Sonntag, 12. Mai 2013

FDP-Staatssekretär Stadler erleidet Sekundentod auf dem Golfplatz

Mit nur 64 Jahren erleidet FDP-Staatssekretär, Max Stadler, einen plötzlichen Sekundentod auf dem Golfplatz. Lt. Medien war er kein Mann der "lauten Worte", aber der Gerechtigkeit.  Bitte erlauben Sie mir, Stadler nur als Politiker zu besprechen. 

Auf dem Golfplatz lässt es sich bestimmt ausgelassen über Mindestlohn, Rente ab 67 und sonstige sozialen Interessen der FDP mit finanzstarkem Publikum angenehm plaudern. Eigentlich gilt Golf nicht anstrengende Arbeit, sondern als Zeitvertreib. Ein Zeitvertreib, der hohe Clubmitgliedsbeiträge kostet. Ein gewöhnlicher Arbeiter wird daher garantiert niemals einen Sekundentod auf dem edlen Rasen erleiden. Er bekommt erst gar keine Eintrittskarte, weil er sie sich nicht leisten kann.

Das selbstverständlich keine Diskriminierung, sondern ganz normale Sozial-Finanz-Selektion. Eintrittskarten sind hier Geldscheine. Wir leben in einer liberalen Welt des Herrschaftsrechts. Freiheit beginnt da, wo man sich Eintrittskarten dafür lösen kann.





So verhält es sich überall in unserer Gesellschaft; sei es im Krankenhaus, im Wartezimmer der Ärzte oder im Schulwesen. Selbst bei der Jobvergabe, doch da entscheidet das Zeugnis, die Uni und der Leumund der Familie. Gute Zeugnisse erkauft man sich an Elite-Schulen mit Privatunterricht. So entsteht der Eindruck, Dummheit hätte etwas mit dem sozialen Rang eines Menschen zu tun. Es zeigt lediglich, dass auch der Dümmste mit der nötigen Zuwendung und Aufmerksamkeit durch viele bezahlte Helfer zum gleichen Abschluss kommt, wie ein Arbeiterkind.

In dieser Woche sind bestimmt viele redlich arbeitende Menschen durch Tod von uns gegangen. Getrieben von der Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, gönnten sie sich keine Ruhe. Schufteten sich den Buckel krumm und klagten nicht, weil sonst der Appell beim Personalchef droht. All diesen Menschen möchte ich gedenken und all jenen, die sich plagen jeden Tag, um den Wohlstand der "administrativen Elite" unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Von denen sie als Niederqualifizierte bezeichnet werden und denen diese Führungseliten gerade mal einen Mindestlohn eventuell zusprechen. Ich denke an all diejenigen, die sich darum sorgen, wie sie im nächsten Monat die Miete und ihre Stromrechnung bezahlen. Ich denke an all diejenigen, die sich schämen Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen, weil sie nicht das sein wollen, wo vor man ihnen all die Jahre Angst machte.

Politiker sterben einmal als öffentliche Person und einmal als Familienangehöriger


Zum Menschen "Stadler" kann ich nichts sagen. Er trat immer nur als Politiker der FDP in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Wäre er Mensch, den man nun gerne in ihm sehen will, hätte er nie ein Mitglied der FDP sein können.

Daher halte ich es für nicht angebracht, hier einen Nachruf auf einen Menschen zu verfassen, den er ganz privat gerne vorgab. Ich kenne nur seine parteipolitischen Interessen, die er immer vertrat.

Margarete Thatcher wurde auch nicht als Mutter ihrer Kinder mit einen Staatsbegräbnis belohnt, sondern als ehemalige Premierministerin der Neoliberalen, die sich gerne auf Golfplätzen treffen. 

 

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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