Montag, 8. Juli 2013

PRISM: Der Spiegel hat ausgedient - Demokratie ist Öffentlichkeit, aber nicht als gewinnorientierte Medien

Regierungskritik ist in unserer Meinungsbildungsmedien nicht nur eine Mangelware. Sie existiert nicht mehr. "Der Spiegel" ist noch lange kein Regierungskritiker, wenn er ein Interview mit Edward Snowden veröffentlicht. Regierungskritik fängt dort an, wo der komplette Rücktritt des Parlamentes gefordert wird.


Edward Snowden (Überwachungsaufdecker aus den USA) bestätigt nur das, was viele längst vermuteten, aber als Verschwörungstheorie von allen Meinungsmachern und Politiker in Deutschland abgetan wurde. An erster Stelle nenne ich hier den damaligen Innenminister, Wolfgang Schäuble (siehe Bild). Seit den ersten Überwachungs- und Antiterrorgesetzen in Deutschland gab es keine einzige Kritik aus der sogenannten Schreibstuben unserer Nation. Sie vertraten allesamt die Meinung, dass Überwachung ein notwendiges Übel zur Terrorbekämpfung sein.

Snowdens Interview gehört in voller Länge die ARD, und zwar in die 20-Uhr-Nachrichten. Es ist von nationalem Interesse und kein Verkaufsschlager für einen offensichtlich korrupten, einseitig berichtenden Verlag, der fast eine große Bandbreite der Meinungsbildung in Deutschland kontrolliert.


Snowden kann nicht vorgeworfen werden, dass er sich nicht bewusst ist, dass in Deutschland noch freie staatliche Medienorgane gibt. Die Informationen jedem zugänglich machen. Es ist geradezu eine Schande, dass der Spiegel Themen von nationalem Interesse einfach als Gelddruckmaschine ausnutzt.

Auch unter der Federführung von Spiegel wurde die Bevölkerung nicht vor den ersten Antiterrorgesetze in Deutschland in vollem Umfang in Kenntnis gesetzt. Die Massenmedien beschwichtigten, indem sie ein Angstszenario vor islamistischen Terroristen aufbauten und rechtfertigen damit indirekt die Überwachung der Bevölkerung. (Heute am 08.07.2013 waren unsere Medien schon wieder vor "neuartigen Unterhosenbomben", um die Überwachung moralisch doch noch zu rechtfertigen. Immer wieder dasselbe Schema).


Ein Rücktritt des gesamten Parlaments wäre die logische Konsequenz aus diesen Schnüffel-Affären. Jede Partei, die jemals in der Regierungsverantwortung war, gehört auf den Prüfstand. Nur so hat die Demokratie in Deutschland in der Zukunft noch eine Chance.


Keine Gestapo und keine Stasi

Die deutsche Vergangenheit ist voll von gut gemeinter Bespitzelungen. Gestapo und Stasi waren ständig auf der Suche nach den bedrohlichen Staatsfeinden, die angeblich die Ordnung im Land stören wollten. In Zusammenarbeit mit Medien, Politik und Wirtschaft wurde die Bevölkerung dazu gebracht, etwas zu tun, was sie nie wollten. Soziale Ängste waren und sind immer ein gern genutztes Mittel der Massenmanipulation

Natürlich erzeugt das Assoziationen zu Georg Orwells "1984". Doch anders wie in "1984" gibt es im Hier und Heute einen Ausweg. Wir brauchen keine Rebellengruppen wie in "1984", sondern die Masse ist der Ausstieg in die schonungslose Wahrheit.

Stellen Sie sich vor: 1989 wäre es den DDR-Bürgern gelungen, die Stasi-Archive zu stürmen ... wir würden wissen, wer Helmut Kohl die Millionen spendete. Wir würden alles wissen, was unsere geachteten Politiker, die in längst in Bronze gegossen sind, so alles hinter unserem Rücken getrieben. So manche Statue stünde heute nicht mehr auf ihrem Sockel.


Kommentare:

  1. "...Germany is an occupied country and it will stay that way..."

    Dieses Land ist fremdbeherrscht. Aber keiner sagt es.

    Was haben der Spiegel und die anderen Pressehuren davon? Das, was Huren halt davon haben, armselige Gestalten, die sie sind.

    In diesem Land ist alles Beschiss, wirklich absolut alles.

    Nun kam raus, dass auch das Oktoberfestattentat 1980 vom BND ausgeheckt wurde. Aber interessiert das einen? Nein, natürlich nicht, weil in diesem Land alles Beschiss ist, die Bevölkerung nur als Arbeitssklaven dienen.

    Noch nicht einmal eine Demokratie (Mehrheit entscheidet) ist das hier, es ist der blanke Faschismus, und zwar schon immer.

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  2. Alles was "Beamte" oder Minister beschließen gehört in die Öffentlichkeit in einer "Demokratie". Im Demokratismus nicht. Deswegen sprechen die Kontrahenten jeder von was anderen, sie können sich nicht einigen..Blabla der Moderatorin, sie versucht zu schlichten, damit der alte Mann seiner Empörung keinen freien Lauf lassen kann.

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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