Mittwoch, 22. Mai 2013

Iran: Es lebe die Republik! Rafsandschani (Mulit-Milliardär) kann kein Staatsmann sein!

Rafsandschani,
der Multimilliarden und Clanchef

Alī Akbar Hāschemī Rafsandschānī war von 1989 - 1997 Staatspräsident im Iran. Diese Amtszeit entspricht zwei Legislaturperioden. Die demokratische Ordnung im Iran sieht vor, dass ein Staatspräsident sich nur zwei Mal zur Wahl aufstellen darf. Das gilt auch für Alī Akbar Hāschemī Rafsandschānī im Jahr 2013, wie für Mahmud Ahmadinedscha.

Wir erleben hier lediglich einen gigantischen PR-Gag, dem die Weltpresse wieder einmal aus Mangel an Eigeninitiative und Recherche auf dem Leim geht. Mit Rafsandschani soll jede Veränderung republikanische Veränderung im Iran gestoppt werden. Öl kann und darf nicht als Einnahme für den Staat dienen, sondern lediglich den Oberen. Daher ist Rafsandschani der richtige Mann für den Westen.

Er ist ein alter Anhänger von Khomeini, dem religiösen, bärtigen Urgestein des Irans, der lange Jahre im Exil lebte, um nach dem Schah die Herrschaft an sich zu reissen. Mit ihm begann die dunkle Regentschaft Religionsführer im Iran. 12 Familienclans dominieren seit her die Geschäfte und die Wirtschaft des Staates, darunter ist auch der Clan von Rafsandschani. Ihnen gehört der Iran und damit das gesamte Geld. Der Rest der Bevölkerung ist arm. Im Grunde müssten die Clan weggeputscht werden. Damit das iranischen Volk endlich vom westliche akzeptierten Feudalismus des Nahen-Osten befreit würde. Doch genau das Gegenteil soll geschehen. Diese Fürsten sollen im neuen Iran, als Großkapitalisten ins neue System geschleppt werden. So ergeben sich bessere westlich Zugriffsmöglichkeiten auf die Rohstoffe des Iran, ohne dass die Republik als Staat mit Geldern die Armut der Bevölkerung lindert. Es darf kein Venezuela im Iran geben. Das ist die oberste Priorität des Westens. Deshalb unterstützt die westliche Wirtschaft und damit auch die Politik, Wirtschaftsverbrecher wie Ranfsandschani. Dagegen ist der Sohn von Ahmadinedschad mit seinen vermuteten 18 Million US-Dollar geradezu ein armer Schlucker.


Der Multi-Milliardär als Menschenfreund der Iraner


Alī Akbar Hāschemī Rafsandschānī wird auf ca. zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Stellen Sie sich vor, in Deutschland wird Frau Quant, Bundeskanzlerin. Wie würde sich das anfühlen? Doch genau das wollen uns die Medien schmackhaft machen, wenn sie Rafsandschani als Ideallösung für den Iran beschreiben. 

Einen Großteil seines Vermögens soll er mit Pistazien verdient haben. Doch Rafsanschani ist mehr als der iranische Wurst- bzw. Pistanzienkönig. Er ist das was man braucht um Milliardär zu werden. Das funktioniert nicht mit Moral und Anstand, sondern es ist ein knallhartes Geschäft mit Arrangements oder besser gesagt mit Korruption und Umbruchbeziehungen. Seine Familie ist ein verschworener Clan, der nichts auslässt, um reich zu werden. Damit sie sich am Ende als Menschenfreunde darstellen können. Wie der alte Fugger.

Er saugt er die Menschen aus, danach wird ein Denkmal von ihm als großer Spender auf dem Marktplatz aufgestellt. Das ist keine Polemik, sondern eine Tatsache. Rafsandschani wird im Westen bereits als Retter der Iraner dargestellt, weil er angeblich für die Opposition steht. Doch was die iranische Opposition tatsächlich will, bleibt hinter dicken Nebeln versteckt. Die iranische Opposition steht für eine Konvergenz zwischen dem westlichen Raubtierkapitalismus, der sich mit feudalen Machtverhältnissen arrangiert, wie in Dubai oder Qatar.

Recherchieren sie die Werdegang der Fugger. Sie werden vieles entdecken, von dem sie glauben, es sei nur eine moderne Erscheinung. In Sachen, Geld und Reichtum unterscheidet sich das Christentum, das Judentum und der Islam nämlich nicht. Es geht immer nur um Heuchele. Sie nehmen vier und geben danach höchsten einen Kreuzer als Spende an ganz Armen zurück, als Almosen.


Die iranischen Bilderberger

Doch zurück zu Rafsandschani: Nach dem Fall des Schahs kontrollieren gerade mal 12 Familien die Wirtschaft im Iran. Sie eigneten sich einfach das Vermögen des Schahs und die enteigneten ausländischen Betriebe an. Für das Volk änderte sich nichts. Rafsandschanis Clan gehört ganz vorne zu diesen iranischen Bilderbergern. Doch auch Macht kann sich nicht über das gültige Gesetz im Iran hinweg setzen. Wer zweimal regiert, kann sich kein drittes Mal aufstellen. Egal wie viel Geld er hat und egal wie sehr die westliche Presse dies als Ausschluss von Demokratie beschreiben will. 

Im Grund braucht der Iran eine tatsächliche "Soziale Marktwirtschaft" nach dem alten Vorbild der BRD. Systemrelevante Betriebe, im Fall Iran, ist das die Öl- und Gasindustrie muss wie in Venezuela verstaatlicht werden. Nur so kann die radikale Spaltung zwischen Arm und Reich aufgehoben werden. Ahmadinedschad tat sein Möglichstes gegen die übergroßen Religionsclans im Iran. Deshalb wird er Diktator im Westen dargestellt.

Glauben Sie das Märchen nicht, dass das Öl billiger wird, Exxon, BP oder Total im Iran Öl fördern und verkaufen dürfen. Der Preis wird für Sie, als keiner Endverbraucher immer steigen. Es geht nur um die Profite der moderenen Fugger. Danach können Sie Charity-Veranstaltungen für die armen Schlucker der Welt machen. Das freut Multimilliarden sehr. Das macht sie glücklich. Sie können sich der Illusion hingeben, sie täten der Welt etwas gutes. Die Armen brauchen die Reichen nicht. Das ist ein altes, verlogenes Märchen. Die Welt braucht keine Profit- und Bonuswirtschaft. Wir brauchen keine Tellerwäscher, die Millionäre und Milliardäre werden. Jeder Milliardär steht im Schatten von vielen Hungrigen und wir machen sie auch noch zu unseren Helden. Wie dämlich muss die Menschheit noch werden, um endlich die Wahrheit zu sehen, dass Ökonomie nur eine Räuberlehre ist? Der Dieb macht sich zum König und bestraft danach jeden der ihn bestiehlt. 



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Montag, 15. Juni 2009

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Der Familienclan Raf(f)sandschani
Rafsandschani war bis 2007 Leiter des iranischen Wirtschaftsrates. Ein religiöses Gremium im Iran, das alles wirtschaftlichen Entscheidungen trifft. 

Seine Familie kontrollieren die gesamte Pistazie Geschäft, die Konstruktion der Häuser, die Autoindustrie, die private Luftverkehrsgesellschaften, usw.

Rafsanjanis Sohn, Mohsen, dominiert den Projekt U-Bahn in Teheran wert 2 Milliarden US Dollar.

Anderer Sohn, Jaser, hat ein Pferdefeld in der nähe Teheran wert Millionen US Dollar. Mehdi

Rafsanjani hat Bestechungsgeld von Millionen US Dollar von ausländischen Erdölgesellschaften bekommen, die im Iran Geschäfte machen wollten. 

Herr Rafsanjanis Cousin Ahmad Hashemi ist der Geschäftsführer des Pistazie Konzern in Rafsanjani, mit fast
monopolistische Kontrolle des Exports der Pistazie im Iran wert jedes Jahr 764 Millionen US Dollar.

Herr Rafsanjanis älterer Bruder ist Geschäftsführer in dem industriellen Komplex Sarcheshmeh, das grösste Kupferbergwerk Irans.

Der andere Bruder, Mahmud, ist der Gouverneur der Stadt Qom, die wichtigste Stadt in der islamischen Republik.

Sein Neffe Ali Hashemi,  ist Mitglied der Energiekommission, die über das Erdöl Geschäft überwacht.

Herr Rafsanjanis Schwager Mohsen Rafighdust, der Fahrer Khomeinis in seine Rückkehr ins Iran, ist der Leiter der Stiftung der Armen (Boniad-e Mostazafan), die grösste "Charity Organisation" der Welt.

Dieser Komplex war nach der Revolution aus der Enteignung der Vermögen und Gesellschaften der Ausländer und der Kollegen und Anhänger des Schahs begründet. Er kontrolliert damit ein Drittel der Wirtschaft Irans und ist, nach einigen Angaben, in der Finanzierung des internationalen Terroristen verwickelt.

Das Kapital dieser Boniad ist 12 Milliarden US Dollar.

2006 erließ Argentinien einen internationalen Haftbefehl gegen Rafsandschani, da es als erwiesen betrachtet, Rafsandschani sei einer der Drahzieher hinter dem Anschlag auf das jüdische  Gemeindezentrum Amia in Buenos Aires

1 Kommentar:

  1. "...Doch genau das wollen uns die Medien schmackhaft machen, wenn sie Rafsandschani als Ideallösung für den Iran beschreiben..."

    Was immer die Medien sagen, in 99,99 Prozent dürfte das Gegenteil im Interesse der Mehrheit der Menschen, ichsachma 99,99 Prozent, sein.

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