Mittwoch, 24. Juli 2013

Unglück: Die UNFÄLLE häufen sich ...

Immer öfters hören wir von defekten Flugzeugen, entgleisten Zügen, maroden Dämmen und veralteten Stromleitungen. Ich fasse meine Eindrücke der letzten Monate und Jahre zusammen: Die Demokratien der EU haben kein Geld mehr. Ihre Infrastruktur verrottet. Wir leben schon viel zu lange von unserer Substanz und es ist kein Ende in Sicht. Es gibt kein Amerika mehr zu entdecken, das neue Ländereien als Eigentum bringt, die als Sicherheiten für frisches Geld hinterlegt werden könen. Der Mond oder der Mars eignen sich nicht dafür.

Trotzdem wird so getan, als seien all diese Katastrophen "nur" Unfälle oder menschliches Versagen.  Mangelnde Wartung und preisgünstige, ineffektive Reparaturen kommen uns dabei nicht in den Sinn. Deutsche Straßen platzen bereits bei 30 Grad auf wie Seifenblasen und es wird so getan, als sei daran der Klimawandel schuldig. Als ob es in Deutschland noch nie einen Sommer gab, bei dem Temperaturen um 30 Grad erreicht wurden.

Es ist in Wahrheit das Ende des Kapitalismus.

Kapitalismus produziert nur solange Wohlstand, wie es noch genügend Konkurrenz im Markt gibt, die ihr Wagniskapital an den Konkurrenten verliert. Nur solange gibt es genügend Arbeitsplätze. Das nennen die Ökonomen: "Konkurrenz belebt das Geschäft". Nun gibt es niemanden mehr, der sein Kapital im Wettbewerb einsetzen kann. Es gibt keine unverbrauchten Sicherheiten mehr für frisches Geld. "Frisches Geld" entsteht nur durch Kredite gegen Sicherheiten. Nur so erhöht sich die Geldmenge, die benötigt wird, um die ständige Nachfrage nach Gewinnen zu befriedigen. Wir hatten also nie ein Problem mit dem Geld, sondern uns gehen die Sicherheiten für unseren künstlich produzierten Wohlstand aus. Der Zins an sich simuliert im Geldsystem lediglich den Profit im Tauschhandel. Daher ist Geld lediglich ein Ausdrucksmittel des Profits. (Bitte - meine Sätze sind wohl überlegt. Sie sind im Grund Zusammenfassungen meiner Aufsätze hier im Blog).

Der Kapitalismus geht also dahin zurück wo er herkam, in den Feudalismus. (Feudalismus ist das was wir Zivilisation nennen. Nur diese Zivilisationen brachten monomentalbauten hervor, die wir heute noch bewundern. Die nichts anderes sind als Sklavenarbeit.) Die Werte (Prinzipien, Denkart) sind in beiden Fällen gleich. Sie unterscheiden sich nicht. Sie folgen beide dem eigentumsgedeckten Denken. Daher kann man mit dieser Denkart niemals die Problem, die durch diese verursacht werden. Bitte bedenken Sie: Selbst das was wir als "soziales Verhalten" bezeichnen ist ein Resultat des eigentumsgedeckten Denkens, der Ökonomie. Ohne die Ökonomie, braucht der Mensch nicht einmal seine Moral, von der glaubt, sie sei ihm in die Wiege gelegt. 

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, 
durch die sie entstanden sind.
(Albert Einstein)
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Kommentare:

  1. Die komplette EU wird sukzessive verlängerte Werkbank für Asien spielen müssen. Die westlichen Nationen haben schon verloren, es geht hier nur noch abwärts. Außerdem sagte die Merkel kürzlich, dass es nichts bringe die Binnennachfrage anzukurbeln, weil hier einfach nichts mehr zu holen ist! Deswegen wird die Austeritätspolitik weiter ausgebaut, d. h. Steuern werden erhöht, Löhne werden weiter gesenkt werden. Die Abwärtsspirale ist nicht mehr aufzuhalten.

    Mit dem Geld und den Sicherheiten gebe ich dir soweit recht. Geld verlangt Sicherheiten, wer Fremdkapital will braucht Eigenkapital usw. Das ist das Grundprinzip. Allerdings teile ich nicht deine Ansicht, dass alles Geld abgesichert ist. Seit 2008 ist das wohl auch jedem klar. Aber es war bereits Jahrzehnte zuvor nicht wesentlich anders. Allein beim Thema Inflationsrate sieht man, dass die Geldmenge immer größer als das Wirtschaftswachstum ist. Außerdem sind viele Finanzprodukte wie Derivate nur teilweise gedeckt (Margin). Im Rechnungswesen kennt man bpsw. auch die Abschreibung auf Forderungen. Es ist nunmal Fakt, dass es mehr Geld als Sicherheiten gibt. Das war auch schon vor Jahrzehenten nicht anders. Das bedeutet, dass beim Schuldner letztlich nicht immer etwas zu holen ist. Allein in der BRD gibt es etwa 3 Millionen Bürger die die Eidesstattliche Versicherung abgegeben haben. Da gibt es nichts mehr zu holen! Das wollte ich nur mal am Rande erwähnen.

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  2. Selbstverständlich ist heute nicht mehr jeder Kredit (frische Geld) real abgesichert. Es ändert sich aber auch nichts, wenn es so wäre. Heute werden Kredite auf zukünftige Gewinne vergeben. D. h. wer heute ein Einkommen nachweisen kann, erhält auch einen Kredit, um die Gewinne der Realwirtschaft damit zu bedienen.

    Wenn Du jetzt das Augenmerk wieder auf die Absicherung richtest, entsteht der Eindruck es würde funktionieren, wenn alles mit realem Eigentum als Sicherheit hinterlegt wäre.

    Dem ist aber nicht so. Es gab Zeiten, wo alles mit realen Sicherheiten abgedeckt war. Damals herrschte noch größeres Leid und Elend auf der Welt.

    Daher bring die Menschen nicht auf angeblich neue Ideen, die längst schon als Irrtum erwiesen sind.

    Der Mensch muss erkennen, dass das was er heute als Prämisse für seine Willensbildung ansieht - das Eigentum - nur eine Illusion ist.

    Eigentum existiert nicht physisch. Es es ist nicht real. Eigentum/Sicherheiten gibt es nicht, so wie es real kein Geld, keinen Gewinn und keine Wirtschaft gibt.

    Der Mensch betrügt sich selber.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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