Montag, 27. Mai 2013

SPD: Nur das kleinere Übel sein zu wollen reicht nicht

Eine Abneigung gegen die Politik der CDU reicht noch lange nicht aus, um meine Stimme für die SPD herzugeben. So einfach funktioniert die Welt im Jahre 2013 nicht.

NICHT WÄHLEN scheint die beste Option für mich. Es gibt keine Partei, die auch nur annähernd als das kleinere Übel bezeichnen könnte. Wahlveranstaltungen sind lediglich noch Legitimationen für die Parteien sich die Stimmgelder vom Bund unter die Nägel zu reissen. Ungültige Stimmen sind in dieser Hinsicht absolut irrelevant. Längst existiert ein festgesetzter Auszahlungspott, der alle Wahlberechtigten umfasst und aus dem die Parteien sich am Ende aus dem Vollen schöpfen - als sei jeder zum Wählen gegangen.


Nach dem die Linke als weitere Partei in den Bundestag damals aufrückte, wurde mal schnell eine Erhöhung der Gesamtauszahlungsumme festgelegt.  Das ist die Realität, denn Demokratie ist teuer. Das sieht man am Wwahlkampfmaterial. Dahinter hängt eine ganze Industrie, die Papierbomben, Videoclips und Veranstaltungen produziert.

Es liegt also sehr viel im Argen - wenn ich mir die finanzelle Seite des Wahlkampfes genauer betrachte. Wahlen sind nur noch internen Geldhetzjagden für die Parteiemaschinerie. Mit Demokratie hat dies längst nichts mehr zu tun.



Sämtliche neue Parteien gieren lediglich mit neuen Mandaten zur sicheren Altersversorgung. Es ist ein reiniges Geschäft geworden. Bewegt wurde etwas, wenn man es selber auf einen trocken Platz unserer sogenannten Demokratie geschafft hat. Demokratie ist längst eine Firma geworden. Betriebsräte gelten auch als satt, wenn sie in einer unkündbaren Position sitzen oder gar im Aufsichtsrat.

Politik ist nur eine versteckte Diskussion über die wirtschaftliche Endlösung

Politisch gibt es nicht mehr viel zu entscheiden. Es bleibt nur die Option der Schuldenverwaltung und der Geld-Leistungsreduzierung für das lebende Humankapital in Deutschland und Europa.


Demokratie ist ein wirtschaftliches Unternehmen geworden. Niemand geht mehr aus Idealismus in die Politik. Das einzige was noch bewegt wird, sind die eigenen Kontostände. Jeder der bei Verstand ist, wird von dem Gehabe innerhalb der Parteien geradezu abgestoßen und sucht das Weite. Parteien sind etwas für Duckmäuser und Angepasste. Sie sind  Waschweiberclubs, die sich seichte Wortduelle zur Belustigung des Volkes liefern. Wer die besten Pointen liefert gewinnt. Aussagen sind irrelevant geworden. Der Wähler ist selber nicht mehr fähig, Kabarett vom Ernst des Lebens unterscheiden zu können, denn die gesamte Politik ist nur noch eine Gaudiveranstaltung. Das zeigen die Debatten im Bundestag. Die Ansprüche auf den Inhalt sind genauso groß, wie wenn Cindy von Marzahn ihren Redeschwall zum Besten gibt. 


Letztendlich sind sich alle Partien in derselben Marschrichtung unterwegs. Wirtschaft bietet eben immer nur eine Option und das ist Profit. Das galt bei den Ägyptern schon und ist heute noch ungeschriebenes Gesetz. Egal ob wir nun unter deiner Demokratie vegetieren oder unter einer Demokratie. Der Primat war und ist immer schon die Ökonomie.

Parteien sind überflüssig geworden

Es wird eine Agenda 2030 geben. Noch mehr staatliche Auflösung und daher noch mehr Auflösung der eigentlichen Demokratie. Das macht Parteien absolut überflüssig. Sie könnten weg rationalisiert werden. Ein Beispiel: Noch vor einiger Zeit wetterte das Volk: Die Banken dürfen nicht mehr mit Steuergeldern gerettet werden. Nun entscheidet die Politik dies und dem Volk passt es wieder nicht, wenn Banken Pleite gehen dürfen. Das liegt daran, dass das Politikpublikum nicht bis in die letzte Konsequenz der eigenen Forderungen denkt. Es verdrängt die Wahrheit wie die Politiker, denen sie Ignoranz und Dummheit vorwerfen. Das Volk bekommt immer das was es will. Es wollte privates TV und bekam RTL - na und? Jetzt passt es auch wieder nicht, aber ARD und ZDF müssen weg. Sind sie weg, will man sie wieder haben. 

Dieses Jammerspiel der Inkonsequenz und Ignoranz ist für mich persönlich auf beiden Seiten - Parteien und Volk nicht mehr zu ertragen. Sturheit bringt hier niemanden weiter. Es führt nur zum Kampf, doch Freiheit wird nicht mit Sieg oder Niederlage manifestiert. Jede Freiheit die mit einem Sieg errungen wird, ist eine Niederlage für die Freiheit.

Daher schlage ich ein logarithmisches Programm vor,  die folgende drei Hauptprioritäten aufgeteilt ist:

  • Ökonomie
  • Ökologie
  • Sozial
Damit der Mensch lernt, was er nicht will. Betrachten sie es als Erziehungsmodell, das mit absoluten Scherzen verbunden ist. Wer sich für die Ökonomie entscheidet, ist gegen das Soziale. Beides gibt es nicht. Jeder, der etwas anderes behauptet, LÜGT! Es gibt keine soziale Marktwirtschaft. Es gab nie ein soziale Marktwirtschaft. Staatskapitalismus ist eben auch nur plumpe ausbeuterische Ökonomie. Wir haben also kein Problem mit dem Geld oder sonstigen Auswirkungen, sondern das was wir optimieren wollen ist das Problem.





Nach diesen von genannten Schwerpunkten vergibt der Bürger in der Zukunft seine Stimme und das unabhängige Computerprogramm entscheidet welche Sparpolitik nach welchem Schwerpunkt umgesetzt wird. BASTA! Eine andere Option gibt es in diesem System - Ökonomie - nicht mehr.

Die fetten Zeiten des Imperiums sind vorbei. 
Das Imperium stirbt.  

Auch Rom ging nicht in einer Wahlperiode unter. Es begann langsam und endete der absoluten Verarmung der hochnäsigen Römer. Sie mussten plötzlich für ihr Brot eigenes Getreide in ihrem eigenen kleinen Kernland anbauen. Die Sklaven liefen ihnen weg oder wollten plötzlich in die eigene Tasche wirtschaften wie die Römer. 

Doch zuvor setzte eine Art Völkerungswanderung in die wohlhabenden Städte ein. Genau dasselbe passiert heute in Europa bzw. auf der Welt. Das römische Imperium diente nur den freien Einwohnern Roms. Der war und ist Peripherie. Daher haben sie eine falsche Definition von "Römer" verinnerlicht. Nicht jeder Mensch auf dem römischen Territorium, war Römer.

Das einzige was allen Menschen tatsächlichen helfen würde, wäre: Wir müssen aufhören die Welt als Römer zu sehen. Das was die Römer als Barbaren bezeichneten, als sie ins römische Reich einfielen, waren nur ein Duplikat ihres eigenen Ökonomieverständnisses. Die Römisierung fand durch die ständige gewalttätige Ausdehnung des Reiches statt, dass statt wie in der heutigen Zeit Öl benötigte, Sklaven durch Überfälle beschaffte und nach getaner Arbeiter diese mit Volksbelustigungsentertainment verschliss. Rom kannte keinen Gnadenhof für unnütze Sklaven.

So kommt es heute zum selben Sozialrassismus, wie damals vor 2000 Jahren. Man verfolgte alles, was unrömisch daher kam. Wir verfolgen daher alles, was uns wirtschaftlich nutzlos erscheint. Wir wollen all das hinter unsere Grenzen drücken und fordern trotzdem, dass die Verdrängten den Wohlstand des heutigen Roms finanzieren.

Politik kann diese Diskrepanz, die er durch ökonomischen Denken entsteht niemals aufheben. Politik ist ein fester Bestandteil der Ökonomie. Das war bei den alten Ägyptern, Sumerern, Römer und Griechen so und folgt heute noch den gleichen Grundsätzen.

Daher sage ich es mit Nietzsche: Ich habe Euch gekostet und geschmeckt ... und als ungenießbar wieder ausgespuckt. 





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte