Mittwoch, 4. September 2013

Es war einmal der Anfang des 21. Jahrhunderts

Das 21. Jahrhundert begann am 11. Sept. 2001. Es war die moralische Neujustierung der Welt durch die angebliche Kriegserklärung des Terrors an die USA. Plötzlich war der Feind der sogenannten "freien Welt" kein Staat, keine Regierung und keine Nation mehr. Der Feind wurde zu einem Geist, der immer dort auftauchte, wo es wirtschaftlich sinnvoll für die USA war und ist, militärisch zu intervenieren. 

Ich persönlich bin gespannt, wie die Welt den Anfang des 21. Jh. später historisch und moralisch aufarbeiten wird. Vor allem was in den Jahren nach 2030 als Verbrechen an der Menschheit angesehen und verfolgt werden wird. Man kann nicht ausschließen, dass die Veröffentlichen von Snowden am Ende nicht doch zu einer Neubewertung der heutigen Weltanschauung führen.

Vor allem jetzt, wo Kerry von einer Neujustierung des inneren Kompass der Welt spricht, wenn man den Syrienkrieg nicht befürwortet oder die danach folgenden Kriege. Das klingt für mich wie der Aufruf zum Russlandfeldzug nach 1940, mit der Absicht, die Welt unter die damalige deutsche Weltanschauung und moralischen Vorstellungen zu zwingen.  Heute sagen wir: "Gut, dass es nicht gelungen ist!"

Eine spannende Zeit, mit der Möglichkeit auf Revision der heutigen Weltanschauung

Was gibt Menschen das Recht, andere nicht als Menschen anzusehen? Das ist die brennende Frage, die wir zu Beginn des 21. Jahrhundert schleunigst und schonungslos aufarbeiten müssen. Die USA können keine Friedensbringer sein, wenn sie vorher Unfrieden stiften, um sich später als Friedensbringer zu profilieren. 

Das ist wie wenn ein Feuerwehrmann ein Feuer legt, um es später ehrenhaft wieder zu löschen. Und mit jedem gelöschten Brand kann er sich der Loyalität von immer mehr Geretteten sicher sein. Was wird wohl passieren, wenn die sogenannten Hotspots dieser Welt erfahren, dass sie von ihrem ersehnen Retter absichtlich in Krieg, Streit und Hass gestützt wurden?

Wir leben wirklich in einer sehr spannenden Zeit. Es ist noch nicht klar, wessen Kompass am Ende die Moral bestimmt, was wie bewertet wird. Eines sehe ich aber ganz klar. Der moralische Kompass der USA reicht nicht mehr aus, um die Gewissen der Völker unter ihrer Flagge zu vereinigen.




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