulden? Wann klopft bei uns der Gerichtsvollzieher der heiligen Marktwirtschaft an unsere Tür?

Mit 1 Billion Euro Export erwirtschaftet Deutschland gerade mal noch 158 Mrd. Euro Überschuss. Das ist nicht viel! Sollen wir die nächsten Jahre nix mehr fressen, sondern nur arbeiten, damit die Schulden wegkommen - ihr Schlaumeier?

Was nun - Du Marktwirtschaftshirn?

Wir stehen also knapp vor dem Defizit. D. h. wir werden im nächsten Jahr genauso mit der Frage konfrontiert sein, wer uns für 2014 Geld leihen wird, um unsere Schulden, mit neuen Krediten abzulösen. Den Griechen das Geld zu verweigern, ist also nur ein Schonfrist für die nicht mehr abänderbare Zukunft, wenn wir uns weiterhin den Gesetzen der Marktwirtschaft unterwerfen und keine neuen Wege suchen, wie die Menschheit sich versorgen kann, ohne ständig mit Milliarden von hungernden und missbrauchten Menschen auf dem Gewissen sich zu arrangieren.

Die paar Milliarden Euro, die wir heute Griechenland leihen, werden nicht der Grund für die eigenen Zahlungsunfähigkeit sein. Wir kleinen Bürger werden allesamt im Schuldensumpf untergehen - also haben wir uns entschlossen, die Griechen und all die anderen vorher zu ersäufen. Einer solchen primitiven Logik verweigere ich mich einfach. Sie bringt uns nicht weiter.

Es darf uns also auch nicht überraschen, dass lediglich die Waffenindustrie große Gewinne verzeichnet. Der Mensch will Krieg, obwohl er schreit "Ich will Frieden". Die Stimmung wird schneller kippen, als jeder Pazifist es sich vorstellen kann - plötzlich ist er der treuste Soldat für eine Gerechtigkeit, die er sich in seinem marktwirtschaftlichen Hirn herausgearbeitet hat.

Deutschland hätte viel mehr Geld einsparen können, wenn es sich nicht ständig an irgendwelche us-amerikanischen Kriegseinsätzen beteiligt gewesen wäre. Hätten wir aber nicht die Kriegsausgaben durch Schulden finanziert, wären wir schon viel früher in eine Rezession geschlittert. Das sollte das Marktwirtschaftshirn auch mit in seine Berechnungen der Zukunft, der Auswirkungen und Ursachen mit einbeziehen. Doch das ist unangenehm. Man kalkuliert lieber die aufgebrachten Kosten für Krieg in Hungerhilfe um. Das ergibt aber die gleiche Schuldenmenge und Defizit wie heute! Was nun Marktwirtschaftshirn???

Die Kosten der NATO übersteigen längst den Nutzen - hatte die NATO jemals einen Nutzen, außer sich vor den Armen dieser Welt zu schützen - Ausbeutung zu sichern?

Goldgedecktes Geld!

Ihr Pharaonenhirne - die nach goldenen Masken lechzt und andere dafür mit formulierten, unnatürlichen Rechten ins Unglück stürzt. Ihr wollt Gold gedecktes Geld, dann schürt Eure Gold selber aus dem Dreck - dann wisst ihr, was Leistung ist und plötzlich ist Euer Gold unbezahlbar, weil ihr Euch nicht einmal die Fahrkarte zum Schürfplatz leisten könnt, geschweige denn die Schürfrechte - Du Marktwirtschaftshirn!!! Merkst Du endlich, welcher Fehlprogrammierung Du Dich ständig aussetzt? So bald es schwierig wird greift der Virus "Eskapismus" und eliminiert Fakten aus Deinem Hirn, mit dem Vermerk "UNWICHTIG".


Natürlich können wir uns weiter über das kleinkarierte Gewäsch der Politik unterhalten. Natürlich können wir abwägen, ob es nun besser ist, die Griechen in ein Armenhaus Europa zu verwandeln oder nicht. Wir werden aber die gleiche Diskussion auch über Spanien, Portugal, Italien, Belgien und über Deutschland führen müssen. Die Frage stellt sich: Was wird sich ändern?


Der vernunftsbegabte Mensch (Homo sapien) ist nur ein Marktwirtschaftshirn - künstlich und primitiv

Am großen Ganzen, an den Strukturen unserer angeblichen Natur (Marktwirtschaft), die uns alle ernährt wird sich nichts ändern. Sie ist nämlich nicht natürlich, sondern ein Korsett, das uns im menschlichen Denken nicht nur einschränkt, sondern uns jeden freien Willen nimmt.

Sie wollen es doch nicht etwa behaupten, dass es unser freier Wille ist, dass Griechenland als Armenhaus dahin vegetiert oder wir warten bis Europa bzw. die ganze Welt ein Armenhaus wird? Das sind Marktgesetze, erfunden, um den Menschen willig zu machen, seinen freien Willen, freiwillig aufzugeben. Der Homo Mentis wurde damit in einen Tiefschlaf versetzt und jedes Denken ist heute bereits strafbar.

Wir diskutieren lediglich Entscheidungsmöglichkeiten innerhalb einer Marktwirtschaft, deren Regeln wir heute als Naturgesetze anerkennen -  ABER ES SIND KEINE NATURGESETZE. Es gibt kein Recht auf Profit und kein Recht auf Eigentum, das Profit erst möglich macht. Der Homo Sapiens ist damit natürlich überfordert. Es wird Zeit für den Homo Mentis, der mit dem Denkschrott basierend auf einer inhumanen Marktwirtschaft (Profit- und Bonussystem), aufräumt. Das Geld abschaffen, ist lediglich ein Produkt der Logik eines Pharao- und Marktwirtschaftshirn, um sein Profitdenken in die nächste Evolution des Ausbeutungssystem retten zu können.

Es gibt kein Naturgesetz, das besagt, dass ein Reicher, dem Armen das Essen verbieten darf. Es gibt kein Naturgesetz, das einem Reichen erlaubt, einen Armen an jede nur erdenklich, krank machende Arbeit schickt, nur damit er Geld für Essen bekommt. Nichts anderes sind unsere Hartz4-Gesetze und die neue Bürgerarbeit.

Es scheint dem Deutschen längst wieder in Vergessenheit geraten zu sein, aus welcher kurzen und sozialrassistischen Vergangenheit sein kleines Land entstanden ist und nun bilden sich die gleichen radikalen Ansichten überall wieder heraus. Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Die Bestie Mensch erwacht wieder. Geimpft von marktwirtschaftlicher Gier, die als Überlebensgrund global anerkannt ist.

NEIN - wir haben nichts - aber überhaupt nichts aus unserer Vergangenheit gelernt. Damit meine ich nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Welt, ganz besonders die selbsternannte Elite. Deutschland in Mitten Europas ist der größte Exporteur. Alle beneiden uns darum. Nein, das sollte uns nicht stolz, sondern nachdenklich. Doch ein Marktwirtschaftshirn schafft das nicht! Es ist verblendet von seiner eigenen Scheinheiligkeit.

Marktwirtschaft - Feilschen - ist kein Naturgesetz

Würde jeder europäische Staat, seine Binnenwirtschaft wieder stärken, wie es all die Neoliberalen fordern, bleibt Deutschland - also dem kleinen Arbeiter - keine Arbeit mehr übrig. Die Wirtschaft selber wird sich aber im europäischen Ausland als Binnenwirtschaftszünder ohne Nationalität ansiedeln und seinen gewohnten Reibach machen - und uns ausbeuten, unter dem Motto "Sozial ist was Arbeit schafft".

Ich will damit nicht behaupten, dass dieses oder jenes richtig ist. Ich hätte nur gerne, dass man endlich einmal neutral über die gesamte marktwirtschaftliche Situation nachdenkt und sich fragt, warum muss der Mensch sich ständig dafür entscheiden, welche Menschengruppe er gerade in die Armut stößt, damit er von seiner heißt geliebten Marktwirtschaft, wenigsten  noch notdürftig ernährt wird.

Das ganz ist kein nationales oder kontinentales Problem, sondern es ist ein globales, alles übergreifendes Problem. Jede Art von Entscheidung, die wir treffen, ist marktwirtschaftlicher Natur. Selbst das Denunzieren eines Arbeitskollegen, weil er 5 Min. zu spät zur Arbeit kam, wird durch den Hintergedanken angetrieben, seinen Arbeitsplatz länger zu behalten. Man korrumpiert damit seinen Chef.


Was hat dieser Marktplatz aus uns für Menschen gemacht? Sind wir überhaupt noch Menschen oder bereits primitive Tiere, deren Natur wir uns immer zu Vorbild nehmen, wenn wir die Marktwirtschaft verteidigen? Wir wollen uns damit einreden, dass Wölfe, Wölfe fressen - also hat der Mensch lediglich die Intelligenz eines Insektes.

Wann ist die Zeit wieder gekommen, in der wir aus Gefall- bzw. Überlebenstrieb, jede Unmenschlichkeit als richtig empfinden und "Schmarotzer" in Arbeitslager schicken; uns das Elend anschauen und behaupten, wir würden Gerechtigkeit sehen?

Nein - wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren und müssen es in Frage stellen, solle der Mensch noch einigermaßen seine Vernunft mit Verstand überlisten kann. Wird die Vernunft in schlechten Zeiten zur tragenden Logik - zum Wahn, kommt jede Diskussion zu spät. Da kann man sich nur noch wegducken, sonst wird man von der Meute mit Haut und Haaren zum Frühstück verspeist.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Wir brauchen einen echten Präsidenten als Mahner - keine Weicheier ! Sozialforscher Christoph Butterwegge wäre eine gute Wahl

... wenn die Medien sich nur auf Gauck versteifen, kann es keine freie öffentliche Meinungsbildung zum  nächsten Präsidentschaftskandidaten geben. Ich denke eine Mehrzahl der Bürger steht Joachim Gauck kritisch gegenüber, egal wie positiv die Medienstimmen ausfallen. Man sollte sich dem so entstandenen medialen Druck der sich als Öffentlichkeit darstellt nicht beugen.

Joachim Guck muss weg, bevor er zum Bundespräsidenten gewählt wird. Wir können uns nicht noch einmal eine Bundespräsidenten mit 200.000 Ehrensold leisten, der nach 300 Tagen von den Medien demontiert wird. Es ist doch klar, dass auch Joachim Gauck dem Enthüllungsjournalismus zum Opfer fallen wird. Seine Arbeit in "seiner" Gauckbehörde ist gerade zu eine Fundgrube.

Wir brauchen einen erz-neoliberalen Präsidenten, der Hartz4 toll findet und Thilo Sarazzin für mutig hält. Schwätzer hatten wir zur genüge als Bundespräsidenten. Es ist die Zeit für die Menschen gekommen, die auch verstehen was sie sagen. Abgeordnete Lukrezia Jochimsen und Sozialforscher Christoph Butterwegge wissen wo von sie sprechen. Sie sind im Stande ihre eigenen Reden zu schreiben. (Butterwegge soll eventl. von den Linken als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen werden).

Christoph Butterwegge wäre eine gute Wahl für uns alle

Prof Butterwegge bietet INSM-Mietmaul Hüther in Sachen "Vollbeschäftigungspropaganda" Paroli




Prof Butterwegge - Placebo für Volk 2009



Seit Jahrhunderten wird den Armen unterstellt, dass sie alles Geld für Alkohol und Tabak ausgeben - auch die CDU will dieses Denken bei den Menschen festigen. Hätte man gegenüber den Unternehmen die gleich kritische Haltung, dürfte man keine Subventionen mehr bezahlen.

Bei den Armen wird sogar jeder Missbrauch noch als Begründung für die Streichung der Zahlungen herangezogen - Firmen unterliegen niemals so schwerer und genauer Kontrollen.

Ein bedeutender Fehler im System, dem keiner abhelfen will.

Die SPD wirkt unglaubwürdig, weil sie die soziale Ungerechtigkeit erst förderte und jetzt wahlstrategisch kritisiert. Doch auch aus der CDU heraus kam die ganzen Jahr keine Kritik - sie zogen an einem Strang.

Butterwegge nennt Brüderle einen Faschisten


Die Jägerpräsidenten - Linke will Nazi-Jägerin als Präsidentin nominieren

Nach Wulff, sollen nun die Jäger an die Spitze der Moral unserer Nation vorgelassen werden. Gauck als Stasijäger und Beate Klarsfeld als anerkannte Nazi-Jägerin. Doch es spielt keiner Rolle, wer den kleinen Menschen wegen des Rechts auf Profit jagt, bis er kraftlos zusammenbricht.

Die Jäger der Jäger gibt es noch nicht und braucht es auch nie geben, denn es wird Zeit, dass wir die Jagd an sich in Frage stellen und erörtern, warum wir uns immer gegenseitig jagen und richten sollen/müssen.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bundespraesident/beate-klarsfeld-will-gegen-gauck-antreten-1.2726288

Radikale Menschlichkeit: Zwangskastration in Deutschland

Diesen Artikel lasse ich ohne Kommentar einfach mal stehen.

Europarat: Deutschland soll Kastration abschaffen

zuletzt aktualisiert: 23.02.2012 - 02:30
Straßburg (kna). Das Antifolterkomitee des Europarates hat Deutschland für die chirurgische Kastration von Sexualstraftätern gerügt. In seinem Bericht über einen Besuch deutscher Haftanstalten forderte das Komitee Deutschland auf, diese nur selten angewandte Praxis zu beenden. Die Kastration sei ein "verstümmelnder, irreversibler Eingriff", heißt es. In Deutschland wurden nach Angaben des Komitees in den vergangenen zehn Jahren jährlich etwa fünf Sexualstraftäter kastriert. Die Betroffenen müssen in die Operation einwilligen.

Montag, 20. Februar 2012

Die unendliche Geschichte: Der 3. Weltkrieg oder ist es schon der tausendste?

Die Angst vor dem 3. Weltkrieg geht um. Wobei der 3. Weltkrieg für die Neoliberalen der "kalte Krieg" war. In Afghanistan kämpften bis zu 43. Nationen für den "Frieden". Man könnte also diesen Krieg ebenfalls als "Weltkrieg" definieren. Daher ist eine Zählung der Weltkrieg unangebracht. Vor dem I. Weltkrieg gab es bereits andere. 

Der Deutsche hat wirklich ein sehr komisches Verständnis von Krieg bzw. zum  WORT "Weltkrieg". Irgendwie nimmt er an, dass Weltkriege ausschließlich auf seinem Boden bzw. auf europäischem Boden geführt werden müssen. Jeder andere Krieg ist nur ein Konflikt.


Es wäre daher besser die eigene Angst genauer zu definieren.
Vor was hat der Deutsche Angst, wenn er über den "3. Weltkrieg" nachdenkt?

1. Ist es die Angst der jungen Männer und Frauen, selber als Soldat eingezogen zu werden?
2. Ist es die Angst, dass das eigene Hab und Gut zerbombt wird?

Muss ein Krieg immer mit Bomben und Blutvergießen bestritten werden?
Ich sage: "Nein!" - der "kalte Krieg" ist ein Beweis dafür. Er war ein Wirtschafts- und Sanktionskrieg des Westens gegen den kleinen Menschen des Ostens - mit dem Vorteil für den kleinen Menschen im Westen: Er konnte billig konsumieren und Rohstoffe verbrauchen. Dafür sparten die OSSIs.

Der Osten wurde systematisch vom Welthandel ausgeschlossen oder konnten nur dann teilnehmen, wenn er außerordentlich hohe Hürden überwanden (Währungen). Das war ein politisches Sparpaket als Ideologiekampf getarnt. Auf diese Art kam es zum Sturz der Regime, zum Sturm auf den Privatkapitalismus. Ganze Länder standen von da an zum Verkauf.

Was passiert also bei uns im Westen, wenn die Preise auf Rohstoffe ansteigen und aufgrund dessen die Löhne sinken? Für welches "Ideal" stürzen wir dann unsere Regime? ... und vor allem was verkaufen wir, um uns die "neue Freiheit" kaufen zu können?

Wir müssen uns endlich Zeit nehmen die Strukturen zu erkennen, bevor wir uns wieder in den gleichen Argumentationsstrudel der uns so bekannten Weltkriege wieder finden. Es gibt nicht nur Tendenzen, sondern unverkennbare Anzeichen, dass sich das Denken innerhalb Europas und auch in Deutschland auf das Niveau beim Beginn des II. WK angleicht. Die Hassfronten bilden sich aus.

Deutschland wird längst als der wirtschaftliche Ausbeuter der Welt und Europas diskutiert, was aus neutraler makroökonomischer Sicht auch nicht falsch ist. Daher sollten wir uns von Emotionen nicht mehr leiten lassen, sondern unbedingt unseren Verstand gebrauchen, der mehr als eingerostet ist.

Die deutsche Überproduktion ist längst ein Thema der internationalen Konferenzen. Unser Aufschwung in der Krise, ist der Abschwung der anderen. Heben wir deren Wachstum an, wird unseres sinken. Wir müssen also eine Systemdiskussion führen und keine Umverteiltungsdiskussion bzw. einigen Ländern die Schuld an unseren Schulden zuschieben. Das bezeichne ich als Auswirkungsdiskussion, die kein ernsthaftes Ziel vor Augen hat, sondern lediglich jede einzelne Nationen zu einem emotional angestachelten Egoisten mach, der bei geringsten Funkenschlag zum Krieg bereit ist.

Die Angst vor dem Krieg ist als der Vorbote der längst emotional unterschriebenen Kriegserklärung. Der kleine Mensch wartet lediglich noch auf seinen Marschbefehl, sein Recht mit Gewalt zu holen.


Freitag, 17. Februar 2012

Wulff hat keinen Anspruch auf seine 200.000 Euro Präsidentenrente

Christian Wullf trat heute, am 17. Febr. 2012, vom seinem Präsidentenamt zurück. Dieser Rücktritt erfolgte erst, als die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf die Aufhebung seiner Immunität stellte. Wullf wird Vorteilnahme und Korruption in allen möglichen Lebenslagen vorgeworfen. Er als Jurist sieht offensichtlich in seinem Verhalten keine rechtlichen Verstöße im Sinne unserer Rechtsprechung. Das betont er immer wieder. 

Treten Präsidenten aus gesundheitlichen oder politischen Gründen zurück, haben sie Anspruch auf ihre überdimensionale Rente von 200.000 Euro im Jahre, die meines Erachtens eine separate Diskussion verdient hat.

 Doch Wulff tritt eindeutig aus persönlichen Gründen zurück. Er hat also niemals Anspruch auf die 200.000 Euro, die Köhler, Herzog und Weizenäcker jährlich auf ihren Konten begrüßen.

Zwar gibt Christian Wulff selbstbebwußt vor aus politischen Gründen das Amt zu verlassen, doch das ist reine Rhetorik. Mit Blick auf eine lebenslage Zahlung von 200.000 Euro im Jahr. Der Geschäftsmann steht also immer vor jeder Moral. Das kennen wir bereits von Wulff.  Er lässt sich von Geschäftsleuten in Hotels freihalten und begleicht die Rechnung nicht direkt im Hotel, sondern in Bar beim Gönner - ohne Quittung versteht sich. Bei einer Steuerprüfung könnte ganz genau festgestellt werden, ob diese Hotelrechnung in den Werbekosten des Unternehmers auftaucht oder nicht, dann käme noch Steuerbetrug hinzu.

Wulffs Rücktrittsinterpretation ist dem Profit- und Bonidenken unserer Gesellschaft geschuldet. 598 Tage als Präsident sind eine jährliche Vergütung von 200.000 Euro wert. Diese Gerechtigkeit strebt Wulff mit Gattin an, ansonsten können sie den Lebensstandard ihrer Freunde nicht einmal annähernd mithalten.

Die Präsidentenpension dient als Sicherheit für seinen Hauskredit für den er wohl in den nächsten Tagen einen höheren Zinssatz zahlen muss.  Ich sehe auch nicht die politische Bereitschaft seiner Partei- und Politkollegen die eigenen Gesetze gegenüber einem Kastenmitglied schonungslos umzusetzen.

Wulff müsste sein Haus in Kürze verkaufen. Nicht einmal die Wirtschaft könnte sich mit einem Wulff im Aufsichtsrat oder als Honorarberater schmücken. Zu negativ wäre das Image für die jeweilige Firma, die es wagt ihn aus humanitären Gründen zu einem hohen Gehalt einzustellen. Einzige Alternative ist: Wulff geht als Anti-Korruptionsberater nach Brüssel, so wie Guttenberg als Internetbeauftragter angeblich ehrenamtlich dort ein Anstellung erhielt.


Unseren nächsten Präsidenten wählen wir direkt


Die politische Klasse ist nachweislich nicht kompetent ohne parteipolitischen Beweggründe einen Präsidentschaftskanidaten auszuwählen. Joachim Gauck ist genauso ideologisch, parteipolitisch vorbelastet wie ein Töpfer (CDU), der ebenfalls als möglicher Nachfolger Wulffs genannt wird. 

Hartz4 ist nach einen verurteilten Kriminellen benannt und die Stasiakten werden von Gauckbehörde beaufsichtigt, die verhindern sollen, dass wir erfahren soll, wer die Spenden für die CDU-Schwarzgeldkassen waren. Offensichtlich soll Gauck für diesen Bärendienst an Kohl und Konsorten mit einer Präsidentenpension von 200.000 Euro im Jahr belohnt werden. 

Mit Klaus Töpfer (CDU) würde sich einer auf das Ross schwingen, wer in den Jahren der Schwarzgeldkassen der CDU im Bundesvorstand und im Präsidium dieser Partei an der Spitze saß. Somit haben Gauck und Töpfer eines gemeinsam. Sie halten schützend die Hand über die Unwissenheit der deutschen Bevölkerung.

Wir brauchen einen unabhängigen BundespräsidentenIN. Gesine Schwan oder Luc Jochimsen sind starke Frauen, die sich nicht von Parteidogmen leiten lassen. Sie sehen mehr Demokratie für zielführend in diesen Zeiten an. Wir brauchen vom Volk gewählte Verfassungsrichter und keine Ex-Ministerpräsidenten in diesen Gerichten. 


Die parlamentarische Demokratie hat sich selber überlebt und produziert nur noch dogamtisierte Politiker, die jede Bodenhaftung verloren haben. Denn aus Sicht dieser Parteifunktionäre können nur noch Bodenlose hohe politische Ämter bekleiden.


Selbst der Bundeskanzler muss direkt gewählt werden und zwar gegen den Zyklus der Bundestagswahlen. Nur so kann mehr Mitbestimmung in die Bevölkerung hinein. Die heute praktizierte Demokratie ist keine. Wer das Grundgesetz liest muss zugeben, dass es keinen Zwang zur parlamentarischen Demokratie in Deutschland gibt. 


GG Artikel 20 (2)
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. 


Es steht dort nicht geschrieben, dass der Bundestag bzw. die Bundesversammlung den Präsidenten wählt, das wurde einfach weiter hinten angefügt, durch bewusste Fehlinterpretation dieses Grundartikels. Es steht nirgends geschrieben, dass Bundesverfassungsrichter von Organen der Gesetzgebung ernannt werden müssen. 


Wir müssen unsere gesamten Gesetze in die Revision schicken und die Demokratie hervorbringen, die wir als VOLK schon immer verdient haben. 

Mittwoch, 15. Februar 2012

Ich bin doch nicht blöd und spiele weiter Null-Euro-Jobber für Youtube

... wenn ich plötzlich nachweisen muss, dass ich Urheber meiner eigenen Videos und Texte bin, deren Bilder aus einem schwarzen Hintergrund bestehen, kann ich mir nur noch an den Kopf fassen. Das Urheberrecht scheint nur dann zu wirken, wenn ich mir selber gegen Geld eine Lizenz auf mein geistiges Eigentum verschaffe. Auf der anderen Seite muss ich es auch noch an Youtube abtreten, um es dort veröffentlichen zu können.

Nee - die sollen sich andere Blöde suchen, die sich tagtäglich abmühen, damit diese Aktiengesellschaft weiter ihren Profit vorantreiben kann. Ich werde vorerst mal meinen Kanal "Merkelfanclub" löschen. Sämtliche eingebunden Videos werden daher auch auf diesem Blog nicht mehr zu Verfügung stehen.

Ich und all die anderen Uploader sind deren Lebensgrundlage, damit SIE Werbung schalten und Daten abgreifen können. Nicht ich brauche Youtube, sondern Youtube braucht viele kleine MICHS. 

Ich musste zu erst einen Lehrgang über Urheberrecht absolvieren, damit ich wieder auf mein Konto zugreifen konnte, um es zu löschen. Auf der anderen Seite stellte Youtube meine Urheberrecht für meine eigenen Videos, Text und schwarz Bilder in den Videos in Frage. Ich sollte einen Nachweis erbringen, dass ich der Urheber bin.  DIE HABEN EINEN KNALL!

Man trennte sich nur schwer von liebgewordenen Angewohnheiten, aber wenn sie sinnlos sind und dazu noch ausbeuterisch von anderen zu ihrem Profit genutzt werden, sehe ich keine moralische Verpflichtung, dieses Ungleichgewicht aufrecht zu erhalten. ... wenn es aber nur noch als Dummheit angesehen werden muss, damit andere ihren Profit daraus schlagen können, ist eine logische Konsequenz der Eigenverantwortung.

Das ist mein ganz persönlicher Protest gegen ACTA. Ich entziehe ihnen daher als kleiner Wurm ihre Lebensgrundlage, die sie auf meiner "wertlosen" Arbeit, im Sinne des heutigen System, herausziehen. Diese Plattformen leben von unserer täglichen Leistung, die wir freiwillig und durch Selbstkostenübernahme für SIE auf uns nehmen.

Ziehen wir uns zurück - werden SIE den wirtschaftlichen Tod sterben, den sie für uns vorgesehen haben. Lassen wir uns überraschen, mit welchem Gesetz, Regel oder Norm SIE ins in Zukunft im Fluss des Geldes halten.

LG
Politprofiler

PS: Mein Konto auf Facebook hab ich längst gelöscht.

... und es tat wirklich gar nicht WEH, als ich das Merkelfanclub-Konto schloss. Es war völlig schmerzfrei. :-D




Leistungsschutzrecht

Es wird so weit kommen, dass nicht einmal mehr Meldungen und Artikel aus Zeitungen öffentlich besprochen werden dürfen ohne eine Gebühr an den "Urheber" zu entrichten. Auf der anderen Seite muss man sich bewusst werden, dass diese Medien, die unbedingt auf ihr Urheberrecht bestehen, regelmäßig geistiges Eigentum der Blogger und Kommentaren als ihre eigenen Gedanken vermarkten. 





Sie sind die Guttenbergs, die ihre Quellen verschweigen und daraus auch noch ein Recht auf Profit für sich selber ableiten. Ich frage ich, wer her der wirkliche Verbrecher ist. Diese amerikanischen Produktionen - seien sie aus Hollywood oder aus den Ideenschmieden der Neoliberalen für die Wahrheitsbewegung sind alles nur Traumproduktionen, um die Menschen still zu machen. Sie gaukeln noch größere Fußfesseln als Freiheit vor.

Die soziale Euthanasie hat längst begonnen. Die Gerechten fangen an die Unrentablen auszusortieren. Griechenland macht den Anfang und weitere werden Folgen. Der Kampf ums Internet hat nie existiert, er war immer schon verloren.  Der einzige Kampf der stattfindet, richtet sich lediglich am Recht auf Profit an diesem Markt aus. Die Freiheit ist nur ein Verkaufsargument, das Google und Facebook für sich emotional beanspruchen.

Google ist bereits als Aktiengesellschaft im Kapital anonymisiert und Facebook wird auch diesen Weg einschlagen. Es geht nur um Profit, es ging nie um etwas anderes. Schauen wir uns Ebay an. Es begann harmlos mit einer Art Tauschbörse. Heute, als Aktiengesellschaft tummeln sich dort nur noch kommerzielle Anbieter und die Gebühren steigen ins unermessliche. Der Profitzwang wurde durch den Börsengang erst richtig vorangetrieben.

Yahoo war der Erst ist heute im Nirgendwo bereits wieder verschwunden, weil sie andere seine Marktanteil sicherten. Es gibt keine neuen Märkte mehr. Expansion findet nur noch durch das Wegnehmen von Marktanteilen statt. Eine weitere Illusion unserer angeblich, sooooo fortschrittlichen menschlichen Intelligenz, die nicht anderes als ein Armutszeugnis der Beschränktheit im Denken ist.

Dem Menschen mangelt es bereit derartig an Eigenverantwortung, dass er nicht einmal mehr ihm Stande ist ohne technische Hilfe eine gesunden Abstand im Straßenverkehr zu seinem Vordermann einzuhalten. Für alles und jeden brauchen wir immer noch mehr Regeln und damit Strafen. Ja - wir fordern sie sogar. Wieso wundern wir uns dann, dass unsere selbst ernannten Helden genau danach streben, was wir in Wahrheit wollen.

Das Problem des Menschen liegt darin, dass er genau das für richtig hält, was ihm im Grund gar nicht gut tut. Danach schüttelt er sich und meint: So hatten wir das aber nicht gewollt. Vor 40 Jahren hatten die deutschen zu viele Kinder, keine Jugendarbeitsplätze und zu viele Alte im Job. Heute ist alles gleich, aber wir brauchen mehr Kinder.

Nachhaltigkeit im Denken und vor allem im Entscheiden sieht anders ans. Wir leben in der Zukunft, in der Vergangenheit als rosig empfunden wurde und als rentabel, sie anzusteuern. Nun heulen wir alle wieder rum und sagen - das wir es niemals so wollten.

Doch wir wollten es so! Wir haben alle vorherrschenden Warnungen in den Wind geschossen, wir wir es heute auch wieder tun. Wir hören nur denen zu, die das sagen, was wir hören und glauben wollen - wie damals in der Vergangenheit, die die heutige Gegenwart als Zukunft ansteuerte.

Einen Lernprozess kann ich daher nicht erkennen, weil die Selbstreflexion auf das eigene ICH, als Ursachenträger vollkommen fehlt. Die Selbstreflektion findet immer nur die nächst höhere Entscheidungsebene auf der Basis der Schuldsuche statt. Doch wer Schuldig hat, braucht sich um die Ursache des Elends nicht zu kümmern. Das berühmte AUFWACHEN ist also auch bei den angeblich AUFGEWACHTEN ausgeblieben.

Dienstag, 14. Februar 2012

Angelina Jolie: Künstlerin oder Propagandahure? ... ohne ACTA stimmt das Konzept nicht mehr

Nach Leonardo Dicaprio präsentiert nun Angelina Jolie einen nachträglich korrigierenden Geschichts- und Sentimental-Film. („In the Land of Blood and Honey“ ) Dieses Mal ist der Kosovo-Konflikt das Thema. Die Friedensaktivitäten der Friedensnation USA werden immer weniger als solche angenommen und interpretiert. Die öffentliche Meinung entwickelt sich nicht mehr parallel zur redaktionellen, internationalen Berichterstattung. Der Mensch nimmt sich heraus, sich seine eigenen Meinung über die us-amerikanischen Befreiungsaktionen zu bilden. Nun wird es Zeit für die Kunst, hier die Köpfe wieder korrekt auszurichten. Dafür bedient man sich der "Stars" und "Künstler". ACTA soll das gesamte tiefenpsychologische Konzept aufrecht erhalten. Werden diese Filme ohne Zukunftseffekt (später Ausstrahlung im TV) ist der gesamte Erziehungseffekt weg.

Blickt man in der Geschichte zurück, finden man immer und grundsätzlich die Megastars der Kunst im Dunstkreis von Geld und Macht. Bereits die Medici bedienten sich der Macht der Bilder. Kein geringer als Da Vinci kleidete ihre Kirchen aus und malte sie damit in den Himmel ganz oben zu Gott. Seine visuellen Interpretationen der Bibel prägen noch heute unser Vorstellung von Jesus, das Abendmahl und der gesamten himmlischen Peripherie. Deshalb sieht Jesus so aus, wie wir ihn in unserem inneren Auge vorstellen ....

Vor knapp einen Jahr kam es am Frankfurter Flughafen zu tödlichen Schüssen auf US-Soldaten. Dem Attentäter werden niedrige Beweggründe und besondere Grausamkeit vorgeworfen. Zwar wird offiziell behauptet, der Täter wäre wegen dem Afghanistankrieg motiviert gewesen, doch es gibt Anhaltspunkte, dass Bosnien keine unwesentliche Rolle im Wirrwarr der Gefühle und Emotionen spielt.

Der Kosovoeinsatz war immer umstritten. Daran ändert die nachträgliche historische Aufarbeitung des Kriegsgeschehen auch nichts mehr. Jugoslawien fühlt sich als Gesamtes im Stich gelassen. Jede Partei auf ihre Art. Die Menschen in den Lager fühlen sich zu spät befreit; die Zivilbevölkerung fühlt sich bombardiert und das Land, das sich heute in viele Kleinstaaten aufteilte, führt diesen inneren Krieg immer noch weiter.

Bosnien ist ein Staat ein "Viel-Völkerstaat" sagt man, aber es ist ein "Mehrreligionsstaat". Jede Glaubensgruppe kämpft um die Vormachtstellung im Land. Dies ist bedingt durch die historische Erfahrung der systematischen Unterdrückung durch die jeweilige andere Religion in der Geschichte. Nicht externe Serben plünderten, sondern die Angst, genährt aus alten Erfahrungen, ließ diesen Konflikt wieder aufbrachen. Diese Tatsache wird vom Westen immer ausgeblendet, um politische  und geopolitische Interessen ins richtig Licht zu rücken. Mit Schuldzuweisungen bzw. mit Filmen die definitiv in GUT und SCHLECHT wieder aufteilen, rechtfertigen das Vorgehen im Kosovo und in Bosnien noch lange nicht, obwohl es emotional zu diese Gedankengang anregt.

Zwar liegt es immer in der künstlerischen Freiheit des Produzenten eines Filmes, doch sollte man in solchen Fällen genau prüfen ob es sich wirklich um Kunst oder nur um Propaganda einer Nation handelt, deren Weltimage als "gerechter Befreier" aller Unterdrücker immer mehr zerbricht und als kriegslüsterne Nation angesehen wird.

Kein Mensch, kein Gesetz,
kein Krieg kann ihn stoppen!
Es geht nicht darum, einen NEUEN SCHULDIGEN zu finden und zu suchen, sondern es wird Zeit für mehr Selbstkritik auf beiden Seiten im Streit um die Interpretationshoheit der Wahrheit zu diesem Krieg. Die USA ist ganz klar im Vorteil in diesem Kampf. Es verfügt über die Mittel und die Imagepersonen, die ihre interpretierte Wahrheit in die Welt hinaus transportieren.

Es liegt also an uns, ob wir die Objektivität wahren wollen und können. Die Zeit der "Rambo-Filme" bricht wieder an. Krieg ist immer schmutzig und brutal, egal wie gerecht sich eine Partei fühlt, die in diesem Krieg kämpft. Unterdrücker zur Strafe selber zu unterdrücken oder zu richten führt zu dem was wir heute und ihm hier immer noch erleben.

Die USA brachten sich in ihren Anfängen in Einklang als "Föderalstaat", indem Indianer und Schwarze nicht Teil dieses Staates waren und das über Jahrhunderte. Also kann die USA auch nicht das Vorbild für gelungene Integration sein. Der europäische Blick auf die USA ist genauso verfälscht und verharmlost. Er sieht die ethnischen und sozialen Probleme dieses Landes nicht, weil sie nicht gesehen werden wollen und weil sie auch nicht über die Kunst transportiert werden.

Ideologiekritik an Rambo

nicht nur imperialistische und militärische Ideologien angreifen

auch die Darstellungsweise der Darsteller ist ein wichtiges

Element von Rambo
.

Schlüsselelement des Textes (=Filmes) ist:

Wiederherstellung der Männlichkeit und der „weißen

Männlichkeit“ nach der Niederlage in Vietnam und Angriffen

auf Männlichkeit durch Feministinnen und Zivilrechtsbewegung
Quelle: http://mathis.komplex3.de/studium-files/medsoz1.pdf

Die amerikanische Kunst transportiert zumeist ein narzisstisches (Wort nachschlagen und sich nicht einfach vom ersten Eindruck des Worten tragen lassen!) Eigenbild dieser Nation.

(Kriegs-)Filme können den betreffenden Krieg verherrlichen oder verurteilen, sie können eine politische Aussage haben bzw. eine bestimmte Ideologie vermitteln. Ausschlaggebend hierfür ist die im Film dargestellte Realität, die mit der tatsächlichen Wirklichkeit zumeist nur relativ wenig gemein hat (deshalb: Vietnamfilme auf Basis ihres historischen (Un-)Wahrheitsgehaltes zu kritisieren hieße, Spielfilme als Kunstform nicht richtig zu verstehen).

Die 'Realität' wird vielmehr akzentuiert bzw. ein Ausschnitt aus ihr präsentiert. Rosenstone (1988, S. 1183) fasst dies treffend wie folgt zusammen: „For anyone interested in history on film, the chief importance of these works may lie less in their accuracy of detail [...] than in the way they choose to represent the past. [...] Clearly, the camera in these films does not serve as a window onto a world that once existed; clearly, it represents something about the events of the past without pretending to ‘show’ those events accurately“.

Da Spielfilme außerdem stets aus einem aktuellen gesellschaftlichen Kontext heraus gedreht werden und zu diesem deutliche Bezüge aufweisen können, zudem ihre Botschaften aufgrund von Fernsehwiederholungen in die Zukunft transportieren, können Spielfilme zum einen Ausdruck eines mentalitätsgeschichtlich/ politisch relevanten gesellschaftlichen Diskurses ihrer Entstehungszeit sein, zudem zur Erinnerungskultur einer Nation beitragen. Der Fokus der Darstellung liegt weniger auf detaillierten Filmanalysen und –interpretationen als vielmehr auf der Kategorisierung der Filme, der Herausarbeitung der charakteristischen Elemente der einzelnen Verarbeitungsphasen sowie auf Bezugspunkten zu innenpolitischen, gesellschaftlichen und mentalen Diskursen dieser Phasen. Konkret will die vorliegende Arbeit jeweils danach fragen,
(1.) wie das Bild aussieht, das die Amerikaner von der eigenen Rolle in Südostasien hatten,
(2.) wie das über das vietnamesische Volk verbreitete Bild war,
(3.) welches Verhältnis die Amerikaner zu dieser fremden Kultur, zu der fremden Natur und zum Krieg im speziellen hatten,
(4.) welche Gründe für die Niederlage angegeben und welche Konsequenzen aus dem Krieg gezogen wurden, schließlich
(5.) wie die Folgen des Krieges dargestellt und welche Möglichkeiten der Verarbeitung angegeben werden. Implizit mitbeantwortet wird hierbei auch die Frage, mit welchem Ziel (Selbstheilung? Selbstläuterung?) die Filme das Thema behandeln.
Quelle: http://books.google.de/books/about/Die_Verarbeitung_des_Vietnamtraumas_im_U.html?id=3L2OwLCOJggC&redir_esc=y

Aus diesem Grunde werden momentan auch historische Aufstände wieder ins Rampenlicht gelangen, wie Spartacus. Er wird plötzlich zum "Gott der Arena".  Die eine erhebliche Verzerrung des Originals darstellen, selbst Troja war zwar ein gelungener Monumentalfilm wie Ben Hur, doch die eigentliche Aussage von Mythen geht damit gänzlich verloren. Man wird in einer Interpretation der Wahrheit gefangen, die von Bildern und emotionaler Rhetoriker sehr einseitig herausgebildet wird.

Selbst die Verfilmung von "Hamlet" mit Mel Gibbsen lässt die wichtigsten Passagen des berühmten Monologs einfach weg.

Mit "Illuminati" und "Da Vini-Code" wurden Maßstäbe für die gesamtheitliche Interpretation der vorangegangen Internetdiskussion zu diesem Thema gesteckt. Sie wurden mit Bildern untermalt und stehen immer in Konflikt zu ernsthaften Recherchen. Selbst das heutige Zukunftsbild richtet sich an den von Hoolywood vorgegebenen Denkmaßstäben aus.

Wurde während des kalten Krieges der Endzeitfilm auf einen atomaren Endschlag fixiert, in dem wir immer schon im Vorfeld wussten, wer der Bösewicht ist und wer die Welt dann doch noch rettet bzw. wer den Erstschlag ausführt, hat sich in unser Denkmuster eingegraben. Heute rettet die USA die Welt vor Meteoren uns sonstigen Terroreinheiten. Die Welt der Helden hat sich geändert. Es ist nicht mehr der männliche, unabhängige, allein entscheidende Männer- oder Frauenfigur - oder gar FreiheitskämpferIN, sondern immer ein Super-Sonder-AgentIN einer Super-Sonder-Einheit der USA.

Die hohe Qualität der Effekte und der Produktionen hält uns davon ab, Filme aus anderen Länder auch nur anzuschauen. Wir wollen die schnellen Bildabfolgen, die schnellen Schnitte und die kurzen, einfachen Sätze die hin und wieder mit Aphorismen geschmückt sind. So erzielt der Film eine Tiefgründigkeit, die er gar nicht hat, sondern lediglich eine gezielte tiefenpsychologische Ausrichtung des Zuschauers vornimmt.

Deutsche Filmförderung in Hollywood

Seit ausländische Geld für Hollywood-Produktionen an die Bedingung gekoppelt sind, dass auch in den Länder, die Hauptgeldgeber sind, gedreht wird, kommt augenscheinlich die USA einen größeren Interessenradius. Plötzlich finden wir Hollywoodhelden in Berlin und Moskau wieder.

Mehr als 9 Milliarden Euro Eigenkapital haben deutsche Anleger seit 1999 in so genannte Medienfonds investiert. Diese Art der Geldanlage macht dank steuerlicher Vorteile inzwischen 17 Prozent des Marktes von geschlossenen Investmentfonds in Deutschland aus. Trotz strengerer Gesetze flossen im vergangenen Jahr erneut 1,7 Milliarden Euro aus Deutschland in Filmproduktionen. Etwa 80 Prozent dieser Gelder wandern in die USA, in Deutschland bleibt nur wenig. Der Finanzminister hat das Nachsehen, die deutsche Filmbranche auch... weiter
 ... und schon sind wir wieder bei Wulff & Co; bei seinen Promis und Filmproduzenten.  



ACTA und Hollywood - Das psychologische Konzept bricht zusammen

Natürlich spiegelt auch ACTA hier mit rein. Schließlich ist es psychologisch unproduktiv, wenn Kinofilme bereit kurz nach dem Kinostart überall angeschaut werden können. Die Zukunftswirkung dieser Produktionen durch eine spätere Ausstrahlung im allgemein zugänglichen TV verfehlt absolut ihre Wirkung. Sie werden nicht mehr in dem Maße geguckt, aufgenommen und diskutiert wie vorgesehen. Das ganze psychologische Konzept bricht ohne ACTA zusammen.



Montag, 13. Februar 2012

Duisburg/Sauerland: Nicht einmal mehr auf die Demokratie ist Verlass

Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg und Mitverantwortliche der Loveparade, wurde mit überwältigender Mehrheit abgewählt. Was in Baden-Württemberg noch mit der Volksabstimmung S21 gelang, ist in Duisburg mehr als misslungen. 

Hier konnte die CDU nicht mit drohenden Konventionalstrafen aufwarten, um die Wählermeinung zu ihrer Gunsten zu manipulieren. In Duisburg standen 21 Tote Menschen zur Diskussion, die fahrlässig der Profitgier einer Pleitestadt zum Opfer fielen.

Das Restrisiko - der schmale Tunnel - war bekannt und wurde wissentlich eingegangen. Nun versuchen sie die Schuldigen gegenseitig mit Schuld zu belasten, um sich von der eigenen Verantwortungslosigkeit freisprechen zu können.

Selbstverständlich ließ sich der Stadtrat von den zu erwartenden hohen Einnahmen durch die Loveparada blenden. Selbstverständlich standen die Nutznießer dieser Veranstaltung als Bittsteller Schlange in den Verwaltungsstuben und dem Bürgermeisteramt. Doch Demokratie bedeutet nicht: ... wenn alle den Verstand wegen ein paar Euros mehr in der Kasse verlieren, dass der Bürgermeister, einen Kopf ebenfalls beim Kassenwart abgibt.

Die Verantwortlichkeit der "Menschenverwaltung" einer Stadt hat in Duisburg kläglich versagt. Sie spielte eine hohe Risikokarte und verloren. Das Restrisiko traf die 21 jungen Menschen zu 100% und sie bezahlten mit dem Tode.

Die Abwahl Sauerlands mag vielen einen Genugtuung sein, doch ich sehe noch einen Lernwillen in der Gesellschaft aus diesen Desaster tatsächlich zu lernen. Es kann nicht sein, dass durch derartige Volksabstimmungen durch Zwang erst Bereitschaft zur politischen Verantwortung erzeugt wird. Die Verantwortung sollte sich vor den Entscheidungsfassung einstellen und nicht erst, wenn Menschen für das lasche Kalkulieren mit dem Restrisiko, mit dem Leben bezahlt haben.



Unsere Gesellschaft ist viel zu egozentrisch von oben herab ausgerichtet. Die Verantwortlichen blicken auf den kleinen Menschen wie auf einen Ameisenhaufen, bei dem nicht auffällt, wenn ein paar wenige unter dem großen Schuh der Profitsucht auf der Strecke bleiben. Ja - dieser arrogante Haufen spricht so gar von Eigenverantwortung, wenn solche Veranstaltungen besucht werden. In diesem Wahn der Selbstgerechtigkeit vergessen sie all zu schnell, dass die Werbeplakate für diese Veranstaltung aufhängten und den Eindruck erweckten, jeder würde den größten Event der Stadt verpassen, damit die Kasse der Veranstalter und damit die Steuereinnahmen einer Pleitestaat klingeln.

So einfach sollte man es ihnen in ihrer Argumentation nicht mehr machen. Sie müssen persönliche Verantwortung für das übernehmen, was sie entscheiden. Vielleicht werden dann aus den "kleinen, vielen Ameisen", die für den Profit zertreten werden, wieder Menschen und man scheut sich davor den großen Schuh der Gier auf sie zu stellen.

Unser Geld und unser Wohlstand ist blutig. Es ist kein Wohlstand, sondern es ist der Lohn für die Menschenverachtung, die wir uns zur Norm gemacht haben und dies dann Eigenverantwortung nennen.

Griechenland: Die dogmatische Politikrelgion der Menschenhasser

Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann. 
Jean-Paul Sartre
Die Frage bleibt unbeantwortet: 
Was in seiner inneren Überzeugung macht es möglich, dass all seine Sehnsucht immer der Hingabe des Profits zum Opfer fällt?


Jeder Anfang der Politik ist die Liebe zum Menschen. Ist der Politiker dann endlich an der Macht, hat er gelernt die Menschen zu hassen. 


Die Vorgehensweisen der Demokratien in Sachen "Finanzkrise" (schönes, ungefährliches Wort für Pleitegeier), muten befremdlich an. Noch vor wenigen Jahrzehnten galten die Schulden als Heilsbringer für Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Es hieß: Mit dem erzeugen Wirtschaftswachstum, werden die Schulden getilgt. 


Heute haben wir Schuldenberge nach dem rasanten Wachstum. Die Politik log. Nun sagen Sie wir müssen sparen, für das Wirtschaftswachstum, damit wir die Schulden abtragen können .... und sie lügen wieder. Die Gemeinsamkeit besteht darin: Die Mehrheit glaubt, weil sie nix wissen will. 


Der Ideengeber für diesen Schuldenmord an den Völkern, die heute mit Sparpaketen überzogen werden, sind die selbstgerechten Menschenhasser, die den kleinen Menschen als Vieh betrachten. Je höher ihre Position, desto unwichtiger der Mensch. Die kleinen Krawattenträgerflüsterer in den Hinterzimmern der Regierungen und in Brüssel sind die hohe Schule der dogmatischen Politikreligion von heute. Sie haben sich bereits bis in die Klassenzimmer ausgebreitet und unterrichten Humanwirtschaft unter der Prämisse: Ausbeuten bis zum emotionalen Freitod der Seele und dem letzten Rest von Verstand im Menschen.

Genau diese hoch gebildeten Lobbyisten oder besser Theologen einer Wertschöpfungsideologie, brachten es fertig, dass Demokratien freiwillig für sie einen Opferalter einrichteten und nach und nach die ihnen anvertrauten Leben als Sühneopfer dargebracht werden. Menschen, mit denen keine Wertschöpfung betrieben werden kann, erleiden den sozialen Tod einer Humanwirtschaft. So befolgen sie angeblich die Naturgesetze und machen daraus ein Ritual der Zurückgelassenen und Abhängten. Als Todesurteil wird dies gemäß unseren Gesetzen nicht empfunden, es ist die Natürlichkeit einer entmenschlichten Weltanschauung.

Griechenslands Technokrat - wie es so schön heißt - mahnte am 13. Febr. 2012 in Athen: Krawalle gehören nicht zu einer Demokratie. Er spricht damit tatsächlich von Moral. Jedes Recht auf Leben ist jetzt unwiderruflich an die Produktivität des einzelnen Menschen gekoppelt. Die Angstregantschaft des Feudalismus ist also noch lange nicht überwunden, egal welchen demokratischen Mantel wir ihr überstülpen.

Im Grunde ist die Schuldregelung eine Ohrfeige für jeden überzeugten Demokraten. Er muss sich eingestehen, dass unsere Auffassung von Demokratie fern ab von jeder Realität liegt. Der kleine Mensch ist lediglich eine schöne Dekoration für die neue Feudalherrschaft. Seine Meinung und seine Stimme war niemals in dieser Demokratie gefragt. Es wurde und wird immer nur über unsere Köpfe hinweg bestimmt und doch sollen wir die Schuld(en) auf uns nehmen. Wie der Esel der von seinem gefrusteten Reiter zu Tode geprügelt wird, weil der Reiter zu fett war, um dem Wettlauf zu gewinnen.

In unserer Demokratie erliegt der kleine Mensch der Willkür der Meinungs- und Gewissensgewalt von indirekt gewählten Parlamentariern, die ständig und überall nur vorgeben das Beste für das Volk zu wollen. Sie fressen sich die Wampen mit den Lobbyisten und der Wirtschaft voll und prellen selber die Zeche.

Daher sollten sich solche Regierungen nicht wundern, wenn Demokraten in Demokratien auf ihr Recht pochen, mitzubestimmen, und zwar so wie es gemäß den Satzungen von Demokratien vorgesehen war. Die Demokratie fiel Technokraten, Wirtschaftsbossen und Banken zum Opfer.  Diese sehen lediglich eine Bevölkerung als Acker für ihre Profite und Gewinne an. Demokratie öffnet hier der Korruption oder besser der Manipulation Tür und Tor. Die "freiwillige" Armutsverwaltung der Habenichtse funktioniert bestens. Ihnen ist bis heute der Blick auf das große Ganze verborgen geblieben und ihre neuen Anführer tun ihr Bestes, dass dies auch so bleibt.

Sie versprechen in der Politik schon wieder, Wirtschaftswachstum, wenn die Sparpakete in Griechenland umgesetzt sind. Europa wird offensichtlich nun der Drei-Felder-Wirtschaft unterworfen und Griechenland soll nun als erstes Land, die brachliegen. Danach wird alles umgepflügt und neu eingesät. Es ist nur noch nicht klar, wer den Marshalplan dieses mal stellt. Die Welt ist als Gesamtes pleite.

Griechenland wurde mit Schulden zu einem lukrativen Acker der Wirtschaftsbosse. Jede Rücklage ist längst dem Recht auf Profit zum Opfer gefallen. Für den harten Wirtschaftswinter, der nun ins Land ziehen wird, ist nichts mehr übrig. Die Bevölkerung ist auf das angewiesen was aus dem ausgemerkelten Wirtschaftsflor der eigenen Bevölkerung aus den Rippen schneiden kann. Ein Schlachtfest der auferlegten Selbstlosigkeit beginnt. Die Wirtschaft streitet sich nun um den Schinken, den sie diesem armen Volk, voller Gönnerhaftigkeit auch noch abkauft.

Von Gerechtigkeit ist keine Spur, wenn man nicht den Dogmen der Menschenhasser-Polit-Religion der Neoliberalen erlegen ist. Doch wer hier UNGERECHTIGKEIT ruft, wird schnell zum Idioten abgestempelt, denn diese Religion hat längst die ehemaligen Weltreligionen in der Anzahl der Anhänger überholt und ist noch gefährlicher als alles, was die Menschheit bis jetzt an Trugbildern von Weltanschauungen hervor brachte.

Die Nutznießer dieser unmenschlichen Wirtschaftreligion sehen sich auf der Seite der Gerechten und Guten. Sie erlauben sich die Macht der Strafe über die Nutzlosen. Man behauptet, die Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt. Das ist der Tenor der Stammtische und damit das Dogma der Regierungspartei CDU.

150.000 Beamte werden in den nächsten Jahren in Griechenland entlassen. Das sind 150.000 Menschen ohne Lohn. Für sie rücken keine arbeitslosen jungen Menschen in Lohn und Brot. Der Mindestlohn wird noch weiter gesenkt und im Deutschen Bundestag wird dies von der CDU als gerecht empfunden, weil ein niedriger Mindestlohn die Wettbewerbsfähigkeit der Griechen steigern soll. Wessen Wettbewerbsfähigkeit meint er denn wirklich? Die der Profitgeier, die billige Arbeitskräfte frei Haus von der EU - der Selbstverwaltung der dummen Ober-Esel und Wirtschaftsgläubigen - geliefert bekommen.

Wettbewerbsfähigkeit bedeutet für ein Volk lediglich die Erhöhung des Ausbeutungsmaßes, das per Gesetz geschützt wird. Die Demokratie zeigt ihre wahre Kinderstube und hat nichts anderes im Sinne als Systemmenschen zu erschaffen, wie schon Makkarenko für die Oktoberrevolution im Jahre 1917 in Russland. Diese Ableger nennen sich heute "Frankfurter Schulen", um ihre tatsächliche Gesinnung zu verschleiern.



Während gerade diese Anti-Human-Regierungen im Westen die Aufstände und Krawalle im Nahen-Osten als Demokratie- und Freiheitsbewegung feiern, wird in den eigenen Ländern jede Art von Freiheitsforderung als Spinnerei verlacht oder aber wie im Fall Griechenland als undemokratisch abgewiegelt. Das Volk hat das Maul zu halten und zu gehorchen. Wer nicht gehorcht; seine Türen verschließt und keine Meinung hat, wird als Aufwiegler in naher Zukunft verhaftet. Er erfüllt die Bedingungen die ihn als Terroristen identifizieren. Das Muster der Inquisition der Neu-Zeit ist längst erkennbar. Es kommt lediglich nur noch nicht zur Anwendung. Die Masse ist noch nicht voll eingeschüchtert und geplagt von der eigenen Existenzangst.

Nein! Ich hege keinen Groll gegenüber diesen menschenverachtenden Entscheidungsträgern, denn sie wissen es nicht besser. Sie benutzen nicht ihren Verstand, sondern bedienen sich lediglich ihrer anerzogenen Vernunft, die ihnen keinen andere Wahl lässt, als so zu entscheiden wie sie es tun. Niemand kann ihnen diese Schuld jemals abnehmen. Sie werden in die Geschichte eingehen wie all die selbstgerechten Helden, die mit Disziplin und Krieg versuchten die Welt sich Untertan zu machen, in der Hoffnung es entstünde dadurch Frieden. Es sind arme verirrte Hirne, die sich etwas unterwerfen, das noch nie existierte. Es stirbt erst, wenn die Mehrheit der Menschen aufhört daran zu glauben. Erst dann erlischt die künstliche Realität, die der Mensch sich unter dem Namen "Hochkultur und Zivilisation" schuf. Es ist kein Reichtum, wenn einer bestimmen kann, dass andere ihm einen Palast bauen dürfen, um in Lohn und Brot zu kommen. Es ist die größte Armut, die Menschheit je erlebte und seit tausenden von Jahren wie ein stoischer Esel erträgt. Noch nie war die Menschheit ärmer als sie heute ist. Sie hat längst die Achtung vor sich selber verloren und trägt doch den Orden der "Menschenrechte" schwelend auf ihrer Brust.

Deutschland ist angezählt - die radikale Menschlichkeit ist im Anmarsch

Betrachte ich den deutschen Schuldenstand von 2 Billionen Euro und den minimalen Handelsüberschuss aus dem Jahre 2011 mit gerade mal 158 Mrd. Euro, wird mir Angst und Bange. Deutschland wurde damit angezählt. In den nächsten Jahren droht ein Handelsdefizit und die Aufkündigung der Gutgläubigkeit der Gläubiger, wie in Griechen, Italien, Spanien, Portugal, Irland und all der Länder, die diese Liste im Jahre 2012 noch erweitern werden.

Schuld kann immer durch Sühne abgetragen werden, aber dies gilt nun mal nicht für Bankschulden. Diesen sind unweigerlich an den Materialismus gebunden und kennen keine Gnade im herkömmlichen Sinne. Das weiss bereits die Bibel und erklärt wie Schuldsklaverei "gerecht" und im Rahmen der Leviten zu handhaben ist. Ein verzweifelter Versuch von Gerechtigkeit in einem Ungleichheitssystem, das schon lange existiert, aber deshalb noch lange nicht natürlich ist.

Werden Schulden wie falle Griechenland erlassen, bleiben sie deshalb doch in den Bilanzen stehen und werden an die übrigen Teilhaber der Gläubigerbanken umgebucht - sei es durch höhere Bankgebühren, weitere Pleiten oder schlechtere Konditionen.

Diese Schulden bleiben in der Welt, wie die biblische Erbsünde und bringen damit neue Götter auf den Plan, die genau die gleiche Gefolgschaft und den bedingungslosen Gehorsam fordern, wie der Glaube an sich. Es darf nicht gefragt werden, sondern es muss nur gefolgt und gehorcht werden. Die Religion des Materialismus ist zeitgleich mit der Globalisierung der Bibel entstanden. Sie diente als Vorlage der Gerechtigkeit im Unrecht. Aus der damaligen Sicht der Menschen war es geradezu eine Erlösung, die sich heute zu einem Joch entwickelte und doch kann man die alten Dogmen nicht loslassen. Man fühlt sich ihnen verpflichtet wie dem Vater und der Mutter.

Sie wollen Griechenland auf den Knien sehen


Das weltliche Fegerfeuer wird gerade entfacht, mit der Glaubenslehre auf Wohlstand nach der Prozedur der Schande und Peins. Eine Selbstreinigung des Systems wird angestrebt. Dieses Mal nicht mit dem bluten Schwert des Krieges, sondern der freiwilligen Selbstzerfleischung, geboren aus der Einsicht der Notwendigkeit.

Die übrige Glaubensgemeinschaft des Wirtschaftswachstums und des Wohlstand steht grölend daneben und feuert die Inquisitoren der Neuzeit gerade zu an. Sie glaubt ein Anrecht auf die Schmerzen der Schuldner(Schuldigen) zu haben - ganz so als ob, damit die materiellen Schulden getilgt seinen. Die Droge des Gewissens, das nach Strafe schreit beseitigt jeden natürlichen Ekel des Menschen vor der eigenen Schandtat.

Auf diesen Scheiterhaufen brennen nun die kleinen Familien und Arbeiter, die garantiert nicht über ihre Verhältnisse gelebt haben, sondern nur taten, was ihnen aufgetragen wurde. Sie werden nun finanziell verbrannt, auch für den Wohlstand hier in Deutschland. Doch das ist zu viel Wahrheit. Das will niemand hören, vor allem nicht einer akkurat aufgeteilten Welt von GUT und BÖSE; von Schuld und Unschuld. Wer hier den Blickwinkel der Objektivität wählt gilt als Verräter, weil er keinen Unterschied zwischen Gut und Böse zu erkennen vermag. Das Gut ist gleichzeitig das Böse und umgekehrt herum.

Dem kleinen Menschen wird es keinen Vorteil bringen sich heute in Deutschland auf die Seite der Inquisitoren zu stellen. Die Gerechten, die nur einer höheren Gewalt - dem Profitgott dienen - werden auch hier in Deutschland ihre Opferaltäre errichten und uns in gewohnter demokratischen Manier fragen, wen wir aus unserer Mittel wählen, das Kreuz der Schande, der Sünde und der Schuld zu ertragen.

Wir werden unsere verblendete, religiöse Seele wieder nach außen kehren und unsere eigenen Brüder in der Hölle und das Fegefeuer der Gier und des Wohlstandes schicken. Nein, dieses Mal sind es keine Schornsteine die qualmen; dieses Mal werden diese Menschen nicht weggesperrt, sondern dieses Mal ist die gesamte zivilisierte Welt innerlich dazu bereit das Elend ohne einen Finder zu rühren zu ertragen.

Die freiwillig Selbsterniedrigung zum Wohl des großen Ganzen

Die Entsozialisierung ganzer Gesellschaftsschichten wird uns nur ein Frohlocken aus der Kehle pressen: "Gott sei Dank, trifft es mich nicht ..., sondern den anderen." Das St.-Florians-Prinzip steckt in jedem von uns, wir haben nur gelernt es besser zu verstecken. Das ist die Weiterentwicklung der Menschheit gewesen, seit der der Industrialisierung. Wir haben uns im Innern wie im Äußeren perfekt der künstlichen Natürlichkeit - unserer angeblichen Wirklichkeit angepasst. Wir agieren mittlerweile sogar im vorauseilenden Gehorsam. Wir entwickeln Lösungszenarien wie wir uns in Zukunft in dem reinigenden Fegefeuer der heiligen Profitgesetze verhalten wollen. Es werden Bedingungslose Grundeinkommen in Deutschland und Österreich gefordert, und zwar in Währungen die angeblich sicherer sind als die jetzige. Wobei eine Währung immer nur ein Tauschmittel ist, mit dem in der Hand sich der Einzelne sich auf  "Freiwilligkeit" des Habenden verlassen muss, dass er etwas von seinem Habe, gegen Geld eintauscht.

Die Menschheit ist in ihrem Universum der göttlichen Natürlichkeit ihrer selbst erschaffenen Realität gefangen, wie ein wildes Tier im Käfig eines Zoos. In ihm entwickelt sich nun der Drang aus seinem Käfig auszubrechen und den Zoo wieder einmal selber zu verwalten.


Es bleibt nur abzuwarten, wer "freiwillig" den Affenkäfig in Zukunft beziehen darf und mit genügend Motivation sogar "freiwillig" und unter bestem Wissen sogar den Käfig noch hinter sich abschließt.

Die Mehrzahl der Menschen war und ist Menschenkapital. Es gehört sich selber und erliegt dem Zwang, sich ständig und unter Wert zu verkaufen. Das sind die "Naturgesetze" unserer Vernunft.

Er steht unter der eigenen Selbstverwaltung, die nach inneren Gesetzen agiert. Die jeder Natürlichkeit entbehren, aber trotzdem als solche angesehen werden. Das Schuld, Gnade und Büßerverhalten ist in uns so sehr verhaftet, dass selbst der Vernünftigste annimmt, es sei natürlich.

Es gibt keine Tierrasse, die in der selben ausbeuterischen Art und Weise über seine Artgenossen herrscht. Es gibt kein natürliches Vorbild, das besagt, die Anführer müssen in Palästen wohnen, die Untergebenen für sie bauten. Es gibt keine Rasse, die sich Sklaven hält und mit Profitdenken regiert. Selbst die Ameisenkönigin residiert nicht wie im Zeichentrickfilm "Biene Maja", sondern friste ein tristes Leben in Abgeschiedenheit als Eier-Legemaschine für den Staat. Sie hat keinen Hofstaat, der mit fetten Bäuchen sich von den Arbeiterbienen den Honig ins Maul träufeln lässt.

Daher behaupte ich: Der Mensch liegt in seiner Intelligenz unterhalb des Insektenhirns. Das ist vielleicht der Grund warum der Mensch lediglich nur ca. 10% seiner Hirnmasse nutzen kann.


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