Samstag, 27. April 2013

Grüne beschließen höhere Abgaben für Reiche - Luxussteuer ist Tabu

Der Spitzensteuersatz soll auf 49% steigen und eine Vermögenssteuer soll befristet wieder eingeführt werden. Soll wollen die Grünen wieder an Geld kommen, um ihr Umverteilungsprogramm umsetzen zu können. So bleibt man in der "göttlichen Ordnung" der Hierarchie, des Bewertens und des Profitdenkens. Christliche Lebensphilosophie wird so ganz einfach zum Steuermodell.  Doch wer ist Reich, damit ihn die verordnete Nächstenliebe als Schenker trifft und wer ist Arm, um die Geschenke annehmen zu dürfen?

  80.000 Euro Jahreseinkommen = 49 %
  60.000 Euro Jahreseinkommen = 45%
Ab 250.000 Euro wird die Reichensteuer mit 1,5 % auf das Vermögen fällig.

Eine Luxussteuer wäre angebrachte. Ein Auto für 250.000 Euro ist etwas anderes als eine Eigentumswohnung, in der man selber lebt. In Österreich gab es diese Luxussteuer einmal. Jeder Porsche wurde noch einmal mit 21 % belastet. 






Abgeltungssteuer auf Börsengewinne gibt es längst. Sie liegt bei 25 %
Wer also an der Börse spielt und gewinnt, gewinnt für den Staat.
Diese soll abgeschafft werden. Börsengewinne sollen nun als Arbeitnehmereinkommen versteuert werden.

Eine Ökosteuer für Baumittel, Düngemittel und Verpackungen.

8,50 Euro gesetzlicher Mindestlohn
Leiharbeiter soll nach einem halben Jahr das normale Gehalte in der Branche bekommen

Unterm Strich soll mehr Geld zum Schuldenabbau vorhanden sein.

 Das ändert aber nichts an der Philosophie: "Sozial ist was Arbeit schafft!" Der Staat wird weiterhin von der Wirtschaft erpresst. Das Prinzip des Aufstockens bleibt. Die Arbeitslosenquote wird nach dem alten Verschleierungskonzept ermittelt und publiziert usw. ect. pp.

Die Vermögen der Quantfamilie werden garantiert als Firmenvermögen angesehen und überhaupt nicht besteuert. Kein Wort zur Bertelsmann-Stiftung bzw. zum Modell der Stiftung als Steuersparmodell in Deutschland. Es bleibt unangetastet.

Die Grünen befriedigen mit ihrem Programm die Naivenstammtischer wie die NPD. Jeder auf seine Art. Das gilt für alle Parteien, quer durch die Wahlalternativen.

Was als Vermögen angesehen wird ist auch unklar. Manch einer fährt mit einem Auto, das genauso viel kostet wie eine Eigentumswohnung, über die Straßen. Daher wäre eine Luxussteuer angebracht.




Kommentare:

  1. http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/12813-geld-als-recht

    Interessanter Artikel!!

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  2. Naja - interessant in dem Sinne, dass es in der Argumentation dem Eigentumsdenken strikt und bedingungslos folgt.

    Es ist noch nicht begriffen worden, dass Geld nur ein Ausdrucksmittel von Profit ist. Daher geht man davon aus, dass Gold oder andere Edelmetalle, Wert sind.

    Im Grunde frage ich mich, warum diese Art des Denkens keine Schmerzen bei den Denkern verursacht. Irgendwann muss man doch beginnen, die Grundformel anzuzweifeln.

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  3. Er versteht es aber anders.
    Wurde der Artikel komplett gelesen?

    "...das ist ein Plädoyer für leistungsgedecktes Geld (und für ein absolut freies Münzwesen)..."

    "...Naja - interessant in dem Sinne, dass es in der Argumentation dem Eigentumsdenken strikt und bedingungslos folgt..."
    Das mag zwischendurch so scheinen und ist auch zwischendurch so, aber das LGG:

    "»Geld« ist ein ideelles Recht – der unbefristete Rechtsanspruch auf gleichwertige Gegenleistung für eine bereits erbrachte Eigenleistung....

    ...sind ein tatsächliches Äquivalent und ein Pfand für den durch bereits erbrachte Eigenleistung erworbenen unbefristeten Rechtsanspruch auf gleichwertige Gegenleistung..."

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  4. Das kann niemals ein Plädoyer für das LGG sein, schließlich habe ich es entwickelt und erdacht. LGG ist kein "fliegendes Rad" - Da hat Prof. Hörmann irgendwie nicht richtig verstanden, als er meine Ausführungen zum LGG las und selber interpretierte, um daraus seine "eigene Idee" zu machen.

    Dieser Artikel zeigt auf keine Lösung. Tut mir leid.

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