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Montag, 30. Juli 2012

Neoliberale Tendenzen bei der Polizei: Lehrling soll 200.000 Euro für Polizeieinsatz bezahlen

Horn bei Konstanz
In Konstanz kam es zu einer sogenannten "Facebook-Party". Ein Lehrling lud ein und es kamen 2.500 Zusagen für die Party im Freibad zusammen. Die Polizei rückte an. Schloss das Freibad und will nun 200.000 Euro dem Lehrling in Rechnung stellen. Verkehrte Welt. 


Während die Polizei Wochenende für Wochenende für die deutschen Fußballclubs in den Stadien Schmiere steht und Steuergelder verprasst, soll nun der kleine Mensch zur Kasse gebeten werden. Ein Lehrling soll nun 200.000 Euro für einen Polizeieinsatz wegen einer Facebook-Party bezahlen. Nun stellt sich die Frage, ob bayern. Ministerpräsident Horst Seehofer auch eine Rechnung von der Polizei erhielt, als er seine private Facebook-Party in München feierte?

Selbst die Polizei rutscht in das neoliberale Gedankengut unserer Zeit ab. Der Polizeischutz der privat-kommerziellen Castortransporte ist dagegen immer noch Steuerzahlersache. Jeder Schwertransport einer Firma darf dagegen abgerechnet werden. Die Bundesregierung hat bis heute keine Gesetzesgrundlage geschaffen, die der Polizei erlaubt Rechnungen zu stellen. Warum es nun plötzlich im Falle des kleinen Lehrlings aus Konstanz gehen soll, ist ein Rätsel - oder sind doch nicht alle gleich vor dem Gesetz?

Offizieller Kommentar in der SZ: Romney malt Nahen-Ost in gut und böse

Es ist immer wieder erstaunlich, was als Kommentator in unseren Massenmedien seine Meinung vom Stapel lassen darf und das derartig unreflektiert. Während unsere Kanzlerin die deutsche Staatsräson als Verteidigung von Israel ansieht und Bundespräsident Gauck öffentlich beteuert, sie niemals in ihrer Politik zu negieren (Sommerinterview 2012). Kommt dieser Herr zum FAZIT: Alleine der  US-Präsidentschaftsanwärter Mitt Romey sieht Israel als gut und den Rest im Nahen als böse an. 

In Syrien kämpfen Rebellen anstatt Terroristen - da hilft sogar das ZDF in seinen Nachrichten nach, wenn es um Augenzeugenaussagen aus Syrien geht usw. Siehe Video. In einem weiteren Kommentar ist er nicht im Stande auf die Evangelikalen in den USA hinzuweisen, denn das könnte unangenehm sein. Selbst der in Deutschland angesehene Georg W. Bush gehörte dieser "Theologie" an und Deutschland ist stolz auf seinen Pfarrerpräsidenten. Heiner Geißler diskutiert öffentlich über die christliche Moral in der Politik und Kanzlerin Merkel zitiert im Bundestag aus der Bergpredigt 2003 um den Irakkrieg zu rechtfertigen. Die Süddeutsche ist zu keiner Systemkritik in Deutschland fähig. Da wird durch die Griechenlandkrise offizielle Ausländerhass als Patriotismus betrieben und Deutschland zum heiligen Industrieland erklärt.

Dieser kleine Schnösel weiss nicht wie die Welt funktioniert. Das ist auch gut so - jeder kann und darf lernen, aber wer das Maul so voll nimmt, sollte schnell damit beginnen.

Mitt Romney in Israel Schon disqualifiziert

30.07.2012, 07:33 Süddeutsche.de
Ein Kommentar von Christian Wernicke
Wer reist, möchte dazulernen. Der US-amerikanische Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mitt Romney, gibt in Jerusalem jedoch ein anderes Bild ab.  
Reisen bildet. Also sollte man vermuten, dass Mitt Romney, der republikanische Herausforderer von Barack Obama, während seines Besuchs in Israel dazulernen will. Falsch! Fast alles, was der Aspirant in Jerusalem anstellt, schürt den Eindruck, dass er nicht einmal zu begreifen versucht, wie vertrackt die Lage im Nahen Osten ist. Stattdessen malt Romney die Krisenregion in Schwarz-Weiß: Israel ist gut, der Rest - Palästinenser und Mullahs in Iran - soll sich gefälligst fügen.


Mitt Romney in Jerusalem beim Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu: Der republikanische Präsidentschaftskandidat der USA geht im Nahen Osten auf zweifelhaften Stimmenfang. (© Getty Images)

Dieses einseitige Weltbild ist weniger tumb als kalt kalkuliert. Romney wirbt in Jerusalem um Wahlkampfspenden (Mindestpreis 50.000 Dollar für jeweils zwei Plätze beim Frühstück). Und er umgarnt die jüdischen Wähler daheim. Die Republikaner hoffen, dass die Spannungen zwischen Obama und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu diesmal viele von ihnen ins konservative Lager treiben. Also tut Netanjahu, was Romney von ihm erwartet: "Mitt, da kann ich nur voll und ganz zustimmen", säuselte Bibi, da sein Gast schwadronierte, wie wild entschlossen er sei, Irans Atom-Zentrifugen mit Waffengewalt zu zerschmettern.
Der Ausflug nach Israel mag Romney kurzfristig helfen. Langfristig jedoch hat der Republikaner Schaden angerichtet: Der Nahe Osten braucht die Vereinigten Staaten als Mittler. Als solcher hat sich dieser Möchte-gern-Präsident bereits disqualifiziert.

Angela Merkel 2008 vor der Knesset

Wer hat Vorteile, wenn der Euro zerbricht?

Seit der Euro als Währung in der Diskussion stand, gab es die übelsten Spekulationen gegen diese Währung. Sie war und ist der Konkurrent zur Leitwährung "Dollar". Das ist nicht von der Hand zu weisen. Sämtliche anerkannten Ökonomen im Euro-Raum genossen die akademische Ausbildung der hohen "Frankfurter" Schulen in den USA. Wir können sie auch neoliberale Gedankenschmieden nennen, das ist geläufiger. Daher sollte sich jeder Eurokritiker zuallererst fragen, aus welcher Gedankenfabrik die heute so aktuelle Eurokritik und der Zersplitterungstrieb für Europa stammt. Dies ist eine Betrachtung der Situation innerhalb der anerkannten Ordnung und Normen. Was zur Folge hat, dass es keine Lösung gibt - denn niemand will sich von der Ordnung lösen - was die eigentliche Lösung wäre. 

Doch das soll nicht das Thema dieses Artikels sein. Er wird wie immer die globalen Ordnungsanhänger ratlos zurücklassen. Sie werden keine passende Lösung für ihre Vermögen hier finden. Sie werden wie immer zwischen Pest und Cholera entscheiden, doch das ist mittlerweile Tradition. Der Gedankenreigen der Menschen dreht sich lediglich darum, ein Antiserum für diese beiden Krankheiten zu finden, damit sie weiterhin die Profiteure im Krankheitswesen unserer Wirtschaft existieren können. Das ist jetzt kein Vorwurf! Ich kann ihre Reaktionen und Ängste verstehen. Wenn ich Ihnen aber heute erklären, dass sie Angst vor dem Kapitalismus haben und trotzdem an ihm festhalten, werden sie dies als Lüge von sich weisen. Wenn ich sie Frage, gibt es Alternativen zum Kapitalismus, werden sie entschieden mit NEIN antworten und sofort an den Kommunismus denken. Dabei fällt Ihnen allerdings nicht auf, dass der Kommunismus auch nur eine Lebensart des Kapitalismus ist. Vor der Menschheit liegt also noch ein weiter beschwerlicher Weg bis zur Erkenntnis der Ordnung, die sie als Gesamtheit in Denk-Gefangenheit hält. Daher erlaube ich mir, Sie abermals in das Paradox ihrer Gedanken zu führen, um Sie hinterher ratlos zurückzulassen - aber nur so kann der Mensch eigenständig denken, wenn er es will.

Samstag, 28. Juli 2012

Geithner kommt höchst persönlich nach Deutschland

Wolfgang Schäuble unterbricht seinen Urlaub für die Rettung der Welt. Dafür muss er in die USA reisen, sondern er wird durch einen Besuch aus den USA geadelt. Die Führung der Welt bequemt sich nach Sylt, zu den Schönen und Reichen, die so gar keine Kritik an der Bundesregierung üben.

Es geht wie immer um die Rettung des Euros, denn der Dollar und die USA haben keine Problem. So wird es auf jedem Fall in der Öffentlichkeit breit getreten. Viel mehr wird es wohl so sein, dass durch das sinkende Wirtschaftswachstum in China, die USA immer mehr in Bedrängnis kommen. Der chinesische Riese könnte aufhören amerikanische Staatsanleihen zu kaufen und sein Geld zurück fordern.

Juncker betonte, ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone gehöre nicht zu seiner "Arbeitshypothese". "Ich weiß, dass es im deutschsprachigen Raum viele gibt, die – obwohl nicht simplen Geistes - einfache Lösungen anstreben, weil die in der inneren republikanischen Befindlichkeit auf Wohlwollen stoßen. Aber sie irren sich fundamental. Wer denkt, dass die Probleme der Eurozone dadurch behoben würden, dass man Griechenland ausschließt oder fallen lässt, hat die eigentlichen Ursachen der Krise nicht erkannt.
Quelle: Morgenpost

China schrumpft bereits unter einem Wachstum von 10 %, so die allgemeine Rechenart der Wirtschaft. China schluckte in den letzten Jahren so viele ausländische Unternehmen und könnte anfangen damit seine eigene Industrie zu versorgen. Schließlich schlief China in den letzten Jahrzehnten nicht. Es lernte von denen, die es unterdrückten und für ihren Reichtum ausbeuteten.

Nun wendet sich das Blatt. Die USA sind in die eigene Währungs- und Schuldenfalle getappt. Wer die Rohstoffpreise ganz genau beobachtet und die anderen Währungen mit in sein Betrachtungsfeld einbezieht, muss sich eingestehen, dass zwar ein großer Teil des Welthandels noch in Dollar abgewickelt wird, aber die Preise sich längst an anderen Währungen orientieren.

Die USA und der Dollar haben ihre Macht längst abgegeben. Nun ist es an der Zeit, dass diese Macht nicht wieder in einzelne Hände gerät, sondern in einem Art Währungskorb verlagert wird, der sich an der jeweiligen Wirtschaftskraft der einzelnen Ländern orientiert. Dies war bereits vor ca. zwei Jahren der Vorschlag aus Russland und China an den IWF und Europa.

Jetzt ist Handeln angesagt, Herr Schäuble. Ideologien und persönliche Überzeugen, sowie parteipolitische Freundschaft haben hier nix mehr verloren!

An alle, die nun wieder einmal vor einer Währungsreform Angst haben, sei gesagt: Die Währungen an sich bleiben in diesem Falle bestehen, es geht lediglich darum eine neue Fakturierung für die Rohstoffpreise auf einen bereits vorhanden Weltmarkt einzurichten. Wer hat Vorteile, wenn der Euro zerbricht?

Man kann auch nicht sagen, dass die USA in diesem Fall die großen Verlierer wären. Es wäre lediglich die Gerechtigkeit, die diese Nation schon immer von der Welt einfordert und sich selber nie daran hielt. Die USA würde zum ersten Mal in der Geschichte auf seine tatsächliche Wirtschaftskraft eingeschätzt und könnte nicht mehr die Welt durch ihre Währung wie in einem Gefängnis halten.

Das ist der Tribut, den die USA der Welt schulden. Es ist keine Weltführung zu vergeben. Wir leben in einer Demokratie - die sich zwar an marktwirtschaftlichen Regeln orientiert -  aber die Spielregeln gelten nun mal für alle gleichermaßen. Die USA muss ihr Zepter hergeben, wie damals die Könige und der Adel ihre Macht.

Dasselbe gilt für den Sonderstatuts von Großbritannien innerhalb der EU. Diese Privilegien müssen aufhören, ansonsten wird man noch unglaubwürdiger, als man bereits schon ist.

Syrien: Testen Sie Ihre Medienkompetenz!

Marietta Slomka erhielt am 5. Mai 2012 den Medienpreis für Sprachkultur der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in der Sparte Fernsehen! Sie macht ihre Sache gut! Sie wollen ihren Krieg. Sie wollen das Veto von China und Russland als inhuman darstellen. Ganz nach dem Motto: "Lieber einen islamistischen, al kaidischen Staat, als eine dekadente islamische Oberschicht im Nahen-Osten. Schließlich gilt auch im Kapitalismus, man soll keine fremden Götter (Reiche) neben sich haben. Das ist die größte Sünde, die sich ein Kapitalist sich leisten kann - verliert sein Vermögen. "Halleluja" - betet, dass Euch niemand Euer Vermögen wegnimmt. Jeder Gott dafür ein Ohr. Er versteht die Not der Dekadenten nur zu gut. Es ist seine Zucht. ;-) Ende des Zynismus.

weiter zum Film

Donnerstag, 26. Juli 2012

Klimawandel anstatt Klimaerwärmung: Grönlands Eis schmilz immer schneller

Luftaufnahmend er NASA sollen bestätigen, dass wir in einer Klimaerwärmung sind. Seit 30 Jahren wird die dort die Eisdecke überwacht und seit her schmilz das Eis. Hätte die Menschheit bereits vor 100 Jahren begonnen, die Eisdecke zu überwachen, wäre sie zu keinem anderen Ergebnis bekommen. Seit der letzten "Eiszeit" schmelzen uns die Gletscher weg und noch schlimmer es wird immer wärmer. 

Die Natur ist für den Menschen nicht planbar. Wird es auch nie sein!

Dienstag, 24. Juli 2012

Die Lösung unserer zukünftigen Hungerprobleme liegt nicht im Nahen-Osten!

Mal sind es Chemiewaffen in Syrien; mal eine Atombombe im Iran. Übermorgen ist Russland und China das Monster, das unsere Freiheit auf irgendeine Art bedroht. Wahrscheinlich durch einen Cyberangriff. 

Mittlerweile steht mir diese ganze Kriegs- und Hasspropagande bis zum Hals. Die Menschheit ist doof und wird doof bleiben. Sie bekriegt sich, um sich hinterher wieder in einer Wirtschaftsorgie zu versöhnen. Das lüsterne Geschrei der Geldsäcke ist schon überall zu hören. Doch sie machen sich die Finger nie mit Blut schmutzig und halten deshalb ihren Reichtum auch für gerecht und rechtschaffen. Sie finden immer einen Hungrigen, der den anderen für sie erschlägt.

Mal wird ein Land für den Frieden zerbomben und mal für die Gerechtigkeit.  China und Russland verweigern dabei den USA die Gefolgschaft. Das macht die Weltmacht in ihrer Ohnmacht erst recht wütend. Sie braucht den Mob auf seiner Seite, als Rechtfertigung für Krieg und Blut vergießen, so wie die Rebellen kampfbereite junge hinter sich scharen, die bereit sind für die Freiheit zu kämpfen. Ihnen stehen andere junge Männer gegenüber, die auch für die Freiheit kämpfen.

Sind Götter pervers? ... wenn religiöse Gesetze über der Menschlichkeit thronen

Es gibt kein objektives Pro für die Beschneidung von Jungen und Mädchen. Jedes "PRO" ist lediglich eine theologische Auslegung einer Religion und daher frei von jeder Menschlichkeit. Sie sind Indizien, wie man mit angeblich göttlichen Anweisungen, die Natur des Menschen bricht und ihn zur Selbstverstümmlung durch Gruppenzwang treibt. Je älter diese Rituale sind, desto natürlich wirken sie in der Betrachtung des Kulturkreises. Eine objektive Sicht ist daher nicht mehr möglich. 

Der Unterschied zwischen Glauben und Wissen

Die Welt wäre nicht besser, wenn alle nur an einen einzigen und an den gleichen Gott glauben würden. Sie würden sich trotzdem wegen einem Krumen Brot umbringen, weil sie nicht fähig sind, das zersetzende Wesen ihrer eigenen Religionsregeln zu erkennen.
Würden sie es tun - hörten sie auf zu Glauben und würden WISSEN! (keuronfuih)


Es ist auch selbstverständlich, dass der Vorwurf der Diskriminierung laut wird, so wie jüngst vom "Deutschen Zentralrat der Juden" zu hören war. Er nennt dieses Verbot "Antisemitismus". Von diesem Vorwurf sollten wir uns nicht blenden lassen, sondern noch objektiver an die Sache herangehen.

Was passiert in Deutschland mit den abgetriebenen Embryonen?

Eine Frage, die uns um so mehr beschäftigen sollte, weil gerade Medienberichte über 250 russische Embryonen in Umlauf sind und ein groteskes Bild von Russland in den Köpfen der Menschen zeichnen wollen. Hierbei erinnere ich an die Lügeninszenierung zum ersten Irakkrieg und die Berichterstattung über die Soldaten, die angeblich Babies aus den Brutkästen holten. 


Nationaler Wirtschaftslobbyismus? FAZ findet Abstufung von Deutschland "GUT"

Deutschland braucht keine "nationalistischen Ratschläge" von FAZ-Journalisten. Es ist immer wieder faszinierend, wie unsere Medien alles irgendwie doch noch ins richtige, nationalistische Licht rücken und alles für ihre Nationale Front der Wirtschaftslobbyisten ausschlagen.  Lt. FAZ seit die drohende Abstufung Deutschland durch die Ratingagentur Moodys ein Fingerzeig, dass Deutschland die anderen EU-Staaten nicht retten soll. 

Nach solchen Aussagen fragt man sich tatsächlich, wer da in der sogenannten "Wirtschaftsredaktion" sitzt. Sind es politisch motivierte Schreiberlinge oder lediglich einseitig Informierte aus anderen Lobbyismuskreisen?

Gott schaut keine Pimmel an: Deut. Zentrat der Juden wirft Antisemitismus vor

Sinti sind eben keine Juden. Das drängt sich auf, wenn man den Fall von Anton B. betrachtet. Anton B. überlebte Auschwitz. Er hatte seine Nummer eintätowiert bekommen, mit einem "Z" für Zigeuner. Seine zehn Geschwister wurden in Auschwitz ermordet. Seit dem Tod von Anton B. kämpft nun seine Witwe um eine Hinterbliebenrente nach dem Bundesentschädigungsgesetz. Sinti und Roma sind eben doch keine Juden. 


Ein trauriges Kapital der deutschen Geschichte wird wieder aufgeschlagen. Irgendwie klingt es weiterhin nach Diskriminierung und Benachteiligung. Der "Deutsche Zentralrat der Juden" ist eben doch eine größere Lobbyinstitution, als die der Sinti und Roma. Das wird auch in der Bescheindungsdiskussion in Deutschland immer deutlicher. Im Morgenmagazin vom 24. Juli 2012 wird Deutschland gar wieder als "antisemitisch" bezeichnet, weil es die Beschneidung von Knaben für Kindesmisshandlung- und -verletzung hält. 




Deutschland ist ein Rechtsstaat und kein Religionsstaat


Religiöse Beschneidungen sind Körperletzung
Ich kann jedem Juden und Muslim versichern: Gott schaut sich keine Pimmel an, bevor er entscheidet, wer in den Himmel kommt und wer nicht. Er gut in die Herzen seiner Anhänger!

Christian Wulff + Mappus: Das Nord-Süd-Team muss mit samt ihrer Partei auf die Anklagebank

Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat sich in der Öffentlichkeit rar gemacht. Die unscheinbare Brille abgelegt und zur Retro-Riesen-Horn-Brille in schwarz gegriffen. Das macht ihn aus modischer Sicht attraktiver; reiht ihn aber gleichzeitig in die Brillen-Politiker-Riege der 1970er ein. In denen bereits Helmut Kohl mit dem schwarzen Kassengestell seine erste Auftritte hatte.



Daher steht seine Brille auch für Vergangenheitsnostalgie. Christian Wulff ging als Schmarotzerpräsident unrühmlich in die deutsche Geschichte ein. Er ließ keine Gefälligkeit von Geschäftsleuten aus. Feierte mit der Filmbranche entspannt auf dem Oktoberfest in München, ließ sich bei aushalten und erklärte in der Öffentlichkeit dubiose Rechnungsbegleichungen in Bar ohne Quittung. Gleichzeitig regnete es in NRW Landeskredite und Zuschüsse für viele seiner angeblichen, privaten Freunde oder soll man sie Partei-Gönner nennen?

Neben Wulff und Mappus gehört die CDU auf die Anklagebank

Böse Ratingagenturen bedrohen Bestnote Deutschlands

Deutschland rühmt sich als Exportnation; schmückt sich mit niedrigen Arbeitslosenzahlen, von denen jeder weiss, dass sie geschönt sind. Deutschland braucht ein zahlungskräftiges Europa. Der Deutsche Arbeiterstaat, steht mit dem Rücken zur Wand. 

Gerade verlieren sämtlich europäische Kunden unserer Exportartikel ihre Wirtschaftskraft. Sie sind überschuldet und müssen deshalb sparen. Deshalb greift bereits das ZDF zur "Glücksumfrage". Das ist lediglich ein Test, wie manipulativ die abgesprochene Krisenberichterstattung zwischen Politik, Wirtschaft und Medien, in der "dumpfen Massen" ankommen. Daher sollten wir uns über eine Abstufung Deutschlands nicht wundern, sondern froh sein, dass sie erst jetzt kommt.  Moodys machte lange gute Miene zum bösen Statistikspiel unserer Bundesregierung. Die deutschen Sparpakete lassen immer noch auf sich warten. Nun beginnt ein weiterer Drahtseilakt unserer Superkanzlerin. Sie muss Sparen als Erfolg und Spaß verkaufen!

Montag, 23. Juli 2012

Live-Szenario-Briefing - Börsen im freien Fall

Der IWF und vor allem Deutschland schlagen ihr Showrad mit bunten Federn, um ihre Macht zu demonstrieren. In Wahrheit bedroht der eine den anderen mit Geldscheinen, die dann dafür genutzt werden, Gewinne im Kapitalismus darzustellen. Noch immer ist den meisten Menschen nicht aufgefallen, wie Kapitalismus und damit das Geldsystem tatsächlich funktionieren. 

Es ist mir mittlerweile ein Graus, mich ständig zu wiederholen. Tatsächlich ist es so, dass die Menschen angelogen sein wollen. Sie wollen an den Kapitalismus als gerecht ansehen, weil sie sich selber Vorteile erhoffen. Wird dagegen bei manchen ersichtlich, dass sie diejenigen sein werden, welche die "natürlichen" Nachteile des Kapitalismus ertragen müssen, regt sich der Widerstand.

Doch das ist kein Widerstand gegenüber der Ursache, sondern lediglich ein Abscheu gegen die Auswirkung. Ihr Reformdrang konzentriert sich lediglich auf die Zinsen im Geldsystem. Das Primitivste, das direkt vor ihren Augen sich ausbreitet, sehen sie nicht. Sie sind einfach nicht imstande zu erkennen, dass der Gewinn in der Realwirtschaft, im Zins des Geldsystem sich widerspiegelt.

Noch komplizierter wird es für die Menschen, wenn sie dann anfangen die verselbständigten Geschäfte mit Geld zu betrachten. Daher halten sie das Geldsystem für ein eigenständig entstandenes System des Handels. Das ist natürlich ein Irrglaube, der allerdings von der Wissenschaft mit ihren Studien und Erkenntnissen bereits als Realität beschrieben ist.

Samstag, 21. Juli 2012

Syrien: Ausländische Geheimdienste helfen bei Bombenattentat

Ein Bombenattentat im syrischen Machtzentrum von Präsident Assad sorgt für Aufregung. Führende Mitglieder seiner Regierung wurden dabei getötet. Es handelt sich nicht um ein Selbstmordattentat, sondern um eine gezielte Operation, zu der sich gleich zwei Rebellengruppen bekennen und profilieren wollen. Eine kleine Unachtsamkeit der Agitatoren, beruhend auf der Eitelkeit der Menschen

Tatsache ist, dass diese Gruppen nicht über die logistischen Möglichkeit verfügen und schon gar nicht über die örtlichen Lokalitäten informiert sein konnten, um diese Operation durchzuführen. Daher muss nicht nur von einer ausländischen Beteiligung von Geheimdienst ausgegangen, sondern als Fakt angenommen werden.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Spanien: Nach den Kreditzusagen, werden Banken nicht systemrelvenate Banken aussortiert

Längst sind sämtliche europäische Banken in systemrelevant und nicht relevant eingestuft, auch die spanischen. Nach den europäischen Bankenrettungszusagen wird es zu einer kontrollierten, flächendeckenden Insolvenz von nicht systemrelevanten Banken kommen. 

Das ist die größere Absicht hinter den Verhandlungen und den Verträgen. Bereits Bundeskanzlerin Merkel betonte in ihrer letzten Regierungserklärung, dass gerade die kontrollierte Insolvenz von Banken größte Priorität zu haben hat. In letzter Konsequenz bedeutet dies, der sogenannte Haircut wird auf dem Rücken der Bevölkerung mit massivem Wertverlust einhergehen wird.

Wer heute noch seine Raten für größere Anschaffungen zahlt, kann übermorgen bereits vor einer Forderung der Gesamtkreditsumme durch seine in Insolvenz gehende Bank stehen. So können die Staaten "Aktiva" für ihre nächsten Kredite einsammeln, die zwingend für die Refinanzierung der alten Schulden notwendig sind.

Es erinnert an die Bankenlandschaft, die 1933 bei der Machtübernahme durch Hitler vorherrschte. Sämtliche systemrelevanten Banken befanden sich damals schon in staatlicher Hand. Wir haben uns also trotz höchster Anstrengungen uns nicht aus der Systematik der Vergangenheit befreien können. Es läuft alles in der vorgeschriebenen Bahn unseres Leitsystems "Kapitalismus". Selbst wenn Deutschland heute aus der EU aussteigen, den Euro ablegen und wieder zur D-Mark greifen würde, wäre das Endresultat das Gleiche.

Lediglich der Aktionsradius der zwangsläufig zu treffenden Entscheidungen würde sich auf eine kleinere Demokratie beziehen. Selbst das kleinen Deutschland, im Verhältnis zu Europa, sah sich 1933 als Demokratie aufgrund der wirtschaftlichen Umstände dazu gezwungen, sich abzuschaffen. Der Weg aus einer "systematischen" Krise aber kann nur dann erfolgreich sein, wenn man außerhalb des bestimmenden Systems nach Lösungen sucht. Das sehe ich momentan nicht, denn alle mir bekannten Lösungen befinden sich in der Logik des Kapitalismus. Das ist das übergeordnete Entscheidungssystem - das wir Logik oder Vernunft nennen. Sämtliche Staatsformen sind lediglich Humankapitalverwaltungen, die irgendwie versuchen nach den Regeln des Kapitalismus zu überleben, indem sie in noch größere Konkurrenz auf dem Weltmarkt eintreten. 

Wie es scheint entwickelt der Mensch daher nur Streitigkeit, was die Gruppendynamik anbetreffen. Die einen wollen als große Gruppe gegen noch größere antreten und die Kritiker vertreten die Meinung: Kleine Gruppen bilden und gegen kleine Gruppen kämpfen.

Neutral betrachtet sind sie für ein und die selbe Lösung, nur der Weg dahin ist anders. Am Ende steht Krieg, der verschieden definiert werden kann. Man Kriege mit herkömmlichen, brutalen Waffen führen, oder Wirtschaftskriege ausfechten, dessen Waffe der Hunger ist.

Trotzdem steht eine geteilte Mensch sich mit brutalen und mörderischen Absichten gegenüber - daher ist alles Krieg, was nicht das Leben aller Menschen gleichermassen schützt und das Überleben aller Menschen gleichermaßen herstellt ohne eine Teil der Menschheit dafür benachteiligen zu müssen.

Für die Art von Menschlichkeit ist der Kapitalismus nicht geeignet. Er funktioniert nur, wenn sich die Menschheit ständig in neue Gruppen aufteilt und bemüht ist, sich gegenseitig zu bestehlen. 

Die Iphone-Ariemanie: Noch ein neues IPhone! Das neue ICH-Telefon ist da!

NEIN - Iphone ist nicht langweilig. 
IPhone ist auch nicht nur ein Handy!
IPhone ist DAS HANDY.
Sei kein Mensch!
Sei ein MAC!


Sie wollen kein Mensch zweiter Klasse mehr sein? 
Sie haben es satt übersehen zu werden?
 Sie wollen zur Oberklasse der Handyphonierer aufsteigen?

Mittwoch, 18. Juli 2012

Börsengang Formel 1: Die fetten Jahre sind vorbei - kommt der nächste Facebook-Deal?

Zweistellige Millionensummen kassiert Eccelstone für eine einzige Rennveranstaltung. Diese müssen von den Rennstrecken aufgebracht werden. Der Rennsport gilt nicht wie der Fußball als "gemeinnützige Veranstaltung" und trotzdem erhalten heute schon Hockenheim und der Nürburgring hohe staatliche Zuschüsse.  Dieses Jahr fährt die Formel 1 in Hockenheim bei Mannheim. Man hofft auf 62.000 verkaufte Karten. Zu Schuhmacherszeiten waren es noch 100.000. Das Ziel der Veranstaltung ist eine "schwarze Null".  Deshalb muss der Börsengang der Formel 1 so schnell wie möglich abgewickelt werden, bevor die überteuerten Gagen von Ecclestone nicht mehr verlangt werden können.

Die meisten Rennstrecken zittern um ihr Überleben. Nicht selten werden öffentliche Zuschüsse fällig. In Hockenheim hofft man sich mit einer Art Rundumveranstaltung vor dem Schlimmsten zu retten. Das Ziel ist eine "schwarz Null". So wird sogar eine Formel1-Kinderecke angeboten. So wird Rennsport zur Familienveranstaltung im ohrenbetäubendem Lärm, der fast schon an der Schmerzgrenze liegt.

Dienstag, 17. Juli 2012

Der deutsche ESM = Länderfinanzausgleich

Bayern mantelt auf und will nicht mehr der Zahler der Nation sein. Die Habenichtsbundesländer sollen in Zukunft gucken wo sie bleiben. Bayern legt eine neue Qualität des Nationalismus an den Tag, der Berlin 3 Mrd. Euro jährlich kosten könnte.

Der Länderausgleich ist in bayrischen Augen ungerecht, wie der ESM für die Deutschen. Bald bricht die Kleinstaaterei in der Welt aus und jede Gemeinde wird zur "Hansestadt".





2012: Entlassungwellen zum Erhalt des System

Schlecker: 30.000 Stellen
Peugeot 8.000 Stellen
EVO-Bus 1000
RWE 10.000
Opel ???? (minus 15% Neuwagenabsatz)
Karstadt 2000
Iveco 4000
Solarbanche ????
Telekom 1300
Blackberry 10.000
Nokia 10.000
Neckermann 4.000
HP 30.000
Lufthansa 1000
Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G)  5700
E.ON 6000
IBM 8000
Heidelberger Druck 2000
Motorola ????

Amerikanischer Einzelhandel gibt zum dritten Mal in Folge nach. Von Wirtschaftswunder oder -Wachstum ist keine Spur. Lediglich die Lebensmittel- und Bekleidungsbranche konnte einen kleinen Umsatzplus verbuchen (vermutlich durch Preissteigerungen). Der Mensch kann nur das ausgeben was er hat. Die Rekapitalisierung der Armen funktioniert nicht.

Karstadt-Entlassungen: Der Kapitalismus löst keine Probleme, er ist das Problem

Ganze zwei Jahre verzichteten die Mitarbeiter bei Karstadt freiwillig auf einen Teil ihrer Löhne- und Gehälter. Sie folgten dem Motto: "Ohne Arbeitgeber keine Arbeitsplätze". Sie wollten ihr Unternehmen und damit ihr Einkommen erhalten. Nun kommt der Schock. Berggrün, der Menschenfreund und Karstadtretter, entlässt nun nach Ablauf dieser Vereinbarung 2000 Mitarbeiter. Ihre Unternehmerfreundlichkeit wird nun mit Entlassung belohnt. 

Selbstverständlich soll der Stellenabbau so "sozial verträglich" wie möglich vonstatten gehen. Als Begründung für die Entlassungen werden höhere Belastungen angegeben und diese ergeben sich nun aus der Auslaufen der Arbeitnehmer-Verzichtserklärung auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Montag, 16. Juli 2012

Nach der Krise ist die deutsche Wirtschaft der Gewinner

Noch ist die Krise nicht vorbei und schon werden die Propheten laut, die von nach der Krise reden. Europa rettet den Euro und die deutsche Wirtschaft profitiert vom Wachstum der anderen EU-Staaten. Stell sich nur die Frage woher das Kapital für das neuerliche Wachstum kommen soll?

Spanien und Italien, die großen Sorgenkinder, die sich bereits überschuldet haben, damit sie bei der deutschen Wirtschaft in den letzten Jahren einkaufen konnten, sollen dann wieder als Wirtschaftsmotor dienen. Mit frischen Geld - nur aus welchem Pott?

Ich glaube hier werden wieder einmal Wolkenkuckucksheime gebaut, die den Deutschen davon abhalten, die Fakten zu erkennen. Die Wirtschaft wird nur dann florieren, wenn die Arbeiter nur noch die Hälfte des heutigen Lohnes erhalten und die Lebenshaltungskosten sich verdoppeln. Nur dann gibt es Wirtschaftswachstum und eine Euro-Rettung.

Das Ende der Krise ist also wie eine rabiate Inflation und Krieg in einem. Doch dann tut sich ein weiteres Problem für den Markt auf. Europa kann zwar in diesem Fall billig produzieren und mit China konkurrieren, aber die erzeugten Produkte der deutschen Wirtschaft werden für den Deutschen wie in den 1950er unerschwinglich. Er geht nicht einmal mehr in Urlaub und so bricht für den Rest Europas die letzte Einnahmequelle weg.

Daher sind neue Märkte in Rohstoffländern wie Afghanistan, Iran, Pakistan und dem Nahen-Osten gefragt. Wie sollen also diese Länder innerhalb von wenigen Jahren den abbrechenden europäischen Export für die deutsche Wirtschaft übernehmen. Die politische-wirtschaftlichen Briefing-Szenarien der wissenschaftlich bestätigten Ökonomen werfen also mehr Fragen als Antworten auf.

Wunschdenken hilft in dieser Krise der Tatsachen nicht weiter. Am Ende müssen knallharte Gewinnsteigerungen der Industrie nachzuweisen sein, doch es fehlt der nachweisbare Schulden unbelastete Käufer der Produkte. Es gibt ihn auf dieser Welt nicht, er muss erst geboren werden, wie das Jesuskind ohne die Erbschuld.

Blatter: Die FIFA als Mafiasumpf - Wo bleibt der Verfassungsschutz im Kampf gegen das organisierte Verbrechen?

Politik als Edel-Fußballfan
Die Berichterstattung um Blatter wird zur Posse. Es findet sich wahrscheinlich nur eine Hand voll Menschen, die tatsächlich davon überzeugt sind, dass die WM-Vergaben nie getürkt waren und niemals politische Interessen verfolgten - politisch bedeutet grundsätzlich wirtschaftliche Interessen. Doch was ist der Zweck der jetzigen Aktion. Soll nun Katar und Russland die Austragung der WM-Spiele wieder streitig gemacht werden, wie der Ukraine die EM?

Es ist auch eine schlichte Lüge, wenn behauptet wird, die Wirtschaft hätte nicht von der WM 2006 profitiert. Sie baute die Stadien und stellte die Rechnung an den Staat. Die Gastronomie nahm die Menschenmassen und füllte ihre Hotelbetten, ohne auch nur einen Pfennig/Cent dafür aufzuwenden. Die gesamten Kosten liegen nämlich immer und gründsätzlich beim Staat. Nur die Gewinne gelten in gewohnter Manier als privat. Wenn also der Staat von einem Minusgeschäft in bezug auf die Wirtschaft spricht, dann meint er die fiskalischen Rückläufe der Mehreinnahmen. Diese können nämlich nie die Kosten für eine EM bzw. WM kompensieren.

Mit diesem klein Rechenkunststück will sich nun die deutschen Wirtschaft vom Korruptionsvorwurf in bezug auf die WM 2006 einen Persilschein verpassen.

Weltwirtschaft säuft ab - das Geldbeutelhirn gerät in Panik

Der chinesische Weltwirtschaftsmotor stottert und passt sich der übrigen Weltwirtschaft an. Lediglich 7 % soll die chinesische Wirtschaft wachsen. Zu wenig, um die Welt in die Gewinnzone zu bringen. Doch der Optimist sieht darin ein Wachstumstumpotenzial für Europa und die USA. Er verkennt dabei die Wahrheit! Von Nichts kommt Nichts.

Europas Wirtschaft und die der USA haben ihre Völker bereits ausgesaugt wie gierige Vampire. Die Manageretagen sind längst auf der Flucht vor dem Elend und der Armut, die sie hinterlassen. Der klägliche Rest der jetzigen Emporkommlinge sieht nur noch eine Chance. Die dumpfe Masse muss glauben, Europa hätte sie verarmt und darf nie die Wirtschaft/Marktwirtschaft/Kapitalismus als Ursache erkennen.

Sommerinterview: Angela Merkel spricht nicht mit dem Volk, sondern mit seinem Geldbeutel

Erhalt des Wohlstandes nur dann möglich, wenn wir im Weltwettbewerb bleiben, meint Angela Merkel. Dazu hat sie auch bereits die Antwort parat. Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen zusammenarbeiten.  Übersetzt bedeutet dies, freiwilliges Lohndumping. Die übliche Askese des Gevolkes, das in der Ordnung des Kapitalismus denkt. "Der Arbeitnehmer braucht eben den Arbeitnehmer", wie der Sklaven seinen Herren, sonst wäre er ja frei und das macht ANGST.

Sonntag, 15. Juli 2012

Madonna: Amerikanische Popdiva macht Europapolitik auf ihrer Weltournee

Busenblitzer erreichen heute nicht einmal mehr für die alternde Popdiva "Madonna" höhere CD- und Konzertkartenverkäufe. Heute muss eine politische Provokation her, aber bitte politisch korrekt.  Nicht dass Sie jetzt annehmen, Madonna geht mit der eigenen us-amerikanischen, politischen Prominenz ins Gericht. Nein ! - Sie zieht es vor, in Europapolitik zu  machen. Sie zeigt Frankreichs rechte Dame, Le Pen, nach einem Hitlerbildnis mit Hakenkreuz auf der Stirn, bei ihrem Konzert am franz. Nationalfeiertag. Schließlich war es die rechten Franzosen, die den geliebten Sarkozy vom franz. Thron stießen. "Der Amerikaner", wie Sarkozy liebevoll in den Wikileaks-Depeschen genannt wurde, fällt als zuverlässiger EU-Politiker weg.  "Die Revolution der Reichen" mit den 99,9 % Poors will nicht so richtig klappen.

Madonnas Affront ist gerade zu primitiv, wenn man bedenkt, dass in den USA die Teaparty momentan die Besitzbürger geradezu zum Nationalismus und Protektionismus erzieht. Noch sind sich die amerikanisch Aufgeklärten nicht sicher ob "Obamacar" Hitlerfaschismus ist oder Marxismus. In jedem Fall ist es eine staatliche Einmischung in die Freiheit des Kapitalismus - egal wie viele Menschen an dieser Freiheit zu Grunde gehen. Es ist einfach nicht chic, sich gegen den politischen Mainstream zu richten. Es ist eben finanziell ungesund. Auch eine Popdiva wie Madonna muss Geld verdienen, um Gutes zu tun.

Mappus - plötzlich entdeckt man den Teufel in ihm - Die Lust der CDU an Deals

Mappus kam als Ersatz für Erwin Teufel an die Macht in Baden-Württemberg. Er vollendete das, was der Teufel einfädelte. Das vergessen unsere Politiker. Merkel, die Bundeskanzlerin tauschte nämlich alle Ministerpräsidenten aus, von denen sie dachte, man könnte etwas aufdecken.

Mappuschen fädelte den EnBW-Deal ein und bekam kein Geld dafür? Mappus boxte S21 mit harten Polizeieinsätzen durch und Geißler der alte Haudegen der Jesuiten-CDU veranstaltete eine mediale Schlichtung. Am Ende sah der brave Bürger bei einem Volksentscheid ein, dass es besser das teure Projekt zu bezahlen, als es nicht zu bauen. BASTA - Thema erledigt - Man darf nicht mehr darüber sprechen - ist eine beschlossene Sache.

Wer sich wann, wie und mit wem an S21 reichstösst ist keine öffentliche Debatte mehr wert. Es ist zu beschämend für die CDU, denn schließlich sind die Mappus-Praktiken keine CDU-Praxis, sagt Hauck, davon hätte sich die CDU längst verabschiedet.

Samstag, 14. Juli 2012

Hollywood wird alt und müde

Die amerikanische Filmindustrie wird müde. Entweder werden alte Kinoerfolge aus den 1980er und 1990er aufgewärmt oder aber man wickelt alte Intrigenstories in ein neues politisches Licht. So wird der erste FBI-Chef zum amerikanischen Superhelden mit Di Caprio oder die unendliche Story von Superman, Ice Age und anderen Comicfiguren geht in die Endlosschleife. Blockbooster sind das schon lange keine mehr.

Das klassische Bild vom Guten und Bösen gilt schon lange nicht mehr, nur noch auf der amerikanischen Leinwand. NGOs die im Namen der USA andere Länder destabilisieren sind kein Thema für Hollywood. Man bleibt bei den Geschichten der heldenhaften Freiheitskämpfern, die vom Traum nach der amerikanischen Freiheit angetrieben sind.


Freitag, 13. Juli 2012

Die falsche Vorstellung vom Übermenschen - die heutigen Gipfelstürmer

Wer sich in Gefahr begibt, muss damit rechnen, dass er stirbt. Wer hoch hinaus will, fällt tief und muss in dünner Luft leben. Am höchsten Berg der Welt, dem Mounte Everest kommt es stellenweise sogar zum Bergsteigerstau. An manchen Stellen ist der Aufstieg so schmal, dass man nur hintereinander zum Gipfel pilgern kann. Doch der Ehrgeiz, ein nutzloser Trieb der Macht, treibt die Sportlichen auf die Wimpel dieser Welt. Man holt sich einen Orden ab, den man sich selber an die Brust heftet.

Die Bergwacht erlebt gerade zu eine Blütezeit der Selbstüberwinder Für die Alpenländer ist dieser Tourismus wichtig. Der Klimawandel bedroht ihren Geldbeutel. So wird ein Sommerlawienunglück zum Wetterspektakel. Man vergisst dabei schnell, dass sich die Gletscher seit der letzten Eiszeit zurückziehen. Der Mensch will sich nicht nur sich selber herrschen und überwinden, sondern auch die Natur. Sie hat so zu bleiben wie sie ist. So wie der heutige Mensch nicht altern soll und sich mit Sport ertüchtigt, im Glauben er könne Alter und Tod in eine erkaufte Ewigkeit überwinden.

Teure Funktionskleidung, eingekauft im Spezialsportgeschäft schützt vor der Natur und lässt sie leichter überwinden. Eine gute Ausrüstung gibt Kraft, wie einem Soldaten die Uniform. Ein tüchtiger Soldat braucht heute keinen General mehr, der ihm Weisungen erteilt, er ist sich selber sein bester General. Das beste Ich-Management das die Menschheit in einer hohen Zivilisation je hervorbrachte. Er hat den klassischen Faschismus überwunden und zu seinem eigenen, inneren Gängelwagen gemacht. Er ist Roß und Reiter; Hirte und Schaf; Wolf und Beute und dreht sich wie ein dummer Hund, der seinen eigenen Schwanz jagt. Ist angestachelt vom eigenen Ehrgeiz und erwartet Applaus, wenn er aus Erschöpfung stehen bleibt und seinen eigenen Schwanz als Beute ergattert.



Bergsteigen ist ein absichtliches, riskantes Alleinsein in schwierigem Gelände. Fernab von Menschen. Man überwindet steile Hänge und gibt vor in kleiner Gemeinschaft, großes zu leisten. Ein Mannschaftsgeist überwindet die Masse. Erhöht sich zu etwas besonderem und gilt danach als Mehrwert.

Der Mensch sucht sich einen Ausgleich zu seiner anstrengenden Tätigkeit im Büro. Der eine fliegt um die halbe Welt in den Urlaub, um zu zeigen wer er ist und muss doch feststellen, dass die Hotels auch in 10.000 km Entfernung genau gleich aussehen, wie die um die Ecke. Touristentempel erfüllen eben überall auf der Welt den gleichen Zweck. Es sind vorgegaukelte Luxusfütterungsanstalten, vorgestopft mit Billig -Sommerfrischlern und billige Personal in Lakaienanzügen. Doch da gibt es die Aufklärten. Sie machen individuellen Urlaub, fern ab der gängigen Reiseziele und bereits so das vor, was später als Massentourismus folgt. Sie führen und die anderen folgen. Ein erhabenes Gefühl. Leider lässt sich der Mounte Everest nicht mit einem Helikopter besteigen. Geschäftstüchtige Menschen hätten dort längst ein Restaurant errichtet.

Führen und Folgen - der Wahn eines ganz normalen Irrens


Mit guten Ideen fühlt der Mensch sich immer als Obermensch und nennt sich Übermensch. Er erwartet für seine Leistung den verdienten Lohn der ihm nun unterworfenen Menschheit. Er erhöht sich, um andere zu erniedrigen. Das ist ein Vorgang der Menschenverachtung. So entstand der antike Wahn vom niedrigen Menschen für niedrige Arbeit, dem wir heute noch als Glauben anhängen.

Man will eben die zwei Wochen Urlaub in der Illusion als Herrschaft genießen. Es ist die Herrschaft des Geldes. Es ist das Mittel zur Erniedrigung, wenn man es nicht hat. Doch wer Grund und Boden sein eigen nennt, muss sich nicht vor dem Geld nicht hinstrecken und sich begehen lassen, wie ein Teppich. Das vergißt der heutige Städter, denn er trampelt mit Geld auf seinen Mitmenschen herum. Er benutzt ihn als Trittbrett und Schuhabstreifer. Sein Recht gutes und tugenhaftes Recht, das er sich aus dem Geld ableitet und nennt es dann die hohe Moral der Eigentümer. Seine Fürsorge besteht darin, niemanden zu Tode zu trampeln. Das ist seine Ethik der Unmenschlichkeit.

Der Bergsteiger dagegen hält sich für etwas Besonderes. Er ist nicht wie der Massentourist. Er ist individuell und will aus eigener Kraft an den Gipfel, an sein Urlaubsziel. So verwirklicht sich der heutige Geldmensch und geht seiner auserkorenen Muse nach. Wie der alte Grieche Platon, der vom hohen Thron der auf Sänften Getragenen, die Welt beschreibt und wir es als gelesene und geschriebene Wahrheit und zuerkaut und geprüft hinunter schlucken.

Wieder andere drängen sich auf überbesetze Kreuzfahrtschiffe und spielen Fristclass auf der Titanic. Geht etwas schief, ist der Kapitän schuld und wird verklagt. Wen verklagen nun die Bergsteiger, wenn sie in an den Hängen in den Seilen sich verfangen - oder gar von Lawinen begraben werden? Den Berg, den Watzmann oder das Matterhorn?

Angst vor dem eigenen Versagen und die Demut vor der Natur könnten bestimmt Leben retten, indem sich so manch einer freiwillig eingesteht, dass er sich das selber nicht zutraut, neben dem Gipfelkreuz zu stehen, denn hier ist das Ziel, nur der halbe Weg. Der Rückweg, ist oft nicht in der Illusion der Selbstüberwindung eingepreist. Doch der Mensch muss eben etwas tun, so heißt es in den Büchern. Er sucht ständig nach seiner Erfüllung, doch ich nenne es eher Bestätigung und die muss von außen kommen.


Der Mensch ist sich selbst zu klein

Sich selbst reicht der Mensch nie aus. Dazu ist er zu klein. Er braucht Publikum, die seine Leistung bejubelt und der Jubel ist ihm gewiss, wenn er das tut, was andere sich nicht trauen. Das ist der Mut der kleinen Menschen, die sich erhöhen wollen. So hört er in die Masse hinein und will der Erste sein, der das ausspricht und vollbringt, was sich gerade als Massenwahn entwickelt. Wir nennen sie Vorreiter und doch sind sie nur Scheinheilige, die unsere Gemüter belauschen. Nur dort wo geflüstert wird, wagt der Mensch sich in die Höhe. Wer erhält schon einen Orden, wenn er eine hohe Leiter besteigt und nur ein Dach deckt?

Er legt lieber Wanderstrecken mit dicken, schweren Spezialschuhen zurück und im Alltag ist ihm jeder Schritt auf dem normalen Gehweg zu viel. Dort ist er einer von vielen - dort ist er ein Niemand in der Masse.  Oft gilt er selber sogar als Steigleiter für die Karriere eines anderen, den Bürogipfelstürmern unserer Zeit.

Wer sich selber als Mensch überwindet, gilt als erfolgreich


Es gilt als schick seine Angst oder seien Körper zu überwinden. Man tritt sich selber und schlägt seine Angst in die Flucht. Man überwindet seinen Körper, indem man ihn ausbeutet. Das ist Sport. Bilder vom sportlichen Erfolg sind die eigenen Trophäen der Selbstverachtung - dem Sieg über sich selber. Da bieten sich die hohen Berge gerade zu an und man wird zum gefühlten Alpencowboy, der keine Wildpferde zähmt, sondern sich als Stadtmenschen auf den Gipfel jagt, wie einen Hasen auf der Flucht vor sich selber. 

Er gönnt sich keine Ruhe. Er umgibt sich mit der Künstlichkeit seiner eigenen Vorstellung von Leben und nennt es Lebenskunst. Er lässt sich von der Muse küssen, damit er sich in der Ruhe nicht mit sich selber beschäftigen muss. Er liebt die Muse, weil er sich selber nicht liebt. Sein Geist sucht die Ablenkung in der bunten, erlebnisreichen Welt unserer Zivilisation. Die nichts anderes ist als Kunst und eine unzählige Sammlung von Selbstmissachtungsmöglichkeiten anbietet.

Wer nicht in das "Geschrei" der Natur mit einem teuren Spezialfahrrad abtaucht, muss wenigsten mit einer Walkinghose und -stöcken durch die Landschaft schreiten - als Ausgleich zu seinem künstlichen ICH, das er sich in seinem Narzissmus selber von sich töpferte. Jeder leichte Stups der Realität bringt seine Fassade zum bröckeln. Er ist schwer beschäftigt, den Schein seines ICHs aufrecht zu erhalten. Die Nadel der Orden, die er sich selber anheftet, sollen sein Panzer sein. So schmückt man sich mit reichen Bekanntschaften oder einflussreichen Freunden, um sich mit ihrem Glanz selber glänzend zu machen.

Die hohe Schule der Athener

Dafür begibt er sich in die Menschenbildungsanstaltungen unserer Zivilisation mit einer genauen vorstellen, was am Ende aus ihm werden soll; er modelliert sich nach Vorbilder, die ihn in seinem Verlangen bestärken, nicht das zu sein, was er ist - ein Mensch. Er will ein geschäftigter Architekt, ein großer, dauerbeschäftigter Informatiker oder gar der große Chef im höchsten Büro unserer Neuzeitgipfel aus aalglatten Glasfassaden sein. Das sind Ziele, die man sich steckt. Doch hat man sie erreicht, fragt man sich: WARUM? So wurde der Weg zum Ziel, weil das eigentliche Ziel, öde und schal ist; und doch ist das Ziel immer die Erhöhung des eigenen ICHs über das der anderen. 

Am Gipfel, am Ziel seiner Träume, steht man plötzlich auf dem Boden einer künstlichen, von sicher selber erschaffenen Realität, die fern ab jedem natürlichen Leben existiert. Um so beschwerlicher ist der Weg nach unten, zum ICH-SEIN - denn auch dort findet dieser Mensch keine Befriedigung. Das schlichte SEIN unter vielen ohne Unterschied ist kein Leben für ihn. Er braucht den Wettstreit und stellt dabei seinen Gegner gern ein Bein, wenn es keiner sieht. Das ist das Geheimnis des Erfolges.  

Wer sich allerdings aus anderen Menschen einen Haufen formt, der ihm als eigener Thron dient, gilt als der Größte. Wer Massen zu einem Gipfel formen kann, erhebt sich dagegen ohne große Anstrengungen in den Himmel der Götter. Der Thron wächst von unten, je mehr ein Idol zu erkennen glauben.

Selbst die Politik funktioniert nicht anders. Wer lautstark die irrsinnigsten Ideen in die Schlagzeilen bringt, ist ein Held. Er redet dem Volk nach dem Mund, aber nicht mit seinem. So baut man sich einen Thron.   Populäre Meinungen sind geheime Wünsche der dumpfen Masse. Wer sie formuliert, darf führen und das Volk folgt.

Sie hören nicht was ihr Idol sagt, sondern sie hören das in Worten, was sie immer dachten. Sie hören ihre Gedanken in einer realen Illusion. Sie bauen gemeinsam Traumschlösser in hohen Wolken, die besiedelt werden wollen; Räuberleitern werden bis in den Himmel der Glückseligkeit gebaut und doch bleiben die Untersten im Morast der Realität grundsätzlich stecken.

Die Kunst, Illusionen zu erzeugen ist ein eigenes Handwerk der Menschentöpferei. Sie suchen sich ihr Material sorgsam aus. Menschen die denken, lassen sich sich nicht nach belieben bilden und formen. Sie sind wie Steine; kantig und unbeugsam. Man kann sie zertrümmern und zermahlen. aber das ist beschwerlich und gelingt nicht immer. Selbst der kleinste Stein kann im weichen Ton eine Spitze darstellen und ihn zerbrechen. 


Der weiche Mensch lässt sich formen und bilden - er ist der Thron worauf man sich setzt

Zuerst nehmen sie die weichen, leeren Menschen, die sie wie einen hohle Ziegel auffüllen und als Fundament für ihren Thron benutzen können. Die anderen sind ihnen ein Graus. Sie stehen als unverwendbares Material am Rande der Werkstatt, wie Mahnmale der Menschheit. 

Sie hören die Meinung der Gipfelstürmer und spucken sie ihnen als Spiegelbild direkt ins Gesicht. Sie lassen sich nicht zermalmen. Sie spucken den vorgekauten, unverdaulichen Meinungfraß, einfach wieder heraus. Sie lassen sich nicht in die Höhe der Rosawolken tragen, die von diesen Menschentöpfern an den Himmel gemalt wurden. Sie bleiben fest auf dem Boden der Tatsachen stehen und sehen mit entsetzen wie immer mehr gen Himmel streben, um vom Staub der Wahrheit keine schmutzigen Füße zu bekommen.

Das sind die einsamen Rufer in unserer Welt. Sie verkünden keine Visionen und keine Baupläne für Luftschlösser. Sie stehen am Rand der Fanzüge, die von einer Tribüne zur nächsten wandern, auf der suche nach sich selbst. Sie lassen sich nicht zu Idolen formen. Sie wollen nicht führen und daher soll ihnen auch keiner folgen.

Sie wollen keine Jünger, die an den Lippen des Meisters kleben, wie Fliegen am Honig. Sie wollen keine neuen Zombies erschaffen, die neue verheißungsvolle Luftschlössergesetze herunter beten und von einer Fremdsteuerung zur nächsten wechseln. Da es aber für die Mehrheit der Menschen bequemer ist, blind zu folgen, als selber den ersten Schritt auf dem harten Boden der Realitäten zu wagen, bleiben sie am Rand der Geschehnisse als verspottete Kreaturen zurück.


Blindes Gevolk braucht Vertrauen und gutes Schuhwerk

Wer blind folgt, braucht gutes Schuhwerk. Er weiß nie wohin die Reise geht. Er kennt nur das Ziel, das vor ihm wie eine Leinwand von großen Künstler gemalt wurde. Dieses Bildnis tragen sie wie einen Altar auf ihrer Wanderung durch die Zeit vor sich her. So manch einer ist dabei schon in ein tiefes Loch gefallen und jämmerlich zu Grunde gegangen. Doch jede Grube füllt sich mit der stürzenden Masse wieder auf. Irgendwann geht die Prozession wieder ihren eingeschlagenen Weg. Sie steigen über sich selber hinweg und nennen es Opfer für die Menschlichkeit. Sie erfinden Beschwörungsformen und versuchen den Menschzug durch die Zeit immer mehr zu vergrößern. So wird ein Trugbild zur Realität. Wer eine Fata Morgana sah, will diese nun mitten in der Wüste erbauen. Fehlt dafür das Wasser, gibt es genug folgsame Wasserträger, die sie für ihren Traum abmühen.

Wer diesem Treiben als einsamer Rufer tatenlos zusehen muss, wird dann zur Gefahr der Künstler die Wolkenkuckucksheime erfinden. Wer nicht ihrer Meinung ist und wer nicht ihre Regeln als Wahrheit anerkennt, wird überrannt, eingesperrt und zerrissen, wie das Schaf, das unter Wölfe gerät. Die Meute wird zum Wolf und Jäger der Andersdenkenden.

Wer die Kunst eben als Künstlichkeit beschreibt und nicht als Kreation der Wahrheit - wird zum Lügner und Ketzer. Der Mensch als Masse erschuf sich eine Realität, die nichts anderes als eine billige Fassade eines Schmierentheaters ist. Sie soll die Wahrheit und die Armseligkeit der Menschheit verstecken. Wer leben will muss Wasser herbei schaffen. Ein neues Ziel, eine neue Aufgabe und ein neuer Wille entsteht für die Stadt der Menschen in der Wüste ohne Wasser.

Das Idyll der künstlichen Rechtschaffenheit entsteht so in den Herzen der Menschen als Natürlichkeit, die nichts anderes ist als Kunst. So wird Selbstbetrug zum  Gebot der Stunde bis in alle Ewigkeit. Der gebildete Mensch nennt dies dann Gerechtigkeit. Wer führen will muss sich erhöhen und die anderen erniedrigen, auf dass sie ihn freiwillig auf Händen tragen. Wer unter dieser Last zusammenbricht, wird vom Nächsten ersetzt - das ist Menschlichkeit und Nächstenliebe nach den Gesetzen der künstlichen Moral, erzeugt durch eine von Menschen erschaffenen künstliche Realität. Verliert ein Idol seinen sicheren Stand auf seinem Thron; gibt es genügend, die sein Loblieb inbrüstig schreien und ihn preisen, auf dass sich die Masse wieder stabilisiert und das Kunstwerk weiter trägt.

Die Pyramidenflucht

Je länger der Thron hält desto mehr entwickelt sich ein ganz gefährliches Eigenleben der künstlichen Kultur. Jeder will getragen werden und sucht verzweifelt nach seinen eigenen Wasserträgern, die nicht zu finden sind. So steht alles mittlerweile auf töneren Füßen, im Treibsand einer toten Wüste. Das Kunstwerk wird von seiner eigenen Masse erdrückt. Wer nun aus seinem Traum aufwacht erkennt die Lawine über sich, die ihn begraben wird. Das ist der Zyklus der Zeit, in der Mensch nach neuen Göttern ruft und die alten in die Verdammnis schickt. 

Wer nun zuerst beim nächsten Gott vor der Bühne der Künstlichkeit sich einfindet, erhofft sich in höhere Gefilde getragen zu werden, und zwar von denen, die nach ihm kommen. So bewahrheitet sich auch der Spruch, die letzten werden die Ersten sein - die vom Kunstwerk der Menschheit erschlagen werden.

Der nächste Thron wächst aus dem Gevolk

Die Pyramidenflüchtlinge wollen sich als erste Jünger in den Aufzug in die nächste Glückseligkeit setzen. Sie niedrigen die alten Eliten und sich als neue tragen zu lassen.  Es ist also immer die Frage des Zeitpunktes, die alte Pyramide unbeschadet zu verlassen bevor sie zusammenbricht. Um dann die nächste spitze Feder für das nächste Traumschloss ins Tintenfass der Zeit zu stecken. So baut sich der neue Thron - der neue Turm zu Babel - aus den Trümmern der alten Träume neu auf.

Das ist Macht! Macht ist die Kunst der Illusion, Lüge als Realität zu verkaufen. So baut sich Macht auf und wird zu Gesetzen und Regelwerken einer Lüge, die sich die Menschheit über ihre Menschlichkeit stülpt. Es sind die Regeln für die ewig rotierende Künstlichkeit, im Glauben bis in den Himmel bauen zu können und müssen. Der Zwang ein Obermensch zu sein ist groß im Menschen. Er kann kein Übermensch sein. Er kann sich selbst nicht über andere denken und sich bei kleiner machen als die Menschheit selbst. Es erscheint im als Frevel an sich selber. Er sieht sich lieber aller über der Menschheit. So kam der Mensch zur falschen Vorstellung des Übermenschen als Gott. Sein Wahnsinn in der Künstlichkeit raubt ihm jeden Verstand. Er wird zur Vernunft, die sich den künstlichen Gegebenheiten wie eine Sklave anpasst.

Ewigkeit ist in der Vorstellung des künstlichen Kulturmenschen auf sein kurzes Menschenleben beschränkt. Er lebt um zu sterben. Sein Erbe ist der Grundstock für die nächste Generation, auf dass sie sich ihre eigene Ewigkeit erschafft. Alles andere übersteigt den Horizont des zivilisierten Kunstmenschen. Er spricht von Nachhaltigkeit und meint doch nur seine jämmerliche kleine Lebensspanne. Wer Ewigkeit schaffen will, muss sich den Regeln der Macht entledigen. Ewigkeit beginnt da wo niemand führt und niemand folgt; sich keiner erhöht, damit er niemanden erniedrigt. Das ist die Ewigkeit, die sich der Mensch tatsächlich schaffen kann, über alle Generationen hinweg, aber diese erreicht er nur, um den Preis der Macht, von der der Mensch nicht ablassen will.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Wie deindustrialisiert man Deutschland auf eine "humane Art und Weise"

Die Deindustrialisierung Deutschland ist längst beschlossene Sache hinter den verschlossenen Türen von Politik und Globalisten. Deutschland wird als Ungleichgewicht in der Welt empfunden. Doch diese Diskussion wird den Deutschen vorenthalten. Deshalb kommt es zu irrwitzigen Diskussionen um den Euro, Europa und den Schuldenpakt. Das tatsächliche Vorhaben wird dadurch auch vom Europa-Kritiker Sinn unter den Tisch gekehrt.

Deutschland im Jahre 2009

 

Teil 2 http://www.youtube.com/watch?v=NWchboRwzE8
Teil 1 http://www.youtube.com/watch?v=Dpfkagr7-iE

http://politikprofiler.blogspot.com/2012/07/diw-schlagt-zwangsanleihen-als-hartz4.html

DIW schlägt Zwangsanleihen als Hartz4-Maßnahme für Besitzbürger vor

Viele können sich noch an den Zensus 2011 erinnern. Viele sahen dies als Angriff auf ihre Privatsphäre. Doch es war viel mehr eine Vermögensbestandsaufnahme der heutigen kleinen Besitzbürger. Anhand dieser Daten kann nur eine sogenannte Zwangshypothek aufgenommen werden.

Zwangshypothek darf aber nicht als Kredit für jeden einzelnen Immobilienbesitzer angesehen werden, sondern der Staat nimmt seine Inventarliste und erzeugt darauf neue Staatsanleihen, die er über Steuern und Abgaben auf Immobilien finanziert. Ein ähnliches Verfahren wurde auch mit dem sogenannten Solibeitrag durchgeführt. Diese "Schulden" erscheinen dann nicht in der öffentlichen Schuldenbilanz, sondern gelten als "Privatkredit" im weitläufigen Sinne.

Videobeitrag vom 26.11.2010

Es wird also die Bilanz von Deutschland damit frisiert. So kann die Globalisierung - die neue, weltweite Monopolbildung zum Privatkommunismus vollzogen werden. Längst ist bekannt, dass die deutsche Überproduktion (Export) die anderen Nationen belastet. Das Ungleichgewicht muss weg.



 Natürlich fühlt sich jetzt der Besitzbürger um sein angespartes Vermögen betrogen. Doch es geht um viel mehr. Im ersten Moment der Entrüstung über den Zensus 2011 wollte auch keiner wahrhaben, dass es lediglich eine Vermögensbestandsaufnahme ist, sondern man sah sich in Datenschutzangelegenheiten bedroht. Der weitere Zusammenhang erschien daher nicht im Focus der Menschen. So ist es auch jetzt, wenn die Zwangshypothek in die öffentliche Diskussion eingeschleust wird.


Der private Markt-Kommunismus

Der eigentliche Betrug am Volk liegt darin, dass nicht ausschließlich die jährlichen hohen Einkommen und Managergehälter belastet werden, sondern durch diese Art der Zwangshypothek eine schleichende Enteignung der Bevölkerung in Gang gesetzt wird. Der private Kommunismus - also der Neoliberalismus - hält Einzug in die Hirne der Menschen.

Diese Zwangshypothek ist ein Frontalangriff auf die private Altersvorsorge des redlichen Arbeiters. Seine bereits versteuerten Einnahmen, werden durch diese Maßnahme noch einmal mit Abgaben belastet und machen Immobilien in naher Zukunft für den kleinen Menschen unerschwinglich und damit abhängiger und williger. Wertschöpfung darf nur noch in kommerzieller Hand betrieben werden. Jede Privatewertschöpfung wird daher mit immensen Gebühren bestraft - also verteuert. Das ist ein ganz legales Verbotsmittel des Kapitalismus und wird von jedem anerkannt. Würde der Staat, die Regierung oder die Mehrheit einer Demokratie sich zu einer Volksenteignung entschließen, wäre diese ein Verstoß gegen die eigene Verfassung. Deshalb wird die Zwangsenteignung zum Wohle der Wirtschaft auf die hinterhältige Art angestrebt. Der Sozialwohnungsbau der Kommunen ist bereits in kommerzieller privater Hand und nun soll das Privatvermögen der Bürger ebenfalls in diese Hände fließen.

Bereits im Jahr 2008 überlegten die Philanthropen (die reichen Menschenfreunde) in ihren Clubs, wie man eine Inflation einfädeln kann, in der die herkömmlichen Werte, wie Gold, Rohstoffe und Immobilien gleichermaßen inflationieren wie Geld. Mit dieser Zwangshypothek wird ihnen eine Hättrik gelingen.

Sie finanzieren sich damit den eigenen Reichtum und die Weltmonopolbildung; schneiden den "normalen" Bürger systematisch vom Eigentum ab und drängen ihn damit in ein Konsumgeld, das jede Art von Eigentumserwerb unmöglich macht.

Das gleiche gelang mit Hartz4. Es wurde nicht zur Gängelung der heutigen Arbeitslosen erfunden, sondern es ist ein systemischer Zwang, die nun bald arbeitslosen Besitzbürger dazu zu zwingen, ihre Altersversorgung vorher aufzubrauchen und als Verkauf in die Wirtschaftsumsätze einzubringen. Das erhöht das Wirtschaftswachstum aus der Substanz des Volkes heraus und macht neue Schulden unnötig. Eine einfache kaufmännische Rechnung. Der Bürger rekapitalisiert sich aus seiner letzten Möglichkeit heraus. Auf die gleiche Weise wird seit Jahrzehnten Raubbau an unserer Infrastruktur betrieben. Man spart, indem man nicht mehr saniert. Am Ende des Liedes steht die unausweichliche Privatisierung des Staates (neoliberal),  weil der aufgelaufene "Investitionsstau" (neues Wort für Wirtschaftsbetrug) zu hoch wird, da durch die Schuldenbremse keine neuen Kredite aufgenommen werden können.

Deutschland wird also seit geraumer Zeit abgewickelt, wie Griechenland heute im Eiltempo. Ich möchte diesen Blog aber als Zuspruch für die momentan dominanten Eurokritiker verstanden wissen, denn auch sie sind lediglich Staatsabwickler, aber auf dem Niveau des Nationalismus und nennen es Patriotismus.

Es spielt keine Rolle ob nun der kleine Bürger mehr Abgaben für die "deutschen" Mittelstandsarbeitgeber aufwendet, um einen Arbeitsplatz zu erhalten oder für den nicht direkt greifbaren Globalisten. Das Prinzip der Ausbeutung und Abschöpfung bleibt für den kleinen Menschen gleich.


Der Mensch hat immer eine Daseingebühr an die nächsthöhere Gesellschaftsschicht zu entrichten
Das ist Kapitalismus


Das ist wie wenn nach einem Krieg, ein Volk von einer anderen Staatsmacht übernommen wird. Das einzige was sich ändert ist: Die Steuern fließen an einen anderen Staat - doch die Daseingebühr eines Menschen, der auf dem Territorium einer Staatengemeinschaft lebt, bleibt bestehen.

Setzen sich nun der deutsche Mittelstand, wie Hankel, Henkel oder Sinn für eine nationale Lösung in der Eurokrise ein, machen sie dies nicht unter der Prämisse dem Bürger zu helfen, sondern sie verteidigen lediglich die Abschöpfungspfründe der deutschen Mittelstandsunternehmer. Der Bürger soll genau gleich abgeschöpft werden, wie unter den Globalisten, nur der Geldbeutel in den diese Daseinssteuer fließt, soll ein anderer sein.

Daher schlage ich mich auf keine dieser Seiten. Es ist wie Pest und Cholera, sondern ich bekämpfe beide Krankheiten und wähle nicht aus Bequemlichkeit eine von beiden aus. Wer die Marktwirtschaft als Ordnung für die Lösung der Probleme ansieht, wird im nächst größeren Problem aufwachen.

Prof. Sinn sprach sich nie gegen Hartz4 aus, sondern sah es als wichtiges Instrument für das Wirtschaftswachstum an. Er sprach sich nicht gegen die Rente mit 67. Sie war wichtig für ihn bzw. für die Marktwirtschaft. Diese Reihen kann ich fortsetzen. Es finden sich noch viele Beispiel.

Warum soll also dieser Mann plötzlich ein Retter der Deutschen sein?

Hier ein Vortrag der "zivilen Koalition" - bestehend Unternehmerschaft und hohen Akademikerkreisen, die sich sonst nicht zur Arbeiterschaft gehörig fühlen. Sie forderten die Abschaffung der 35-Std.-Woche, keine Lohnerhöhungen, Hartz4, Rente mit 67, G8 und vieles anderes.

Es sind keine Freunde des kleinen Menschen. Sie wollen ihren "kleinen Menschen" nur für sich alleine behalten und nicht an die Globalisten abtreten. Denn dann werden sie selber als reiche deutsche Mittelständler zum kleinen Menschen in der großen Welt.

 


Daher ist es zu empfehlen, diesen Vortrag mit dem nötigen Abstand und damit mit Verstand anzuhören; sich nicht von der Emotionalität tragen zu lassen, die absichtlich von diesen Herrschaften erzeugt werden will.


Warum gibt es Systemkrisen?

Interview mit Politprofiler über Geld, Kapitalismus und Krise 

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, warum es immer wieder zu (Finanz)Krisen kommt und suchen nach Antworten. Systemkritiker und deren Ansichten schießen wie Pilze aus dem Boden. Haben diese Lösungen anzubieten? Was sind die wahren Ursachen?

Darüber spreche ich bei Aristo-Blog.



mehr Interview hier >>> Politprofiler im Talk

Dienstag, 10. Juli 2012

"Todesplan" Euro

Mit derartigen Überschriften locken findige Geschäftemacher. Sie nutzen die Versorgungsangst der Menschen für ihre Gewinne skrupellos aus. Sie empfehlen Newsletter und  versprechen andere angeblich hilfreiche Informationen zur sogenannten "Krisenvorsorge".

Solange andere noch ihr Geld nehmen, um Geschäfte zu machen, ist der Euro nicht Gefahr. Diese Art der Geschäftemacherei nennt sich "Goldgräberstimmung". Das rührt nicht daher, dass jeder anfängt, nun nach Gold in seinem Garten zu suchen, sondern, wer damals Gold schürfte, musste damit rechnen, dass das Bier in der Kneipe an die 1000 Dollar kostete. Die Goldgräber waren nicht diejenigen, die reich wurden, sondern der, der das Land zur Verfügung stelle, der Lebensmittelhändler, der Gastwirt und die übliche Peripherie, die dort anzutreffen ist, wo Not am Mann ist.

Denken Sie rationell: Die Hyperinflation ist ins deutsche Gedächtnis gebrannt.  Jeder kann noch einen Billionen-Geldschein aus der Schublade hervorkramen. Ein Relikt der eigenen Familie und der Ursprung vieler kleinen Familiengeschichten.

Samstag, 7. Juli 2012

Das Eigentum: Wie kam es in die Welt und welche Mythologie verknüpft sich damit?

Es war einmal ein Zauberer. Er erschuf die Welt. Den Tag und die Nacht und damit die Sonne. Die Natur und die Tiere. Als Krönung der Schöpfung erschuf er sich zwei Menschen, nach seinem Abbild und überließ ihnen die Welt als Garten Eden.

Da die Erde sein Eigentum ist, stellt er Regel auf. Eine Regel war, dass Eva und Adam, so nannte er die beiden Menschen, von einem ganz bestimmten Baum nicht essen durften. Das war sein Gebot.

Lange Zeit hielten sich die beiden daran, doch als die Äpfel begannen abzufallen und im Gras verfaulten, kamen Zweifel an der Sinnigkeit des Gebotes bei den beiden auf. "Warum sollen wir die Äpfel nicht essen? Sie werden schlecht ...".

Donnerstag, 5. Juli 2012

Leitzins: EZB ist endlich politsch-wirtschaftliches Instrument - Merkel atmet auf

Mit Jean-Claude Trichet war die EZB nicht zu verbiegen. Er hielt sich an die Abmachung, dass die EZB die Währungshüterin ist und keine politische Institution. Doch der alter, starrsinnige Mann ist seit Okt. 2011 weg. Sein neuer Job ist bei der Denkfabrik "BRIEGEL". Sein Nachfolger, der italienische Bankmanager und Wirtschaftswissenschaftler, Mario Draghi, sieht die Welt mit ganz anderen Augen. Unter seiner Regentschaft, senkt die EZB nun endlich den Zinssatz von 0,75 %. 

Nun werden die Geldschleusen endlich geöffnet und Schuldgeld wird endlich billiger. Das ist vor allem für die hochverschuldeten Südstaaten der EU wichtig. Auf diese Art lässt sich noch viel besser Geld per Kredite vermehren. Liegt dann der Leitzins bald bei NULL, wird allen Zinskritikern der Wind aus dem Wutsegel genommen.

Steuerparadies Deutschland: VW übernimmt Porsche ohne einen Cent Steuern zu zahlen

Eigentlich gilt zum heutigen Zeitpunkt Griechenland als das Steuerparadies schlecht hin. Laut unseren Medien herrscht dort die schlechteste Steuermoral und die Schweiz hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Da mag man nicht hören, dass die großen der deutschen Wirtschaft, Griechenland und Schweiz mental vereinen.

Ist schon fast in Vergessenheit geraten, als die VW-Aktien in nie gekannte Höhen schoss. Stückpreise von über 1000 Euro standen an der Daxtafel. Pharmaunternehmer Merkle gehörte zu den prominentesten Opfern dieser gigantischen Leerverkäufe, als Porsche, VW mit einer feindlichen Übernahme angriff. Heidelberger Zement und Ratiopharm wechselten darauf hin den Besitzer. Die deutsche Börsenaufsicht interessierte sich für diesen Vorgang nicht wirklich - es passierte nix.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Eine Woche Verschnaufpause und dann wird die Rezession wieder Thema sein

Momentan bejubelt die Börse den beschlossenen Geldfluss des EU-Gipfels. Die steigenden Kurse an der Börse haben rein gar nix mit steigenden Konjunkturerwartungen zu tun. Es ist lediglich ein Spiel mit der Volatilität. Die schrumpfende Weltwirtschaft braucht nicht all das Öl, das momentan trotz Sanktionen gegen den Iran auf den Weltmarkt gepumpt wird. 

Im Endeffekt wird gerade die alte Dame Weltwirtschaft kosmetisch aufgefrischt und erhält eine kleine Botoxspritze gegen die Sorgenfalten. Zu aller erst muss das neue Reglement der Gesetze unterschrieben sein. Das gibt den Staaten die Macht, mit brutalen Sparmaßnahmen genau in die Mitte der Gesellschaft zu stechen.

Oberste Priorität hat die Erfüllung der geschlossenen Verträge. Es wird nach einer Übergangslösung ohne Krieg und Blut vergießen gesucht. Ein vereintes Europa mit gleichen Gesetzen ist hier der einzige Ausweg, wenn man die Regeln der Wertelehre verfolgt und über keine andere Denkart verfügt.


Kapitalismus: Heu fressen und Gold scheißen

Sonntag, 1. Juli 2012

Fiskalpakt: Die Politik guckt zu viel Metropolis und spricht von "Hirn und Herz"

Seit geraumer Zeit fällt mir auf, dass man gerne in der Politik von "Hirn und Herz" oder "Haupt und Gliedern" spricht. "Metropolis" ist ein epischer Stummfilm aus dem Jahre 1922, der im letzten Jahr digitalisiert und aus den letzten Resten so nah wie möglich an das Original wieder herangebracht wurde. 

Ein Zukunftsfilm aus dem Jahre 1927 inspiriert nun die Politik in ihrer Semantik? Ein Film der nach der Hyperinflation und nach den Goldenen 1920er gedreht wurde. Metropolis beschreibt eine Hightechwelt.  Das Arbeitervolk lebt in der Unterstadt, fern vom Tageslicht. Die Nutznießer und die Denker werden im Tageslicht, nicht vom niederen Volk behelligt. Sie genießen ihre Intelligenz und ihren Wohlstand in vollen Zügen. Diese Obermenschen wollen immer mehr Luxus und Wohlstand. Was dazu führt, dass die Maschinen in der Unterwelt immer schneller laufen und die Menschen dort an ihre Leistungsgrenzen treiben.
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mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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