Mittwoch, 6. März 2013

Chavez: Süddeutsche sieht Chavez als Boderliner-Demokrat

Die deutschen Medien wetteifern um die beste Schlagzeile zu Hugo Chavez. Chavez verstarb mit 58 Jahren als frisch bestätigter venezolanischer Präsident am 05.03.2013. Er erlag einem schweren Krebsleiden. Von dem er selber behauptete, es sei im eingeimpft worden. So abwegig klingt diese nicht. Auch bei Jassir Arafat wurden bei Exhumierung Polonium festgestellt. Eine absichtliche Verstrahlung Arafats scheint damit nachgewiesen zu sein. Es geht lediglich um die offizielle Anerkennung des Anschlags mit Zeitverzögerung.

Hugo Rafael Chávez Frías war der Held der Armen in Südamerika. Seine Gegner sahen ihn als Sozialisten und gefährlichen Kommunisten an. Er enteignete einige Unternehmen und benutze die Einnahmen zur Bekämpfung der Armut. Dieses Wirtschaftsmodell ist Europa und den USA (wem schulden die USA Geld) fremd, obwohl gerade dort gerne von einer "soziale" Marktwirtschaft gesprochen wird.

Chavez ist kein Borderliner

 Wer nicht in jedem Fall einen Kompromiss eingeht, der sich nachteilig für Teile der Bevölkerung auswirkt ist kein Bonderliner, sondern ein Mensch mit festem Charakter. Boderliner sind viel mehr die Politiker des Westen, angeführt von Angela Merkel. Sie giftet dahin, wo die Profite der Wirtschaft bedroht sind, ohne Rücksicht auf die Verluste der Bevölkerungen in Europa. Sie unterstützt plötzlich eine Linke Regierung in Italien und hält eine systematische Verarmung der Weltbevölkerung für ein Erfolgskonzept. Dabei spielt es für sie keine Rolle mit wem sie eine Kooperation eingeht und auf wessen Kosten die Profite entstehen. So kann sie denjenigen, die sie noch gestern unterstütze am nächsten morgen, auf der politischen Bühne harsch angreifen.  Sie fährt für die Wirtschaft, getarnt als politischen Besuch in alle Herrenländer, um Handelsabkommen zu schließen - ohne Rücksicht auf die Arbeits- und Lebenssituation in den jeweiligen Länder. 

Auf der Einkaufsliste stehen Diktatoren genauso, wie Technokraten als Nationalregierung. So wird Rumänien als EU-Musterland gelobt, während die Bevölkerung von der eigenen Polizei nieder geprügelt wird, weil es seine Stromrechnungen nicht mehr bezahlen. S21 wird zur Herzenssache der Kanzlerin, anstatt mit Anstand und Verstand einem Irrsinn ein Ende zu machen.

Chavez Kampf gegen die Ungerechtigkeit dieser Welt



Das Erbe Südamerikas steht in jedem Grundbuch; unantastbar und als geschriebene und dokumentierte Wahrheit. Der Landraub wird zum rechtmäßigen Eigentum der Kolonialisten. Die Jahrhunderte lange Kolonialherrschaft des "weissen Mannes" ist damit manifestiert und international anerkannt. Enteignungen durch die Regierung gelten nun als Raub. Wobei gerne übersehen wird, dass die Nachkommen der Kolonialherrscher immer noch dem Glauben anhängen, die Einheimischen wären nicht fähig Ländereien wirtschaftlich zu führen.  So wird Rassismus zum gelebten und gesellschaftlich akzeptierten Sozialrassismus.

Die einheimische Bevölkerung verfügte nach der Demokratisierung so gut wie über gar kein eigenes Land. Es blieb in den Händen der sogenannten Bourgeoisie, wie nach dem Ende der Apartheid in Südafrika. Daher kann nicht behauptet werden, dass eine Demokratisierung für mehr Gerechtigkeit in einem Land sorgen.

Eine abhängige Mehrheit der Bevölkerung, die vom Wohle ihrer Arbeitgeber lebt, wird auch in einer Demokratie freiwillig nach dem Willen ihrer Brötchengeber seine Wahlentscheidung treffen. Diesen emotionalen Zustand einer nicht wirklich existierenden Demokratie, brach Hugo Chavez auf. Er benutzte die erzielten Gewinne der reichen Ölvorkommen in Venezuela zur Bekämpfung der Armut in seinem Land und gab ganz Südamerika eine eigenen Identität und Selbstbewusstsein. Es entstand das Netzwerk "Südamerika", das verzweifelt um Unabhängigkeit von der Vorherrschaft der Landbesitzer.


Das Wertesystem ist die Geißel der Welt

Hugo Chavez verfolgte das Ziel, die erwirtschaften Gewinne des Ölverkaufs zur Finanzierung der Grundversorgung der über Jahrhunderte hinweg, systematisch verarmten Bevölkerung. Seine Politik machte keinen Unterschied in der Abstammung der Bedürftigen. Der dominierenden Herrschaftskaste war das schon immer ein Dorn im Auge. Sie leben nach den Grundsätzen des Neoliberalismus. "Wer nicht arbeitet, braucht nicht esse!" Armenspeisung bedeutet in deren Augen, der Verlust ihrer Gewinne, ihres "rechtmäßigen" Wohlstandes, ihres Reichtums und ihrer Profite. Chavez war ihr ökonomischer Feind. In seiner Vorstellung sollte die Wirtschaft für den Menschen dasein, nicht umgekehrt.

Chavez Anti-Verarmungsprogramm zeigt Wirkung. Die ehemalige Unterschicht strebt nach mehr; nach Gewinn und Profit, um einen noch höheren Lebensstandard ausüben zu können. Das ist der Moment, wo Chavez Anti-Verarmungsprogramm auch zum Feind des ehemaligen Armen wird und die große Chance für die bis dahin in der Minderheit befindlichen Bourgeoisie (Großbürgertum). Es kann die Mehrheit der Demokratie wieder für ihre Zwecke einspannen, indem ihr höhere Gewinne versprochen werden, wenn sie den harten Marktgesetzen den Vorrang gibt.

Am Ende dieses Prozesse, wird sich die neu gebildete Unterschicht der Mittelschicht, wie in einem Verarmungsprozess befinden, wie vor der Regentschaft Chavez. Aus dieser Wechselwirkung der Ungleichheit unserer Wirtschaftslogik, wird es auf diese Art niemals einen Ausstieg geben. (Siehe hierzu mein Video: Was ist Politik?)  In Venezuela wird sich eine eigene Bourgeoisie bilden, die sich bereits in der Opposition formiert und für dieselben Ungleichgewichte sorgen wie in Europa. Sie wird keine Verpflichtung sehen die Ölgewinne (Ressource des gesamtes Landes) für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung einsetzen. Sie werden wie hier von der Eigenverantwortung sprechen und daraus ein Geschäft machen.


Soziale Ungerechtigkeit als Geschäftsmodell

Die heutige Lebensauffassung der Industrienationen ist die gelebte soziale Ungerechtigkeit. Nur in diesem Ungleichgewicht können Gewinne und Profite tatsächlich entstehen. Staaten haben in diesem Machtgefüge lediglich die Aufgabe, als Kollektiv für die Gewinne der Globalisten zu sorgen. 

Daran macht sich der diesjährige Wahlkampf in Deutschland aus. Plötzlich erscheinen alle Parteien, selbst die FDP als Armenfreunde bzw. Philanthropen. Der Atem der "Giving Plendge" hat auch Deutschland erfasst. So will die jetzige Regierung sich den Stimmen der sogenannten "Armen" in Deutschland ermächtigen. Es Westerwellt in Deutschland wieder gewaltig.

Die noch in Arbeit stehende Mittelschicht, soll gegenüber den durch Hartz4 und Agenda 2010 (Leiharbeit) geschaffenen Landzeitarbeitslosen in eine gefühlt, bessere Situation bei eintretender Arbeitslosigkeit gesetzt werden. D. h. die Rücklagen für die Altersicherung sollen nicht mehr in dem Umfang durch die Hartz-Gesetze aufgelöst werden. Sie sollen vielmehr durch die vorherrschende Kultur der Armutsverschleierung in der Öffenlichkeit, freiwillig aufgebraucht werden. Wobei die systematische Verarmung nicht aufgehoben ist, doch sie wird in ein anderes emotionales Blickfeld gerückt. Das eigene Kapital wird psychisch gesehen, als Anstrengungen um einen neuen Arbeitsplatz in der inneren Buchhaltung der Menschen platziert. So fördert sich die arbeitslose Mittelschicht auf eigene Kosten und entlastet die Staatskasse, durch ihr Privatkapital.

Am Ende bleibt auch ihnen für die Rente nur noch der beschämende Gang zum Sozialamt. Doch diese Wahrheit wird erst in 10 Jahren zum öffentlichen Diskussionsthema - so wie heute die Agenda 2010. Wir führen heute die Diskussionen die im Jahre 2000 hätten geführt werden müssen. Ein Versäumnis der Medien ist unverkennbar. Stoische Berichterstattung über die damaligen Montagsdemonstrationen, sind nun mal keine öffentliche Diskussion, sondern eine Diskriminierung der Menschen, die schon damals die Agenda 2010 zu einer öffentlichen Diskussion machen wollten.


Hier zu erfahren Sie im nächsten Blog mehr. Eigentlich wollte ich mich aus dem Wahlkampfgetöse raushalten. Doch die Umstände der bereits jetzt einsetzenden Systempropaganda hat bereits ein unseriöses Lever erreicht, dem man als Blogger unbedingt und vehement entgegen halten muss.  Hier wird keiner zur Wahl stehenden Partei ein Vorzug geben. Sie verfolgen allesamt nur das Prinzip der Umverteilung und wagen es nicht die eigenentliche Ursache zu besprechen. 




 

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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