Dienstag, 30. Juli 2013

USA: Manning ist schuldig gesprochen - Ist die USA noch ein Rechtsstaat?

Ich weder eine kommunistische, noch eine demokratische Linke. Ich bin ein Mensch der die Ökonomie an sich infrage stellt.Es gibt kein Gefängnis das sich ARMUT nennt und es gibt keines das sich REICHTUM nennt!

Wenn der arme Mensch nach Gerechtigkeit schreit, schreit er in Wahrheit nach Brot. Kein Mensch sollte sich verarmen lassen, damit er am Ende von der Großzügigkeit des Reichtums leben kann.

Manning (weitere Informationen - selber nachschlagen) wurde heute am 30. Juli 2013 von einem amerikanischen Gericht für schuldig gesprochen, weil der die geheimen Aktivitäten der USA im Krieg gegen den IRAK offenlegte. Der "Krieg gegen den Terror" ist nur ein vorgeschobenes Argument für die dumpfe, hohle Masse. Es geht nur darum, die amerikanische Vorstellung von Vertragsrechts in der gesamten Welt als Gewissen umzusetzen. Diese Vorstellung besagt: Recht und Gesetz müssen eingehalten werden, auch wenn sie zum eigenen Nachteil oder gar der großen Messe sind. Selbst eine Demokratie hat sich diesem Recht zu beugen. Die momentanen Ereignisse durch die EU-Troika belegen das ganz deutlich.





Das ist die Umsetzung der ulitmativen Unmenschlichkeit der Antike, als universelles Gesetz für die gesamte Menschheit im Heute. Gerechtigkeit wird nur auf der Basis und der Vorstellung von Eigentum und Profitrecht angesehen. D. h. wer arm ist, schädigt die Gesellschaft durch seine Anwesenheit.



Diese Vorstellung von Gerechtigkeit umgeht alles was dem Menschen als letzter Rest von Menschlichkeit durch die vielen Zivilisationen, die wir durchlebten noch übrig geblieben ist. Armut ist kein Verbrechen. Armut ist ein Resultat des "Way of american live" oder der antiken Athener-Schule des Platon. Wenn der Arme seinen Tribut vom Reichtum fordert, ist das kein Verbrechen. Wer etwas anderes behauptet begeht ein Verbrechen gegen den letzten Rest Menschlichkeit, die ein ökonomisches Denksystem noch aufbieten kann.

Der heutige Reichtum ist nur reich, weil andere dadurch arm werden. Das gibt niemanden das Recht, Manning für schuldig zu erklären, weil er die Wahrheit und die Beweggründe der USA offen legte, die sich als Sprecher und Führer der "freien Welt" sieht. Ökonomische Freiheit braucht sehr viele Sklaven, um existieren zu können. Das belegen alle Zivilisationen, die wir bis heute dokumentiert haben. Angefangen von Babylon über Alexander den Großen und das römische Reich, bis zur Neuzeit. Wir debattieren nur über die Intrigen der herrschenden Klasse durch die Jahrtausende hindurch. Dabei vergessen wird, dass sie für den kleinen Menschen in all den vielen Tausend Jahren nichts änderte. Er war immer nur Werkzeug der Herrscher. Dabei spielt es keine Rolle wer herrschte. Jeder der herrscht, verpflichtet sich zur Ausbeutung. Selbst wenn der Ausgebeutet zum Herrscher wird, ist sein soziale Aufstieg besiegelt. Nun ist er eben der Ausbeuter und die Ausbeuter werden zu Ausgebeuteten. Das Prinzip bleibt aber bestehen.


Die "amerikanische Freiheit", besser gesagt unser Vorstellung von Freiheit ist lediglich die Freiheit, kaufen zu können, was man will, wenn man das Geld dazu hat. Hat der Mensch kein Geld und kein Eigentum, existiert er in dieser neuen Gesellschaft, die da kommen wird nicht. Er ist ein Niemand. Dieser Niemand, dieser Arme, ist von jedem je nach Belieben zu gebrauchen und kann lästiger wie eine alte Kuh werden, wenn sie keine Milch mehr gibt. Da ist der Fleischer für die überflüssigen Menschen nicht mehr weit, wenn wir das weiter treiben, was wir wieder einmal als Gerechtigkeit begonnen haben.

In dieser Welt gibt es nur noch Platz für die Menschen, die für den Reichtum ein billiges und nützliches Werkzeug darstellen, alles andere wird verschrottet, abgeschoben oder durch billige Arbeit verschlissen wie ein Papiertaschentuch.

Ich weiss es nicht, ob es noch ausreicht zu sagen: "Wehret den Anfängen ... die Anfänge sind längst verstrichen, wir befinden uns bereits im Schussakkord einer großen Symphonie, die wir alle freudig mitsangen und nun verdutzt feststellen, dass die Kompasen  ohne Lohn die Bühne wieder verlassen dürfen. Doch wer von der Bühne abtritt muss sich unter das Schaffot legen, das wertlose Menschen entwertet. 

Die Menschheit, die Masse, war nur Mittel zum Zweck, um sich selbst den letzten Funken Freiheit zu nehmen. Nun stehen wir da und fragen uns wo unsere Freiheit ist ... und sie rufen uns zu: "Die habt ihr doch längst freiwillig hergegeben. Sie war der Preis für den Wohlstand, den ihr doch alle wolltet!"

Diese Freiheit kommt erst dann wieder, wenn wir das was als Recht gilt hinterfragen und empirisch betrachtet auf den Prüfstand stellen. Freiheit ist etwas, das man nicht mit Kampf - Sieg oder Niederlage erlangen kann. Freiheit ist dann gegeben, wenn niemand mehr den anderen als sein Werkzeug zum Reichtum benutzen will. Ich betone "WILL". Jeder der auch nur ansatzweise denkt, er könne durch die Arbeit eines anderen reich werden, wenn er es nur klug genug anstellt, ist bereits ein harter Widersacher der wirklichen Freiheit der Menschheit.

Kein Mensch muss aus irgend einem Grund das Werkzeug des anderen sein. Wir sind alle nur Menschen. Niemand steht über einem anderen und niemand ist unter einem anderen Menschen zu sehen. Wir sind alle gleich und kein Mensch ist mehr oder weniger wert. Niemand verdient Luxus und niemand verdient Armut.

Niemand verdient den Hummer und niemand verdient die harte Brotrinde. Niemand verdient einen Federfeder und der andere muss dafür dem harten Boden schlafen. Mit einer ökonomischen Wirtschaft ist dieses Ziel niemals zu erreichen. Sie schafft nur eine Welt der Ungleichen, die sich dann erlauben, diejenigen zu verurteilen, die Wahrheit aussprechen und den Betrug aufzeigen.

FREIHEIT FÜR ALLE MENSCHEN!
Es gibt kein Gefängnis der ARMUT und
keines das sich REICHTUM nennt!
Das ist alles nur eine Illusion.



Kommentare:

  1. Zit.: "Ist die USA noch ein Rechtsstaat?"

    Waren die USA jemals ein Rechtsstaat? :O

    Btw.: *klugscheiß* - es heißt "Sind die USA...?", nicht "Ist die USA..." ;)
    (Weil USA = Mehrzahl)

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  2. Gratulation! Immerhin kann man an der Grammatik etwas aussetzen. Die USA treten als Einheit auf. DER / DIE / DAS spielt daher keine Rolle.

    ... aber nun können wir uns über die Plural oder Einzahl unterhalten.

    Da stellt sich doch gleich die Frage: Gibt es überhaupt Amerikaner? ^^ Oh - ja, die sind zum Essen, wie die Berliner. Ein feines Biskuit.

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  3. Zit.: "Es gibt kein Gefängnis […] das sich REICHTUM nennt!"
    Oh doch, das gibt es!
    Siehe dazu:

    http://www.youtube.com/watch?v=nVwWnh6wSsM

    ;D

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  4. "Gibt es überhaupt Amerikaner? ^^ Oh - ja, die sind zum Essen, wie die Berliner. Ein feines Biskuit."

    Ja, die Dinger hab ich mal hergestellt. :D

    *und schon wieder klugscheiß* - Amerikaner sind kein Biskuit - Biskuit bedeutet zweimal gebackenes Brot - sondern die [Amerikaner] werden nur einmal gebacken. ;D

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  5. @ForMoreDemocracy: ForMoreDemocracy als Nickname aber als Icon eine Krone. Und was du von dir gibst - wie du ja selber zugibst - nur klugscheixen ...
    zu wenig sex abbekommen, die letzten Tage?

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    Antworten
    1. "zu wenig sex abbekommen, die letzten Tage?"

      Soll das ein Angebot sein? ^^

      Spaß beiseite..
      Wieso bist'n so auf Krawall gebürstet, oder lieg ich damit falsch, dass du gerade etwas aggressiv auf meine Kommentare hier reagierst? ;)

      Wegen Icon:

      Die Krone bezieht sich nicht darauf, dass ich die oberste Hierarchie anstrebe oder dergleichen, sondern dieses Symbol ist das der Krönungswelle, deren Slogan

      "Wenn jeder sein eigener König ist,
      muss keiner der König des anderen sein"

      ist.

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  6. "Wenn jeder sein eigener König ist,
    muss keiner der König des anderen sein"

    Genau dieser Gedanke war der Anfang vom Übel.

    AntwortenLöschen

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