Donnerstag, 25. Juli 2013

Eigentum ist ein Irrtum

 "Eigentum ist ein Irrtum!"  

Eine jede genaue Beschreibung eines Irrtums ist unnötig.
Eigentum existiert nicht physisch!

Was nicht real existiert, 

muss auch nicht beschrieben werden.

Wer allerdings seinen Überlebenswillen an einem Irrtum ausrichtet,
weil er glaubt er existiert, handelt irrational.

Daher ist das heutige Leben irrational
und wird trotzdem es als rational empfunden,
weil die Lüge als Wahrheit angesehen wird. 


Eigentum nur eine angenommene Wirkung von Materie ist.
Noch einfacher formuliert: "Eigentum ist ein Irrtum!"

Eigentum existiert nicht physisch.
Eigentum ist nur eine Einbildung des menschlichen Geistes.

Jede Regel, die sich aus der Annahme der Existenz von Eigentum ergibt,
ist eine Illusion.

Mit "Annahme" meine ich nicht eine Wahrscheinlichkeit,
sondern das Annehmen im Geiste als Wahrheit.
(keuronfuih)

Kommentare:

  1. @ Politprofiler

    Damit liegst du nicht vollkommen richtig, dass Eigentum nicht physisch existiert.
    Aber den Schluss daraus zu ziehen, dass Eigentum deshalb ein Irrtum ist halte ich für schwierig (ohne damit zu meinen dass Eigentum legitim sei).
    Demnach könnte man dann nämlich z. B. auch Leistung als Grundwert als Irrtum bezeichnen:

    "Leistung als Grundwert ist nur eine angenommene Wirkung von Materie ist.

    Leistung als Grundwert existiert nicht physisch.
    Leistung als Grundwert ist nur eine Einbildung des menschlichen Geistes."

    Leistung an sich könnte man noch als etwas Physisches bezeichnen, aber 'Leistung als Grundwert' ist letztendlich auch nichts greifbares, sondern nur eine Idee, genauso wie die Annahme, dass es ein Recht auf Eigentum gegen müsse.

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  2. PS
    Muss mich korrigieren. Ich meinte in dem Post von 11:30, dass du natürlich richtig damit liegst, dass so etwas wie Eigentum nicht physisch existiert.

    Also das "nicht" nach "du" im ersten Satz einfach gedanklich streichen. =D

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  3. "Demnach könnte man dann nämlich z. B. auch Leistung als Grundwert als Irrtum bezeichnen:"

    Da hat Dir Deine Logik aber einen gewaltigen Streich gespielt. XD

    Wenn Du Leistung unter der Prämisse Eigentum, das nicht physisch existiert, bewertest, kommt man zu diesem Schluss.

    Leistung macht aus jedem Material erst ein Produkt. Das Holz fällt sich nicht selber in den Herd.

    Wird diese Leistung unter "eigentumsdeckten Denken" bewertet - d. h., Eigentum gehört allen - kommt man zu dieser Schlussfolgerung. Ein ganz normaler Fehler des gebildeten Menschen.

    Eigentum aufgeben ist etwas anderes als privates Eigentum in gemeinschaftliches Eigentum umzumünzen. Das Denken bleibt eigentumsgedeckt.

    Diesen Denkfehler macht auch Marx. Trotzdem glauben die Menschen, der Marxismus sei ein Gegenmodell zum Kapitalismus.

    Sie erkennen nicht, dass es ein und dasselbe ist.

    Leistung ist bei mir keine Wertung, woraus sich ein Vorteil ergeben könnte ... mehr Gehalt, größeres Haus oder sonstige Privilegien.

    Wer mehr leistet wird nicht reicher und genau deshalb mögen die Menschen das LGG nicht. Sie sehen keinen Sinn darin. Sie können sich nicht an anderen für sich selber bereichern.

    Der vorhandene Egoismus wird nicht mehr bedient. Es ist die Gleichheit aller Menschen. Darauf kann sich allerdings die echte Demokratie begründen.

    Eine echte Demokratie diktiert nicht durch eine Mehrheit, der Minderheit die Nachteile, sondern eine echte Demokratie entscheidet nur dann, wenn sich daraus keine Nachteile für irgend jemanden ergeben.

    In der heutigen Denkart ist das nicht praktizierbar. Da die Prämisse aller Willensbildung auf dem Vorteil liegt, der in der Umkehrung einen Nachteil für einen anderen ergibt.

    Der Mensch ist sich selbst gegenüber der beste Lügner.

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    1. Gebe dir in den meisten Punkten Recht. Mir ist auch klar, dass der Marximus im Prinzip kein Gegenstück zum Kapitalismus darstellt, sondern viel mehr ein "Umverteilungsprogramm" innerhalb des Kapitalismus ist.

      Worauf ich hinaus wollte, war:

      Du schriebst,

      "Eigentum existiert nicht physisch.
      Eigentum ist nur eine Einbildung des menschlichen Geistes."

      Etwas das nicht physisch existiert als Einbildung zu betrachten und letztlich als Irrtum
      halte ich für den Irrtum.
      Eigentum lässt sich meiner Ansicht nach nicht auf diese Weise, wie in diesem Zitat, als falsch entlarven, denn vieles das existiert ist nicht physisch und doch keine Einbildung.

      Z. B. Liebe, Freundschaft, Freude, Trauer usw. usw.
      All das existiert nicht in physischer Form und ist doch real.
      Natürlich können Menschen Liebe, Freundschaft, Freude, Trauer usw. auf physischer ausdrücken.
      Z. B. indem sie sich knuddeln (Liebe), oder einander helfen (Freundschaft), oder sich Witze erzählen (Freude), oder zusammen weinen (Trauer).
      Aber der Zustand dessen was wir Liebe, Freundschaft usw. nennen ist nicht physisch und doch real - all das existiert nicht als physischer Gegenstand und ist doch real.

      Das meinte ich. Deshalb hielt ich es für schwierig, etwas das nicht physisch existiert als Einbildung und somit als Irrtum zu erklären.
      Eigentum ist auch wie diese andere Zustände, die ich beschrieben habe, physisch nicht greifbar. Aber man kann Eigentum auch ausdrücken. Sieht man ja überall.
      Ob Eigentum gerechtfertigt ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist meiner Ansicht nach keine Einbildung, nur weil es physisch nicht wie ein Gegenstand greifbar ist.
      "Hallo Eigtum, gib mir deine Hand.." *drück* =D (Kleiner Joke.)

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  4. Liebe: Der Mensch liebt nur das, was zurück liebt, das ist keine Liebe. Das ist Egoismus.

    Freundschaft: Freundschaft ist eines Wort für Verpflichtung zur o. g. Liebe.

    Helfen: Der Mensch hilft nur, weil er glaubt, dass ihm dann auch geholfen wird, wenn er in der gleichen Situation ist. Das ist Egoismus.

    Zusammen trauern: Du verkennst diesen Kult. Er entstand aus der Notwendigkeit die Familie des Verstorbenen mitzuernähren.

    Diese emotionalen Reaktionen sind eine vernünftige Reaktion auf die imaginäre Annahme, Eigentum sein real.

    Selbst die altbewährte Knuddelnummer funktioniert nicht. Tut mir Leid.

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    1. "Liebe: Der Mensch liebt nur das, was zurück liebt, das ist keine Liebe. Das ist Egoismus."

      Nee, da könnt ich dir Geschichten erzählen dass das nicht so ist.. =D
      Nur bedingungslose Liebe ist meiner Ansicht nach wahre Liebe. Etwas, das an Bedingungen geknüpft ist, ist keine Liebe.

      Freundschaft ist deiner Ansicht nach ein Wort für Verpflichtung. Auch da gibt es unterschiedliche Meinungen zu. Die einen sehen Freundschaft als Verpflichtung, die anderen sehen Freundschaft als etwas bedingungsloses,
      also Freundschaft ist eine Form von Liebe.
      Dem anderen geben ohne etwas selbst zu verlangen. Wenn das jeder machen würde, dann sähe die Welt ganz anders aus.

      Zusammen trauern: ich hätte auch als Beispiel ‚als einzelner Trauern’ nehmen können. Es ging um das GEFÜHL der Trauer, das physisch nicht greifbar und doch existent ist.

      "Diese emotionalen Reaktionen sind eine vernünftige Reaktion auf die imaginäre Annahme, Eigentum sein real."

      Eine sehr verkürzte und einseitige Sicht der Realität, die ich nicht teile. :)

      "Selbst die altbewährte Knuddelnummer funktioniert nicht. Tut mir Leid."

      Du nagelst dich zu sehr an Worten fest. Knuddeln ist nur ein Beispiel von vielen, das demonstriert, dass das, was wir tun, nur ein AUSDRUCK von etwas ist, das auf der physischen Ebene gar nicht existiert.

      *dich trotzdem mal knuddel* ;D

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  5. Nachtrag - hör dir Aristoteles "Die menschliche Gemeinschaft" an.

    http://www.youtube.com/watch?v=7ky2VJRkpXY

    Er erklärt es wunderschön auf der Prämisse "Ökonomie". Für ihn gibt es nichts anderes als diese Weltanschauung.

    ... und genau diese Schriften sind der Ursprung der heutigen Weltanschauung. Weiter empfehle ich mein Video: Wertelehre 12 - Eigentumismus
    http://www.youtube.com/watch?v=ohCuRTGsNrw

    Danke

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  6. Eigentlich wollte ich mich mit Dir neutral über die Worte "Liebe, Freundschaft und Hilfe" unterhalten. Doch wie immer folgt der Exkurs in die persönliche Erlebniswelt meines Unterhaltungspartners.

    Vermutlich muss ich mich jetzt in Deine Welt versetzen, damit ich die Welt mit Deinen Augen sehen kann, um zu verstehen was Du sagen willst.

    Das große Ganze entrückt dabei in weite Ferne. Am Ende beurteilen wir nur die "Qualität" Deiner Freundschaften ... und das liegt nicht in meiner Absicht.

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    1. "Eigentlich wollte ich mich mit Dir neutral über die Worte "Liebe, Freundschaft und Hilfe" unterhalten."

      Den Eindruck hatte ich jetzt ehrlich gesagt nicht.
      Hatte eher den Eindruck, du hast eine Behauptung in den Raum gestellt, nach dem Motto, "so ist es und nicht anders":

      "Liebe: Der Mensch liebt nur das, was zurück liebt, das ist keine Liebe. Das ist Egoismus.
      ---Freundschaft: Freundschaft ist eines Wort für Verpflichtung zur o. g. Liebe.--- Helfen: Der Mensch hilft nur, weil er glaubt, dass ihm dann auch geholfen wird, wenn er in der gleichen Situation ist. Das ist Egoismus."

      Als "neutral" würde ich das nun nicht wirklich bezeichnen;
      viel mehr als deine persönliche Sicht der Dinge, die ich nicht teile, wie ich ja in meinem Posting von 00:25 Uhr bereits erläutert habe.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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