Donnerstag, 10. Januar 2013

Pola Kinski: Kinskis Mord an JESUS ist bis heute nicht gesühnt

Pola Kinski, Tochter von Klaus Kinski (Schauspieler) klagt ihren Vater 20 Jahre nach ihrem Tod wegen Kindesmissbrauch in einem Interview an. So zumindest lautet die Meldung der Medien. In Auszügen wird darüber berichtet, dass ihr Vater Klaus Kinsky sie immer mit offenem Mund küsste. Wobei an gemerkt sein muss Angelina Joilie küsst garantiert auch nur mit offenem Mund. Ihre aufgeschwollenen Lippen lassen sich garantiert nur mit großer Konzentration zu einem Kuss formen.

Nun nimmt sie späte Rache an ihrem Vater und schrieb eine Anklageschrift. Post mortem wird nun Kinski von seiner Tochter durch Moral erdolcht, was den Medien und Religionen bis heute nicht gelang. 

Nach eigener Aussage habe sie es geschrieben um den anhaltenden Nimbus ihres Vater zu zerstören. Beruflich trat sie allerdings in die Fußstapfen ihres Vaters und wurde Schauspielerin. War am Theater tätig und in TV-Spielfilmen zu sehen. In dieser Hinsicht war der Nimbus ihres Vater für sein Hindernis oder kam ihr nun Rückblickend gar vielleicht gleichsam als Vergewaltigung vor.


Ihr Vater beherrscht sie nach noch nach seinem Tod. Sie bleibt bis heute "die Tochter von Kinsiki". Sie kam nie aus dem Schatten ihres Vaters heraus. Sie muss ihn sich selber ermorden, um anscheinend sich selber zu sein. Eine posttraumatische Erfahrung wird nun als rückblickender Zeitzeuge aufgearbeitet. Emotionen werden zu Tatsachen und letztendlich zur Vergewaltigung. Sie tritt also nicht wirklich aus seinem Schatten hervor, sondern macht ihn kleiner oder löst ihn gar auf - damit SIE gesehen werden kann.  Nicht aus eigener Kraft findet diese Zerstörung statt, sondern Kinski wird zum Unmenschen erklärt. Damit wird alle vernichtet, was er jemals schuf. Sie schreibt ihren Vater aus ihrer Sicht für die Welt als Norm vor. Was liebend gerne angenommen wird - denn abnormale Menschen sind eben unmoralisch. So wird bereits mit der Anklage ein unveränderbares Todesurteil gegenüber dem Schatten von Kinski vollstreckt.

Die Medien stürzen sich auf ihr Anklage als Schuldspruch, nicht auf sie als Schauspielerin, sondern eben doch wieder nur als "Tochter von Kinski", die ihnen endlich den lang ersehnten Grund bzw. Dolch bietet, den Mythos über Kinsiki zu zerschlagen.

Pola Kinski ist die Tochter von Klaus Kinsky und Gislinde Kühlbeck. Aus dieser Verbindung ging auch Nastassia Kinski hervor. Über seine erste Ehefrau Gislinde ist nicht viel zu erfahren.

Ihr Buch "Kindermund" erschien im Suhrkampf-Verlag der seit geraumer Zeit wegen Geld- und Kompetenzstreitigkeit der Firmenführungen in den Schlagzeilen stehtist. Polas Anschuldigungen gegenüber ihrem Vater lassen sich nicht beweisen oder widerlegen. Sie sind ausgesprochen und damit existent. Gleichzeitig sind sie symptomatisch für unsere Wertung des Kollektiv, Menschheit . General Peträeus tritt wegen einer außerehelichen Beziehung zurück. IWF-Chef Strauss-Kahn tritt wegen Vergewaltigungsvorwürfen zurück. Wikileaksgründer Assange setzt sich selber in der ecuadoriansichen Botschaft in Haft, damit er nicht nach Schweden ausgeliefert wird, weil ihm Vergewaltigung vorgeworfen wird. Sex war immer schon ein sehr scharfer Dolch, um Menschen aus dem Weg zu räumen oder zu beugen. Das gilt für jede beteiligte Person in diesem Zwischenspiel des Lebens. Kachelmann bleibt ein Vergewaltigung in der öffentlichen Wahrung, obwohl er freigesprochen wurde.

Der Schatten des Klaus Kinski und die Religion

Klaus Kinski hält sich allerdings auch nach seinem Tod hartnäckig als Genie in den Köpfen der Menschen fest und das obwohl in den deutschen Medien  viel mehr über seine Wutausbrüche berichtet und buchgeführt wurde, als über seine schauspielerische oder intellektuelle Tätigkeit. Ob er nun als Genie bezeichnet werden kann obliegt jedem selber. Ich persönlich finde es eine grandiose Leistung 30 Seiten Text als Monolog auswendig zu lernen. Dies Gabe ist nicht jedem beschert oder nur mit allergrößter Anstrengung und Disziplin zu erreichen. Nicht jeder verfügt über die Motivation 30 Seiten Schreibmaschinentext auswendig zu lernen, weil er der Menschheit gar nicht so viel in eigenen Worten zu sagen hat. Er genügt ihm meist Zusammengestellten Plagiaten aneinander zu reihen. Doch Klaus Kinski war sich selbst in diesem Monolog der Auto.

Nun ist Pola Kinski 60 Jahre alt. Ihr Vater ist 20 Jahre tot, ob man ihr nun aus ihrer verspäteten Offenheit einen Vorwurf machen kann obliegt ebenfalls der Öffentlichkeit. Sie sieht die schauspielerische Leistung von Klaus Kinski lediglich als Replikat seines persönlichen Charakters - ... aufbrausend und wütend; jähzornig und herrisch.

Der Zorn des Anstoßes in der Öffentlichkeit gegenüber Kinski ist schnell ausgemacht. Es ist seine Jesus-Tournee. Ein Kinski-Monolog, vorgetragen mit Inbrunst, Anklage und einem Hauch von Wissen um das Sein.

Der Jesusmythos

Das erstaunlich an sich ist, dass Kinski keinen fremden Text vortrug, sondern seinen eigenen, weil er der Welt etwas zusagen hatte, was sie nicht hören wollte. Es kam regelmäßig zu konzertierten Störungen durch das Publikum. Sie kamen nicht um zu hören, sondern um zu stören. Das führte zum Abbruch der Veranstaltung. Kinskis Jesus-Monolog war und ist eine philosophische Leistung. Er packte den Mob mit diesem Vortrag direkt am Kragen und erschüttert ihn bis in seine Grundfesten. Die erzeugten Risse sind immer noch vorhanden und es beginnt zu bröckeln. Kinski kratzte am Mythos "JESUS" der Gläubigen und ihrer Moral.

So wird heute über Kants Schriften wenig gesprochen, aber dem Mob ist bekannt, dass er frühmorgens aufstand und seine Kinder nach dem Tod seiner Frau weggab. Eine moralische Verfehlung, die jede Aussage von ihm diskreditiert.  Friedrich Nietzsche wird als Frauenhasser dargestellt und es wird grundsätzlich nur nach Indizien gesucht, die seine angebliche Fobie gegenüber Frauen bestätigt. Seine Schriften und Aussagen werden dabei zur Nebensache - wobei dies die Hauptsache sein sollte. Seine Aussagen werden damit diskreditiert.

Klaus Kinskis Frontalangriff gegen die Religionen an sich wurde ihm nie verziehen. Nun sind Aufnahme seines "Jesus-Monologs" im Internet aufgetaucht und bringen geben den moralischen Zweifeln der 68er-Bewegung neuen Auftrieb. Urteilen Sie erst, wenn Sie es gehört haben. Verhalten Sie sich nicht wie der Pöbel im Theater, der dem Künstler das Maul verbieten will, weil er etwas sagt, was er nicht hören will.




1 Kommentar:

  1. ich mag wie du deine persönliche meinung so offen darlegst ohne gleich ausfallend zu werden, sowas liest man nur noch sehr selten.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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