Montag, 15. April 2013

Der Kapitalismus funktioniert perfekt - weil er funktioniert hat der Mensch Probleme

Es ist kein Geheimnis, dass viele trotz Arbeitsplatz Geld vom Staat brauchen, weil der Lohn zum Leben nicht ausreicht. Aber nach Jahren kommt diese Meldung nun plötzlich in den Mainstreammedien an und findet Platz an exponierten Stellen dieser Blätter. Das ist das Resultat von "Sozial ist was Arbeit schafft" - die Marktradikalen haben sich mit ihrer eigenen Intelligenz überholt. Selbst der Neoliberalismus ist keine Lösung, denn das was die Menschheit als Problem im Kapitalismus ansieht, ist seine Natur.

Deutschland ist nur noch Scheinaufschwungsland. Die veröffentlichte Arbeitslosen- und Beschäftigungszahlen sind mehr ein Stillhaltebericht für die eigenen Gläubiger und ein Placebo-Beruhigungsmittel für die Bevölkerung. Selbstverständlich wird der Export in Deutschland einbrechen und weitere Arbeitsplätze kosten. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass plötzlich aus heiterem Himmel Marsbewohner auf der Erde landen und deutsche Autos kaufen.


Die Märkte sind abgegrast. Es gibt nicht mehr viele, die ihr Geld in Schnickschnack anlegen können. Sie haben keines mehr. Niedriglöhne, Leiharbeit und Minijobs haben die Binnenkaufkraft ausgetrocknet. Steigende Energiepreise heben die Lebenshaltungskosten an. Die letzte Hoffnung zum Hinausschieben einer Rezession ist, dass die Deutschen ihr Sparguthaben auflösen und einen letzten ultimativen Wertkauf tätigen, aus Angst, ihnen ergeht es so wie den Sparern in Zypern. Doch das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Das bestätigt wieder meine Aussagen, dass es für diese keine wirkliche Lösung gibt und geben wird. Jeder Lösungsansatz erzeugt neue und andere Problematiken, die wieder mit Geldern und Schulden entschärft werden  müssen. Denn es ist in Wirklichkeit keine Krise, sondern die ganz normale Entwicklung eines kapitalistischen Wirtschaftssystem.

Etwas was zwingend zum Spiel gehört, das Gewinnen, kann nicht einfach aus den Spielregeln genommen werden. Man bricht schließlich auch keinen 100m-Lauft bei 50 m ab, wenn man plötzlich feststellt, dass nur einer gewinnen kann. Das Gewinnen ist das Ziel des Spiels und jeder Weg führt zu diesem Ziel. Das ist Sinn und Zweck des Kapitalismus und jedem anderen gewinnorientierten Wirtschaftssystems. Die Menschheit kennt nichts anderes.

... Und bitte erzählen Sie mir jetzt nix vom Tauschhandel und sonstigen Ökonomien. Alles basiert auf dem Gewinn und dem Profit, selbst beim Tauschen.


Die Gemeinwohl-Ökonomie

Schon vor Jahren bezeichnete ich es als weiteres Betrugssystem, die Menschen noch mehr abhängig zu machen bzw. abzuhängen. Daran hat sich nichts geändert. Vor allem, wenn bereits die Stiftung Weltethos unter religiöser Führung für dieses Prinzip die Werbetrommel schlägt; die Bertelsmann-Stiftung mit Studien die Gemeinwohl-Ökonomie an den Willen der Mehrheit in der Bevölkerung darstellt. 

In einer Gemeinwohl-Ökonomie sollen die Firmen keine Steuern mehr zahlen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen; durch umweltfreundliche Produktion oder Mitarbeiterzufriedenheit. Es ist unglaublich, dass derartige Spaßmodelle Anklang in der Bevölkerung finden. Offensichtlich sind die Menschen mittlerweile so verzweifelt und hoffnungslos, dass sie am Ende sogar eine Komiker zum Kanzler wählen, weil er lustige Sprüche über sich und die Politik klopfen kann.

Leider ist kein einziger bereit, sich einzugestehen, dass eine Profitwirtschaft, auch als Ökonomie-Wirtschaft, nicht funktioniert und niemals zum Wohle aller ist. Profite sind das Resultat vom Leben vom anderen. Das gilt auch für Tauschwirtschaften oder sonstigen Gutmenschenmodellen, die als Alternativen kursieren. Für den Kapitalismus gibt es keine Alternativ. Der heutige Kapitalismus wandert in seinem Wesen und Auswirkungen dahin zurück wo er herkam, in den klassischen Feudalismus und in antike Staatsmodelle, wie die des alten Roms oder des platonischen Athens.

Die neue Denkart

In meinen Videobeitrag versuche ich verständlich zu erklären, was die heutige Ordnung ist, woher sie kommt und wie sie als falsch erkannt werden kann. Denn erst wenn man etwas als falsch erkannt, sieht man auch den Ausweg aus dem Dilemma.

Heute herrscht das Eigentumsdenken, der Dögelismus, in den Köpfen der Menschen vor. Sie können ihr heutiges Denkmuster einfach nicht überwinden. Doch wer etwas Neues sucht, darf nicht im Denkmuster des alten hängen bleiben. Das führte noch nie zu Resultaten.



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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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