Montag, 29. Juli 2013

Extremes Wetter oder doch nur ein ganz normaler Sommer?

Glauben Sie nicht alles was sieh sehen!
Extrem heiß ist der Sommer, heißt es. Doch so richtig heiß wird es nur in den Straßenschluchten unserer Städte. Vor wenigen Jahren galt es noch als unseriös Rekordtemperaturen aus Städten als Flächenmeldung zu publizieren. Heute ist es die Tagesordnung. 

Heiße Städte sind kein neues Phänomen, aber es sind willkommene Meldung für das Märchen vom Klimawandel der durch die Menschen verursacht ist. Mittlerweile räumt sogar die Wissenschaft ein, dass ihr ein Fehler unterlaufen ist und die Temperatur stagnieren, obwohl der CO2-Ausstoß rapide ansteigt. Sie wurde ein Opfer ihrer eigenen Statistikfeudigkeit. Ihre Theorie hat sich als falsch erwiesen.

Seit der letzten Eiszeit schmelzen die Gletscher. Nicht erst, seit der Mensch anfängt im Zeitraffer das "Phänomen" für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Der menschliche Verstand wird Opfer seiner selbst gemachten Illusionen der Technik. Dabei vergißt man gerne, dass unser Zentralgestirn - die Sonne - unser Ofen ist. Weniger Sonnenflecken bedeuten weniger Energie. Das haben im langen, harten Winter 2012/2013 aufs Unangenehmste bestellen müssen. Der Jetstream schaufelte kalte Luft nach Europa und nun hat er sich auf die Seite bewegt und bringt die warme Luft, die sonst in Spanien liegt.



Gewitter gehören zu einem ganz normalen Sommer. Nach heißen Tagen folgt im Allgemeinen die Abkühlung durch Gewitter. Je wärmer es ist, desto heftiger das Gewitter. Das liegt in der Natur der Dinge. Das war schon immer so. Lediglich die Informationsflut hat sich gesteigert. Das führt zu einer verschobenen Wahrnehmung und damit zu einer anderen Realitätswahrnehmung. Die Keller laufen voll, weil unsere Kanalisationen für die großen, neu angeschlossenen und bebauten Flächen nicht mehr ausreichen. Das nennt sich im Neusprech "Investitionsrückstau" und ist nichts anderes als die ganz normale Sparmaßnahme durch die klammen Kassen der Kommunen.

Volle Keller und überflutete Straßen

Rohrquerschnitte die vor 10 und 20 Jahr noch die Hälfte an Wasser von Straßen und Dächern aufnehmen mussten, können nun die doppelte und dreifache Menge nicht mehr abtransportieren, nicht weil es mehr Regnen, sondern weil größere Flächen das Regenwasser in die Kanalisation leiten, anstatt zu versickern. 

Deshalb werden schon lange große Sickerbecken gefordert. Die allerdings nicht realisiert werden, weil man lieber die Flächen als Bauland verkauft. Der ganz normal Wahnsinn des Kapitalismus! Übertragen auf die letzten Jahrhunderte ist das so, wie damals als in den Städten die Beulenpest herrschte, weil der Unrat einfach auf die Straße geworden wurde. Erst nach der Einführung der Kanalisation konnte dieser Missstand behoben werden.

So sucht sich heute das Wasser eben andere Weg. Durch die Kanaldeckel drückt es auf die Straße und in die Keller. Das führt zu überfluteten Unterführungen und erweckt bei uns den Endruck, dass es stärker regnet als füher. Doch es ist nur ein Illusion. Wir haben zu wenig Geld, um die Wassermassen von unseren riesigen Städten abzutransportieren. Die Flüsse müssen nun mehr Wasser aufnehmen, das vorher versickerte. Die schweren Agrargeräte unserer Bauern geben uns dann den Rest. Sie verdichten die noch freien Ackerflächen. Es kann weniger Wasser versickern und strömt wie ein Sturzbach auf die nächste Straße und erzeugt die nächste "Überschwemmung". So kommt es, dass mittlerweile Ackerflächen kanalisiert werden müssen.


Große Hagelkörner sind kein Phänomen des Klimawandels. Es gab sie schon immer, nur früher gab es keine Handykameras, kein Internet und keine super schnelle Fotoentwicklung. Durch die Technik glaubt der Mensch nur, es würde sich etwas verändern, weil er plötzlich Informationen von etwas bekommt, das war immer schon stattfand, er es aber aufgrund der nicht existierenden Technik, nicht sah.

So entsteht der Eindruck vom extremem Wetter.

Vor allem der Stadtmensch hat den Eindruck, dass das Wetter schlagartig umschlägt, weil er gar nicht die Chance bekommt den Horizont zu beobachten. Er sieht das aufziehende Gewitter nicht hinter seiner Häuserschlucht. So entsteht die Realitätsverschwiebung. Die Windböen scheinen stärker in den Häuserschlichten in der Stadt, da sich die Hitze dort mehr staut. Städte sind Hotspots, die sich in der Sonne schneller aufladen, das macht das Leben in so einem Sommer wie 2013 schier unerträglich. So werden immer höhere Hitzerekorde eingetragen. Es entsteht wieder eine falsche Realität. Schöne luftige Glasflächen, werden im Sommer zu Heizungen, wo man eigentlich Kühlung will. Mit Glas verkleidete Balkone ohne Rollo werden zu Brutkästen. Zimmer in denen es keine Möglichkeit zum Querlüften gibt, werden zur Sauna. Ein Höllensommer, denkt sich der Mensch: "Da gab es früher nicht!".

In Wohngebieten, in denen die Fahrzeug niemals eine Garage sehen und es zu einem Hagelniederschlag kommt, entstehen immense Schäden, die in Heller und Pfennig beziffert werden können. Die Summen werden immer höher und damit der empfundene Schaden. Das führt zu Sensationsmeldungen. Hagelkörnen, die so groß wie Tennis- oder Golfbälle sind, gehen nur vereinzelt nieder und nicht flächendeckend. D. h. von diesem Hagelschlag sind nicht Quadratkilometer betroffen, aber gehen sie über einem Stadtgebiet nieder, was wahrscheinlich ist, weil dort sehr viel Feinstaub in der Luft ist, erscheint es als größere Fläche, weil dort mehr Menschen auf engstem Raum leben.

Daher nehmen die Wetterphänomen nicht zu, sondern nur die Berichterstattung darüber, was dazu führt, dass SIE den Eindruck haben, es gäbe mehr Unwetter.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Kommentare:

  1. Na ja, also da kann ich dir nur bedingt rechtgeben.
    Dass mittlerweile wegen jedem "Wetterfurz" ein Brennpunkt oder irgend ein anderes Wetterspezial im TV kommt, da geb ich dir Recht.
    Im Winter zum Beispiel:
    "Es schneit! Oh mein Gott es schneit! Das ist ja total ungewöhnlich, dass es im Winter scheit... Heute Abend sehen Sie deshalb nach der Tagesschau einen Brennpunkt."

    ;)

    Komisch, die bringen jetzt Jahr für Jahr Brennpunkte nach der Tagesschau, wenns ordentlich schneit. ^^

    Wo ich dir nicht so Recht geben kann ist die Sache mit den Gewittern im Sommer.
    Die sind m. E. wirklich heftiger als früher.
    Ich wohne nicht (!) in der Großstadt, und vor ein paar Wochen hatten wir ein Unwetter, das ich so noch nie erlebt habe.
    Es war ein Sturm in einer Stärke wie ich ihn nur selten erlebt habe und es kamen während des Sturms Wassermassen runter, das war echt nicht mehr normal. :S

    Und die Hagelkörner die stellenweise in Deutschland vor kurzem runterkamen, gab es früher m. W. in dieser Größe am anderen Ende des Teiches, aber nicht in Mitteleuropa.

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  2. ... wenn ein Mensch heute 70 Jahre alt ist, hat er größeres Spektrum "heftige Gewitter" im Vergleich zu sehen, als ein 30jähiger.

    Da trifft das Beispiel von Birkenbihl mit ihrer Eintagesfliege zu, die im Sommer geboren ist und von der Theorie gehört hat, dass es einen Winter geben soll.

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    1. @ Keuro

      Aber ich bin doch schon 106..

      Spaß.. ^^

      Vielleicht nimmt ja auch menschliches Bewusstsein Einfluss auf das Wetter, und die meisten sind sich dessen gar nicht bewusst.. wer weiß. :O

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  3. Ach - Du meinst hier führen ein paar Menschen "Regentänze" auf und dann gehen die Wasserschleusen auf ... oder aber die Weltmacht USA ersäuft uns. XD ^^^

    Die USA können nämlich alles. Sie können Wettermachen wie die alten Indianer und böse Geister herauf beschwören, wie alte Scharmanen. ^^

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    1. *g*

      Nee, das wäre dann ja bewusst Wetter beinflussen wollen (Regentänze etc.)..

      Ich meinte dass sich die Stimmungslage der Menschen im Wetter widerspiegelt.. ;)

      Niemand würde bestreiten, dass das Wetter Einfluss auf die Stimmungslage der Menschen nimmt, aber was wäre, wenn auch die Stimmungslage der Menschen Einfluss auf das Wetter nimmt? ^^
      (Kollektives Bewusstsein, und was es da alles gibt..)

      Aber jetzt wird's wieder zu esoterisch. ;D

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  4. "...dass das Wetter schlagartig umschlägt,..."

    Wenn man sich anschaut, was die irren Chemtrailer den ganzen Tag da oben am Himmel veranstalten, was dann ihren elektromagnetischen Wellenmaschinen verwenden, um das Wetter zu machen, muss man sich nicht mehr wundern.

    Sie könnten wahrscheinlich auch fussballgroße Eisbrocken vom Himmel regnen lassen, wenn sie wollten.

    Im Grunde geht es nur darum, den Klimaglauben weiterhin zu festigen. Dazu sind diesen Irren alle Mittel recht.

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