Montag, 26. August 2013

Keine Wahlkampfstimmung in Deutschland - Der Kampf der Wirtschaftsinteressen wird langweilig!

Geht es Euch genauso. Jedes Journal, bei dem ich irgendwann einmal einen Kommentar hinterließ, will nun unbedingt, dass ich mich an den Debatten zum Wahlkampf 2013 im Internet einbringe. Offensichtlich ist PRISM zu dem Schluss gekommen, dass die Deutschen zu wenige Wahlkampfdebatten im Internet führen. Also muss nun die Presse unbedingt die Wahlkampftrommeln schlagen.

Nicht einmal der lauteste Pfeifkonzert gegen Merkel kann mich noch motivieren zu diesem Theater einen Kommentar abzulassen. Die Linken und Rechten können sich gegenseitig von mir aus von der Bühne schlagen. Das interessiert mich nicht. Keiner hat Recht und keiner wird jemals recht haben und die Mitte ist das scheinheiligste was jemals als wirtschaftliche Strömung auf der Bildfläche erschien. Sie sind für alles und trotzdem dagegen.

Hau den ANDEREN - das die große Stärke der Mehrheit

Demokratie kann es einer ökonomischen Denkordnung gar nicht geben. Es ist lediglich ein Machtinstrument von Egoisten, die vorgeben die Menschheit zu lieben. Dabei denken sie lediglich daran, wie am Besten dem anderen das Geld aus der Tasche ziehen. Ich habe noch nie eine Demokratie erlebt, die sich zum Schutz vor die Minderheit stellte. Die einzigen Aufstände und Revolutionen, waren Brotaufstände, als der Ärmste dem Ärmeren das Brot klaute.


Unsere Demokratie funktioniert wie ein Betriebsrat der von der Geschäftsleitung gebeten wird, einen Sozialplan für die Entlassungen aufzustellen. (Damit meine ich nicht die alberne BRD-GmbH-Theorie. Die sind selber eine GmbH). Wer natürlich so denkt, ist Feuer und Flamme für unsere Demokratie und ein Verfechter der Gerechtigkeit. Er kennt ganz genau die Formel, wie er ausfindig machen kann, wer nun in seinen Bürger- und Menschenrechten beschnitten werden muss.

Dieser Mensch rennt mit dem Megaphone bewaffnet durch die Gasse und mobilisiert die Mehrheit, damit sie für seinen Geldbeutel stimmt. Ich persönlich habe keine Lust mehr "Eine Reise nach Jerusalem" zu spielen. Bei jeder Wahlperiode fehlt ein Stuhl und am Ende sind wir alle raus.

Das kann die Mehrheit der Gerechten ganz ohne mich entscheiden und derjenige der meint, es reiche aus den Griechen den Stuhl wegzuziehen, wir sich später fragen müssen, wer ihm wohl den Stuhl unter dem Arsch wegzog. Es war nämlich die liebe Mehrheit, zu der er am Ende selber gehört und aufgrund seiner Blödheit (Bildung und Arroganz) auch noch gegen sich selber stimmt.

Wer den Egoismus als Ratgeber für Gerechtigkeit nutzt, hat sich selbst bereits aufgegeben.Ich dagegen setze mich derweil auf meinen Hintern. Euren Stuhl der Gerechtigkeit will ich gar nicht haben.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Kommentare:

  1. Richtig, es gibt keine Wahlkampfstimmung. Warum nur?

    1. Haben sich die Parteien mit ihrem ungültigen Bundeswahlgesetz selbst in das Knie geschossen. Sie können dieses Mangel auch nicht beheben. Ich bin mir sicher, dass die Politiker alle wissen, dass diese Wahl eine einzige Farce ist. Deswegen und weil sie letztlich kriminell sind und hier täuschen fällt dieser Wahlkampf eher bescheiden aus. Gar nichts zu tun, wäre zu auffällig!

    2. Geht es immer mehr bergab, der Wohlstand schwindet und die Menschen glauben einfach nicht mehr die Versprechungen. Jeder hat die große Inflation im Kopf und dann noch die ganzen Rettungsaktionen - nein, das macht eben keinen Spaß mehr. Viele sind arbeitslos oder verdienen nur noch ein Taschengeld die Leute machen sich einfach keine Illusionen mehr.

    Ciao

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  2. Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

    "Die Wirtschaftsordnung, die Gesellschaftsordnung, der Staat sind, das sieht man jetzt endlich ein, auf dem Geldwesen, auf der Währung aufgebaut. Mit der Währung steht und fällt der Staat, und zwar nicht nur der Staat, wie ihn die herrschende Schicht zu Herrschaftszwecken errichtet hat, sondern der Staat schlechthin, der Staat der Bureaukraten, der Sozialisten, sogar der "Staat" der Anarchisten. Denn mit dem Sturz der Währung hört jedes höhere Gesellschaftsleben einfach auf, und wir fallen in die Barbarei zurück, wo es keinen Streit um Staatsformen gibt.
    ...Wenn wir unfähig bleiben, die Aufgabe, die uns gestellt wurde, zu lösen, so werden wir Stück um Stück unserer staatlichen Selbständigkeit verlieren; die Empörungen und Verzweiflungstaten, die nicht ausbleiben können, werden immer größere Kreise umfassen und immer größere Opfer verlangen, die Hungerrevolten werden kein Ende mehr nehmen, die Regierung wird von rechts nach links und von links nach rechts pendeln, und jeder Pendelschlag wird nur die Verwirrung, die Hilf- und Ratlosigkeit vermehren…"

    Dies könnte ein Zitat aus der Gegenwart sein, aber noch ist die halbwegs zivilisierte Menschheit nicht so weit, den Text zu verstehen, der tatsächlich aus dem Jahr 1930 stammt; verfasst von Silvio Gesell, dem Begründer die Freiwirtschaftslehre, der weiter dachte, als die politische Seifenoper und vorgebliche Wirtschaftsexperten es sich bis heute auch nur ansatzweise vorstellen können. Alle, die versucht haben, Gesell zu kritisieren, wurden eines Besseren belehrt, soweit sie sich belehren ließen.

    "Ihr werdet mir tausend Fragen stellen, und nachdem ich sie alle zu eurer Zufriedenheit beantwortet habe, werdet ihr von vorne anfangen."

    Auch daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Freiwirtschaftslehre beantwortet alle Fragen der Volkswirtschaft vollständig und widerspruchsfrei. Doch die Anzahl derer, die überhaupt etwas wissen wollen, ist nicht gewachsen. Stattdessen vermehren sich Vorurteile und Denkfehler, deren Ausbreitung umso rascher erfolgt, je niedriger das Niveau.

    "Ich finde die Zivilisation ist eine gute Idee. Nur sollte endlich mal jemand anfangen, sie auszuprobieren."

    Der Science Fiction Autor Arthur C. Clarke war der Einzige, der noch weiter in die Zukunft denken konnte als Silvio Gesell (die meisten anderen Autoren blickten in die falschen Richtungen, und die übrigen, die in die richtige Richtung blickten, wurden zu Pessimisten), auch wenn er sich gar nicht für Volkswirtschaft interessierte. Er sah – wie schon zuvor der Philosoph Friedrich Nietzsche – das Hauptproblem für den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation in der Schädlichkeit der Religion, die den Kulturmenschen daran hindert, ein Bewusstsein zu entwickeln.

    In der Tat. Die Freiwirtschaft (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) setzt die Überwindung der Religion voraus! Dazu muss man erst einmal wissen, was die Religion wirklich ist. Sie kann nicht ignoriert, sondern nur erklärt (enthüllt) und erst dadurch aus der Welt geschafft werden:

    Jüngstes Gericht

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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