Dienstag, 19. März 2013

Zypern - Das Ende des menschlichen Geschäftsmodells?

Man sagt - also die Medien sagen - der Rest wiederholt - Zypern sei die Schweiz für reiche Russen gewesen und schon ist das Mitleid über die besteuerten "Vermögen" nicht mehr groß. Das zypriotische Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Gehen wir einmal da von aus, das Märchen aus den Medien stimme, dann müsste die Schweiz und Österreich mit ihrem Geschäftsmodell ebenso am Ende sein wie Zypern. Da auch diese Länder gerne Geschäfte mit den billigen Ostwährungsflüchtlingen machten.Ganz zu Beginn der Finanzkrise war dies ein riesiges Thema. Die einzige Frage die offen bleibt: Welches Geschäftsmodell funktioniert tatsächlich und dauerhaft? Das "Modell Deutschland"?


Betrachten wir das ganz naiv - also unwissend - und ohne die vorgefertigte Meinung der Medien,Wirtschaftswissenschaft und der politischen Schreihähne, die ihr Wissen zum Besten geben.





Banken geraten nur dann in Schieflage, wenn sie nicht mehr über genügend Einlagen verfügt und ihr ausgegebenen Kredite nicht mehr bedient werden. Aus Zypern wurde demnach das Kapital längst abgezogen. Nur so lässt sich das Ungleichgewicht - die Verschuldung der Banken erklären. Das Kapital hat sich längst eine neue Anlagemöglichkeit gesucht. D. h. es repräsentiert sich und macht Schulden. Am Ende bleiben Bauruinen als karge Sicherheiten oder insolvente Firmen übrig. Kapital funktioniert eben doch anders als die Wirtschaftswissenschaftler lehren. Es beschafft sich willige Menschen, die Reich werden wollen und dafür Kredite beantragen und suggeriert gute Gewinnerwartungen. Dadurch entstehen gute Anlagemöglichkeiten und am Ende bleiben die Gierigen auf ihren Schulden sitzen. Der Initiator - der Projektierer ist mit dem Geld - das durch Schulden entstand, längst im sicheren Hafen des heutigen Rechts.

So entstehen überall auf der "grünen Wiese" in Deutschland "Einkaufszentren" die im Gewerbeimmobilienfonds der Kreissparkassen landen und an treue Kunden als Wertanlage empfohlen werden. So bekommt zurzeit jedes Kaff über 5000 Einwohnern seinen LIDL usw. Der Bauträger bekommt so seine Investition bezahlt und nach Ablauf der 10-Jahresmietverträge bleibt eine Bauruine im Immobilienfonds stehen. Das Geschäftsmodell der Berliner Bankgesellschaft wird somit weitergeführt.

Europa wird immer unattraktiver bzw. der Euro.


Man sagt - also die Medien behaupten und so entsteht Wahrheit - Zypern sei die Schweiz für reiche Russen und schon ist das Mitleid über die besteuerten "Vermögen" nicht mehr groß. Russen gehören nicht zu unserem gesellschaftlichen Horizont. Gehen wir einmal davon aus, das Märchen aus den Medien stimmt, dann müsste die Schweiz und Österreich mit ihrem Geschäftsmodell genauso am Ende sein. Da auch diese Länder gerne Geschäfte mit den billigen Ostwährungsflüchtlingen machten.Ganz zu Beginn der Finanzkrise war dies ein riesiges Thema. Ihnen wurden Bad Banks erlaubt. In Zypern scheint diese Bilanzfrisiererei nicht akzeptiert zu werden. Oder erinnern wir uns an die Rettung der HRE in Deutschland. Offensichtlich setzt sich der gängige Sozialrassismus innerhalb der neuen Ordnung in Europa fort. Zypern gilt von nun an als Kleinstaat und wurde vorher wegen seinen Wachstumraten beneidet. 

Oder nehmen wir Norwegen. Ein gerne angeführtes "Geschäftsmodell" unserer Regierenden und denen die gerne regieren wollen. Auch Norwegen ist sogesehen ein Stadtstaat im Vergleich zu Deutschland, Frankreich oder Italien. Diesem Land wird erlaubt ein staatliches Energieunternehmen "Vattenfall" in Deutschland eine Strommarktkontrolle auszuüben, um das Geschäftsmodell "Norwegen" mit seinem hohen sozialen Standard zu ermöglichen. Daran stört sich niemand. Außerdem wird Norwegen erlaubt, seine Ölvorkommen wie ein Ölkonzern zu vermarkten, was eigentlich gegen die EU-Richtlinien zum staatlichen Monopol absolut widerspricht.

Des Weiteren wird dargestellt, dass das zypriotische Bankwesen, weit über dem realwirtschaftlichen BIP des Landes liegt. Auch Deutschland könnten diesem Vergleich nicht standhalten. Porsche war z. B. ein Investmentunternehmen mit angeschlossener Autoproduktion, die jetzt in den VW-Konzern einverleibt wurde. Ebenfalls mit Steuertricks, um den Fiskus zu umgehen.

Banken geraten nur dann in Schieflage, wenn abgezogene Einlagen nicht mit neuen ersetzt werden bzw. die Investitionen in andere Länder fließen und nicht als Passiva in den Büchern stehen. Somit wurde Zypern als billiger Finanzplatz zum Aufbau anderer Industrie genutzt, die dem Land selber keinen fiskalischen Rückfluss bringen. Jetzt wird es auf die kapitalistische Schlachtbank geführt. Zypern bleiben daher nur zwei Möglichkeiten. Entweder werden alle Sparer zur vorgeschriebenen Entschuldung herangezogen oder die Banken gehen Pleite. So werden alle Spareinlagen konfisziert und sämtliche Kredite sofort fällig bzw. die hinterlegten Sicherheiten verflüssigt. So refinanziert sich das Großbürgertum in Europa und den USA und die Banken erscheinen als Bösewichte im Blickfeld des indoktrinierten Kleinbürgers.

Zypern benötigt 6 Mrd. Steuermehreinnahmen, um 10 Mrd. Euro Kredit von der EU zu erhalten. Ein vergleichsweise geringer Betrag. 6 Mrd. bedeuten bei 10 % Abgabe, ein Vermögen von 60 Mrd. Euro auf den zypriotischen Bankkonten, und zwar landesweit. Diese Land mit der Schweiz zu vergleiche ist gerade zu lächerlich. 60 Mrd. Bankeinlagen können nicht einmal als Peanuts bezeichnet werden.

Daher ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die sogenannten Reichen - ich nenne es Großbügertum -  ob nun Russen oder anderer Nationen, längst ihr Geld aus diesen Banken abzogen. Es war absehbar, dass Zypern die Lizenz zum Geldhandel über Brüssel entzogen wird. Somit sollte klar sein, dass nicht die Banken sich am Steuerzahler bereichern, sondern nur das Großbürgertum. Es bedient sich den Banken, wie an den Staaten bzw. den Demokratien. Der Gewinn des Großbürgertums gilt dagegen als legal und nicht einklagbar. Ein Resultat unserer Interpretation von Kapitalismus und dessen Recht bzw. Moral. 

Die Wahrheit ist die größte Lüge der Welt - Kapitalismus macht nicht frei

Kapitalismus ist nicht Demokratie. Kapitalismus ist nicht Freiheit. Es ist eine alte Mär von Betrügern und Lügner. Das ist so als ob ich behaupten würde: Der Feudalismus ist die natürliche Form der menschlichen Freiheit. Sie würden mir niemals glauben. Warum also glauben Sie das Märchen, "Kapitalismus macht frei" von Friedman oder Keynes, der die Demokratien anhält, die Wirtschaften zu stützen?

Dies us-europäische Schauspiel - genannt "Finanzkrise" ist nur ein Vorgeschmack von dem was auf uns zu kommt, weil wir die kapitalistischen Spielregeln als Lebensphilosophie begreifen. Am 15. März 2013 handelte bereits der deutsche Bundestag eine neue Gesetzesvorlage aus, wie man Banken rein rechtlich und gemäß eines Rechtsstaates korrekt abwickelt. Ich sehe es eher, als Abwicklung des europäischen Menschen.

Bei uns wird daher nicht mehr über eine Reichenabgabe verhandelt werden, sondern sämtliche Einlagen werden damit in die Insolvenzmasse genommen, so wie jeder Kredit von einem Tag auf den anderen fällig wird, ansonsten kommt die Sicherheit unter den Hammer. Das Großbürgertum übernimmt abermals die Demokratien als rechtmäßiger Nachfolger im Sinne der "alten göttlichen Ordnung" - des erbbaren Adelstitetels. Adel ist daher nur eine Erbrechtsurkunde auf Land, Leute, Steuern und Güter - wie heute das Grundbuch und die Kapitalrechtsordnung. Daher könnten sich die Deutschen glücklich schätzen, wenn es ihnen so ergehen würde wie den Zyprioten. Es wird der größte, unblutige Feldzug gegen den gemeinen Menschen durch das Großbürgertum. Ganz ohne Armeen und Polizei. Er ergibt sich dem Recht, das er sich selber gab. Er ergibt sich sein eigenen Einfältigkeit - dem heiligen Geist der alten Schriften und Überlieferungen.

Der Kampf der Kapitalkulturen - Der Wertegesellschaften


Das Großbürgertum rüstet zum Kampf für die habsburgische Herschaftskultur auf. Es bedient sich dabei seinem Gesinde, das wie eine Hund an ihrer Leine läuft. Die Hunde halten sich gegenseitig in Schach. Es ist die Geburtsstunde des Neofeudalismus, der sich gegen den kapitalistischen Kommunismus aus Asien und Russland, sowie Lateinamerika zur Wehr setzt. Egal für welche Seite sich sich entscheiden, beherrscht werden sie in jedem Fall und bleiben ein Werkzeug des Großbürgertums. Das einzige was sie im Glauben hält, ist die Hoffnung auf den eigenen sozialen Aufstieg in der elitären Räuberbande. Selbst ein Robin Hood ist sinnlos, wenn er alle Reichen zu Armen macht. Am Ende ist er selber derjenige, der überfallen werden muss - aus sozialem Antrieb und im Sinne der Gerechtigkeit.

Daher handelt sich die momentanen Publikationen höchstwahrscheinlich um eine verzweifelte Propaganda des Großbürgertums, um die Menschen in der Hoffnung auf bessere Zeiten in ihren Dogma zu erhalten.

Genau genommen beschleicht das Großbürgertum die Angst vor dem eigenen Kapitalismus, der sich aus der Konvergenz zwischen den angeblich besiegten kommunistischen Kaderschieden des Ostblockes und dem westlichen Machtstreben entwickelte. Die neue Elite in diesen Ländern konnte sich einfach nicht mit ihrem imperialistischen Streben in der Bevölkerung durchsetzen. Sie machten unverzeihliche Kompromisse in den Augen des europäischen Großbürgertums. Diese neuen Demokratien entschieden sich für seine Soziale Marktwirtschaft, in der die zur Verfügung stehenden Rohstoffe durch die demokratischen Regierungen erschlossen werden sollen und zur Finanzierung des Sozialwesen dienen. Ein Oligarchentum wie in der westlichen Vorstellung von Freiheit konnte sich dort nicht durchsetzen. Nun werden diese Sozialwesen auf Kosten des us-europäischen Großbürgertums finanziert, das unentwegt seine entgangenen Gewinne aus seinen Abhängigen presste, indem es die Regierungen unter Druck setzte. Doch selbst der solventeste Gutmensch wird unter diesen Bedingungen irgendwann einmal Pleite gehen. Das nennt sich heute Staatsschuldenpleite.

China spricht von sozialer Gerechtigkeit und in Europa wird ausgebeutet wie im 15. Jh.

Selbst China spricht vom Anheben der unteren Löhne und von sozialer Gerechtigkeit - wobei Deutschland nicht einmal einen Mindestlohn auf den Weg bringen will. Er scheitert nicht nur an der Politik, sondern bereits am sozialen Gefühl der Bevölkerung. Wir errichten gerade einen Limes, chinesische Mauer oder eine DDR-Mauer um unserer Imperium, das nach dem Geschäfsmodell "Habsburger" geführt wird. In dieses Modell beziehe ich die USA genauso ein wie Großbritannien. Bitte beachten Sie: Das Großbürgertum stellt heute den Adel dar. Wobei es hin und wieder vorkommt, dass sich Adelszweige als Großbürgertum an der Macht halten. Es nützt ihnen also nichts, die Blutlinien zu verfolgen, wie machen Kritiker dies lehren wollen.

Geld und Eigentum vererbt Macht - also den Adel. Adelsgeschlechter entstanden aus unscheinbaren Bürgern, die schneller den einsetzenden Kapitalismus/Feudalismus durch die Christianisierung verstanden für sich auszunutzen als andere. Durch die Globalisierung entwickelte sich nur ein neues noch höheres Großbürgertum, das sich als Weltbürger versteht und sich keiner Nation mehr verpflichtet sieht. Daher erlaubt sich Deutschland, Italien, Portugal oder Spanien - als Peripherieländer zu bezeichnen. Die Frage ist also was ist das Imperium?

Europa und die USA begreifen sie als eine Institution im Sinne des Großbürgertum. Das Volk identifiziert sich mit der Wirtschaft, obwohl es davon keinen Nutzen hat - nur Mehrkosten. Der US-Europäer finanziert sich seinen eignen Arbeitsplatz und hält ihn für ein Geschenk des Großbürgertums. So viel Naivität muss bereits im frühen Kindheitsalter indoktriniert werden. Einem erwachsenen Menschen, der noch eine Zeit vor dem Neoliberalismus kennt, ist das schwer beizubringen. Die neuen Handelsabkommen sind der Limes und chinesische Mauer gegen die Barbaren, die keine Raubzüge in ihre Gebiete zu lassen wollen, um das Imperium unseres Großbürgertum zu ernähren, an dessen Schleimspur wir hängen.

US-Europa hat sich im eignen Limes eingesperrt

Wir sperren uns selber unter dem Zwang des Glaubens an eine Ideologie vor der Welt ein, die uns nicht mehr dienen will. Europa und die USA werden zur Trotzburg, die sich von sich selber ernähren will. Jede Freizügigkeit der Abhängigen in diesen Ländern wird durch kapitalistische Mittel eingeschränkt. Jede Meinungsäußerung gegen das Großbürgertum wird akribisch unterdrückt und durch Selbstzensur verschluckt. NGOs verbreiten die Interessen des Großbürgertums wie neue Religionen. Sie züchten Heere von Cybersoldaten, die jedes freie Denken im Keim ersticken sollen. Die Welt außerhalb unserer Mauern wird immer unerschwinglicher für uns. Jede Meinungsäußerung wird zu Kostenfrage. Die Kaufkraft unserer Währungen - Dollar und Euro bricht ein. Die Welt gehorcht längst anderen Regeln und nicht mehr dem Diktat unserer Währungen. Ein Schock für das us-europäische Großbürgertum, das uns hier als Retter der Armen präsentiert wird. 

Die Welt hinter unserer Mauer begreift dagegenden Kapitalismus als soziales Instrument. Völker bezeichnen ihr Staatsterritorium als Mittel zur sozialen Gerechtigkeit. Sie wollen sich nicht mehr auf Kaderoligarchen oder Großindustrielle und deren soziales Engagement verlassen. Sie betreiben als Völker mit Völkern Handel.

Während sich Deutschland wieder um einen sozialen Wohnungsbau bemüht, der über private Mittel steuerbegünstigt von der Allgemeinheit finanziert werden soll, damit das Großbürgertum an der Armut der Menschen weiter verdient, setzt China ein ganz anderes Modell des Kapitalismus um.

Es entstehen Fabrikstädte, die den Menschen Arbeit, Essen, Wohnung und Auskommen bieten. Dieses Wirtschaften wird über das Politbüro organisiert, nicht über Thyssen-Krupp- und Siemenseigner/Stiftungen oder über "Given Pledge" - wie hier im Westen.

Das alles gibt uns das Gefühl, Gefangene zu sein. Wir sind aber nicht deren Gefangene, sondern wir sind in uns selber gefangen. Wir haben verlernt objektiv zu denken. Wir denken nur noch ausschließlich an unseren eigenen Profit, selbst dann, wenn wir soziale Modelle entwerfen.

Der Betrug mit dem Wort "SOZIAL"

Beispiel: Werden heute Sozialwohnungen von Kommunen errichtet, müssen die Kommunen marktübliche Mieten verlangen, die sie selber den Bedürftigen als Geldmittel zur Verfügung stellen, um die übrige Wirtschaft mit Subventionen bedienen zu können. Wir empfinden es als sozial, Niedriglöhner und Aufstockern eine günstige Wohnung zur Verfügung zu stellen, damit das Großbürgertum weiterhin wettbewerbsfähig gegenüber der restlichen Welt ist.  Das ist nicht Aufgabe einer Demokratie und nicht Aufgabe eines modernen Rechtsstaates.

Wir halten Niedriglöhne für gerechtfertigt und versuchen soziale Modelle auf die Beine zu stellen, die eine Altersarmut verhindern sollen. All diese angeblichen sozialen Modell dienen nur dem Großbürgertum - den mentalen Nachfolgern der Habsburger und der rechtlichen Monarchie, die uns immer schon einredete, für das Wohl des Volkes zuständig zu sein.

Natürlich ist durch das neue Modell des Kapitalismus, der Kapitalismus an sich nicht überwunden, aber er birgt die Möglichkeit, über unsere selbst errichtete Mauer hinaus in die Welt zu blicken  und Tore aufzustossen, die sonst nie vorhanden wären.

Der Zankapfel zwischen USA und Europa gegenüber der restlichen Welt besteht darin, dass die restliche Welt, also die Menschen hinter unserem Limes - die Barbaren - müssen sich unseren Gesetzmäßigkeiten zu unterwerfen haben. (Beispiel WHO- Welthandelsorganisation) Wir haben das Recht, Teile von deren Land aufzukaufen und auszubeuten - für unseren Wohlstand. Das ist unsere Wertevorstellung, die unsere Politiker uns täglich predigen. Doch will sich heute ein Barbar -  als Geschäftsmann Teile unserer Territorien und Fabriken kaufen, um sich von uns zu ernähren, bloggen wir ab. So entsteht ein Kampf der Kapitalismus-Kulturen.

Mittlerweile ist es Europa und den USA gar nicht mehr möglich, außerhalb ihres Limes Geschäfte zu machen. Jedes Geschäft geht zu Lasten der Vermögen des Großbürgertums und diese Verluste haben die heutigen Staaten und Nationen bzw. Unionen zu tragen als kleine Steuerzahler bzw. Marktteilnehmer zu tragen. Wir halten dies auch noch für normal und für gesetzmäßig.. Normal in sofern, dass wir anfangen nationalistisch zu denken und in die Kleinstaaterei zurück verfallen, um uns gegenseitig innerhalb unserer eigenen Mauer zerfleischen zu können.

US-Europa braucht eine Perestroika

Uns widerfährt das, was den kommunistischen Ländern vor der Perestroika passierte. Uns wird allerdings niemand mental unterstützen, wenn die Völker Europas in Schweigemärschen vor ihre Parlamente ziehen. So wenig wie die Proteste der Textilarbeiter in Bangladesch uns berühren. Dagegen gefiel uns die Befreiung Myramas um so besser. Dort nisten sich nämlich unser Großbürger gerade ein und beuten die Rohstoffe nach den wirtschaftdemokratischen Regeln der Kunst effektiver aus, als der Diktator, der abgesetzt wurde. 

Wir befreien die Welt also nur von den lästigen Zwischenhändlern, die noch einen Teil des Gewinnes für sich behalten wollen. Das ist unsere Vorstellung von Freiheit für die Welt. Mittlerweile hat die Welt hinter unserem unserem Limes verstanden, was unsere Freiheitsversprechen bedeuten und sie wollen sich einfach nicht mehr befreien lassen, um noch mehr ausgebeutet zu werden.

Sie führen den erlernten Kapitalismus nun in Eigenregie durch. Sehr zum Nachteil unseres gewohnten Standards, weil unser Großbürgertum auf seine Gewinnzuwächse nicht verzichtet und trotzdem glauben wir immer noch, wir müssen diesem Großbürgertum - Elite -  gehorchen, weil wir es gewohnt sind zu glauben, dass sie es gut mit uns meinen.

Wir können nicht einmal aus der Erfahrung lernen, wenn wir sehen wie man mit anderen Völkern im Namen unseres Rechtes umgegangen wird. Wir hier in Deutschland lassen uns aufpeitschen gegen die Griechen, Zyprioten, Italiener, Portugiesen und Spanier. Wir glauben immer noch das Modell Deutschland kann im kleinen als Nation ohne Europa funktionieren. Das ist ein Denkvirus des deutschen Mittelstandes, den man in unsere Hirne pflanzte. Sie wollen ihre Sklaven wieder für sich alle haben.

Ein europäischer Einwohner hat keinen Groll gegen einen Deutschen. Es ist viel mehr der Groll gegen unser Großbürgertum, das wir kleine Menschen am Leben erhalten, wie ein teures nutzlose Kleinod eines alten Gottes, der längst gestorben ist. Es wäre vielleicht einmal an der Zeit, dass Deutschland ein Mal, ein einzige Mal das richtige tut und die Welt von diesem Großbürgertum befreit. Das ist unsere große europäische Aufgabe. Nicht um ein neues Großbürgertum zu gebären, sondern damit die Welt endlich lernt anderen Menschen, anderen Völkern auf Augenhöhe zu begegnen.

Mensch - Wo bist Du?

Der Mensch hat sich selber verloren. Er verlor sich, weil er die Menschheit für sein Ego verriet. So bleibt der Mensch sich selbst auf Ewigkeit sein eigener Sklave. Er kann daher nur ein Libertus sein - ein freier Sklave - aber niemals nur Mensch - ... ohne das Adjektiv "frei" bzw. "unfrei". 

Ein wirklich Befreiter, will nicht herrschen über die, von denen er sich befreit. Da aber bis heute noch kein Befreier da war herrscht der Mensch über die Menschheit oder die Menschheit über dem Menschen. Ein Gesetz des Eigentums. Ein Gesetz des Kapitalismus oder was der Mensch sonst noch als Herrschaftsform erfand. Selbst mit der Demokratie macht er sich selber zum Sklaven der Mehrheit. Eine echte Freiheit - kennt dieser Homosapiens nicht. Er wird von der Vernunft regiert, die wie ein schwarzer Schleier seinen Verstand schwärzt. 

Großmut beginnt da, wo man nicht mehr beschämen will, um sich selber zu erhöhen. Die heutigen Befreier, nehmen sich nur die Sklaven der anderen und bezeichnen sie als "freie Sklaven" - als Libertus. Ein Sklave (Servus) galt im alten Rom als Libertus. Doch ein freier Mensch wurde er dadurch nicht. Denn in der antiken Vorstellung arbeitet kein freier Mensch für einen anderen freien Menschen gegen Geld. Deshalb hütet Euch vor denen, die Euch Litertas - Freiheit - versprechen. Rom sammelte alle freien Menschen ein und schickte sie als freie Sklaven wieder in ihre Heimat zurück. So kam das Elend als Schrift und Verheißung in die Welt, die nur von freien Sklaven redeten und daraus ihre Menschlichkeit gebaren.


Womit wir wieder beim alten lästigen Thema des Eigentumdenkens sind. Etwas, was der heutige Menschen genauso wenige überwinden kann, wie den Kapitalismus- der nichts anderes ist als eigentumgesteuertes Denken (Dögelismus). Es ist der traurige Versuch, das Unmenschliche der Profitwirtschaft nur etwas menschlicher zu machen, damit die Armut - als Motor für den Kapitalismus - lebbar bleibt.

Wer Soziales fordert macht sich selber zum Sklaven des Reichtums

Was ist, wenn Sie uns alle, alles wegnehmen? ... obwohl wohl wir hier in Europa gar nichts haben, außer Mietverträge und Leasingsvertäge, Stromverträge, Rentenverträge, Lebensversicherungen und sonstiges soziales, kapitalistisches Absicherungsinstrument. Wir haben uns nichts anderes gegeben, als einen Generationenvertrag, der das Großbürgertum nichts angeht. Es entzieht sich diesem Vertrag der Menschheit und schafft sich sein eigenes soziales Nest und den Generationenvertrag der Liberalität.

 Müssen wir ihnen dann noch gehorchen oder satteln wird das Ross um und setzen das Kapital auf den Socius? Wer bestellt ihre Felder, wenn der Libertus sich als freier Mensch sieht und nicht für Geld und Almosen mehr bei freien Menschen arbeitet? Die Elite - der heutige freie Mensch, der andere für sich gegen Geld arbeiten lässt, würde keinen mehr finden, der für Geld gegen seine eigenen Menschheit kämpft. Es würde sich nicht mehr rentieren Profite zu machen. Es wäre unmenschlich andere durch Abhängigkeit zu beherrschen. Freiheit beginnt da, wo es keine Möglichkeit der Erpressung und der Abhängigkeit mehr gibt. Doch der heutige Mensch, der gelernt hat sich als Libertus zu sehen, will Herr sein - Dominus - Das ist die Freiheit des heutigen Menschen. Was für eine Traurigkeit muss den Menschen erfüllen, der mich versteht?

Das Eigentum - das ich als angenommene Wirkung von Materie beschreibe, die mittlerweile sich seine eigenen Gesetze als Kapitalismus und Profit- und Rentabilitätsregeln schrieb, muss überwunden werden. Daher leben wir nicht in einer materialistischen Welt, sondern in einer Welt von einer falschen Vorstellung von Materie und Sein.

Wir lassen Materie nicht Materie sein, sondern nenne sie Eigentum, weil sich damit das Herrschaftsrecht verbindet. So wir der Menschen nicht Menschen nennen, sondern Libertus - eben nur freier Sklave. Der Mensch müsste sich nicht komplett neu erfinden, sondern sich wieder als das sehen, als was er geboren wird, bevor er sich selber erzieht. In dieser Welt könnte keiner, der den Kapitalismus für sich entdeckt existieren. So wie heute kein Mensch ohne den Systemzwang existieren kann.

Die Menschheit hat also vor sich selber Angst und kein Vertrauen in sich selber. Sie erkennt nur das EinzelEGO als Dominus der Menschheit an. So strebt die Menschheit nach Führern und Messias, denen sie sich unterwerfen kann und die den Himmel versprechen. 

Ist die Welt so wie sie sein soll, braucht keiner mehr einem etwas Gutes tun, weil niemand etwas Böses im Schilde führt. Wer heute allerdings ein gutes Geschäft machen will, muss dafür einen anderen so betrügen, dass er im Glauben ist, er macht ein gutes Geschäfts. So erniedrigt sich der Geschäftsmann vor seinem Kunden, als Verlierer. Deshalb hütet Euch vor denen die Euch einreden wollen, ihr macht ein gutes Geschäft, wenn ihr dem Großbürgertum dient und sie Euch soziale Gerechtigkeit versprechen.

Soziale Gerechtigkeit bedeutet lediglich, die Solidarität der Armen, sich die Brotkrumen vom Teller der Herren gerecht zu teilen. Sie sehen nämlich den Rest der Menschheit lediglich als ihre Peripherie, die nur dazu da ist, ihren Wohlstand zu mehren und ihre Reichtümer zu mehren.

Momentan führen sie gegeneinander Krieg. Der Peripherie bleibt nur die schwere Wahl, auf wessen Seite man sich schlägt und wer die größten Gewinnchancen hat. Doch der kleine Mensch bleibt deshalb immer noch ein Libertus, der sich versucht zu befreien, indem er sich andere unterwirft.

Daher ist das, was der heutige Mensch als ICH begreift nur eine Erfindung, um diesen ganzen Wahnsinn mit Recht, Gesetz, Moral und Gewissen zu rechtfertigen. Ein wahrer Mensch braucht dies alles nicht. Er achtet den Menschen auch ohne gültiges Recht. Recht braucht nur der, der die Absicht hat, andere unmenschlich zu behandeln.

1 Kommentar:

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
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