Samstag, 30. März 2013

Wir brauchen keine höhere Erbschaftssteuer, sondern ein Verbot von Stiftungen (NGOs)

Roman Herzog - der NGO-Spezialist
als Bundespräsident a. D.
Der große, abgesägt Mann der FDP, Guido Westerwelle  - sie wissen schon, der mit der Hartz4-Hetze im letzten Wahlkampf und "Leistung muss sich lohnen", mokiert sich wegen Putins Entschluss, ausländische NGOs zu verbieten. 

Davon betroffen ist auch die Adenauer-Stiftung - es ist unschwer zu erkennen, wer sie finanziert. Sogar Amnesty International ist davon betroffen. Empfahlen sie doch im 2010 Julian Assange seine Leaks nicht zu veröffentlichen, weil er sonst Menschenleben von Doppelagenten gefährdet. Während in Deutschland jeder islamische Verein auf seine Finanzen überprüft wird und vom Verfassungsschutz beobachtet wird, mault unsere rechtslastige, amerikanisch orientierte Regierung über das Verhalten von Russlandsregierung. Längst ist nachgewiesen, dass die NSU nur eine Kreation des Verfassungsschutzes ist, um uns Angst vor dem rechten Terror zu machen, der eigentlich auf der Regierungsbank sitzt. Der Neoliberalismus - ich nenne es lieber Marktradikale - haben die Oberhand in Deutschland und dominieren die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung. So wurde aus der sozialen Marktwirtschaft Deutschlands mit Hilfe von NGOs über Nacht eine asoziale Marktwirtschaft, die einfach neue soziale Marktwirtschaft genannt wird. Neomarktradikalismus will man es offiziell nicht nennen. Plötzlich sind.


Stiftungen als legales Volksbetrugsmodell 

Eigentlich wäre es an der Zeit, die Demokratie in Deutschland zu schützen. Deutschland müsste ebenfalls sämtliche NGOs, die sich über Firmen- und Unternehmensgeldern finanzieren zu verbieten. Doch man verlangt lieber das Verbot den BUND, weil er sich zu sehr gegen Stuttgart 21 engagierte. Dann könnte man gleich jede Bürgerinitiative verbieten. Allen voran sollte die Bertelsmann-Stiftung verboten werden. Eine Gemeinnützigkeit können nur Marktradikale erkennen, wenn man an die asoziale Marktwirtschaft dieser NGO als soziales Konstrukt glauben will. Sie spricht längst in den Regierungen unseres Landes mit, egal wer gerade regiert. Die Regierung aus Gütersloh bleibt nicht fest im Sattel, sondern sie ist das Pferd, das ohne Zügel die Richtung vorgibt. Die nächste große NGO in Deutschland, die verboten gehört, ist die INSM (Initiative Neu Soziale Marktwirtschaft).

Die beiden NGOs sind für die heutige Politik verantwortlich, ebenso für die Hartz-Gesetze und den Lissabonvertrag. Sämtliche unmenschlichen Lösungen zur Finanzkrise stammen aus diesen Denkfabriken, die mit ihrer überaus finanzstarken Medienarbeit die Wahrnehmung der Realität in Deutschland maßgeblich verschieben. Man betrachte dafür den Medienkonzern Berterlsmann, der mittlerweile fast die gesamte Palette der privaten TV-Sender sein Eigentum nennt. Auch Stefan Raab, der neue Polittalker der Privaten, der im Kanzlerduell die "Privaten" vertreten soll, gehört zu diesem elitären Kreis der neoliberalen Welle in Deutschland. Die kein anderes Ziel verfolgt, als die Abschaffung des Staates, den wir kennen.
In der Vorstellung dieser Menschen hat ein Staat nur noch die Aufgabe, die Einhaltung der Marktgesetze zu überwachen. "Eigenverantwortung" bedeutet aus deren Mund: Der Arbeitergeber trägt keine Verantwortung für seinen Mitarbeiter und ist daher auch nicht Verpflichtung, Lohnnebenkosten zu zahlen. Die "Neue Soziale Marktwirtschaft" dieser Menschen ist nichts anderes als eine "asoziale Marktwirtschaft" - besser bekannt als Raubtierkapitalismus bzw. Anarchokapitalismus.

In der Zwischenzeit haben sich eigenständige Initiativen gegründet, die genau diese Gesinnung nach einem erfolgreichen Brainwashing durch Schuldbildung. absolviert haben. "Der Markt regiert!" ist ihr Motto. Solche Ableger findet man unter dem Decknamen "freiwilligfrei" oder "Initiative bedingungsloses Grundeinkommen".

Anfang jeder dieser Ideen steht eine Denkvorgabe der Bertelsmannstiftung, sogar bei der sogenannten "Gemeinwohl Ökonomie". Alles unterliegt dem strengen ideologischen Diktat: "Der Markt regiert!" - und das ist nichts anderes als ein Aufruf, zur Abschaffung der Demokratie in Deutschland. Das letzte verbleibende Marktinstrument der Schwachen, die bald in der Mehrzahl sein werden. Daher muss die Demokratie beseitigt sein, bevor der Pöbel die Wirtschaft mit der Demokratie diktiert.


Die Marktradikalen als Meinungsmacher und Volksverdummer

Wenn der Markt regiert, braucht der Mensch, der die negativen Auswirkungen der Wirtschaft zu spüren bekommt, nicht mehr gefragt werden. Er würde nur den Fluss der Marktwirtschaft stören. Das ist nachhaltige Politik. Sie schafft Fakten, wo sie diese noch gar nicht sehen, weil ihr Horizont noch hinter den breiten Schultern des Gutwillens versteckt ist. 

Unser Regierung mokiert sich nicht über das Vorgehen gegen Juilan Assange oder Manning in den USA. Man unterstützt die Rebellen in Syrien und in Libyen. Russische Oligarchen, die mit internationaler Hilfe, sich am Volksvermögen der Russen ungerechtfertigt bereichert haben, werden in Europa und den USA als politische Flüchtlinge bezeichnet. Mach einer erhielt bereits einen Hollywood-Streifen als Held gewidmet, weil er versuchte internationale Ölkonzerne für die Ausbeutung von russischem Öl in die Startposition zu bringen. Putin jagte sie alle aus dem Land, wie Chavez. Der Westen will einfach nicht akzeptieren, dass andere Länder mit ihren Rohstoffe soziale Programme für ihre Bevölkerungen aufbauen. Das ist gegen ihre Marktgesetze. Diese Gewinne gehören dem Großbürgertum. In Russland müsste man dann sagen: Diese Gewinne gehören dem Zaren.


Spanier sind reicher als Deutsche

--> Vor einigen Tagen bekamen wir in Deutschland erklärt, dass die Spanier reicher sind als wird Deutschen, weil sie mehr Immobilienbesitz haben. Das ist Schnee von gestern. Die Spanier werden bereits aus ihren Häusern gejagt, weil sie ihre Kredite nicht mehr bezahlen können - auch in Holland und bald in Deutschland.

Wie dämlich muss man sein, um dem anderen, das bisschen was er hat, nicht zu gönnen. Stattdessen formiert sich eine Front der Empörten, die im Namen von NGOs  fordert, dass alle so arm sein sollen wie die Deutschen. 

Ein normal denkender Menschen verjagt derartigen Gedankenverschmutzer aus seinem Kopf. Er belächelt sie. Das gilt auch für Olaf Henkel, der am 25.03.2013 einen medienstarken Auftritt bei Hart aber fair aufs TV-Parkett legen konnte und für Initiative "Zivile Koalition" Werbung machen durfte. Er gab sich als EU und Euro-Gegner, im Namen des Mittelstandes, der sich plötzlich seinen Privilegien beraubt sieht, die Deutschen und Europa alleine auszunehmen. Das stimmt man lieber für "Dezentralisierung", damit dem Mittelstand wenigsten das deutsche Schröpfvieh zur alleinigen Verfügung steht. .... und die Masse grölt mit, als hätte sie einen neuen Führer gefunden.


NGO-Verbot als Befreiungsschlag für die Demokratie

Diese NGOs gehören nicht nur in Russland, sondern auf der ganzen Welt verboten. Der Bürger kann ohne die Anleitung von Unternehmen und Betriebswirtschaftler oder sonstigen Marktradiaklen sehr wohl seine eigenen Interessen vertreten. Wobei mittlerweile sogar die Gewerkschaften als NGOs angesehen werden müssen. Unter der Anleitung von Bertelsmann vereinigte man die Gewerkschaften z. B. zu VERDI. Die Gewerkschaftsvorsitzende dürfen nach dem Vorbild von Thyssen in den Aufsichtsräten sitzen und lernen so die unternehmerische Denkweise, die sie an die Basis tragen. Daher hören wir seit Jahren: "Wir müssen moderate Tarifabschlüsse machen ...". Wer eine Verhandlungspartei vertritt, braucht nicht bei der Gegenpartei im Vorstand sitzen. Das ist ein dummes Geschwätz, welches nichts mit "Eigenverantwortung" zu tun hat.

Daher überprüfen Sie am besten heute noch ihre eigene Meinung darauf, ob sie nicht doch nur eine vorgefertigte Meinung einer NGO in ihrem Kopf herumtragen und bereits eine Marionette dieser marktradikalen Menschenverachter sind.

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