Samstag, 1. Juni 2013

Der türkische Profit-Rechtsstaat: Türkei knüppelt Demonstranten - Profit regiert die Welt, nicht das Geld

Profit regiert die Welt - nicht das Geld

Die Istanbuler Stadtverwaltung will im Gezi-Park eine alte Kaserne in ein Einkaufszentrum umwandeln. Das gefällt vielen nicht. Sie wollen ihren Park erhalten. Nun räumte die Polizei gewaltsam das Demostrationscamp. Die Blockupy-Demo wurde in Frankfurt auch geräumt, aber die werden von Spiegel nicht Wutbürger genannt.

Ministerpräsident Erdogan gerät immer mehr in die Kritik. Offensichtlich sind ihm die westlichen Prognosen für die Türkei als aufsteigende Wirtschaftsmacht zu Kopf gestiegen. Der Wirtschaftsaufschwung kommt nur in den privilegierten Kreisen der türkischen Bevölkerung an, eben nicht bei allen.

Stadtplaner, Wissenschaftler und linke Politiker kritisieren das Vorhaben als unangebracht. In Istanbul gibt es zu wenige Grünflächen. Für Erdogan ist es dagegen ein Machtsymbol der aufstrebenden Wirtschaftsnation Türkei.


Profit regiert die Welt, nicht das Geld

Alle Gut-Nationen dieser Erde verstecken sich hinter ihren Rechtsstaat-Statuten, wenn es darum geht, den Bürger zur berühmten Akzeptanz ihres politischen Willens zu bringen. Die Polizei sieht aus wie eine Weltpolizei. Alle tragen die gleichen Uniformen, lediglich die Aufschrift variiert noch. Einmal nennt sie sich Polizei oder Police. 

Doch geknüppelt wird überall unter dem gleichem Vorwand. Das Vertragsrecht der Wirtschaft hat Vorrang vor dem Wohl des Menschen. Ein Mensch kennt keine Nation, keine Religion oder sonstige angeblichen Unterschiede zwischen Menschen. Die Werte werden ihm anerzogen. Er kennt weder Geschäftstüchtigkeit, sondern seine natürliche Umgebung ist konkurrenzlose Gemeinschaft ohne Bonussystem. Nur durch das Eigentumsdenken ist er fähig Unterschiede zu erkennen wo keine sind. Das ist seine heutige Willensbildung und daher kann er keine wirklich freie Entscheidung fassen. Er kann sich nur die opitmalste Entscheidung wie ein Buchhalter errechnen, anhand der Profitformel - Eigentum. (Eigentum ist nur eine angenommen Wirkung von Materie, die in Wahrheit nicht existiert.)

Nein, das ist nicht die Neue Weltordnung. Diese Ordnung besteht schon seit der Mensch seine Hochkulturen dokumentiert. Rom schlug sein unzufriedenes Volk unter dem gleichen Vorwand zusammen, wie die alten Griechen, Ägypter oder Summer. Es ist unsere Art, uns unser Leben zu organisieren.


Es wird nur schmerzlich, wenn wie heute in Europa die ehemaligen Gewinner des System zu Verlieren werden. Plötzlich ist das, was einmal gerecht war, ungerecht und nicht richtig. Dies soll kein Vorwurf an uns alle sein. Es ist ein Aufruf zum Lernen und Erkennen.

Wir folgen den falschen Werten und den falschen Richtlinien. Das ist nur eine Phrase, weil die meisten sich noch nie mit der tatsächlichen Bedeutung von Werten auseinander gesetzt haben. Sie unterscheiden nur in materielle Werte und ideell. Ich rede allerdings von dem Wert, der es überhaupt möglich macht zu trennen.

Alle sagen: "Teile und herrsche!" - ... und glauben damit die Welt erklärt zu haben. Haben sie aber nicht!

Man versteht die Welt erst, wenn man begreift, WAS ES MÖGLICH MACHT, dass der Mensch anfängt zu teilen, zu unterschieden.

Wer die Wirtschaft über den Menschen stellt, 
liegt falsch. 

Es liegt aber auch der falsch, 
der glaubt, 
er können die Wirtschaft zum Wohle der Menschen einsetzen. 

Es hat nie funktioniert und wird nie funktionieren. Es wird immer und immer wieder eskalieren. Irgendwann muss die Menschheit eben einsehen, dass sie mit all ihrem Überlegungen und gut gemeinten Vorschlägen die Wirtschaft doch dem Menschen dienlich zu machen, falsch lag.




Dieses unsinnige Experiment muss endlich beendet werden. Nicht mit Gewalt, sondern mit Verstand und tiefer Erkenntnis, dass alles was wir jemals lernten grundlegend falsch war und immer falsch sein wird.

Wer glaubt, er könne die Menschheit mit einer Profitwirtschaft gerecht ernähren und mit einem Bonussystem eine Gesellschaft aufbauen, baut nur Korruption, Lüge und Intrige auf. Dies alles existiert nur, weil dem ganzen das Eigentumsdenken zu Grunde liegt. (siehe hierzu meinen Vortrag : Neue Metaphysik). 


Demokratie kann nichts gegen die Profitregentschaft ausrichten



Es ist immer wieder dasselbe Verhaltensmuster, das zur Schau getragen wird. US-Präsident besuchte vor kurzem Erdogan in der Türkei. Plötzlich sind alle Unstimmigkeiten mit Israel wegen dem Überfall auf die Demostrationsflotte für GAZA wie weggeblasen. Das Öl und Gas ruft unter den Wässern von Zypern. Die US-NATO sieht die Türkei als Verbündeten im Kampf gegen Syrien und als Verbündeten um die Durchsetzung der Seegrenzen gegenüber dem Libanon. 

In der Türkei gehört massive, ungerechtfertigte Polizeigewalt zur Tagesordnung. Sie eskalierte im Einsatz gegen die Demonstranten in Istanbul. Es wurde so viel Tränengas eingesetzt, dass es noch in anderen Stadtvierteln zu Reizungen kam. Der türkische Innenminister Güler betonte wie Ministerpräsident Mappus damals nach dem "Schwarzen Freitag" in Stuttgart, dass die Polizei nur ihre Pflicht erfüllte und den Rechtsstaat angemessen vertrat. Die Besetzung des Parks sei illegal. Die Polizei hat für die Umsetzung der Verträge zu sorgen, die mit Investoren eingegangen wurden.

Im Gegensatz zu Stuttgart 21 äußerte sich die amerikanische Regierung zu dem Thema sehr besorgt und meint, man solle die Meinungsfreiheit respektieren.




1 Kommentar:

  1. Habe das hier bei „ Deutschen Mittelstands Nachrichten „ gelesen:
    Robin Hood in Brüssel
    EU gibt 70 Milliarden: Unternehmen sollen Lehrlinge ausbilden

    Wo ist denn hier jetzt der Glaube an den Ferien Markt geblieben. Die Unsichtbare Hand.
    Ich habe mich so auf die kommenden Jahre gefreut. Mit meinem Rest Erspartem würde ich vielleicht zum Reichen aufsteigen. Ich könnte von meinem Balkon aus Gutes tun. Ich könnte zum Beispiel laut schreien „ wer meine Fenster putzt bekommt einen Euro“. Ich könnte mir das Haus streichen lassen, oder ein Schwimmbad bauen lassen, oder den Einkauf erledigen lassen, mir fallen hier noch viele Sachen ein. Ich würde alles machen lassen auf das ich selber keine Lust habe oder mir zu anstrengend ist.
    Es wird ja dann auch alles billiger, wenn wir ein Heer von jungen Leuten haben, die für wenig Geld alles machen würden, nur weil ihnen nichts anderes übrig bleibt.
    Wichtig für die Zukunft: Wenn ich reich sein will muss ich den Anderen so viel wegnehmen, dass ihnen gar nichts anderes übrig bleibt, als sich mir zu verkaufen.
    In Bangladesch funktioniert das mit unserer Kleidung ja auch ganz gut und keinen stört es, warum jetzt ausgerechnet bei uns?

    Mit freundlichen Grüßen
    Friedman / Stalin

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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