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Freitag, 30. März 2012

Europa: Eine Billion ist morgen zu wenig, wir brauchen also heute schon zwei

Mehr Geld, mehr sparen. Die Börsen steigen, je mehr frisches Geld zu erwarten ist. Die Preise steigen, je mehr Geld in das System gepumpt wird und gleichzeitig verlieren die Löhne an Wert. Die Inflation hat längst bei den Rohstoffwerten eingesetzt.  Dies alles funktioniert nur um den Preis der Sozialsysteme und Solidaritätsprogramme. Noch will das nicht jeder einsehen, aber die Masse ist gelehrig. Jeder ist sich selbst der Nächste. Ein Grundprinzip unserer Wertelehre. Menschlichkeit ist ein Luxusgut, das man sich nur bei höchster Rentabilität für die Wirtschaft erkaufen kann.

Die einen wollen die Schulden - und damit die Geldmenge erhöhen, damit jeder ein Einkommen hat. Die anderen wollen sparen und den Lebensstandard der Menschen reduzieren, durch höhere Konsumkosten. Damit die Wirtschaft in Schwung bleibt. Daher scheint eine Konvergenz die optimale Lösung sein. Die Zeche zahlt immer der kleine Mensch.

Vor nicht als zu langer Zeit konnte sich keiner einen Rettungsschirm vorstellen. Eine Billion war eine nicht gerade geläufige Zahl. Heute sind Milliarden, die Millionen von Gestern und Milliarden sind die heutigen Billionen. Die Inflation findet bereits in unsere Köpfen statt. So wird man nicht von der eigenen Entwertung seiner Leistung aus dem Nicht getroffen. Man gewöhnt sich langsam daran. Der einzige Wert in der Relation gleich bleibt, sind die Rohstoffe - so scheint es.

Doch wenn kein Geld mehr für Produkte da ist, werden keine Rohstoffe mehr verarbeitet. Es herrscht also immer noch Goldgräberstimmung an den Märkten, solange die Staaten frische Geld für Spekulationen liefern. Man fördert auf alle nur erdenkliche Arten die Blasenbildung in dieser Welt.

Noch hegen viele die Hoffnung, dass es lediglich zu einem harmlosen, überschaubaren wirtschaftlichen Absturz wie im Jahre 1932/33 kommt. Der Krieg und die Radikalisierung der Menschen in Deutschland und Europa, war lediglich eine Folge eines Diktators und die Erfindung einer radikalen Ideologie. Deshalb sind wir auf diesem Auge mehr als Blind. Die Radikalisierung der Märkte ist längst in Gang und erfasst breite Massen.

Eine europäische Binnenmarktwirtschaft ist aufgrund der Bevölkerungsdichte nicht möglich und es gibt keine Märkte, die für einen Aufschwung nach einem Zusammenbrauch ausgesogen werden können, außer den eigenen. Daher rühren die Bestrebungen, Europa zu einem Land zu einer Steuerzone - also Einnahmezone - zu machen. Der letzte Ausweg, einen Flächenbrand zu verhindern. Alle werden unter das gleiche Recht und Gesetz stellt, und zwar ohne Krieg und Blutvergießen.

Asien rüstet sich für den Alleingang ohne Europa und den USA. Das Erwachen der Rohstoffländer ist nicht aufzuhalten. Die marktwirtschaftliche Aufklärung von unserer Seite funktionierte nicht wie gewünscht.

Die BRIC-Staaten machen sich ihre eigenen Weltbank. Eine Offensive gegen die Dollarpräsenz und die Benachteiligung der aufstrebenden Märkte. Sie ordnen sich nicht dem Wirtschaftskonglomerat  der alten Industriestaaten unter. Sie kochen ihr eigenes Süppchen und bestaunen amüsiert das Treiben auf unseren Breitengraden.

Sie zeigen die Bereitschaft aus den Fehlern zu lernen, das uns hier fehlt. Eigentlich stünde eine Entschärfung der Märkte an, doch das Gegenteil wird angestrebt.

Das langsame Erwachen der westlichen Bevölkerung in der Realität ist schmerzhaft. Es sieht seine Ketten und Zwänge, die es vor nicht all zu langer Zeit als Freiheit interpretierte. Plötzlich sieht man sich im eigenen Existenzkampf, den eigentlich nur Menschen in fernen, armen Ländern führten.

Der Unmut der unteren Schichten steigt stetig an. Noch bemühen sie sich um soziale, diplomatische Lösungen; meist angeleiteten von großen Thinktanks der Neoliberalen. Ob diese gesteuerte Revolution der Marktradikalen in Europa gelingt ist fraglich. Ich bin nicht davon überzeugt, dass das anarchokapitalistische Meinungsdiktat als freiwillige Revolution in den Köpfen der Menschen bis in die letzte Konsequenz umsetzen lässt.

Am Ende zahlt der kleine Mensch eh die Zeche. Sei es durch Enteignung der eigenen Leistungskraft oder aber durch asymmetrische Kriegen gegen Teile seines eigenen Volkes. Der sozialrassistische Druck auf die Menschen steigt immer weiter an. Die Ungleichgewichte sind zu hoch. Eine Selbstregulierung ist nicht zu erkennen, viel eher eine Eskalation des radikalen, vernichtenden Kapitalismus.

Wie die Entschärfung aussehen kann, vermag sich jeder für sich auszumalen. Hauptsache er denkt darüber nach, ohne in den großen Umverteilungswahn von Einzelmensch zu Einzelmensch zu verfallen. Wir sollten weg vom Kampf, Mensch gegen Mensch; Brot gegen Brot; Wasser gegen Wasser ... es wird Zeit für eine Öffnung der Perspektiven.

Lena / Emden: Der Mob entwickelt einen Hang zur Todesstrafe

Lynchlust - Die tödlichen Ideen und die Menschenrechte

Keine Regierung könnte die Todesstrafe in Deutschland einführen wollen. Es käme zum größten Aufstand der Gerechten. Ich erinnere an den EU-Vertragspassung, der ebenfalls als Todesstrafe interpretiert wird. Nun aber bildet sich immer mehr der Hang der öffentlichen Meinung zur Todesstrafe heraus. Die Selbstgerechten übertreffen sich mit ihrer radikalen Menschlichkeit immer mehr und fordern das, wogegen sie im unemotionalisierten Zustand wenden würden. 

Vor der Polizeihautwache in Emden sollen Menschen kampiert haben, die eine Herausgabe des 17-Jährigen Tatverdächtigen forderten. Eine unverhohlene Forderung nach Lynchjustiz mitten in Europa. Nun stelle sich heraus, dass der angeblich Schuldige, unschuldig ist. Hätte der Mob, die Intelligente Masse regiert, wäre dieser junge Mann schon tot. Wären danach die Lyncher wegen Mord ebenfalls zum Tode verurteilt worden? Dies ist eine rhetorische Frage. Muss aber gestellt werden, damit sich heraus kristallisiert, warum es in Deutschland keine Todesstrafe gibt. Wir leben nicht in den USA und auch nicht im Iran oder China.

Sehr viel Böses wird im Moment über den 17-Jährigen und seine Familie erzählt, was vielleicht in der Natur der Sache liegt, schließlich soll er Lena, das Mädchen, das manche hier schon als „Engel von Emden“ bezeichnen, getötet haben.
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106135373/In-Emden-regieren-Geruechte-und-Hass.html

Die Todesstrafe wurde und wird von zu vielen totalitären und auch demokratischen System als politisches Druckmittel schamlos ausgenutzt. Dem darf man keinen Vorschub leisten, egal wie emotional der tragische und gewaltsame Tod der 11jährigen Lena berührt. Die Trauer der Familie um ihre tote Tochter kann niemand auslöschen. Das mag in ihren Augen jetzt kaltherzig von mir klingen, aber lieber nehme ich ihren Zorn auf mich, anstatt in wenigen Jahren, den offiziellen Ruf des Mob nach einer Todesstrafe, hier in Deutschland erleben zu müssen.

Wer einen Mörder ermordet, macht das Opfer nicht mehr lebendig. Der Schmerz, die Trauer und der Verlust bleiben in den Herzen der Angehörigen erhalten. Niemand kann diesen Schmerz tilgen. Wir leben nicht mehr im biblischen Zeitalter, wo gilt: "Auge um Auge, Zahn um Zahn".

Es ist verständlich, dass man seiner Wut und seiner Hilflosigkeit mit der Forderung nach der Todesstrafe, hingibt; sich seine eigene moralische Festigkeit damit beweisen will. Der öffentliche Druck auf die Ermittlungsarbeiten der Polizei ist besonders bei solchen Gewalttaten immens groß und führt dadurch schnell zu falschen Verdächtigungen. Auf der anderen Seite, will die Polizei allen Hinweisen nachgehen. Hier ist die Verantwortung der Medien gefragt, denn auch bei uns gilt die Unschuldsvermutung bis zur Urteilsverkündung. Egal wie schwerlich dies akzeptiert werden kann.

Es war keine Ermittlungspanne

Jetzt muss ich der Polizei zur Seite springen. Als der junge Mann verhaftet wurde, stand er unter Tatverdacht. Die Medien selber machten einen Schuldigen aus ihm. Nun wollen sie ihre eigene miese Berichterstattung, als Fehler der Polizei um interpretieren. 

http://www.focus.de/panorama/welt/ermittlungspanne-nach-maedchenmord-in-emden-jugendlicher-unschuldig-drei-tage-in-haft-ermittler-verteidigen-festnahme_aid_730408.html



Meine aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen von Lena.
Der tiefe Schmerz lässt sich nur erahnen und bereits das scheint unerträglich zu sein. 

Donnerstag, 29. März 2012

IRAN / JUSOS: Ja; zum Krieg - Sie sind keine Iraner und keine Soldaten

Die Jusos, die Jugendorganisation der SPD spricht sich für den Krieg aus, mit dem sinngemäßen,diplomatischen Nebensatz, "wenn alle anderen Taktiken zu keinem Durchsetzen der Forderungen führen".  Die SPD ist daher keine Wahlalternative zur CDU oder zu den Grünen. Alle sind im Zweifel für den Krieg. Der Israelische Geheimdienst darf ungestraft Atomphysiker im Iran ermorden und zieht wie ein Mordkommando durch den Nahen-Osten. Was nicht passt wird inoffiziell hingerichtet. Ist das Staatsterror?

Früh übt sich, wer Politiker werden will. Das gilt auch für einen Juso. Politiker führen keine Kriege, sie bestimmen wer den Krieg zu machen hat. Sie bestimmen wer zu sterben und zu töten hat. Schließlich ist Krieg mittlerweile eine unblutige Sache geworden. Man tötet aus der Distanz, wie bei PC-Spielen - lediglich der Feind stirbt real und Zivilisten sind Kollateralschäden.  Es wird nur noch auf den Knopf gedrückt und der Feind stirbt. Ein schlechtes Gewissen braucht man dabei nicht mehr zu haben. Das wurde abgeschafft.

Naiver geht es nicht mehr. Diese jungen Menschen sind derart weit weg von der Realität, dass ein Satz "Hinternversohlen" ihnen bestimmt nicht geschadet hätte. Eine Lebenserfahrung, die Ungerechtigkeit mit Schmerzen, innere Verletztheit mit angeblich objektiver Wahrnehmung der Strafenden verbindet.

Die Ober-Jusos, die ihre Stimme erheben dürfen,  setzten sich bestimmt hauptsächlich aus AbiturientenINNEN zusammen, die niemals zur Bundeswehr gegangen wären bzw. verweigert hätten. Sie planen ihre eigene politische Karriere. Eine bequeme, schnelle und nachhaltige Art, Geld zu verdienen. Satte, fette Pensionen winken, solange man sich zwischen wirtschaftlichen Interessen und Stammtischparolen hindurch lamentiert.  

 Ihr Programm ist der reine Meanstreamtrash der NGOs, wie Bertelsmann und INSM. Reine fremde Meinungsübernahme ohne jegliche Prüfung der vorgelegten Fakten. Sie geben sich Szenarienbriefings hin, ohne die angeboten Szenerien auf ihren Realtitätsgehalt zu prüfen, geschweige denn zu überlegen, ob es noch andere Alternativen gibt.

 "Bessere Bildung und ein gutes Leben". Diese Organisation ist politisch bzw. wirtschaftlich so überkorrekt, dass es bereits peinlich ist. Ein Krieg gegen den Iran, entspricht ihrer Meinung nach der Staatsräson, schließlich hat Deutschland eine historische Verpflichtung gegenüber Israels.

Meiner Meinung nach besteht unsere historische Verpflichtung gegenüber Israel nicht darin, jeden derer Kriegsideen in die Tat umzusetzen oder zu befürworten, sondern sie besteht darin, dass es niemals mehr zu irgendeiner Diskriminierung von Völkern, Glaubensgemeinschaften oder Andersdenkenden kommt. In dieser Hinsicht hat die Deutsche Regierung versagt. Israel ist ein verwöhntes Kind, das bettelnd, nörgelnd und rechthaberisch am Rockzipfel der anderen Nationen hängt. Sich in allen Lebenslagen nur benachteiligt sieht und täglich die Säbel wetzt. 

Der UN-Menschrechtsrat will die israelische Siedlungspolitik überprüfen. In Israel gilt: Wo Israelis bauen, dürfen Palästinenser nicht mehr bauen. Doch Israel blockiert. SCHMOLLT und bricht die Beziehungen zum UN-Sicherheitsrat ab. Würde dies der Iran tun, wäre das bereits wieder ein Ruf nach Krieg wert. Schließlich hat Isreal gewichtige Fürsprecher auf seiner Seite, auch wenn es um Krieg geht.  All das wird ignoriert. Warum formulieren diese JUSOS nicht:

Wir unterstützen solange keinen Krieg gegen den Iran, wie Israel seine Siedlungspolitik abbricht!

Die israelische Siedlungspolitik widerspricht den international anerkannten Menschen- und Antidiskriminierungsgesetzen. Politisch herbei geführter Mangel an Geldmitteln gegenüber einer Bevölkerungsgruppe kann nicht das Menschenrecht umgehen.  Erst wenn Israel ernsthafte und abschließende Verhandlungen mit den Palästinensern auf Augenhöhe führte, kann über andere Optionen gegenüber dem Iran eventuell nachgedacht werden.
 


Die Jusos nehmen einfach unbewiesene Behauptungen als Faktum an:

1. Der Iran besitzt Atomwaffen bzw. baut welche
2. Der Iran will Israel angreifen

Genau die gleichen Behauptungen wurden vor dem Krieg gegen den Irak in den Raum gestellt und angeblich sogar bewiesen, obwohl sie hinterher nicht als bewiesen galten. Der Irak wurde zerbombt und heute stehen 100.000 auf der Straße. Sie demonstrieren gegen die soziale Ungerechtigkeit im Irak. Schiiten hetzten gegen Sunniten und die Kurden sitzen auf ihren Ölfeldern inkl. Autonomiebestrebungen. Ich nenne diese angeblichen Kriege alles hitzköpfige Entscheidungen von uninformierten Menschen, die etwas zu sagen haben, aber besser schweigen würden.

Sie machen sich zu Mordinstrumenten der Industrie und Wirtschaft. 
Nein, nicht die Lobbyisten sind Schuld, sondern die Politiker und die, die es werden wollen, weil sie ungeprüft einfach Behauptungen als Wahrheit annehmen.


Mittwoch, 28. März 2012

FAHNDUNG / Wirtschaftsfinanzkrise: Der ANDERE wird dringend gesucht

Der oder die ANDEREN werden dringend gesucht. Wegen Betrug, Veruntreuung, Dekadenz und sozialer Ungerechtigkeit. Sachdienliche Hinweise, bitte an das Bundesfinanzministerium oder an alle Dienststellen und Organisationen, die sich mit der sozialen Ungerechtigkeit auf der Welt, in unserem Land und auch in Europa beschäftigen. 

DER ANDERE / DIE ANDERE

Der ANDERE ist immer der, der ICH gerade nicht bin, denn es muss gespart werden - aber bitte beim ANDEREN. Deshalb wird dieser ANDERE dringend gesucht.

Die Rechnung unseres Sozialstaates muss bezahlt werden, aber von DEN ANDEREN. Es kann also sein, dass es sich auch um eine Gruppe von Menschen handelt - aber gesehen hat sie noch keiner. Besondere Kennzeichen können daher nicht genannt werden. Man nimmt an, es seien die, die mehr haben als die angeblich NICHTS habenden.

Wir brauchen höhere Steuern und Abgaben, aber die soll der ANDERE bezahlen, deshalb diese Fahndung. . Es gab zwar viele Verdächtige, doch in den Verhören, stellte sich heraus, dass sie nicht der ANDERE sind. Sie sind selber benachteiligt und ausgebeutet.

Die Polizei und alle Sozialgerechten suchen verzweifelt nach der Identität des oder der ANDEREN - es kann sich allerdings auch um eine Frau oder Frauen handeln.

Wichtig ist nur der genaue Wohnort und die Kontoverbindung, damit die Schulden dieser Welt vom Konto der ANDEREN abgebucht werden können. Nur so können wir das Spiel von Neuem beginnen.

Dieser Aufruf ist dringend! Bitte helfen Sie uns .... Damit helfen sie sich selber!


Schäuble: "Die Zeit der Nationalstaaten ist vorbei."
- Die ANDEREN, die große Unbekannte

Nicht nur die Millionäre, die Milliardäre oder die Banken bestehen auf ihr Recht auf Profit, sondern und vor allem der kleine Mensch, will seinen Profit für seine Leistung.  So erhalten sie die Macht, die wir ihnen nun nicht mehr gönnen. Doch gilt: Wer unsere Werte nicht akzeptiert, ist gesetzlos, schamlos und ist daher rechtlos.

So halten wir uns im Gängelwagen - im System = Systemzwang. Der Teufelskreis schließt sich und gilt als logisch. Wir sind gefangen im unserem eigenen System der Regeln, Werte und Normen. Nun haben wir keine Lust mehr den Karren zu ziehen und wollen auf den Bock und die Zügel halten. Ein anderer soll ziehen, doch keiner will DER ANDERE sein. Jeder ist ICH, aber niemals der ANDERE.

Wir denken wie DIE, die wir für schuldig halten. Wir werten sie die, die wir für schuldig halten und glauben, wir seinen unschuldig - denn schuld ist immer DER ANDERE und den kennt keiner wirklich. Man reicht den Kelch immer dem nächsten, damit er an einem vorübergeht.

Wir sind sie und sie sind wir. Wir glauben, wir seien nicht profitgierig, weil unser Vermögen klein und nichtig ist, im gegen zu dem DES ANDEREN .... Mit all dem Geld und dem Reichtum DES ANDEREN würden wir die Welt besser machen, nur nicht mit unserem. 

Doch dieses Geld DER ANDEREN, das gegen Werte eingetauscht werden kann, muss erst wieder EIN ANDERER leisten, damit die Welt auch so gut bleibt, wie wir sie für uns machen wollen. Wir alle samt sind also nicht besser als DIE ANDEREN, nur unsere Absichten klingen besser und überzeugender.

http://politikprofiler.blogspot.de/2012/03/schauble-die-zeit-der-nationalstaaten.html

Totalplattform „Elgin“: Methan tritt in der Nordsee ungehindert aus

Uns wird ständig der Klimawandel unter die Nase gerieben. Mit all dem CO2, das wir verursachen, sind wir daran schuld. So wird es uns eingehämmert. Tatsache ist aber auch, dass mit jeder Ölförderung, das wirklich klimaschädliche Gas, Methan austritt. Die Plattform "Deep Water Horizon" im Golf von Mexico explodierte, weil 40% Methan in der Ölfördermenge enthalten waren. Es trat nicht nur Öl aus, sondern eine sehr hohe, ungesunde Menge an Methan. Das Bohrloch in der Nordsee befindet sich zwar in "nur" 90 m Tiefe,unterhalb des Meeresspiegels, aber die Bohrung selber geht  6000 m tief in die Ozeanische Platte hinein. Dort herrschen angeblich Temperaturen von ca. 190 C.

Der Unfall in der Nordsee war absehbar. Noch schlimmer ist, auf der Bohrinsel brennt noch die Abfakelflamme. Das Gasgemisch kann sich jederzeit entzünden. Dort gelang es nicht, das Bohrloch zu schließen. Nun heizen wir tatsächlich unser Klima auf - und das aus politischen Gründen.

Die Europäische Union will so wenig wie möglich Gas aus Russland beziehen. Dies ist politisch inkorrekt und wiederspricht der beschlossenen politischen Agenda des Westens, obwohl in Russland das Gas meist aus der Kontinentalen Platte gefördert wird.

In Deutschland unterstützt die Politik das "Fracking". Umweltgutachten sind gar nicht erforderlich. D. h. es dürfen Bohrungen durch die Grundwasserschicht in Gasfelder vorgenommen werden. In den USA kam es deshalb zu großflächigen Grundwasserverseuchungen. Die Kosten dafür trägt wie immer die Allgemeinheit. Die angebliche unternehmerische Verantwortung existiert in der Realität nicht. Außerdem wie kann man verseuchtes Grundwasser ersetzen? Genau - gar nicht. Deshalb sollten solche Risiken erst gar nicht eingegangen werden. Die Argumentationsschiene ist daher absolut falsch, wie auch bei der Atomenergie.

Diese politische Agenda hat nur ein Ziel. Russische und chinesische Firmen sollen aus der Wertschöpfungskette in Europa und den USA herausgehalten werden. Eine andere, feine Art des Protektionismus und Sanktionierung, auf Kosten der Umwelt und auf Kosten unseres Trinkwassers, hier in Deutschland. Der Nahe-Osten wird dagegen in unser System integriert. Die Verwaltung der Länder wird nicht übernommen, aber das Führungspersonal ideologisch geschult. D. h. Rohstoffveräußerung auf kosten der Förderstaaten durch westliche Firmen. Ein Kompromiss, der mit Russland nicht zu schließen ist. Es will seine Rohstoffe selber ausbeuten, verkaufen und verarbeiten. Daher ist es ein Systemfeind. 

Eine Politik die global marktwirtschaftlich denkt und agiert, hat nix für den Menschen an sich übrig. Er ist für sie nur Konsumvieh, das im Fluss des Geldes gehalten werden muss, um den Selbstbedienungsladen Marktwirtschaft aufrecht zu erhalten. Das Ziel selber ist die Einsicht der Menschen, dass kein Staat mehr von Nöten ist. Der Mensch wird in die Freiheit der Marktwirtschaft eigenverantwortlich entlassen. D. h.: Die "natürliche" Selektion gemäß den Marktwirtschaftsgesetzen kann sich ungehindert in Gang setzen. Ein BGE wird dies nicht aufhalten. Es beschleunigt die Unfinanzierbarkeit eines Staates und einer Gemeinschaft.

Man kann eine Muschel mit Gewalt aufbrechen, um an ihren Inhalt zu kommen oder aber man nötigt sie mit äußeren Einflüssen, zur Selbstaufgabe. Genau so wird momentan die Menschheit beeinflusst, damit sie sich freiwillig frei ohne Schutz den Marktgesetzen ausliefert.

140 Euro Rente sind keine Argumentation für ein BGE - Eine Finte der Elite

Unter BGE versteht man das "Bedingungslose Grundeinkommen", kreiert und unterstützt von Götz Werner (dm-Gründer). Darin soll jeder Bürger ein Grundeinkommen vom Staat erhalten, als Grundsicherung. Dafür soll aber die gesamte Steuerlandschaft in Deutschland radikal umgestellt werden. Der Staat soll sich hauptsächlich über eine hohe Konsumsteuer (MwSt.) diese Ausgaben finanzieren. Selbst die Piratenpartei ist für ein BGE ohne kritische Hinterfragung. Wer vertraut gehorcht! Das ist das Prinzip von NGOs. Sie erstellen Wunschziele für die Menschen ohne die Konsequenzen aufzuzeigen. Denn sie wollen die Auswirkungen, das angebliche Ziel ist am Ende unfinanzierbar und wird deshalb verworfen. Nur so lässt sich das Solidar- und Sozialwesen eines Staates aufbrachen. In den USA ist dies einfacher, da existieren diese hohen Hürden erst gar nicht und trotzdem demonstrieren Massen gegen eine flächendeckende Krankenversicherung. So funktioniert Agitation.

Dies ist eine Betrachtung aus der aktuellen Wertelehre. Man kann also nur Auswirkungen lindern. Ein BGE steigert am Ende die Abhängigkeit der Menschen. Der Staat hält sich damit einem Pool von Arbeitskräften auf eigene Kosten, aus dem sich die Unternehmen ohne Kostenbeteiligung, bedienen können. Im Grund wird Deutschland mit einem BGE zu einer riesigen Leiharbeiterfirma.

Doch zu erst zu den 140 Euro Rente für die 400-Euro-Jober

Grundlegend muss man sich fragen, warum sie dieses Thema plötzlich in den Medien auftaucht, und zwar ohne Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn - ich wahrscheinlich zu konservativ für die vielen jungen, gebildeten Anhänger des BGEs.  Ich gehe davon aus, dass in naher Zukunft die Witwenrenten angegangen und gestrichen wird. Da aber viele Frauen der Babyboomer-Generation in 400-Euro-Jobs zu finden sind. Nun sollen diese Frauen von ihrem kleinen Einkommen auch noch eine private Rente finanzieren. Auf der anderen Seite gelten diese Frauen und Männer als Beschäftigte und erscheinen nicht in der Arbeitslosenstatistik.

Noch schlimmer wird die Situation, wenn all die Babyboomer-Rentnerin ihre verdiente Rente einfordern. Momentan wird der heutige Rentnerwohlstand und den Stammwählern der CDU, finanziert. Diese zukünftigen Kosten sind von keiner staatlichen Rentenversicherung oder auch von privaten Versicherungen zu stemmen. Doch darüber mag keiner sprechen, noch sind sie beim Geld einsammeln und wenn Zahltag ist nix mehr da.

Für diesen Zeitpunkt müssen Regeln aufgestellt werden, damit keiner auf die Idee kommt, bei irgendjemanden etwas einzuklagen und doch wird diese Meldung Futter für die BGE-Anhänger sein und sie in ihrer Argumentation unterstützen.

Was bedeutet das "bedingungslos" im Bedingungslosen Einkommen?

Bedingungslos bedeutet lediglich - ohne Zwang vom Staat - also von der Demokratie und der Gemeinschaft. Der Systemzwang agiert aber auch ohne Staat. Mit Hartz4 wurde die Sozialhilfe als Gehalt vom Staat für den Mittellosen angesehen, daraus leitete man das Recht, den Anspruch ab, dass diese Menschen unentgeltlich bzw. für 1 Euro in öffentlichen Einrichtungen arbeiten müssen. Die libertäre/neoliberale Tendenz des BGE habe ich nun hoffentlich offen gelegt.

Beim bedingungslosen Grundeinkommen, wird diese Vorschrift als "Freiwilligkeit" vorausgesetzt. Es ergibt sich eine moralische Verpflichtung, die keinem gesetzlichen Druck mehr braucht, sondern von der Gesellschaft schonungslos und ohne Rücksicht ausgeübt wird.

Noch dramatischer wird es, wo sich diese Menschen dann ehrenamtlich, also ohne marktwirtschaftliche Bezahlung freiwillig einbringen sollen. Nehmen wir mal die Kranken- und Altenpflege. Diese sind meist von marktwirtschaftlichen Einrichtungen geführt und nicht vom Allgemeinwesen. Sie stellen also Rechnungen an die Kranken- und Rentenversicherung. Somit ist das BGE ein Heer von Aufstockern aus der heutigen Sicht, finanziert aber nur noch den Leistern der Gesellschaft, nicht mehr vom Kapital das sich vermehrt - da eine "Vereinfachung des Steuerrechtes" geplant ist.

Auf diese Art verleibt sich die Marktwirtschaft den Staat als Leiharbeiterfirma ein, die eigenverantwortlich für die Menschen mit und ohne Arbeit finanziert werden muss. Die Unternehmen bedienen sich lediglich aus dem Pool der Grundeinkommler. Das Ziel der Arbeitgeber ist endlich erreicht, sie haben keine solidarische Verpflichtung mehr gegenüber ihren Arbeitern.  Das BGE ist also eine Verschärfung von Hartz4 unter einem hohen gesellschaftlichen und moralischen Druck, den jeder gegen jeden dann ausüben wird.

Natürlich kann man behaupten, dass die Unternehmen höhere Gehälter zahlen müssen, um gutes Personal zu bekommen. Doch diese Argumentation wird schon lange heute vorgebracht und es passiert nix. Wir leben bereits in einer Job-Sharing-Gesellschaft. Warum sollen also die Unternehmen dieses Konzept nach einem BGE weiterführen. Manch einer wird sich aufgrund des Grundeinkommens sich sogar dazu hinreißen lassen, einen begehrten Job zu einem noch niedrigen Gehalt als heute anzunehmen. Somit finanziert die Gemeinschaft "freiwillig frei" die Leistung für Unternehmen, die hinterher Rechnungen und Preise festlegen. Über diese dann wieder die Einnahmen für das BGE als Konsumsteuer in die Gemeinschaft finanziert werden müssen.




Was ist das BGE eigentlich? Welche Ziele stecken dahinter?

1. Das heutige Hartz4 ist Konsumgeld. finanziert von allen Arbeitern der Volkswirtschaft. Jeder hier ist eine Verbrauchseinheit.

2. Ein BGE wäre Verbrauchsgeld für alle, damit der Markt nicht bricht. Finanziert von allen Arbeitern der Volkswirtschaft.

3. Unternehmer versteuern ihr Einkommen erst nach allen Abzügen, wie wie der Arbeiter. Sie können Miete, Essen, Strom vom Gewinn abziehen.

4. Sämtliche Steuern die der Unternehmer bezahlt der Konsument indirekt durch den Kaufpreis.

5. Fällt z. B. die Krankenversicherung für den Arbeiter weg, wegen dem BGE verdient der Unternehmer mehr, denn er behält seine Beiträge für die KKV und RV. Die siehst Du nie auf Deinem Lohnzettel.

6. Wird das BGE über eine Konsumsteuer (MwSt) finanziert die angeblich bei 50 % liegen soll, kann Du Dir Deine Lebenshaltungskosten selber ausrechnen.

7. Beim BGE sollen alle Steuern wegfallen - sind ja doof, sondern nur über eine Konsumsteuer (MwSt.) soll sich dieses Grundversorgungsgeld finanzieren. D. h. kein Unternehmen bezahlt auch nur einen Cent Steuern auf seine Gewinne, die er von Dir macht.

8. Ein Götz Werner bezahlt auch nur die MwSt. für seine privaten Gebrauchsgüter.

9. Mit dem BGE hält der Staat einen Arbeiterpool auf eigene Kosten vor, aus dem die Firmen ihr Humankapital abrufen. So ähnlich sagte es selbst Götz Werner.

10. Das Kündigungsschutzgesetz wäre weg - ist denen schon lange ein Dorn im Auge.

11. Die Gewerbesteuer wäre weg - ist eh schon in Arbeit.

Das BGE ist ein Hilfsmittel, Zuckerbrot der Reichen, um sich aus der Solidargemeinschaft mit ihren Profit zu stehlen. Über ganz normale Anträge geht das nicht, das akzeptieren die Menschen nicht.

Gründen sie aber eine Institution, mit einem BGE als Ziel, sind die Mensch freiwillig bereit, das abzuschaffen, was sonst unter normalen Beding. nie befürworten.

11. Mit der richtigen Argumentation lässt sich also so eine Demokratie einfachst beeinflussen. Sah man bei S21 auch:

Riesige Plakate verkündeten die angeblichen Kosten für den Ausstieg und schon stellten die Bürger einen Blankoscheck für das Projekt aus.

Siehe USA: Dort demonstrieren sie gegen eine einheitlichen Krankenversicherung! Motiviert von Aussagen, das sei ein Eingriff des Staates in ihre Privatsphäre.


FAZIT: Das BGE ist ein Charmoffensive der Reichen, wie "Für die Freiheit".  Sie bringen die Menschen mit ihrem eigenen Willen dahin, wo eigentlich keiner hin will - in den libertären Marktwirtschaftsstaat, der nur noch für die Einhaltung der Marktgesetze zuständig ist. Denn die Neoliberalen glauben, der Markt reguliert alles - auch die Armut. Sie halten das für eine natürliche Auswahl. Jedes Sozialprogramm das sich dieser Vorstellung entgegenstellt und ihre marktwirtschaftliche Natürlich damit gefährdet, muss weg.

Dienstag, 27. März 2012

Kein Geld, keine Politiker aber Wohlstand für ALLE! Utopia wir kommen!

Utopia ohne Geld oder doch mit BGE?
Der Dögel träumt!




Jeder bekommt ein Penthouse. In den darunter liegenden Stockwerken pflanzen wir unsere Nahrungsmittel an.

Maschinen bauen all unser Bedarfsgüter und fördern unsere Rohstoffe. Denn es gibt keine Mangel. Es gibt alles im Überfluss. Freie Energie macht dies alles möglich und jeder spielt Klavier, malt Bilder oder macht seine eigene Radioshow oder wird Karajan.

Die Orchester bestehen aus Robotern und das Publikum auch. Jeder kommt als Promi ins TV und hat eine Ferienwohnung auf Mallorca, in der Größenordnung einer Maschmeyerunterkunft. Die spanische Lebensart simulieren ebenfalls wieder Roboter, denn niedrige Tätigkeiten wie Kellnern tut keiner mehr.

Alle sind die FEINE GESELLSCHAFT. Alle fahren auf der Titanic in der ersten Klasse, denn wir wissen ja, die unteren Klassen ersaufen.

Warnung vor Reisen in die USA: Die Gewalt nimmt unverantwortliche Ausmaße an

Wer geht freiwillig in dieses Land?Es ist unglaublich, was Menschen anderen antun können, wenn sie glauben sie hätten das RECHT dazu.

Ausnahmen bestätigen die REGEL!
Das sollten wir nie vergessen!

Dieses Video ist nur für starke Nerven, aber harte, brutale Realität. Ausgeführt von Menschen, die das Recht auf ihrer Seite haben und das Recht und die Ordnung schützen.

Wer das Recht auf seiner Seite weiss, braucht sich nicht davor zu fürchten, gerichtet zu werden.



Montag, 26. März 2012

Politprofiler: So werde ich verstanden ...

Ich habe mich all die Jahre bemüht, Leistung als Grundwert (LGG) zu erklären und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Nun bekam ich ein Video zugeschickt, indem mir erklärt wird, wie man meine jahrelangen Überlegungen und Ausführungen versteht und dass ich Menschen nur aufgrund ihrer Leistung bewerte.


Der Mensch sollte nicht seine Abhängigkeit beklagen,
sondern fragen was Abhängigkeit schafft.

Abhängigkeit löst man nicht auf, indem man unabhängig wird,
denn damit macht man andere von sich abhängig.

Freiheit kann daher auch nicht Unabhängigkeit sein.
Ich bin nicht empört. Es war aufschlussreich und gleichzeitig sehr enttäuschend. Es scheint fasst so, dass LGG  für die meisten Menschen im Verstand nicht erfasst werden kann. Sie können die Wertung aus dem heutigen Wertesystem einfach nicht lassen. Sie erkennen einfach die Konsequenzen nicht, die Leistung als Grundwert tatsächlich auslöst.

Er will ein BGE, weil die Arbeitgeber keine höheren Löhne bezahlen, Arbeitsplätze fehlen und die Sozialkassen leer sind. Mit diesem Geld will er sich die Grundleistung einkaufen, die er sich sonst nicht mehr leisten kann. Er will also Leistungseinforderungsscheine und dann behauptet er, ich bewerte die Menschen nur auf Grund ihrer Leistung

LG
Keuron

Iran: Merkel vor der Knesset im Jahre 2008 - Wir machen den Krieg für EUCH

2008 machte Angela Merkel eine bedingungslose Zusage für die Deutschen, dass Deutschland einen Krieg für Israel führen wird. Das sind diktatorische Anweisungen und entbehren jeder demokratischen Kultur - auch wenn diese absolute Mangelware in Deutschland ist, bedeutet es noch lange nicht, dass man mit einer derartigen Kaltschnäuzigkeit, jede demokratische Grundordnung ungestraft brechen darf.

Deutschland verschenkt abermals ein Atom-U-Boot an Israel. Während dessen boykottiert Israel eine Resolution der UN, gegen die israelische Siedlungspolitik.

Saarland: Die FDP ist weg - "FÜR DIE FREIHEIT", die neue Charmoffensive der Reichen




Natürlich feiert die CDU ihre angeblichen 35% als Wahlsieg, im Saarland. Es wird zu einer großen Koalition zwischen CDU/SPD kommen. Das Wahlvolk muss sich also noch kräftig bei den Wahlen anstrengen, um diese Parteidominanz zu sprengen. Schließlich besteht die Möglichkeit, die Dritten im Bunde der Libertären-Parteien, die Grünen, als weiteren Koalitionspartnern, ins Boot zu holen. Die "Freiheit" hat alle Parteien beseelt, die sich uns zur Wahl stellen. Es ist eine seltsame Freiheit der absolut Abhängigen. Die Menschen sollen sich freiwillig Regeln unterwerfen, die sie zu  freiwilligem "FREI"Wild der Märkte macht. 

Mehr zum Wahldebakel der FDP von 2013
http://politikprofiler.blogspot.de/2013/09/fdp-ciao-ciao-amigo-jetzt-ist-jobsuche.html


"Für die Freiheit" ist das neue Motto der deutschen und internationalen Thinktanks. Ein Produkt der Internetanalyse aus Facebook, Twitter und sonstiger Softpower, der wir uns anschließen müssen, wenn wir untereinander kommunizieren. Doch die "neue Freiheit" besteht lediglich in einem freien Markt, der sich selber reguliert. Am Ende ist der Mensch sein eigener, bester Händler und freiwilliger Unterdrücker. Ja - das sind wir heute schon, aber es wird unter diesem neuen, noch heftigeren Systemzwang zu einer Selbstzerfleischung der Menschen kommen, die wir nur noch aus den Erzählungen über die Industrialisierung kennen.

Krupp war damals der erste, der sich "für seine Arbeiter" einsetzte; Arbeiterwohnungen bauten und kleine Städte für sie errichtete. So konnte er den an sie gezahlten Lohn, gleich wieder als Miete und Lebenshaltungskosten, einkassieren.

Wer nicht mehr gebraucht wurde, verlor seinen Job - Es gab kein Kündigungsschutzgesetz, keinen Mindestlohn, keine Arbeitsschutzmaßnahmen wie heute. Der Arbeiter war dem Markt willenlos ausgeliefert, empfand Krupps "Arbeiterhaltung" geradezu als Fortschritt. In früheren Zeiten, in der Zeit der Sklaverei, wäre es nicht so einfach gewesen. Der Sklaveneigentümer, musste für seine Sklaven sorgen, sie ernähren und kleiden, auch wenn er gerade für sie keine Arbeit hatte. Man unterschied zwischen Feld- und Haussklaven. Der Haussklave war der gepflegte Porsche des Eigentümers. An seiner Ausstattung maß man den Reichtum seines Eigentümers. Wie wird heute gewertet?

Die Charmoffensive der Reichen ist erfolgreich

Für Libertäre ist der Eigentumsbegriff der Schlüssel zur Freiheit, und der Übergang vom Eigentum des Einen zum Eigentum des Anderen kann nur durch einvernehmliche Vereinbarung zwischen beiden stattfinden. (Welt-Marktregeln) Libertäre in diesem Sinne sind deshalb nicht zu verwechseln mit manchen Vertretern des Links-Libertarismus und Links-Anarchismus, die sich verkürzt auch als Libertäre und Anarchisten bezeichnen, aber nicht für ungeteilte Freiheit und Privateigentum eintreten und z.B. das Eigentum an Produktionsmitteln ablehnen.
Quelle: Was ist Libertarismus? Libertäre Plattform
Ganze Heere von neuen "Freiheitskämpfern" hat sich das Internet herangezogen. Manipuliert durch emotionale angefütterte Halbwahrheiten, die sich zu einer ausgewachsenen Manie von subjektiver Selektion der Informationen entwickelt hat. Das "niedrige" Volk hat sich so die Ziele und Vorteile der Reichen und Mächtigen auf die Fahne geschrieben und bemerkt es nicht einmal. Sie fordern mittlerweile die Abschaffung des Staates und ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sie sich selber finanzieren müssen, ohne Einbindung der Arbeitgeber.

Diese Glanzleistung von Selbstmanipulation, ausgelöst durch fachmännisch gesteuerte PR-Veranstaltungen, anfänglich nicht als gesteuertes Manipulation erkennbar werden, haben sich zu einem Selbstläufer entwickelt. Die größte Freiheit des Schafes ist, ohne Zwang sich dem Henker zustellen. In demokratischer Manier entscheiden sie über diejenigen, die für die Mehrheit zur Schlachtbank geführt werden. Das ist die "neue Freiheit", die sie in absehbarer Zeit sogar mit Revolten einfordern werden. Die Aufgewachten sind nichts anderes als Schlafwandler.


Daher ist die heutige Regelung mit Lohn und Staats/Steuerwesen eine wirkliche Bereicherung für den Besitzstand unserer modernen Zeit. Die Armutsverwaltung Staat übernimmt die Solidarleistungen durch entsprechende Besteuerung der Einkommen per Gesetz. Leider ist davon auch der Besitzstand betroffen und das passt ihm gar nicht. Deshalb reden sie dem kleinen Mann ein, man brauche keinen Staat.

Sie - die Thinktanks - reden uns ein, der Staat schränke uns in unserer Freiheit ein. Die neue Fahne heißt:  "Für die Freiheit".

Diese Freiheit ist unsere Kette. Die wirkliche Freiheit liegt nicht darin, den Staat abzuschaffen, die Bürokratie zu minimieren, sondern echte Freiheit kann nur erlangt werden, wenn der Habenichts, sich von seiner Abhängigkeit gegenüber dem Besitzstand befreit. Schaffen wir freiwillig diesen, heutigen und nicht gerade optimalen Staat ab, werden wir wieder zum Arbeitervolk der Industriealiserungszeit - ohne Rechte, nur mit Pflichten. Diese Pflicht besteht darin gefällig zu sein, flexibel zu sein, damit man seinen Arbeitsplatz und damit sein Einkommen nicht verliert. Der Arbeiter hat bis zum letzten Atemzug, den Wert seines Arbeitgebers zu mehren, ohne Kosten zu verursachen. Es wird noch viel extremer als heute.



Arbeitslosengeld bzw. die dafür notwendigen Abgaben gelten als unprofitabel, vor allem wenn die Unternehmer einen Teil davon bezahlen müssen. Das ist aus ihrer Sicht eben keine Freiheit. Freiheit entsteht in ihrer Argumentation nur, wenn der Arbeiter diese Kosten zu 100 % übernimmt. Jeder sorgt für sich selber - das ist deren "neue" Freiheit. Deren Freiheit ist die Abgabe jeglicher Verantwortung gegenüber der, für arbeitenden Bevölkerung. Ist das tatsächlich die Freiheit, die der Arbeiter meint und er anstrebt?


... oder gehen wir gerade wieder irgendwelchen Rattenfängern auf den Leim, die uns schöne und geflügelte Worte vorkauen und uns hinterher in eine noch größere Misere hinein speien. Ihre Lügen müssen laut in die Welt hinaus geschrien werden, damit auch der Letzte die Lügner erkennt.



Sonntag, 25. März 2012

Leistungsgedeckte Geld - Teil 1 - Leistung als Grundwert - Der Ausstieg aus dem System

Die Gier ist der positive Effekt des Neides. Was wäre, wenn alle Neider plötzlich als gierig gelten und der Gierige der Neider wäre?

Wäre die Welt dann um einen Deut besser? Das heutige Motto ist: Ich schöpfe Dich ab und Du mich, aber bitte gerecht. Wer unbemerkt mehr holt - durch Raffinesse oder Scheinheiligkeit - ist der Gewinner im großen Spiel des Lebens, im Überlebenskampf der heutigen Marktwirtschaft, dem Dögelismus. Diese Raffinesse wird durch Bildung verabreicht, um die wir winseln wie kleine Hunde. Wer will nicht erfolgreich, also reich sein, um einen kleinen Teil seines Reichtums, dann spenden zu können. Ja, damit fühlt man sich gut. Die Himmelspforten öffnen sich .... wie von selbst.





Einleitung:

Heute will jeder die Welt verändern. Es gibt einen Wettkampf, um die besten Ideen. Leider bleibt jede dieser Innovativen in der gleichen, heute vorherrschenden Denkart, dem Dögelismus. Ihr Änderungsbestreben bestehen darin, neue Welten zu malen, die damit verglichen werden können, wie wenn man einen Buddhisten zum Christen macht oder umgekehrt. Natürlich kann man einen Moslem auch Christianisieren oder Jüdisieren. Am Grundprinzip der Regeln ändert sich nix. Lediglich die Ausschmückung der Kirchen bzw. Tempeln, Moscheen oder Synagogen ändert sich. Man nehme die Feiertage der alten Religion und setze sie in neue ein. Man verspreche einen noch besseren und schönen Himmel und schon folgen einem die Menschen, denn der Gott an sich bleibt ihnen ja erhalten. Die Denkart der einen oder anderen Religion ist gleich. Es ändert sich nix - außer die Bildnisse des Gottes. Es ist ein Sanierung der alten Denkmuster. Wer öfter mal seine Möbel rückt, fühlt sich in einer neuen Wohnung. Und genau das tut die Menschheit schon seit sie sich ihre Geschichte aufschreibt.

Das Leistungsgedeckte Geld und "Leistung" als Grundwert ist das Hilfsmittel zum Übergang in eine neue Denkart. Daher wird es auch nicht so einfach sein, wie einen Glauben zu wechseln, sondern es ist ein Verstehen der Welt und eine schonungslose Betrachtung der heutigen Denkart.

Der Mensch sollte mit der Natur leben, nicht für sie und auch nicht versuchen die Natur für sich leben zu lassen.

Leistung als Grundwert verstehen

Leistung als Grundwert ist die Umkehrung der Werte, hin zum natürlichen Wesen des Menschen mit der Natur. Deshalb müssen wir noch lange nicht in Höhlen wohnen, denn auch die Höhlen würden für 7 Mrd. Menschen auf dieser Erde nicht ausreichen. Der Mensch muss sich also richtig anstrengen, um aus seiner eigenen Hölle aussteigen zu können. Es gibt viele Hürden und Denkmauern zu überwinden. Des Weiteren ist zu Empfehlen, sich der Sache ganz zu öffnen und sich nicht ständig durch die aktuelle Denkart ablenken zulassen, d. h. das Erfahrene nicht ständig in der aktuellen Denkart begreifen zu wollen. Es ist nicht möglich.

Das Problem ist also, Sie müssen ihren Balken vor den Augen herunter nehmen, der ihrer Meinung nach gar nicht existiert, weil sie ja klar sehen - und dieses Sehen ist die aktuelle Denkart. Deshalb habe ich ihrer Meinung nach einen Splitter im Auge und sehe deshalb die Dinge total falsch. Und je mehr sie gegen ihr eigenes Brett schlagen - also mit ihrer Denkart gegen meine wettern, desto mehr Splitter habe ich ihrer Meinung nach im Auge. Sie kämpfen also nicht gegen mich, sondern für ihre Denkart.

Wer also etwas neues Denken will, muss sich öffnen und es wagen. Es tut nicht weh und das einzige was sich ändern kann, ist ihre Sichtweise auf die Welt. Doch das ist eine Bereicherung und kein Vergehen.

Sie denken Leistung ist heute etwas wert, weil Sie dafür Geld bekommen. Sie leisten also um Geld zu bekommen, um sich etwas zu kaufen. Sie horten es oder schaffen sich WERT an. Was ist ihrer Meinung nach Wert, der sich lohnt gegen Geld eingetauscht zu werden, dass es zur Wertaufbewahrung dient?
  • Gold?
  • Immobilien?
  • Ländereien?
  • oder die Leistung eines Menschen?
  • Ginge das überhaupt? Eine menschliche Leistung einzukaufen und zu horten?

Würde es etwas bringen, die Leistung eines Maurers per Gutschein zu speichern, wenn sie keine Ziegel für eine Mauer haben und keinen Mörtel?

Was braucht also der Mensch, um leisten zu können? Ja - genau er braucht Rohstoffe. Warum glauben sie also Leistung sei heute irgendetwas wert? Weil der Maurer bezahlt wird? Wenn sie einen Ziegel kaufen, kaufen sie ebenfalls Leistung. Die Leistung des Ziegelherstellers, egal ob maschinell hergestellt oder per Handarbeit. Doch auch diese Leistung braucht einen Rohstoff, damit er zum Ziegel wird und natürlich Energie. Warum ist also Leistung heute etwas wert?

Selbst die Förderung der Rohstoffe aus der Erde, um als Rohstoff weiter verarbeitet zu werden, ist Leistung und wird mit Geld bezahlt. Doch auch der erste Leister, der das Gold aus dem Boden schürft, muss fragen, ob er es tun darf, und zwar den Eigentümer. Ein schlauer Eigentümer verlangt Schürfgeld oder baut seine eigene Goldmine und beschäftigt die hungrigen Menschen, die Arbeit suchen. Warum also ist Leistung heute Wert?

Weil sie es glauben oder weil sie es wissen?

So - nun weiter im Fragenkatalog: Was ist heute also wirklich Wert? Was macht neues Geld, denn sie sind ja wert, weil sie Geld erhalten für ihre Leistung? Ich setze voraus, Sie wissen was neues Geld ist. Neues Geld entsteht im heutigen System nur gegen Kredite. Was muss für jeden Kredit hinterlegt werden? Ja - genau Sicherheiten. Sicherheiten setzen ein Eigentum an ihnen voraus = Eigentumsrechts. Können sie ihre Leistungskraft hinterlegen oder nur ihren Einkommensnachweise ihres Arbeitgebers?

Warum glauben sie dann, dass Leistung sei Wert?

Ist es nicht viel mehr so, dass ein Verkaufsdruck auf den Rohstoffeigentümer ausgeübt werden muss, damit sie einen Ziegelstein oder Gold kaufen können ... um eine Wertanlage für sich schaffen zu können, und zwar mit dem Geld, das sie für ihre Leistung erhalten haben?


Es geht also weiter! Wie wird dieser Rohstoffverkauf in Fluss gehalten?

Für Fortgeschrittene:
Die Aufgabe des Zinses - ob positiv oder negativ



Im Allgemeinen gilt der Zins als der Preistreiber in unserem heutigen System. Das ist die aktuelle Denkweise. Diese Logik ist schnell erfaßt und geglaubt.

Nehmen wir das Beispiel GOLD:
Ein Minenbesitzer hinterlegt den zu erwartenden Goldertrag für einen Kredit bei der Bank - Sicherheit. Dafür erhält er Geld um Arbeiter und Maschinen zu kaufen. So kommt eine neue Geldsumme in Umlauf. In dieser Geldsumme ist aber die Leistung des Goldschmiedes, der aus dem Gold einen Ring macht nicht enthalten.

Es fehlt also Geld im System. Wie kommt also neues Geld ins System, damit Geld für den Goldschmied vorhanden ist? Ja - nur durch neue Kredite. Damit dies in Fluss bleibt, ist der Zins erfunden worden. Er war zwingend. Er hält den Minenbesitzer unter Druck, damit dieser seinen Rohstoff weiter verkauft und nicht wegen Reichtum schließt. Der Zins hält die Geldhorter an, sein Geld zu verleihen - immer gegen Sicherheiten und Zins. Dadurch entstand die heutige Inflationsrate und die angebliche Steigerungsrate von Wert. Das Wirtschaftswachstum ist also eine Auswirkung des Wertesystems, aber keine Ursache.Dem muss man sich absolut klar werden.

Das heutige System ist also keine Erfindung einer Elite, sondern eine Entwicklung, die sich darauf begründet, ständig die negativen Auswirkungen des einmal in Gang gesetzten Systems (Eigentumsrecht) auszubessern und zu mildern. Es folgt dem Determinismus, der sich auf dem Eigentumsrechts begründet. Eine falsche Ausgangsbasis führt unweigerlich zu falschen Lösungsansätzen. Wir befinden uns in einem System das mit ständig neuen Patches aufgeblasen wird. 

Warum glauben sie also, dass Leistung sei Wert?

Selbst der heutige Mangel an Geld, ist lediglich ein Mangel an neuen Sicherheiten. Es gibt nichts mehr zu verpfänden. Das Wertesystem, basierend auf dem Eigentumsrecht ist an der Begrenztheit der Erde angekommen. Deshalb ging man dazu über imaginäre Sicherheiten wie Staatsanleihen und verbriefte Schulden als Sicherheiten zu akzeptieren.

Es wird sich also nichts ändern, wenn sie den Zins abschaffen oder das Eigentum kollektivieren, dafür höhere Steuern und Gebühren einfordern.

So wird der Zins und das Profitdenken abgeschafft

Jetzt muss der Balken vor den Augen runter. Es tut nicht weh, aber es ist schwierig ihn zu fassen. Ist Leistung Grundwert - also Wert - braucht man das Eigentumsrecht nicht mehr. Man braucht keinen Zins und kein Profitrecht. Eigentum ist nicht mehr nötig um zu wirtschaften. Jetzt fängt das Umdenken an.

Der Urgrund, die Ursache des heutigen Systems ist eliminiert. Das neue Denken kann beginnen. Der aktuelle Voluntarismus der zum Glauben an die Marktwirtschaft führte ist aufgelöst. Was passiert nun? Wie fangen jetzt fiktiv als Mensch an zu denken, der Leistung als Grundwert anerkennt, und zwar in all seinen Konsequenzen. Leistung wird nun zum tatsächlichen, ultimativen Wert.

Geht dieser noch bedingungslos in eine Fabrik und verproduziert unnötige Rohstoffe für den vorgestrigen Systemzwang, den Konsumzwang?

Wie wird der heutige Mensch, Luxus angesehen, wenn Leistung Grundwert ist? Ist der heutige Luxus nicht Verschwendung an menschlicher Leistung und Rohstoffen? Der Mensch hört auf egomanisch zu denken. Ist es nicht maßlos, wenn ein Mensch viele andere auffordert ihm freiwillig eine Yacht aus seltenen Hölzern zu bauen, für ihn alleine?

Heute, in der heutigen Denkart, ist jeder glücklich, wenn es solche verschwenderische Menschen gibt, es sichert ihm seinen Arbeitsplatz. Doch was ist wenn, Leistung Grundwert ist? Gelten dann immer noch diese Denkmuster oder gilt etwas anderes?

Lockert sich der Balken?

Eine Definition von Leistung in Hochwert oder Niedrigwert ist daher nicht mehr notwendig. Es ist geradezu unsinnig. Das benötigt ausschließlich ein Dögel (Marktwirtschaftshirn). Im Gegensatz zur heutigen Wertschöpfungsketten, ist jede Leistung in der tatsächlichen Realität, in der Denkweise durch das LGG gleich viel wert. Das LGG bereinigt lediglich ihren Geist vom Dögelismus.

Es geht nicht mehr darum, wem das Land oder die Produktionsmittel gehören. Sie liegen in der gemeinsamen Verantwortlichkeit, da Leistung Grundwert ist. Marktwirtschaftliches Denken ist hier nicht mehr angebracht. Es negiert. Es ist nicht mehr notwendig Eigentum zu halten, zu kaufen, zu vermehren, aufzuwerten oder zu verkaufen, um Profit daraus zu schlagen; es in Privateigentum oder Staats- oder Gemeinschaftseigentum aufzuteilen und den erwirtschaftet Profit auf die erträglichste, ungerechteste Art und Weise wieder umzuverteilen. Der Mensch denkt sich seine Bedürfnisse über die menschliche Gemeinschaft, eigenverantwortlich in Bezug auf Leistung und Ressourcenverbrauch zur Nützlichkeit für alle und damit auch für sich. Nur wenn er sich einbringt, kann er das für ihn notwendige zurückerhalten.

Das alles wird ohne Profit und Systemzwang erreicht. Dem Menschen ist seine natürliche Identität zurück gegeben.  Man ist nicht mehr gezwungen Ressourcenverschwendung zu betreiben, um Wirtschaftswachstum zu erzeugen, um aus dem erzeugten Profit, die Menschen mehr schlecht als recht ernähren zu können. Man muss keine Umverteilungsmaßnahmen durch Steuern, Gebühren oder sonstiger Moral herbei zwingen.

So - hier ende  ich mit meinen vorläufigen Ausführungen. Wie gesagt, es geht nicht darum ihnen ihre Denkweise zu nehmen, Sie werden diese bis aufs Blut verteidigen. Sie werden ungern sich den Balken von den Augen reißen lassen. Das will ich ihnen auch gar nicht antun. Ich bitte sie lediglich darum, ihren Balken für die kurzen Augenblicke meines Vortrag zu entfernen. Sie können ihn hinterher gern wieder aufsetzen.

Sind wir ehrlich, das heutige System kann nur mit einem Gott, einer Religion und einer Vorstellung von einer universellen Kraft ertragen werden. Diese höhere Kraft steht als Antwort für jedes negative Schicksal das wir im heutigen Lebensspiel ertragen müssen. Die Religion ist also genauso ein Resultat wie der Zins auch. Ohne ein angeblich höheres Wesen, eine höhere Macht, hätte der denkende Mensch, der er einmal war, all diese Regeln, die zu seinem Nachteil erdacht wurden - in der heutigen Wertelehre - niemals akzeptiert.

Vielen Dank fürs Zuhören und Lesen.

Freitag, 23. März 2012

Gauck der 200.000-Euro-Mann wird heute vereidigt

... es wird nicht mehr in Farben gedacht, sondern in
Kontoständen = Sozialrassismus

Joachim Gauck, unser "neuer" Bundespräsident wurde von Bundestagsvorsitzenden Lammert, als Dr. Gauck angesprochen. Woher dieser Titel kommt, wird sich sicher noch klären. 

Gauck wird in den Medien als unabhängig verkauft. Insofern man einen Pfarrer für unabhängig halten kann. Pfarrer sind dafür bekannt, dass sie sich durch alle Kreise und Ideologien hindurch lamentieren können. Die Weste eines Geistlichen ist eben teflonbeschichtet. Jeder Schmutz perlt ungesehen an ihnen ab. Darin unterscheiden sich protestantische und katholische Priester in keinster Weise. Sie stehen hinter derselben Ideologie und hinter den selben marktwirtschaftlichen Werten, die beide NGOs aufrecht erhält und die Kampfkassen füllt - damit Abtrünnige des Glaubens doch irgendwie wieder zur Kasse gebeten werden können. 


Nun ist es so weit, nach einer Pfarrerstochter aus dem Osten, die unsere Republik anführt, wird nun ein echter Pfarrer aus dem Osten, als Bundespräsident vereidigt. Mit seiner Rede vor dem dem Deutschen Bundestag, will nun Joachim Gauck beweisen, dass er seine 200.000 Euro auch wert ist.


Mit ihm haben wir nun zwar einen Bundespräsidenten, aber vier weitere, die ihre satten Pensionen ungeniert und ohne schlechtem Gewissen einstecken. Roman Herzog unterhält sogar ein Wirtschaftsinstitut, mit dem er sich gegen den aktuellen "Sozialstaat" stellt; ihn gar für dekadent hält, sich aber nicht scheut, sich an ihm mit vollen Händen zu bedienen.

Das höchste Amt unserer Politik ist eine Farce. Erfunden für die Politiker, die nicht einmal in der Wirtschaft zu gebrauchen sind. Dagegen freut sich EX-Ministerpräsident Roland Koch über seinen 1,4 Millionen-Scheck von Bilfinger- Berger. In der Politik und der Wirtschaften gelten die gleichen Gesetze wie bei Staubsaugerverkäufern, im Bekanntenkreis verkauft es sich am Besten. Nicht das Produkt überzeugt, sondern das entgegen gebrachte Vertrauen, das schamlos für den Profit ausgenutzt wird.




Antrittsrede Dr. Joachim Gauck (Pfarrer) 23.03.2012

Donnerstag, 22. März 2012

Toulouse: Mohamed Merah - der Attentäter ist tot! Sarkozy im Aufwind des Terrors

Nachtrag:
Sarkozy kündete bereits Gesetzesänderung an. Jede Aussage, die annähernd als Gewaltaufruf gewertet werden kann, soll strafbar sein. Jeder der im Ausland eventuell militärisches Wissen erlangen könnte, gilt als Terrorist .... Man nennt diese Gattung Mensch nun "junge Wölfe". N-TV verfügte bereits eine Stunde nach der Erstürmung der Wohnung eine PC-Animation, die das Hörensagen in visuelle Reize umsetzt.



Es war nicht anders zu erwarten. Der angebliche Attentäter ist tot. Nach 32 Stunden Belagerung kam es zu einem heftigen Schusswechsel, melden die Medien. Wir glauben, denn die Livekameras der Sender waren Vorort. Doch was sahen wir wirklich?

GENAU - NICHTS!

Ein paar Explosionen waren zu hören, vereinzelte Schüsse und nun abschließend ganze Gewehrsalven. Fertig ist die Story vom überwältigten Attentäter. Tote behalten ihre Wahrheit für sich, wenn sie denn überhaupt existieren. Schließlich kaufte sich sogar Deutschland einen Terroristen und produzierte das berühmte "Zeller Locher" zur Befreiung der RAF. (siehe Video)

Da der angebliche Täter bereits vom Geheimdienst beobachtet wurde, ist nicht ausgeschlossen, dass er ein Teil des Geheimdienstes war. Schließlich braucht die westliche Öffentlichkeit ein Terrorszenario, wie Deutschland seinen NAZI-Terror unter den Leitung des BND.

Noch sind die Fragen offen:

Wo kaufte der Attentäter seine immense Anzahl von Waffen?
Woher hatte er das Geld dazu?
Wer ist Ideengeber für derartige Mordpläne, schließlich kennt nicht jeder die Anschrift und die Adresse eines Soldaten?
Wer weiss schon, dass das Motorrad im Internet von einem Soldaten verkauft wird?
Die grundlegende Informationsbeschaffung lässt sich auf bereits existierende Datenbanken zurückführen, die nur von Polizei und Geheimdiensten gepflegt werden.

Wahrheit ist nur, dass Menschen getötet wurden. Wahrheitsinterpretation ist lediglich die 32stündige Medienshow der franz. Polizei und der Sondereinheiten. Als Toter kann uns jeder präsentiert werden. Bereits die Konstruktion einer fiktiven Person inkl. Foto und Familie ist für Geheimdienst heute kein wirkliches Problem. Wer Atomphysiker im Iran gezielt erschießt, hat Quellen, die ihm erst die Identität seiner Opfer offenbaren. Da ist große Vorarbeit erforderlich. Die Dreckarbeit erledigen irgendwelche Söldner.

Wer autoritätsgläubig ist frisst jede Behauptung, die nichts anderes als Hörensagen ist. So entstehen Wahrheiten, die keine sind. Hierbei erinnere ich an die theatralische Erschießung von Bin Laden und die Lobeshymnen auf Spezialeinsatzkräfte. Jetzt wird uns wieder ein islamistischer Attentäter präsentiert, ganz im Gegensatz zum Amoklauf in Oslo. Zu viele hatten den großen Blonden mit den blauen Augen gesehen. Er passte nicht in das Klischee des extremistischen Terroristen und schon gar nicht die Opfer. Auch in Frankreich schreckte die Weltöffentlichkeit erst auf, als jüdische Menschen zu Tode kamen.

Die Lebensstory des Attentäters kann also beliebig gestrickt werden. Nachbarn sahen tatsächlich einen jungen Mann. Was Wahrheit ist ... alles andere ist Hörensagen und baut sich aus angeblich nachträglich gewonnen Erkenntnissen auf, die jederzeit manipuliert werden können.

Der Osloer Amokläufer sitzt nun hinter Gittern. Er ist angeblich geistesgestört und seine Aussagen vor Gericht dürfen nicht publiziert werden.

Daher ist der Ausgang in Frankreich ein bequemer Weg, Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Regierung und die Geheimdienste haben sich selber ihre eigenen Notwendigkeit bewiesen und noch mehr Überwachung gilt nicht als Einschränkung, sondern als Schutz.

Fazit: Die Show geht weiter. Das Publikum ist gefesselt vom Schauspiel, das ihm gebotenen wird. Es findet keinerlei Reflektion auf den Systemzwang an sich statt. Man verfängt sich wieder in Verschwörungstheorie und deren Auswirkungen. Das große Ganz gerät dadurch weiter aus dem Blickfeld. Es wird wieder detailliert und separatisiert.

Nicht einmal den Aufklären gelingt es, diesen Tross der Wahrheitssucher auf die Ursache aller Auswirkungen zu lenken. Die Masse will ihren sinnlosen Kampf gegen die Auswirkungen bestreiten. Jeden Tag eine neue Story. Jeden Tag eine neue Überlegung, wie die Elite uns austricksen will. Das bringt mehr Selbstbestätigung. Man kann vorgekaute Meinungen eben bequemer schlucken. Sie kratzen nicht und sind wesentlich bekömmlicher.

Was dem Roland Koch seine Ausländerschlägertrupps in den U-Bahnen waren, bekommt jetzt Sarkozy als Wahlgeschenk von der internationalen Gemeinschaft. Schließlich hat sich die Regierungsmannschaft der EU dazu entschlossen, Sarkzoys Herausforderer Hollande, nicht zu empfangen, damit dieser keine unnötigen Medienplattform erhält.

Also Vorsicht! Selbst der Verschwörungstheoretiker, der Aufklärungsarbeit leisten will, macht sich damit bereits zum Handlanger der Spielführer unseres Systems. Man diskutiert leider immer zu nur Auswirkungen, anstatt die Ursache zu ergründen. Ursache ist nicht die Macht, die einige wenige haben, sondern Ursache ist das, was ihnen überhaupt ermöglicht, Macht zu erlangen.

Ein Terroranschlag ergibt keine Macht. Die Masse an Geld und Vermögen ergibt noch lange keine Macht. Wer die Ursache der Macht erkunden will, muss sich fragen, was es möglich macht, Geld anzusammeln, Vermögen zu behalten und Grundstücke zu kaufen.  


Das Zeller Loch



Bin Laden - der Top-Terrorist ist tot



Mittwoch, 21. März 2012



Vor wenigen Wochen erschossen amerikanische Soldaten, vermutlich im alkoholisierten Zustand, neun Kinder und sieben Erwachsene. Der Westen sieht dies nicht als Terrorakt, sondern als verblendeten Amoklauf. Die westliche Öffentlichkeit zeigte sich in keiner Weise bestürzt. Es gab keine Bilder der trauernden Angehörigen. Es gab keine Computeranimationen, wie die Täter vorgingen und kaltblütig und berechnend in Häuser eindrangen und Kinder hinrichteten.

Noch schlimmer ist die Tatsache, dass der/die Täter nicht vor ein afghanisches Gericht gestellt werden, sondern längst in die USA ausgeflogen wurden. Nur dort kann ihnen anscheinend ein "gerechter" Prozess gemacht werden. In der Öffentlichkeit wird dieser Terrorakt - so muss es nun mal genannt werden, wenn man die Sachlage neutral betrachten will - immer noch von einem Einzeltäter gesprochen. Die unsägliche Hasskampagnen gegen Moslems in den Besatzerkasernen (muss auch so genannt werden - sie sind nichts anderes), wird erst gar nicht thematisiert.

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Mittwoch, 21. März 2012

Terroranschlag auf Angela Merkel!

Ein Kellner lässt zufälliger Weise fünf Glas Bier in den Nacken der Kanzlerin fallen. Das war bestimmt ein Taliban, extremistischer Terrorist oder gar ein Linksradikaler-Neonazist.



Von nun an dürfen nur noch Kellner der Staatssicherheit die Bundeskanzlerin bewirten.


.... darum gibt es Krieg auf dieser Welt!
.... weil Angela Merkel schon damals Shit redete.



Beate Klarsfeld wurde doch schon mehrmals für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen, weil sie Kiesinger für seine NAZI-Vergangenheit ohrfeigte. Warum nicht auch Karin Struck für ihren Auftritt gegenüber Angela Merkel im NDR?

Kfz gesicherte Anleihen - ein neues Geschäftsmodell

Wer ein Auto least, bezahlt jeden Monat und hat doch kein Auto. Es wird als Sicherheit hinterlegt. Das gilt für alle anderen Formen der Autofinanzierung, wie auch für Immobilien.

Nun werden diese Schulden verbrieft und als Anleihen am Markt verkauft. AXA war die erste Bank, die diese Strategie verfolgten und umsetzen. Da werden Erinnerungen an die berühmte Immobilienkrise in den USA wach, die als Auslöser für die allgemeine Finanzkrise gilt. Heute reden wir aber nicht mehr davon, sondern einer Schuldenkrise ganzer Nationen.

Daher ist es unverständlich, warum derartige Produkte es überhaupt in den Finanzmarkt noch schaffen, wenn sie nicht selber ein Instrument der Staaten sind, um die Schuldenkrise ohne zu platzen zu vergrößern.

Dem Markt ist es eigentlich schnurzegal, woher das Geld kommt. Hauptsache er kann irgendwelche Sicherheiten als sicher annehmen, obwohl sie selber auch nur Schulden sind. Schließlich hängt unsere gesamte Existenz auf diesem Planten davon ab. Der Mensch kann sich einfach keine funktionierende Welt ohne Verlust und Gewinn vorstellen; ohne Profit und Verlust.

Sein Einfallsreichstum ist gigantisch, damit er seinem eigenen Irrsinn nicht in die Augen sehen muss. So glaubt er inbrünstig, dass es einen Ausweg aus einem brennend Haus gibt, das im Grund die gesamte Welt ist. Die Reichen und Armen sitzen in einem Boot. Steht einer auf, kentert es. Doch noch niemand ist auf die Idee gekommen, zu gucken, ob diese Boot tatsächlich auf dem offenen Meer treibt oder auf dem festen Grund und Boden einer Realität steht, die nicht wahrgenommen wird.

Wir gehen also gar nicht unter, wenn wir dieses unsägliche Boot endlich verlassen und erwachsen werden. Doch eines müssen wir uns bewusst sein, wer dieses Boot verlässt, kennt nicht mehr arm noch reich. Er sieht nur noch Menschen, die ohne Rentabilitätsberechnung für einander da sind und keinerlei Bonus für irgendetwas erwarten.

Das Beste wäre es, wenn alle gemeinsam aufstehen - das verursacht keine Unruhe.

IPad 2: Apples schwerer Weg zum ernsthaften Unternehmen

Apple verkauft Lebensgefühl und Exklusivität in Form von IT-Geräten. Es will Gucci unter den IT-Anbietern sein . Verkauft wird aber nur billiges Polyester als Kaschmir. Dem Käufer ist das Logo wichtig, nicht der Inhalt.

Nun ist Apple am Scheitelpunkt seines Höhenfluges angekommen. Der Mashmallow Man ist eine riesige Blase am Aktienmarkt.Der Verbraucher fordert Qualität die in einem gesunden Verhältnis zum Produkt steht. Darüber hinaus wird Apple ganz besonders in den USA wegen seinen unmenschlichen Produktionsumständen in China kritisiert. Es kam mehrfach zu großen Demonstrationen vor Applegeschäften. Nicht einmal die verstecke redaktionelle Werbung unserer Sender kann über dieses Manko hinweg täuschen.


Einen weiteren Imageschaden erlangte Apple mit seiner schon fast krankhaft anmaßenden Klagewelle, bis hin zur Behauptung ein "Flachbildschirm" sei eine grundlegende Appleerfindung. Besonders in Deutschland kam es zu vielen Klagen gegen Mitbewerbern im Bereich Smartphone. Es machte den Eindruck, Apple will seine Firmenumsätze mit Entschädigungszahlungen von Mitbewerbern kompensieren.

Apple ist nur noch ein Marke - der Iphone- oder Mac-Besitzer hat erkannt, dass er kein besserer oder wertvoller Mensch wird. Er bezahlt nur teuer für ein simuliertes Lebensgefühl. Das berühmte "Apple-Gefühl" gehört längst der Vergangenheit an und damit auch die sagenhaften Gewinne des Unternehmens. Pro verkauften Iphone erzielte Apple einen Reingewinn von über 320 US-Dollar. Das sind Traumrenditen, die Steve Jobs eigentlich in ein ganz anderes Licht stellen sollten. Doch nach seinem Tod, legten ihm seine Anhänger, Blumen vor die Firmenzentrale. Eine einmalige Kundenbindung. Wer würde schon Bill Gates eine Blume vor der Mircosoft-Zentrale niederlegen? Der Mensch macht sich grundsätzlich seine eigenen Götter und Teufel.

Nun kommt es nach 17 Jahren zum ersten Mal wieder zu einer Ausschüttung an die Aktionäre. Die 10 Euro pro Aktien stehen aber in keiner Relation zum Aktienpreis von ca. 600 Euro.

Vermutlich wird diese Blase platzen. Für dieses Szenario rüstet sich offensichtlich das Unternehmen. Geplant ist ein riesiges Rückkaufprogramm der eigenen Aktien. Schließlich stellt die Börsenkapitalisierung des Unternehmens einen höheren Wert dar, als der Ölkonzern Exxon. Doch mit einen Iphone fährt kein Auto.

Das neue IPad 2 läuft also im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Nicht nur der Betriebstemperatur wegen, sondern ganz besonders in bezug auf den Innovationsdruck, dem sich das Unternehmen selbst auslieferte. Man neigt dabei Produkte auf den Markt zu bringen, die nicht ausgereift sind.

Doch nun sieht der Verbraucher nicht mehr darüber hinweg. Anfänglich störte es nicht, wenn das Iphone keine richtigen Empfang hatte oder bei der Akkuentnahme alle gespeicherten Daten vergisst. Das Lebensgefühl, ein Iphone zu besitzen übertünchte den Verstand. Das ist nun vorbei.

Apple muss sich der harten Realität stellen. Es wird mehr und mehr als Nischenprodukt erkannt, dass mit einer straffen Softwarestrategie unwillkürlich jeden Käufer an sich zu binden versucht. Ein altbekanntes Phänomen des "MAC" aus alten Tagen und ein Grund warum Apple viele Jahre in der Vergessenheit vor sich her dümpelte.

Nun beginnt der Kampf einen Marshmallowman's der auf seine tatsächliche Größe nicht wieder geschrumpft werden will.

Terror in Toulouse: Die Welt im Taumel der ewigen Magdeburgisierung

Vor wenigen Wochen erschossen amerikanische Soldaten, vermutlich im alkoholisierten Zustand, neun Kinder und sieben Erwachsene. Der Westen sieht dies nicht als Terrorakt, sondern als verblendeten Amoklauf. Die westliche Öffentlichkeit zeigte sich in keiner Weise bestürzt. Es gab keine Bilder der trauernden Angehörigen. Es gab keine Computeranimationen, wie die Täter vorgingen und kaltblütig und berechnend in Häuser eindrangen und Kinder hinrichteten. 

Noch schlimmer ist die Tatsache, dass der/die Täter nicht vor ein afghanisches Gericht gestellt werden, sondern längst in die USA ausgeflogen wurden. Nur dort kann ihnen anscheinend ein "gerechter" Prozess gemacht werden. In der Öffentlichkeit wird dieser Terrorakt - so muss es nun mal genannt werden, wenn man die Sachlage neutral betrachten will - immer noch von einem Einzeltäter gesprochen. Die unsägliche Hasskampagnen gegen Moslems in den Besatzerkasernen (muss auch so genannt werden - sie sind nichts anderes), wird erst gar nicht thematisiert.

Danach wurden wahllos franz. Soldaten erschossen. Auch hier zeigte sich die Gesellschaft nicht schockiert. Erst als es zu der Bluttat vor einer jüdischen Schule und zwei Toten Kinder kam, reagierte die Öffentlichkeit mit konditionierter Entrüstung. Nur diese Tat wird als Terrorakt offiziell anerkannt. Die Empörung ist politisches Programm und schon befinden wir uns wieder in einer unsäglichen Religionsdiskussion, die ausschließlich Moslems als Täter anerkennt. Alle anderen Verbrechen geschehen aus purer Gerechtigkeit und rechtfertigen sich mit unseren Gesetzen des Völkerrechts.

Justitia - das RECHT zu RICHTEN.
In der einen Hand das Schwert der STRAFE, der GERECHTEN.
Letztendlich muss man sich eingestehen, dass sämtlich Soldaten in Afghanistan ein Erschießungskommando der Vereinten Nationen darstellen, die nicht fähig ist, Morden grundsätzlich als Morden anzuerkennen, sondern immer mit den verbunden Augen einer Justita, die der einen Hand nicht geeichte Waage der Gerechtigkeit hält und in der anderen, das Schwert, das ihr erlaubt zu richten, was nicht gerichtet werden müsste.

Wer den/die amerikanischen Soldaten für ihre Bluttat und ihr Morden an den neun Kindern und sieben Erwachsenen (hauptsächlich Frauen) mit blank liegenden Nerven und Überforderung abwiegelt und sein Gewissen damit entschuldet, muss die gleichen Maßstäbe dem jungen 24jährigen Mann in Toulouse genauso zugestehen. Doch das scheint nicht möglich. Eine seltsame Art von ungleicher Betroffenheit hat längst in uns Platz genommen. Wer hier nicht eindeutig Position pro Islam-Terrorismus bezieht, wird als Antisemit gebrandmarkt.

Folglich haben wir in Europa und den USA einen verirrten Gerechtigkeitsbarometer, der uns nicht erlaubt, Selbstreflektion zu betreiben. Die Staatsräson und der amtlich anerkannte Völkermord an Juden lässt das leider nicht zu. Selbstverständlich kam es innerhalb Europas zu grauenvollen, religiös motivierten Taten gegen eine Glaubensgruppe, die oft sogar vom niedrigsten Beweggrund, dem Neid, angetrieben waren. Doch das sollte uns nicht davon abhalten, jeden Mord und jeden Toten gleichermaßen zu beklagen, sonst geht jede Objektivität verloren. Wer jüdische Kinder kaltblütig erschießt ist genauso brutal, wie ein Soldat, der kaltblütig afghanische Kinder in ihren Betten ermordet. Für mich sind all diese Toten gleichermaßen MORD.
Es gab nie einen gerechten Krieg - Krieg ist immer morden

Wir empfinden die Ermordungen von iranischen Atomwissenschaftler durch Geheimdienst nicht als Terrorakt, sondern als gerechtes Gericht und Strafe. WARUM? ...  auch diese Männer haben Familie und Angehörige, die sie betrauern und nach einem plausiblen Grund für den Tod ihres Vaters fragen. Nur sie erfahren keine Teilnahme der Weltgesellschaft, sondern nur Hohn und eine Entpersonifizierung.


Wir vergessen die berechtigten Fragen, der afghanischen Dorfgemeinschaften, warum ihre Kinder und Frauen nun tot sind. Die Welt ist nicht SCHWARZ/WEISS, sie ist nur SCHWARZ. SCHWARZ durch einen Hass, der aus den niedrigsten Beweggründen entstand, den unsere heutige Gesetzgebung kennt - und das ist die Gier. 

Die einen fühlen sich in einem gerechten Krieg, weil sie angeblich am 11. September 2001 von Terroristen angegriffen wurden. Doch das Vorspiel zu diesem Krieg der angeblich Gerechten blenden wir aus, weil wir sonst zu falschen Schlüssen kommen, die unser eigenes Gewissen belasten würden.

Die afghanischen Gesellschaftsstrukturen lassen ein Marktwirtschaftsdenken, wie es in Europa und den USA praktiziert wird, nicht zu. Eine Ausbeutung der Ressourcen in der gewohnten us-europäischen Hierachiestrukturen ist nicht möglich. Landeigentümer in Afghanistan fühlen sich als Clan der gesamten Bevölkerung des Gebietes verpflichtet. Eine Veräußerung von Schürfrechten durch einen Einzeleigentümer, Firma oder Staat ist daher nicht möglich. Die Profite könnten nicht in den Westen fließen, wie in anderen Weltgebieten, die längst mit unserer Logik resozialisiert wurden.

Für einen Taliban - wollen wir diese Denkstruktur mal auf diesen Personenkreis herunterbrechen, um  es zu vereinfachen, sind daher unsere marktwirtschaftlichen Werte geradezu eine Ausbeutung der eigenen Bevölkerung, gegen die sich wehren. Sie erkennen den egomanisch ausgeprägten Charakter unserer Definition von RICHTIG UND FALSCH, "noch" nicht an, aber der Westen braucht deren Rohstoffe und damit die Kooperation einer Demokratie, die eine neue Rechts- und damit Wertesprechung erlässt. Deshalb hat sich der Westen anhand seinem gültigen Recht dazu entschlossen, einen Krieg gegen die Wertevorstellung der Afghanen zu führen. Ein ganzes Volk soll resozialisiert werden, also mit Gewalt und Brutalität in unsere Werteauffassung und Marktwirtschaftslehre gehirngewaschen werden. Die Auswirkungen sehen wir heute. Es kommt zu einem sinnlosen Morden und Vergelten - alles nur wegen der Gier, deren Anwesenheit wir uns nicht eingestehen wollen. Wir definieren lediglich das ungerechtfertigte Verhalten DER ANDEREN aufgrund von Auswirkungen, die wir selber - bzw. die von uns legitimierte Politik auslöste.

Eine Ende der weltweiten Magdeburgisierung ist nicht in Sicht

Daher wäre es ratsam endlich die Gefühle und Wertschätzung der anderen Menschen anzuerkennen, anstatt sie mit übertriebener Propaganda erst gar nicht in die Wahrnehmung der westlichen Bevölkerung hinein zulassen oder es als eine ART RELIGIÖSEN KONFLIKT in der Öffentlichkeit darzustellen. Selbst die Kreuzzüge waren kein Religionskrieg, sondern Raubzüge.

Die Lösung liegt nicht in der Kritik DES ANDEREN, sondern wir müssen lernen uns selber zu kritisieren. Nicht alles was gemäß unserem Gesetz richtig ist, ist richtig. Provokation eines Konflikts findet oft mit verbalen Attacken, falschen Behauptungen und Sanktionierungen statt. D. h. die Bevölkerung wird vom Welthandel abgeschnitten. Das kommt einer Belagerungstechnik im Mittelalter gleich, mit der die Stadt zur Aufgabe gezwungen werden soll.

Doch je länger die Belagerung dauert, kommt es ihm Heer der gerechten Belagerer zu Wut und Hass. Dies ist besser bekannt als "Magdeburgisierung". Fällt der Belagerte kommt es zu einer brutalen Wutentladung und jeder Stadtbewohner wird dahin gemetzelt - selbst gegenüber Frauen und Kindern kennt man kein Erbarmen mehr.

Die Welt befindet sich offensichtlich seit Jahrtausenden im Zustand der geistigen Umnachtung, die sich als Magdeburgisierung in allen Teilen dieser Welt entlädt. Jeder scheint das Recht auf seiner Seite zu haben und merkt nicht, dass es kein Recht auf Morden, Töten und Rauben gibt.

Montag, 19. März 2012

Die Gauckwahl - Deutschland hat wieder einen Präsidenten


Nach dem Flop "Christian Wulff als Bundespräsidenten", nimmt plötzlich der Deutsche das Amt des Bundespräsidenten sehr ernst. Die Medien schreiben von hohen Erwartungen, die an den neuen Bundespräsidenten und Theologen, Joachim Gauck, gestellt werden. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Christian Wulffs Verhalten als Bundes- und Ministerpräsident macht es Gauck gerade zu einfach, sich als Bundespräsident zu bewähren. Schließlich stammt er aus der DDR und ist durch die STASI-Erziehung zu höchster Sicherheitsstufe erzogen worden. Solche Fehler in der öffentlichen Darstellung werden ihm nicht unterlaufen.

Ein Bundespräsident hat sich noch nie für die Belange der Menschen im Land eingesetzt, er ist nur der einseitige Mittler zwischen Hand und Kapital. Unter Politik verstehe ich den libertären Drang, Freiheit in Abhängigkeit zu Geld zu sehen. Der Homo Sapiens ist nur fähig, Freiheit mit Geld und Eigentum, zu denken. Wirkliche, echte Freiheit kennt er nicht. Selbst die heutige Freiheit, die mit Eigenverantwortung umschrieben wird, ist lediglich eine Freiheit in Abhängigkeit zu Geld und Kapital. Sie erweitert sich lediglich um eine neue Moral - der Akzeptanz der Armut, als Unfreiheit - als Grund wird das eigene Versagen angenommen, obwohl es ein Resultat des Systemzwangs ist. So wird es uns gelehrt. So belehren wir unsere Kinder und deshalb fordern wir mehr und bessere Bildung. Doch Bildung ist lediglich das Erlernen der Marktregeln und deren Akzeptanz. Der Verlierer im Spiel des künstlichen Lebens in unserer künstlichen Realität muss lernen, den Systemzwang zu ertragen und als eigene Schuld zu begreifen.
Systemzwang ist:Seinen freien Willen zur Entscheidung, einem einzigen ultimativen, künstlichen Grundwert (Recht auf Eigentum und Profit) zu unterwerfen.
Dieser Voluntarismus führt zur radikalen Menschlichkeit. Diese Dialektik gibt den Menschen das Recht, andere von der Menschlichkeit auszuschließen, z. B. wenn sie kein Geld mehr zur Verfügung haben.

Auf diesem Grundsatz baut sich jede Dialektik unserer Vernunft auf, die kein Verstand ist, sondern lediglich ein Anpassungsinstrument an den Systemzwang.



Joachim Gauck zählt ebenfalls zu den Dögels, die selbst Freiheit und Demokratie nur unter der Prämisse "Marktwirtschaft/Kapitalismus" - als Systemzwang denken können. Sein Interview "Was nun - Herr Gauck", hat dies mehr als bestätigt. Er reiht sich in die Clique der Freimarktwirtschaftler ein, die uns in allen Lebenslagen beherrschen und unsere Vernunft mit irrationalen Argumentationen nähren. Sie tun dies nicht böswillig, sondern aus "freier" Entscheidung und nach bestem Wissen und Gewissen. Daher ist bereits diese Schwurformel eine Farce.

Die eigentliche Freiheitsbewegung der DDR, die aufgrund der Mangelwirtschaft einer isolierten Volkswirtschaft entstanden ist, war kein Verlangen nach Demokratie, sondern ein tiefes, gieriges Verlangen nach der Konsumfülle im Westen. Man ordnete sich aufgrund des Systemzwangs (Finanzmangel) in die westliche Hierarchie der Nationen ein. Man erweiterte so das Handelssystem und schuf einen neuen Markt für den Westen. Das bestätigt, dass Insellösungen mit Systemzwang und Staatseigentum genauso wenig eine Lösung sind, wie das heutige System, das von uns als freiheitlich betrachtet wird.

Aus diesem Grunde kann auch eine Demokratie nie frei ohne Systemzwang entscheiden. Aus diesem Grunde gibt es nur Pest oder Cholera. Am Ende steht eine Konvergenz zwischen Demokratie und Kommunismus an. D. h. der Mensch optimiert sich selber mit seiner Verwaltung unter dem Druck des Systemzwangs; Sozialsysteme werden unfinanzierbar und daher nach und nach abgeschafft, unter freiheitlicher, demokratischer Entscheidung. Die Einsicht der Menschen treibt sie dazu, weil sie vernünftig agieren, anstatt zu denken.


Die irrationalen, unmenschlichen Tabubrüche unserer angeblich aufgeklärten Gesellschaft

Mit Gauck setzt sich ein Musterdögel an die Spitze unserer Republik und versucht sich in einer Vorbildfunktion, die einem jedem Faschismus zu Grunde liegt. Er sieht seine Aufgabe darin, Themen gesellschaftsfähig zu machen, die vorher als Tabu angesehen werden. In den letzten 10 Jahren hatten wir bereits eine Fülle dieser Tabubrüche, der mich im Glauben an die Menschheit zu tiefst erschütterten. Hierzu zähle ich die nun gesellschaftsfähige Diskussion über Sozialschmarotzer, die ich noch aus dem Geschichtsunterricht über das 3. Reiche kenne. Ebenso die Thematisierung der Arbeit, die glücklich macht, auch ohne hohe Löhne.  Für noch gefährlicher halte ich den Spruch: "Sozial ist, was Arbeit schafft", ein Slogan der Arbeitnehmerstiftung "INSM".

Der Deutsche bzw. die gesamte westliche, zivilisierte Welt - wie wir uns gerne nennen - wurde in den letzten 10 Jahren einer libertären Hirnwäsche unterzogen, die ein vergleichbares Intervenieren der politische-wirtschaftlichen Klasse in der Geschichte der Welt noch sucht. Es ist der größte bisher vorgenommene  Paradigmenwechsel in der Menschheitsgeschichte.

Was macht Joachim Gauck unberechenbar?

Joachim Gauck ist Theologe und bezeichnet sich gleichzeitig als Freiheitskämpfer und Bürgerrechtler. Ein Widerspruch für jeden, der es wagt die Sachlage neutral zu betrachten. In Gauck zerren zwei unvollständige Menschenbilder um die Vorherrschaft der Bewertung der Welt. Einerseits ist er als Theologe der Kirche bzw. seinem Gott verpflichtet und auf der anderen Seite stehe Gauck einer unvollständigen Freiheit gegenüber, die sich dem Systemzwang, des Profitrechts, unterordnet. Eine unheilige Kombinationen, die noch mehr Unheil in den Köpfen der Menschen anrichten kann.


Deutschland gönnt sich nun noch einmal  einen Luther, nicht weil Joachim Gauck protestantisch ist, sondern weil Luther eine Hure der damaligen Fürsten war. Martin Luther stellte die moralische Instanz für die Fürsten dar. So hatten sie eine Legitimation die Aufwiegler im 30jährigen Krieg dahin zu metzeln. Menschen in einem Wertesystem suchen sich grundsätzliche eine Instanz, die ihnen bestätigt, dass Unrecht getan werden muss. Das ist das Prinzip der Schuld, der Strafe, des Gewissens und der Duldung der Strafe = Gesetz - Regeln und Normen.

Gauck wird gleichzeitig von zwei Faschismen beherrscht und er ist auf dem besten Wege, die zwei mit einander zu einem menschenverachtenden Weltbild zu verknüpfen, falls es nicht schon lange geschehen ist. Dazu muss man sich allerdings mit dem modernen, dem Neofaschismus, beschäftigen.


Der Neofaschismus

In einem sind sich die Gelehrten und Weise einig, wenn sie sich über Faschismus unterhalten. Faschismus ist ihrer Meinung nach nur mit einer Leitfigur möglich. Sie stellt die moralische Instanz für die erzeugten Regeln der Weltanschauung dar. Im Neofaschismus muss keine äußere Leitfigur mehr vorhanden sein. So kann der Glaube ohne Kirche nun existieren und die Wertelehre ohne straffe Monarchie- und Adelsstruktur. Der Mensch simuliert dies freiwillig und ohne erkennbaren Zwang, weil er die Werte längst verinnerlichte und als richtig anerkannte.

Durch die massive Gehirnwäsche der libertären, freien Marktwirtschaftsanhänger der letzten 10 Jahre ist unsere eh schon gestörte Weltanschauung und die daraus resultierenden Regeln zu einem inneren Gedanken- und Moralmuster in uns herangereift. Was im 15. Jh. während der Bauernaufstände als amoralisch angesehen wurde, ist heute moralisch und Norm. Dieser innere Faschismus, der ausschließlich Religionsgemeinschaften vorbehalten war, ist nun in den Menschen gekrochen und zu der Menschenverwaltung entgleist, die wir heute kennen und irgendwie als ungerecht empfinden. Doch der Mensch ist nicht mehr in der Lage auszubrechen. Seine Denkmuster sind beschränkter als im Mittelalter. So kam es nie zu einer tatsächlichen Trennung zwischen Staat und Kirche und nie zu einer Trennung zwischen Politik und Kapital. Die Gesamtheit wird als inneres Moralspiel in unserem simulierten Denken (Vernunft) umgesetzt.

So ist die Religion dominanter denn je, auch wenn das manch ein Atheist nicht glauben mag. Selbst die Religion ist eine Auswirkung und ein Resultat der Anpassung des Menschen an das Wertesystem. Wie will man etwas trennen, wenn es ursächlich verknüpft ist, aber bei der Hinterfragung nicht berücksichtigt wird?

So wird der Mensch von einer enttäuschenden Lösung in die andere getrieben. Mit seiner Logik umfasste er bis jetzt niemals den kompletten Systemzwang. Er umreißt lediglich Teilaspekte und definiert sie als Ursache. Doch das offenbart sich leider nur jemandem, der es versteht, neutral und mit Verstand die Situation zu betrachtet. Mein Part besteht also nur darin ihnen neue Perspektiven zu eröffnen, bis sie fähig sind, diese aus eigenem Antrieb zu vollziehen. Es wird Ihnen also nicht helfen, sich mit Ihrer Vernunft, der Objektivität zu nähern. Sie ist Ihr größtes Hindernis.

Daher spielt es im heutigen Wertesystem keine Rolle, ob nun die Kirche abgeschafft wird, der Glaube mit samt seinen Vernunftsregeln und Zäunen existiert weiter. Das gibt sogar der Papst in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag zu. Genauso verhält es sich in der Menschenverwaltung, der libertären, freiem Marktwirtschaft. Als nichts anderes ist unsere momentane Gesellschaftsform anzusehen. Es ist eine Selbstverwaltung der Habenichtse, egal welche Verfassung gilt; egal ob wir in eine Diktatur oder in der puren Autarkie leben. Die Wertelehre ist und bleibt ihr Dreh-und Angelpunkt für jede Entscheidung die sie treffen. Selbst wenn der Staat abgeschafft wird - wie manche Libertäre fordern - gelten die radikalen Marktgesetze einer menschenverachtenden Marktwirtschaft immer noch. Sie existieren als Systemzwang, der den berühmten Satz auslöst: "Wir können eh nix ändern ...!"

Wer richtet, wird gerichtet

Wir fühlen uns gerne als Krieger gegen ein System, das wir im Grund aufrechterhalten wollen. Ein psychologischer Trugschluss der Vernunft, weil die innere Moral den Wandel der Anpassung an das Wertesystem noch nicht ganz abgeschlossen hat. Diese innere Auflehnung ist kein Widerstand, sondern nur ein verzweifeltes Suchen nach Gründen, warum es so sein muss, wie man es nicht muten will. So offenbart sich der Kritiker als Informationsjunkie. Er hetzt von einem Ereignis zum nächsten. Er sucht die Beweise für seine unumgängliche Zukunft. Lediglich die Hoffnung auf etwas Gnade und Barmherzigkeit der Systemgewinner hält ihn aufrecht. Er begibt sich in den Dschungel der Gesetze und sucht verzweifelt nach seinem Recht, nicht im Systemzwang als Verlierer untergehen zu müssen. Doch was geschieht wirklich mit Ihnen?

Noch scheint sich irgendetwas in den meisten Menschen gegen die anstehenden Reformen zu sträuben. Sie sehen das brutale Spiel zwischen Arm und Reich, können sich aber nichts anderes ohne dieses angeblich natürliche Ungleichgewicht vorstellen. Die Masse erklärt sich erst bereit, die Sozialsysteme abzuschaffen, wenn sie sich als unfinanzierbar beweisen werden. Der Mensch will seine Erfahrungen machen. Das führt zur Akzeptanz des Schicksals. Die Verlierer nehmen ein Schicksal an, das keines sein muss.

Diesen Punkt will Gauck mit uns zusammen überwinden. Der Neofaschismus muss nun aus Sicht der Politik schleunigst mit uns abgeschlossen werden, ansonsten kann die Welt im Ungleichgewicht nicht weiter existieren. Es kommt zu einer Eskalation wie im 15. Jh. - weil der Mensch nicht fähig ist zu begreifen, was ihn tatsächlich beherrscht. Er wird sich sinnlos wieder dahin metzeln. Schuldige suchen, die nicht schuldig sind und verurteilen, um genau dasselbe System wieder aufzubauen. Eben nur in den Ecken und Kanten etwas abgerundet. So ergaben sich all die Patches, die wir heute als Geld-, Wirtschafts- und Gesellschaftssystem so stark kritisieren.


Werden die Minderheiten größer, muss sich die Demokratie vergrößern


Europa soll seine Nationalstaatendünkel aufgeben. Bereits in der Geschichte des heiligen römischen Reiches kam es zum Konflikt zwischen weltlicher Anschauung (Marktwirtschaft) und Moral (Religion) - beides sind aber Auswirkungen und Resultate des einmal angenommen Wertesystem, das heute noch existiert. Es kam zu einer multipolaren Ordnung. Der damalige Mensch hatte die Paradigmen nicht verinnerlicht - also vereinigt. Das führte zu Revolten, Aufständen und zur ständigen Umwälzung der Gesellschaft. Am Ende stand der 30jährige Krieg, der ganz Europa in Brand setzte. Ein Aufstand der Armen, gegen die Ausbeutung der Reichen, was in der damaligen Zeit die Politik und Wirtschaft war. Erst nach diesem schmerzhaften Prozess konnte augenscheinlich das Weltliche vom Klerus getrennt werden, da der Glaube und seine Regel dann als Natur galten. Ein innerer Faschismus wurde geboren. Die Kirchenstruktur wurde zur Tradition.

Genau diesen Konflikt erleben wir heute wieder. Nun steht die Marktwirtschaft/Politik/Menschenverwaltung der herausgearbeiteten Menschlichkeit im Systemzwang gegenüber. Dieser Konflikt soll dieses Mal nicht blutig und mit hohen Verlusten gefochten werden, sondern moderat und Einsehen - eben mit Vernunft. Die neue Moral der angeblichen Menschlichkeit durch eine gerechte Marktwirtschaft, soll ohne einen großen Staatsapparat als innerer Faschismus betrieben werden. Am Ende dieser Entwicklung steht eine reißerische Marktwirtschaft, die sich selbst durch Demut der Systemverlierer im Gleichgewicht hält.

Der Mensch lernt Entsolidarisierung großer Menschenmassen zu ertragen und als systemisch korrekt zu interpretieren.

Diese ungesunde Konvergenz der Neofaschismen, soll nun in uns durch die Auswirkungen der Finanzkrise erzeugt werden. Daraus entwickelt sich dann aus der "freien Entscheidung" eines vernünftigen Menschen eine neue monopolare Ordnung heraus, die alle anerkennen. Ein Resultat einer falschen Dialektik, die nicht als solche erkannt wird. Doch was nützt die größte Logik, wenn sie vom falschen Standpunkt aus begründet wird.

Wird dieser Konflikt nun in einer Demokratie ausgetragen, kommt es zu anscheinend irrationalen Entscheidungen der Verantwortlichen. Das Volk, diejenigen, die Entscheidungen zu erfüllen und zu ertragen haben, sind noch nicht im Stande die neuen moralischen Grundsätze der Politik und Wirtschaft nachzuvollziehen. So entscheidet man sich zu einer Vergrößerung der Demokratie, da die Minderheiten sich nach und nach zu Mehrheiten entwickeln werden. Die Gefahr, dass die Ordnung gekippt wird, steigt dadurch täglich ohne dass danach eine tatsächliche Änderung heraus kommen würde. Es wäre sinnloses Blutvergießen.


Gelingt es Europa, sich als große Demokratie in Gang zu setzen, werden sich die Völker aufgrund ihrer implantierten Faschismen selber zu in den Systemzwang hineinpressen. Sie werden sich gegenseitig in ihrer falschen moralischen Vorstellung von Gerechtigkeit und Freiheit, basierend auf den Marktgesetzen, mit dem größten Recht ins soziale AUS befördern. Im Grunde will ich sagen, dass keiner so richtig weiss was er tut, weil er lediglich im Systemzwang agiert und nicht denkt.

Der ESM - als funktionierende Hirnmanipulation

Beispiel: Der Deutsche sträubt sich nicht gegen den ESM, sondern lediglich gegen die Zahlungen an die Pleiteländer, die damit verbunden sind. Die damit verbunden Sanktionen und Sparmaßnahmen befürwortet er. Er hält sie sogar für richtig. Das Marktwirtschaftshirn kontrolliert als unsere Entscheidungen und Alternativen. Es lässt uns zum Teil nationalistisch agieren und empfinden - also gegen andere Völker. Der andere Teil versteht sich als Moralmenschen, der Gelder transferieren will, aber keine neuen Schulden machen will. Egal wie wir es lösen, es wird immer im Chaos enden. Das erkennt jede Partei - nur Alternativen sieht keiner- der sich der Vernunft bedient - also dem Systemdenken.

Nun kommt die Konvergenz - oder besser - Diplomatie/Kuhhandel. Man kann es auch System-Intelligenz oder Taktieren nennen. Durch die Vergabe von Krediten unterwerfen sich die Völker dem Recht der Marktwirtschaft (Auswirkung - keine Ursache). Daraus entwickelt sich eine moralische Verpflichtung. Neues Recht entsteht, das vormals als unmoralisch galt. Man erwartet von Menschenverwaltungen (Staaten), dass sie sich selber, also ihre eigene Bevölkerung bzw. Teilbevölkerungen sanktionieren. So wird Stand gegen Stand ausgespielt.

Daher bezeichne ich das Vorgehen in Griechenland, als Lehrstück am lebendigen Volk und es funktioniert. Der Europäer lernt. Die radikale Menschlichkeit tritt in den Vordergrund. Der kleine deutsche Steuerzahler, der echte Zahler, genießt sein Recht, die Strafe eines anderen Volkes zu sehen und füttert bei die eigene Wirtschaft, die ihm Arbeitsplätze schafft. So macht er sich mit seinem eigenen Frust sogar noch glücklich ohne, dass er es bewusst wahrnimmt.

So entsteht eine neue akzeptierte Ordnung. Wer andere richtet, also neu ausrichtet, wird später selber gerichtet und selber auf die neue Ausrichtung mit den gleichen Mittel gebracht. Er wird es moralisch akzeptieren, da es seiner erlernten Grundordnung entspricht und er seine Moral den neuen Anforderungen anpasst. Die falsche Dialektik bleibt also in Gang und wird zur Selbstgerechtigkeit, da sie sich anscheinend logisch erklären kann.

Das Higgsteil unserer Daseinsdefinition

Niemand ist bereit den Ausgangspunkt all seiner Gedanken zu erkunden. Niemand ist wirklich bereit sich diesen Strapazen und Verirrungen auszusetzen ohne helfende Hand, die ihn korrigiert, wenn er sich verirrt. 

Und ich wiederhole mich abermals. Der Ausgangspunkt all unserer Überlegungen, all unserer Fähigkeiten zu beurteilen was richtig und was falsch ist, findet sich im Eigentumsrecht. Es ist die Grundlage für die Feststellung, dass Profit, Ertrag und Bonus gerechtfertigt ist. Das Eigentumsrecht ist der Grund für die Entstehung des Geldsystems, bis hin zur Moral, die wir so hochhalten.

Das Eigentumsrecht ist der Antrieb all unserer Entscheidungen, mit denen wir in Kauf nehmen, dass andere Nachteile durch uns erleiden - denn wir wollen selber Eigentum erlangen, um unabhängig zu sein. Wir wollen das Recht erlangen, selber aus dem eigenen Portfolio mit moralischer Rechtfertigung, Profit zu schöpfen.

Daher kann sich auf dieser Basis des "logischen Denkens" niemals etwas anderes oder gar menschenfreundlicheres entwickeln. Mittlerweile ist der Mensch in sich so sehr verblendet, dass er bereit ist die Solidarität zu kippen und die Menschen der freien Marktwirtschaft auszuliefern.

Darin begründet sich diese neuen Freiheit eines Joachim Gauck und die neue Freiheit, die wie eine faule Frucht in unseren Hirnen heranwächst, doch in Wahrheit ist sie der Grundstock für die monopolare Welt.

Die monopolare (unipolare) Welt

Mono bedeutet "einer" - also eine Ordnung, der sich die gesamte Welt unterwirft. Selbstverständlich ist den Mächtigen nicht entgangen, wie die Welt funktioniert. Selbstverständlich sind sie zu den gleichen Schlussfolgerungen und zum gleichen Querdenken wie ich fähig. Selbstverständlich ist ihnen bekannt, dass, wenn mehr Menschen das Higgsteil unserer momentan existierenden Dialektik erkennen und verstehen, werden sie ihre Macht verlieren. Das muss aus ihrer Weltsicht verhindert werden. 

Es ist auch nicht schwer, Menschen für Ideen zu begeistern, die sich nach ihrer Umsetzung zum Nachteil entwickeln werden. So instrumentierte man immer schon die Armen und Schwachen für die Ziele der Mächtigen. Die Tendenz zur unipolaren (monopolaren) Welt ist längst in unseren Hirnen.

Die Geldsystemkritiker sind auf dem Vormarsch und ebnen ihnen den Weg. Einige von Euch haben die Rohstoffe längst als Schlüsselinstrument erkannt, sehen es aber noch lange nicht im Zusammenhang mit dem Eigentumsrecht. Wird nun eine Weltorganisation global anerkannt, die für die Rohstoffverteilung bzw. -zuordnung zuständig ist, die mit Recht und Gesetz allgemein legitimiert ist, kann das Geldsystem jederzeit abgeschafft werden. Es wäre sogar von Vorteil. So könnte der Mehrzahl der Menschen entsprochen werden. Es käme zu einem BGE - zu einer Konsumgeldauszahlung - das eine noch höhere Abhängigkeit schafft als es jemals auf dieser Welt existierte.

Es gab nie eine Kapitalismuskritik - das Higgsteil fehlt

Es käme nicht nur im Aktienmarkt zu einer Anonymisierung des Kapitals, sondern auch beim Eigentumsrechts. Das wäre die angestrebte Konvergenz zwischen Kommunismus und Demokratie unter der Denklogik des Kapitalismus. Folglich existiert in der Welt keine Kapitalismuskritik, sondern lediglich eine Kritik der Art und Weise, wie im Kapitalismus das Menschenmaterial verwaltet wird. 

Wer den Kapitalismus kritisieren will, darf nicht nur die Profitverteilung unter die Lupe nehmen, sondern muss das Profitdenken hinterfragen und ergründen. Greenspan hat es erkannt - Ackermann hat es erkannt - all die Großen sind längst gebrieft und sie werden alles tun, damit ihr es nicht versteht. Sie werden Logiken in die Welt hinaustragen, die verhindern, dass ihr es jemals versteht. Sie werden Axiome erschaffen, die Euch erklären, dass der Mensch nur unter dem Profitrecht leben kann und dass er dafür eine neue Ordnung braucht.

Längst brüten diese angeblich Intellektuellen und Intelligenzen als angebliche Unterdenker, die neuen monopolare (monopole) Weltordnung für Euch auch, auf dass ihr voller Überzeugung Eure eigene Versklavung noch vervollkommnet. Wer das Higgsteil unserer Gedankenstruktur also nicht erkennt, wird auch nie verstehen, wohin sie uns treiben wollen.
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Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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