Donnerstag, 31. Januar 2013

Israel greift Syrien an - Marktwirtschaft über alles!

"Sie tun es doch ....! Und sie tun es immer wieder ....!" Israel eifert den Europäern in Mali nach und greift Syrien angeblich an - Eine Bestätigung aus Syrien liegt noch nicht vor. .... Alles wird im Namen des Friedens und der Gerechtigkeit inszeniert. Inszeniert deshalb, weil der Westen mit seiner Militärtechnik, wie in Counterstrike einfach per Joystick abknallt.  Noch schreit der Europäer vor Entsetzen auf - besonders der Deutsche, mit seiner angeblichen Antikriegseinstellung. Doch wird das Brot weniger, wird die Kampfbereitschaft immer größer. 

Welch ein Hohn gegenüber der Menschheit. Zu erst wird zwischen den Menschen in Syrien Hass durch die Spaltung von  Religionsgruppen geschürt. Waffen kommen über Saudiarabien zu den Rebellen, die sonst als der ideologisch verhasste "radikal islamische" Terrorismus beschrieben wird und nun darf Israel seine militärischen Aktivitäten endlich wieder über GAZA hinaus ausdehnen.


Das bringt Tod und Elend in Syrien und in Israel für die "radikalen Siedlungsbrüder" der neuen Regierung eine seltsame Art von ideologischer Genugtuung. Es darf nicht vergessen werden,. es gibt neben Netanjahu mittlerweile eine noch rechtere Strömung im politischen Bild Israels, die eine Annektion der Westbank offen anstrebt. Das ist so, als ob die Vertriebenen in Deutschland nach einer Annektierung Polens verlangen würden.

Doch das Entrüstungsbarometer in bezug auf Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit entwickelt eine immer seltsamere Art, auszuschlagen. Es richtet sich immer offener nach den marktwirtschaftlichen Bedürfnissen der immer klammeren Nationen auf dieser Erde aus. Zwar vermitteln uns die Medien, dass die "Krise" überwunden sein, vor allem in Deutschland, doch der Schein trügt - wie es schon immer war.


Die europäischen Peripherie-Länder

Mittlerweile spricht man offen in Europa über die "Peripherie-Länder" im Süden. Während wir in einer Sexismusdiskussion versinken und den Feminismus frönen. "Peripherie" ist eine imperiale Begrifflichkeit. Mit Pheriphie-Länder ist der Speckgürtel eines Imperiums gemeint. Im europäischen Fall, sind das Spanien, Portugal, Italien und vermutlich bald Frankreich. Sie alle dienen der wirtschaftlichen Stärke der EU-Kernländer. Zu denen offensichtlich England nicht mehr zählen will - aber glauben sie nicht jeder politischen Finte. Es muss also schnell gehen, in Punkto "neue Märkte" - Europa braucht einen größeren Speckgürtel und das soll Nordafrika werden. Die Kernländer verschaffen also den heutigen schwachen EU-Ländern neue Einnahmemöglichkeiten in Afrika. Das kann auch als europäische Wertschöpfungskette betrachtet werden. Als Umverteilungsader dient hierbei die Energieversorgung durch jegliche Art - auch Sonnenenergie. Ein Grund, warum in Deutschland die private Stromproduktion von der Politik immer mehr behindert und verteuert wird. Doch das habe ich bereits in mehren Blogveröffentlichungen erläutert.

Das ist nun mal die unverhohlene Wahrheit unserer Daseinsdefinition "Marktwirtschaft". Wer Gewinne machen will und muss, braucht systemische Verlierer. In diesem Falle Verlierer, die mit Rohstoffen bezahlen oder sich als geopolitisch wichtige Militärpunkte für den großen Krieg eignen - wie Syrien.


Die Agenda des Dögelismus

Die Agenda unserer Marktwirtschaft und damit unseres europäischen und amerikanischen Humanismus verlangt noch in diesem Jahrzehnt einen großen Krieg mit einem riesigen Rohstoffland. Der Iran ist für dieses riesige Pleiteloch der Industrienationen viel zu klein. Es muss jemand sein, der ständig Marktanteile aus Europa und Amerika heraus sprengt.

Doch dieser Krieg wird nicht mit der klassischen Form geführt werden, wie der I. oder II. WK. Es wird viel mehr ein virtueller Krieg sein, in dem Währungen angegriffen oder gar zerstört werden. Menschenmassen werden zu manipulierten Bürgerbewegungen. Gesteuert durch den Essens- und Wohlstandsdrang. Immer neue politische Führer von Gruppen werden zu Macht über größere Menschengruppen kommen und Zwietracht schüren. Immer unter der Vorgabe der Gerechtigkeit.

Die heutige Eurostärke ist nämlich nichts anderes als eine sehr unangenehme Dollarschwäche. Wir haben unser Barometer in der Wahrnehmung von Wohlstand zu sehr nach den USA ausgerichtet. So fällt es uns nicht auf, dass wir längst ein Handelsdefizit auch in Deutschland aufweisen. Doch dieser Währungsunterschied wird Europa bzw. Deutschland das BIP gewaltig verhageln.  Das kostet Finanzierungspunkte im eigenen Kreditsystem und verlangt von den Staaten noch höhere Sparmaßnahmen. Sparmaßnahmen für den Erfolg der Wirtschaft, die sozialer Weise Arbeitsplätze zur Verfügung stellt - das alte Lied der Neoliberalen und der Faschisten.


Mali - nach Gaddafi ohne Einnahmequelle

In Mali ist das Leben nach Gaddafi teuer geworden. Für manche zu teuer. Dennoch markiert Frankreich  in Mali durch seinen Militäreinsatz wie ein Hund seinen neuen wirtschaftlichen Wirkungskreis als letzten Anker für seine dahin siechende heimische Wirtschaft und hofft seine Handelsbilanz und BIP damit bis zum Jahresende aufzufrischen. Ein Sozialist ist eben doch nur ein Dögelhirn - wie überall auf der Welt. Manipulation ist nicht erforderlich. Der Markt regierte schon immer - nicht erst heute.

Doch auch diese Rechnung wird nicht für alle Menschen aufgehen. Mali braucht zu erst Geld, bevor es als Markt Gewinne abwirft. Geld das zu vor aus Libyen kam, als Gaddafi noch an der Macht war; Geld das im weitesten Sinne unsere Öldollar waren.

Nun ist dieser Geldstrom abgerissen und die kleinen europäischen Steuerzahler, müssen nun die Gewinn der Ölmultis bezahlen plus die Finanzierung Malis. Es geht also nie um Humanismus. Humanismus existiert heute lediglich als ein weiterer Wirtschaftsmarkt. Das sollten wir uns immer vor Augen halten. Jeder humanitäre Hilfe will ihr Geld, das sie sich erst in der Wirtschaft verdienen müssen - deshalb ist es mir zuwider in der heutigen Zeit von humanitären Hilfen zu sprechen. Nennen wir es doch einfach, das Geschäft mit der Armut. Das kommt der Wahrheit näher.

Wird also Mali geholfen, muss es am Ende für die Helfer Gewinne abwerfen. Sehen sie also die Hilfe für Mali einfach als Firmensanierung an. Mehr ist das nicht!

Es geht mir nicht darum die Zukunft schwarz zu malen, sondern nur darum die Realität aufzuzeigen; mit der schmerzlichen Erkenntnis, dass es den sogenannten Wohlstand niemals gab. Rentenversicherungen sind dafür erfunden, dass die Menschen nicht auf eigene Rechnung selber in Immobilien investieren, als Altersvorsorge. Nur so bleiben sie auch im Rentenalter als lukrativer Mietzahler im Wirtschaftsgeschäft und können vom Staat die Fürsorgepflicht einfordern. In Spanien wird zurzeit durch die Krise fast jede private Altersvorsorge in Form von finanzierter Immobilien gevespert und am Ende muss der "sanierte" Staat durch die EU die Mietzahlungen seinen eigenen Bürgern aus den Rippen schneiden, durch staatliche Zahlungen und Hilfen.


Die Sozialstudie "Dschungelcamp" und das BGE

Daher ist es höchstwahrscheinlich, dass eine Form von BGE umgesetzt werden wird. Mit all den von mir immer wieder beschriebenen Folgen, bis hin zur freiwilligen Abschaffung der Demokratie und Staat. Die globale Marktwirtschaft kann nur durch totalitäre Systeme über die Masse von Menschen regiert werden und zwar mit der harten Hand von radikalen Marktgesetzen, die einem jedem vorschreiben über die Verletzung der Humanitätsethik hinweg zu sehen, weil sich jeder nur noch der Nächste sein wird = Anarchokapitalismus. Ein BGE ist daher nur ein Übergangsform zum Radikalismus. Erfunden von Menschen, die andere täuschen wollen, damit sie mehr Profite machen können.

Das Endszenario ist allerdings für viele Jahrhunderte unser Los des Daseins, bis die herkömmliche Art von Energieverbrauch in der Gewinnwirtschaft unrentabel wird. Im Kampf um den sogenannten Wohlstand wird die Masse der Menschen alles verlieren. Daher ist das Dschungelcamp eine sehr gute Sozialstudie und zeigt, zu was der Mensch fähig ist, wenn es darum geht, sich Essen zu beschaffen, wenn er indoktrinierte Regeln als Ethik befolgt.

Menschen in prekären finanziellen Situationen gehen heute schon freiwillig in diesen entwürdigenden Shows und ergeben sich den radikalen Essensregeln dieses Spiel. Doch das was heute momentan als Marktwirtschaft auf dieser als natürliche Lebensform der Menschen betrieben wird, ist nichts anderes als ein großes Dschungelcamp. Es gibt keine Initiatoren, außer die Zuschauer selber.

Deshalb frage ich Sie: Zu was sind sie bereit, wenn es darum geht, das letzte Brot zu ergattern?  ... Sie werden in ihrer Ausrichtung von richtig und falsch, ihren Nächsten austricksen oder gar erschlagen ... Warum also nehmen sie an, dass Sie nicht für einen Krieg bereit sind?


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