Sonntag, 10. Februar 2013

Scharvan ist Geschichte - Eine Spitze ist wieder einmal ausgetauscht!

Vorwort: Hier gibt es kein JA und kein NEIN zu irgendwelchen politisch/wirtschaftlichen Lösungsansätzen. Hier gilt eine neue Metaphysik. Daher suchen Sie hier vergeblich nach politischen Aussagen, die sich in irgendein weltanschauliches, politischen Couleur pressen lassen. Wer versucht einen Kommunismus zu entdeckten liegt genauso so falsch, wie derjenige, der eine völkische Denkart zu hören glaubt. Wir leben in einer theologischen Demokratie die sich den Marktregeln unterordnet. Daher kann eine Demokratie sich nur immer für einen Teil des Ganzen einsetzen und muss den übrigen Rest benachteiligen. Ein Los, das wir uns aufgrund der falschen Methaphysik selber auferlegten - Kant nannte das "selbstverschuldete Unmündigkeit". Doch es reicht nicht aus, den Markt zu regulieren - man bleibt in der gleichen Metaphysik.



Schavan - als Gottesfrau ist ausgetauscht. Sie verlor ihren Dr.-Titel und damit ihr Ansehen. So schnell kann ein Papier einen Menschen erheben oder aber auch dahin zurück stoßen wo er herkam, - ... aus den niedrigen Volk. Jetzt kommt die nächste Ikone. Frau Prof. Dr. Johann Wanka. Sie studierte in der ehemaligen DDR, in Leipzig; Mathematik - angeblich ein unangreifbares Fach in Sachen Plagiat. Wobei Mathematik nicht eine neue Religion ist, sondern lediglich die Möglichkeit von Berechnungen von Eventualitäten.

Pensionsansprüche: Annette Schavan - monatlich 13.000 Euro
Übergangsgeld: 200.000 Euro

Frau Prof. Dr. Wanka passt in den politisch, wirtschaftliche Schema unserer Zeit. Sie ist eine Ziehtocher der Bertelsmann-Stiftung. Deren Gründer einmal das ehrgeizige Projekt verfolgte, in Deutschland ein privates Schulsystem zu errichten. Er scheiterte damit, weil neben ihm das staatliche, kostenlose Schulsystem ihm einen Strich durch seine marktwirtschaftliche Überlegung machte. Es gelang ihm damals nicht, Wissen als Ware zu verkaufen.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Seit Jahren bombardiert die Bertelsmannstiftung die Öffentlichkeit angeblich mit mathematisch nachweisbaren Studien, dass das kostenlose Schulsystem eines Staates veraltet ist. Der Erste, der diese in die öffentliche Diskussion und damit zur Meinungsbildung brachte, war Roman Herzog, damaliger Bundespräsident mit seiner angeblichen "Ruckrede". Eine Bezeichnung, die ihm die Medien verliehen. Wobei angemerkt werden muss, dass Bertelsmann ein Medienimperium ist. Ihm gehören sämtliche private TV-Sender in Deutschland, auch N-TV. So fließen neoliberales und marktradikales  Gedankengut in die öffentliche Meinungsbildung wie beiläufig in sämtliche Köpfe. Das Resultat sehen wir heute. Jeder fordert mehr Bildung und bessere Bildung - mit dem Endresultat, dass diese am Ende über private Unternehmerschaften verkauft wird.

Frau Prof. Dr. Johanna Wanka ist daher eine ebenbürtige Nachfolgerin von Annette Schavan. Es wurde nur ein Darsteller ausgetauscht, das Gedankegut bleibt. Sie will Studiengebühren und ist eine Verfechterin der
Eliteuniversitäten, nach amerikanischem Vorbild. D. h. ein Harvard-Absolvent ist trotz schlechterer Noten marktwirtschaftliche mehr wert wert, als ein Student einer "namenlos" Universität.

Im Dualen Bildungssystem der heutigen Zeit, spricht man nicht von einer Handwerksausbildung, sondern vom Studenten der gleichzeitig in einer Firma eine Art Lehre absolviert. Das markante dabei ist: Die Firmen belegen in den Universitäten mit ihrem spezifischen Firmenphilosophie den Studiengänge. Es gibt keine allgemeine Ausbildung mehr, sondern lediglich firmenbezogene Lehrgänge. Das disqualifiziert am Ende viele Studenten, ermöglicht aber den Firmen sich des staatlichen Bildungssystem zu bedienen ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. Des Weiteren ist man dazu übergangen auch in der Sekundärstufe unserer Schulen berufsvorbereitende Kurse anzubieten, anstatt Wissen und Bildung. Im allgemeinen wird das Teamarbeit genannt; ist allerdings viel mehr Arbeitsteilung im Denken. Der Schüler wird so niemals zu einem mündigen Menschen, weil er nichts von Anfang bis Ende für sich alleine durchdenken muss und am Ende nicht kann.

Hier wird systematische eine Art "Volksverdummung" praktiziert, die willenlose Systemmenschen hervorbringt, ganz nach den Erkenntnissen von Makarenko. Dieser Mann entwickelte 1917 in Russland das Konzept zur Erziehung des Systemmenschen für die damalige Sowjetunion. Der Bauer wurde zum Industriearbeiter umerzogen. Mit Bauer meine ich, den Menschen, der noch komplette Arbeitsgänge erfassen konnte und auch selbständig ausführen konnte. Er dachte in einer Komplexität, die heute auch nicht mehr gefragt ist.

Der Intellekt wird mit diesen Erziehungs- bzw. Bildungsprogramm komplett zerstört.







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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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