Montag, 3. Juni 2013

Hitlergruß: Die Verbotene Geste einer Diskriminerungsideologie

Ist das die Geste für die
"Neue Soziale Marktwirtschaft"?

Skandalkünstler und Exzentriker Jonathan Meese bekam nun wegen seines "Künstler-Hitlergrußes" im Jahre 2012 in Kassel einen Strafbefehl. Der Hitlergruß gilt als verbotene Geste in Deutschland und steht unter Strafe. 

Angesichts der heutigen Politik in der Welt könnte man nicht abgeneigt sein zu glauben, dass bald eine neue Geste als Erkennungsmerkmal der nächsten Ideologie "NSM /Neue Soziale Marktwirtschaft" auf der politischen Bühne erscheint. Überall in der Welt baut sich ein unverblümter Wille zum Sozialrassismus auf. Jede solidarische Gemeinschaft erscheint  als Sozialismus oder gar als ausufernder, enteignender Kommunismus. Der Besitzbürger steht bereits in den Startlöcher. Steigende Mieten verdrängen die immer größer werdende ärmere Mittelschicht in die Randgebiete unserer Städte. Viele stellen sich heute schon die Frage, ob sie sich das Leben in zwei oder drei Jahren überhaupt noch leisten können. 

Die Kirche der "freien Märkte" öffnet ihre Pforten





Immer radikale, politische Sparforderungen kommen in die gesellschaftliche Diskussion und finden eine immer breitere Masse der Akzeptanz durch Ausgrenzen und Abhängen. Der Streit geht lediglich noch darum, wer nun die Rechnung für den ausufernden Kapitalismus und die Umverteilung von Unten nach Oben zu übernehmen hat. Es scheint fast so, als ob Europa langsam anfängt sich aus Neid und Missgunst zu zerfleischen, damit endlich ein Schuldiger feststeht. 

Die heutigen Kriege werden nicht mehr mit der offensichtlichen Maschinerie des Militärs ausgefochten, sondern mit Schuldendaumenschrauben, die Länder und Nationen in die Knie vor den Märkten zwingt. Heute gilt der Markt als das übergroße, fürsorgliche Sozialewesen, dem das Volk zu bedingungslos zu dienen hat. Wer Arbeitsplätze schafft gilt als sozial und darf sich an den öffentlichen Töpfen bis zur Überfressenheit laben.

Konzerne greifen längst nach den lukrativen Staatsgeschäften und erhoffen sich die ehemaligen Steuern als Firmeneinnahmen einstreichen zu können. Sie lechzen nach der Privatisierung ganzer Staaten und Nationen. 
Dieses Geschäftsmodell verspricht mehr Gewinne. Wird eine Firma zum Staat, muss sie nicht mehr liefern, sondern wird für die pure Anwesenheit mit Gebührengeldern in der Zukunft überschüttet. Das erinnert längst an den vergessen geglaubten Feudalismus. 

Armut ist selbst verschuldet
 
In der Neuen Sozialen Marktwirtschaft gilt Verarmung als selbst verschuldetes Schicksal. Im Mittelalter glaubte der Adel ebenfalls, dass die Geburt Schicksal sei und Reichtum ein Privileg von Gottesgnaden. Der Egoismus greift in Europa und in der Welt wieder um sich wie die Pest im dunklen Vormittelalter ... als sich die Neue Welt zu Fürstentümern und späteren Kaiserreichen begann zu formieren. Die Schuldenkrise kommt der Christianisierung Europas gleich. Schuld wird eben im Leben bezahlt, nicht nach dem Tod.

Wer weiss, vielleicht wird das nächste Erkennungszeichen für diese neue Religion der absoluten Märkte, die Raute unserer Bundeskanzlerin vor ihren drei Knöpfen am Bauch. 

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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