Mittwoch, 8. Mai 2013

Syrien: Operation "Paul Revere" kann starten

Seit Dienstag, 07.05.2013, ist laut Medienmeldungen das Internet in Syrien abgeschaltet. Der Verantwortlich ist mit Assad, dem amtierenden Staatsoberhaupt von Syrien längst in unseren Medien ausgemacht. Eine ganz normale Schlussfolgerung von Menschen, die nach dem gängigen Analysesystem, "Gut / Böse" entscheiden. Investigativer Journalismus hält sich daher ganz bewusst von diesem Abwägen entfernt. Vorverurteilungen führen nicht immer zu den richtigen Ergebnissen. Sie sind nur ein Instrument der Selbstmanipulation. Das ist die schlimmst Form der Zensur. Sie wird gar nicht wahrgenommen. Daher wird hier versucht, einen neutralen Blick auf die Fakten zu werden.

Jedem von uns ist bekannt, ein Bagger oder gar ein Blitzschlag an einem Internet-Knotenpunkt ganze Regionen lahm legen kann. Am 05.05.2013 flog Israel Bombenangriffe gegen Syrien. Trotz des zeitlichen Abstandes sollte man diese beiden Ereignisse im Zusammenhang sehen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dabei große Teile der Infrastruktur in Syrien zerstört wurden. Eine andere Aufgabe haben Bombenangriffe nicht.

Die offizielle Begründung, "Hisbollah Waffen" ist zu beliebig, um der Wahrheit zu entsprechen. Wer das Internet ausschaltet verhindert, den privaten Journalismus beider Seiten in Syrien. Offenbar war die Erklärung der sogenannten "Opposition" in Syrien, dass der Bombenangriff Israels ein Angriff gegen alle Syrer war, zu gefährlich. Es könnte sich eine neue öffentliche Meinung entwickeln, die Syrien wieder verbindet, anstatt trennt.

Genau das wäre im Sinne von Assad, der schon lange der Opposition anbietet, mit ihm gemeinsam ein "neues Syrien" aufzubauen.

Kritischen Beobachtern ist schon lange aufgefallen, dass die sogenannten Rebellen in Syrien, zum größten Teil der radikalen islamischen Bewegung angehören, die in Afghanistan und Pakistan von der NATO so vehement bekämpft werden.

Daher kann ausgeschlossen werden, dass der Westen an einem Ende des Bürgerkrieges interessiert ist. Ein Abschalten des Internets ist daher nur für den intervenierenden Westen sinnvoll. Dieser Blackout verhindert die Kommunikation zwischen Opposition und Regierung.

Aller Wahrscheinlichkeit wird der Öffentlichkeit in wenigen Tag ein sogenannter Nachweis von Giftgaseinsätzen in Syrien präsentiert werden. Natürlich ohne die Ausschmückungen des privaten Handyjournalismus, die jede offizielle Beweisführung bis jetzt untergruben. Zu widersprüchlich erschien die Situation in Syrien. Sie verhinderten die Glaubwürdigkeit unserer offiziellen Informationsquellen - den Geheimdiensten.

Es muss ein Szenario der absoluten Notwendigkeit geschaffen werden, damit die US-Bevölkerung wieder einmal für einen Krieg bereit ist. Damit wird die neutrale Position von Russland und China untergraben. Sie müssen sich dem öffentlichen Druck beugen und einer militärischen Intervention zustimmen.

Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die USA bereits mit Russland über deren russischen Stützpunkt in Syrien verhandeln. Politik ist nun mal ein Planspiel. Bekannt werdende Ereignisse sind nur für die Masse ein spontanes Ereignis. Es ist eine Tatsache, dass für jedes militärisches Ereignis eine gewisse Vorlaufzeit benötigt wird.

Befreiung braucht einen guten Grund, um Brutalität zu rechtfertigen

Dies lässt sich am Besten mit einem Banküberfall vergleichen. Die Bankräuber planen ihren Einbruch Monate oder gar Jahre. Nur die Bank und die Öffentlichkeit ist von der angeblichen "Spontanität" des Einbruches überrascht, weil sie von der Planung selber nichts erfährt.

Geheimdienst haben daher die Aufgabe, Planungen des sogenannten Gegners auszuspionieren. Deren Informationen dienen zum Aufgab der Koordination für die Gegenwehr der Bank in meinem Beispiel oben. Daher ist am Ende nur noch die Öffentlichkeit über die erfolgreiche Verhaftung der Bankräuber überrascht.

Noch verzwickter kann die Situation werden, wenn V-Männer zu erst die Bankräuberbande rekrutieren und zum Einbruch animieren. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie sauber die westlichen Geheimdienst in Syrien gearbeitet haben und mit welchem Szenario sie uns als Öffentlichkeit überraschen, woraus sich dann die alternativlosen Lösungen ergeben, die Regierungschefs anzuweisen haben.

Sie sehen: Der Mechanismus des Willens ist ganz einfach zu beeinflussen. Er ist dann erfolgreich, wenn sie sämtliche Medien aufgrund ihrer Denkart "Gut - Böse", in Einklang bringen. Und dieser Einklang wird erreicht, wenn Kinder und Frauen nachweislich von Assad-Soldaten getötet werden. In diesem Falle wird es also ein Giftgasangriff sein. Die Öffenlichkeit wird schon viel zu lange mit spekulativen Meldungen aus allen Seiten damit belagert.

US-Präsident Obama stellt vor einem Jahr spontan und ohne rationale Begründung in den Raum: Die USA wird intervenieren, wenn Giftgas nachgewiesen. Das war das eindeutige Signal für die Operation: "Paul Revere".

Video - Medienkompetenz Syrien
Der Wortgebrauch: Rebellen vs. Terroristen



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